Max Christiansen (Fußballspieler)

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Max Christiansen
Rusu21vsGeru21 (7).jpg
Max Christiansen (2016)
Personalia
Geburtstag 25. September 1996
Geburtsort FlensburgDeutschland
Größe 188 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
SV Adelby
0000–2010 Flensburg 08
2010–2011 Holstein Kiel
2011–2014 F.C. Hansa Rostock
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2014 F.C. Hansa Rostock 24 (1)
2015–2018 FC Ingolstadt 04 50 (1)
2015–2017 FC Ingolstadt 04 II 8 (1)
2018–2019 Arminia Bielefeld 7 (0)
2019– SV Waldhof Mannheim 5 (0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2012–2013 Deutschland U17 4 (0)
2014–2015 Deutschland U19 13 (3)
2015 Deutschland U20 6 (0)
2016 Deutschland U21 3 (0)
2016 Deutschland Olympia 2 (0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 1. September 2019

2 Stand: 17. Januar 2019

Max Christiansen (* 25. September 1996 in Flensburg) ist ein deutscher Fußballspieler auf der Position des defensiven Mittelfeldspielers.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christiansen erlernte das Fußballspielen beim SV Adelby und bei Flensburg 08, ehe er 2010 als C-Jugendlicher in die Landeshauptstadt zu Holstein Kiel wechselte. Ein Jahr später verließ der Landesauswahlspieler den Verein wieder und bezog das Internat des F.C. Hansa Rostock[1]. Dort war der Defensivspieler zunächst in der B-Jugend-Regionalliga aktiv und scheiterte mit der Mannschaft erst in der Relegation um den Aufstieg in die U-17-Bundesliga am VfL Oldenburg. In der folgenden Saison, in der unter Trainer Stefan Böger auch zu vier Einsätzen in der deutschen U-17-Nationalmannschaft kam[2], rückte Christiansen mit 15 Jahren vorzeitig von der B- in die A-Jugend auf und absolvierte in der U-19-Bundesliga 2012/13 23 Spiele, in denen er sechs Tore schoss. Nach einem zweiten Platz in der Staffel Nord/Nordost erreichte er mit dem Team schließlich in den Meisterschaftsendrundenspielen gegen den FC Bayern München und den VfL Wolfsburg die deutsche Vizemeisterschaft.

Anschließend wollte der Trainer des Drittligisten, Andreas Bergmann, den 17-Jährigen in die Männermannschaft aufrücken lassen. Dies geschah mit Rücksicht auf sein Alter jedoch erst ein halbes Jahr später, als Christiansen mit der Mannschaft ins Wintertrainingslager nach Spanien fuhr[3]. Sein Debüt gab er schließlich am 32. Spieltag der Saison 2013/14, als er im Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers in der Startformation aufgeboten wurde. Sein erstes Tor erzielte er fünf Spieltage später beim 1:1-Auswärtsremis beim FC Rot-Weiß Erfurt.

Im Januar 2015 wechselte Christiansen in die 2. Bundesliga zum FC Ingolstadt 04. Dort unterschrieb er einen Vertrag bis zum 30. Juni 2018.[4] Mit Ingolstadt gelang ihm am Ende der Saison 2014/15 als Zweitligameister der Aufstieg in die Bundesliga. Nach der Saison 2017/18 verließ Christiansen den Verein mit dem Auslaufen seines Vertrags.[5] Er schloss sich anschließend dem Zweitligisten Arminia Bielefeld an. Bei den Ostwestfalen unterzeichnete Christiansen einen Vertrag bis 2020.[6] Im Juli 2019 löste Christiansen seinen Vertrag auf und wechselte in die 3. Liga zum SV Waldhof Mannheim. Er unterschrieb einen Vertrag bis 30. Juni 2021.[7]

In der Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 15. Juli 2016 wurde er in den Kader für das Olympische Fußballturnier in Rio de Janeiro berufen. Er debütierte bei dem 10:0 Sieg gegen Fidschi[8] und gewann mit der Mannschaft die Silbermedaille. Er wurde am 1. November 2016 mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.[9]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein Vater, Sven Christiansen, war selber Amateurfußballspieler und verbrachte den Großteil seiner Karriere beim ETSV Weiche und TSB Flensburg in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein.[10] Heute ist Vater Sven Trainer und arbeitete u. a. für Flensburg 08.[11]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Max Christiansen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. shz.de, 1. Juli 2011: Flensburger Max Christiansen wechselt zu Hansa Rostock, abgerufen am 9. Mai 2014
  2. FC-Hansa.de, 11. Februar 2013: Max Christiansen mit Länderspieleinsatz beim Algarve-Cup, abgerufen am 9. Mai 2014
  3. nnn.de, 7. Januar 2014: Christiansen darf mit nach Spanien, abgerufen am 9. Mai 2014
  4. FCI verpflichtet Max Christiansen, fcingolstadt.de, 9. Januar 2015, abgerufen am 21. Juni 2018.
  5. Schanzer verpflichten Abwehr-Talent Gimber – Christiansen verlässt den FCI, fcingolstadt.de, 22. Mai 2018, abgerufen am 21. Juni 2018.
  6. Arminia verpflichtet Max Christiansen | DSC Arminia Bielefeld. Abgerufen am 25. Juni 2018.
  7. SVW verpflichtet Christiansen. In: Pressemitteilung. SV Waldhof Mannheim, 26. Juli 2019, abgerufen am 26. Juli 2019.
  8. Die Olympia-Kader stehen fest. In: www.dfb.de. Deutscher Fußball-Bund e.V. (DFB), 15. Juli 2016, abgerufen am 15. Juli 2016.
  9. Pressemitteilung des Bundespräsidialamtes vom 1. November 2016: Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes. Abgerufen am 31. März 2017.
  10. Sven Christiansen - Bilanz Flensburg 08 - transfermarkt.com
  11. Sven Christiansen sagt ‚JA zum FCH‘