Max Eipp

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Max Eipp, 2019

Max Eipp (* 1955 in Heppenheim) ist ein deutscher Schauspieler, Regisseur, Journalist und Autor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der aus Hessen stammende Max Eipp schreibt Drehbücher und Theaterstücke. Neben seinen Theater-Solostücken (Ein Tisch ist ein Tisch, 2002, Andersens Schneekönigin, 2005, und Huck Finn, 2007), mit denen er deutschlandweit auf Tournee ist, tritt er auch in öffentlichen Lesungen für Verlage und Literaturhäuser auf. Mehrere Hörbücher wurden von ihm gesprochen. Er schreibt Rezensionen (Literatur, Theater, Film) für verschiedene deutsche Zeitungen und Magazine. Mehrere seiner Theatertexte wurden von Verlagen veröffentlicht.

2004/2005 schrieb er das Drehbuch zum Fernsehfilm Wut, den Regisseur Züli Aladağ mit den Schauspielern Corinna Harfouch als „Christa Laub“ und Oktay Özdemir als „Can“ verfilmte.

2017 verfilmte er als Co-Regisseur von Mark Monheim das gemeinsam entwickelte Drehbuch Alles Isy. 2019 wurde Alles Isy mit dem Bayerischen Fernsehpreis (Beste Regie) ausgezeichnet und für den Grimme-Preis nominiert.

Max Eipp hat zwei erwachsene Kinder mit der Hamburger Schauspielerin Gilla Cremer. Er lebt in Berlin und Hamburg.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Für Wut:
    • 2006: „Besondere Anerkennung“ durch die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste auf dem Fernsehfilm-Festival Baden-Baden für das Produktionsteam
    • 2007: ver.di-Fernsehpreis für das Drehbuch
    • 2007: Adolf-Grimme-Preis unter anderem an Max Eipp
    • 2007: Goldene Kamera, Bester Deutscher Fernsehfilm
    • 2007: Fipa Award in Silber: Fipa Festival Biarritz
    • 2007: Gold World Medal: New York Festival
    • 2007: Golden Gate Award San Francisco
    • 2007: Bester nicht-asiatischer TV-Film: TV-Festival Seoul, Korea
    • 2007: ZOOM Festival Igualda: Bestes Drehbuch
  • Für Alles Isy:
    • 2018: ZOOM Festival Igualada: Bestes Drehbuch[1]
    • 2019: Nominierung für den Grimme-Preis[2]
    • 2019: Bayerischer Fernsehpreis in der Kategorie Beste Regie
  • 2009: Hamburger Kindertheaterpreis der Gesellschaft Harmonie von 1789 und der Hamburgischen Kulturstiftung für seine Solo-Theater-Produktionen, insb. für Huck Finn

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pinocchio, Fischer Theaterverlag
  • Der kleine König Dezember, Fischer Theaterverlag
  • Die Giftmörderinnen, Rowohlt Verlag
  • Huck Finn, Verlag für Kindertheater
  • Alles Isy, Verlag für Kindertheater

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Max Eipp – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Regió7: El Festival Zoom premia un film sobre refugiats. Abgerufen am 11. Februar 2019 (katalanisch).
  2. Nominierungen - Grimme-Preis. Abgerufen am 11. Februar 2019.