Max Horkheimer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Horkheimer (links) mit Theodor W. Adorno (vorne rechts) und Jürgen Habermas (hinten rechts) in Heidelberg, 1964

Max Horkheimer (geboren am 14. Februar 1895 in Zuffenhausen; gestorben am 7. Juli 1973 in Nürnberg) war ein deutscher Sozialphilosoph und führender Kopf der Frankfurter Schule.

Leben[Bearbeiten]

Horkheimer wurde in der Schwieberdinger Straße 58 in Zuffenhausen[1] als Sohn einer jüdischen Fabrikantenfamilie geboren. Sein Vater war der Kunstwollfabrikant Moritz Horkheimer, seine Mutter Babette, geb. Lauchheimer, kam aus Esslingen am Neckar.[2] Als Untersekundaner verließ er 1911 mit 15 Jahren das Dillmann-Gymnasium[3] in Stuttgart und trat als Lehrling in die väterliche Fabrik ein. Seit dieser Zeit verband ihn eine lebenslange Freundschaft mit Friedrich Pollock, auch er ein Sohn eines Stuttgarter Fabrikanten. Nach Lehrzeit und einem Volontariat in Brüssel wurde er 1914 Juniorchef im väterlichen Unternehmen. Als Betriebsleiter und Prokurist blieb er zunächst vom Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg verschont, erst 1917 wurde er einberufen. 1919 holte er das Abitur in München nach. Von 1919 bis 1922 studierte er in München, Frankfurt am Main und Freiburg. 1922 promovierte ihn mit summa cum laude in Frankfurt Hans Cornelius, dessen Assistent er danach für drei Jahre war. 1925 habilitierte er sich ebendort. 1926 heiratete er Rose („Maidon“) Christine Riekher (1887–1969), die frühere Privatsekretärin seines Vaters.

1930 ernannte ihn die Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt zum Ordinarius für Sozialphilosophie an der Philosophischen Fakultät. Im gleichen Jahr wurde er Direktor des 1924 unter Carl Grünberg gegründeten Instituts für Sozialforschung bis zu dessen Schließung durch die Nationalsozialisten. Die Emigration führte ihn über Genf nach New York, wo er an der Columbia University mit Hilfe amerikanischer Kollegen das Institut für Sozialforschung weiterführen konnte. 1941 übersiedelte er an die Westküste nach Pacific Palisades (Los Angeles) und wurde direkter Nachbar von Thomas Mann. Sein engster Mitarbeiter und Freund Theodor W. Adorno folgte ihm wenig später. 1947 veröffentlichte er in den USA Eclipse of Reason (dt. Ausgabe: Zur Kritik der instrumentellen Vernunft, 1967) und gemeinsam mit Adorno die Dialektik der Aufklärung, zwei seiner Hauptwerke. 1949 kehrte Horkheimer an die Universität Frankfurt zurück, ihrem Ruf auf den Doppellehrstuhl für Philosophie und Soziologie folgend. 1950 konnte das Institut für Sozialforschung unter seiner Leitung (mit Adorno als stellvertretendem Direktor) wieder eröffnet werden. 1951 wurde er zum Rektor der Universität gewählt.

Horkheimer war Begründer und Herausgeber der Zeitschrift für Sozialforschung (1932-39), fortgesetzt als Studies in Philosophy and Social Science (1940-42) und Initiator der Studien über Autorität und Familie (erschienen 1936 in Paris). Als spiritus rector beider Projekte arbeitete er eng mit einer Gruppe von sozialkritischen, marxistisch und freudianisch gesinnten Wissenschaftlern zusammen, die man in der Sekundärliteratur als „Horkheimer-Kreis“ und später auch als Frankfurter Schule etikettierte.

Sein Schüler und späterer Nachfolger[4] auf dem Frankfurter Lehrstuhl, Alfred Schmidt, hat zusammen mit Gunzelin Schmid Noerr Horkheimers Gesammelte Schriften in 19 Bänden herausgegeben.

Die Stadt Frankfurt am Main ehrte Max Horkheimer mit der Goethe-Plakette (1953) und ernannte ihn zum Ehrenbürger (1960). 2014 wurde eine Straße auf dem Campus der Goethe-Universität Frankfurt in Max-Horkheimer-Straße benannt. Bereits 1957 hatte er sich zusammen mit Friedrich Pollock in Montagnola (Schweiz) niedergelassen. In einem Schreiben an den Präsidenten der Friedhofskommission der Israelitischen Kultusgemeinde Bern äußerte er den Wunsch, zusammen mit seiner Frau auf dem jüdischen Friedhof begraben zu werden, wo sich bereits die Gräber seiner im Schweizer Exil gestorbenen Eltern befanden.[5] Er ist mit seiner Frau und den Eltern auf dem Jüdischen Friedhof Bern begraben.[6]

Horkheimer-Gedenktafel an dessen ehemaligem Wohnhaus im Frankfurter Westend

Wirken und Bedeutung[Bearbeiten]

Horkheimer gilt als Begründer und, gemeinsam mit Adorno, als Protagonist der Frankfurter Schule und Hauptvertreter der Kritischen Theorie, einer von Hegel, Marx und Freud inspirierten Gesellschaftstheorie.[7] Zum engeren Zirkel gehörten in den Jahren vor der Emigration Erich Fromm, Leo Löwenthal und Herbert Marcuse; mit Walter Benjamin, obwohl kein direkter Mitarbeiter des Instituts, bestand ein über Adorno vermittelter intellektueller Austausch.

Kritik der bürgerlichen Gesellschaft[Bearbeiten]

In seinen Werken formuliert Horkheimer eine fundamentale Kritik der bürgerlichen Gesellschaft, die er als eine von politischen und ökonomischen Gegensätzen, ideologischen Widersprüchen und sozialen Ungerechtigkeiten zerrissene Gesellschaftsformation kennzeichnet. Mit einer aus zeitgeschichtlichen Umständen und persönlichen Erfahrungen verständlichen Konsequenz konstatiert Horkheimer einen Zusammenhang zwischen dem Kapitalismus (der wirtschaftlichen Ordnung der bürgerlichen Gesellschaft) und der Entstehung des Faschismus: Als eine Reaktion auf die Krise des Kapitalismus versuche der Faschismus, den Kapitalismus mit despotischen Mitteln aufrechtzuerhalten. „Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen“, formulierte er pointiert am Vorabend des Zweiten Weltkriegs.[8]

Jürgen Habermas zufolge investierte Horkheimer zwischen 1932 und 1941 seine theoretischen Impulse und intellektuellen Energien in einen „interdisziplinären Materialismus“, in eine „Aufhebung der Philosophie in Gesellschaftstheorie“. Zustimmend zitiert er Hauke Brunkhorst, der Horkheimer in seiner produktivsten Phase als „Anti-Philosoph“ sah.[9] In einer wissenssoziologischen Studie der frühen Frankfurter Schule hat Helmut Dubiel die „kognitive Führungsrolle“ Horkheimers in dem interdisziplinären Forschungsprogramm des Instituts für Sozialforschung herausgearbeitet. Demnach habe Horkheimer Sozialforschung als eine „sozialwissenschaftliche Großdisziplin“ verstanden, die auf eine Integration von Philosophie und Fachwissenschaft abzielte und alle Disziplinen umfasste, die „im Frankfurter Kreis personell repräsentiert gewesen sind: Soziologie, Sozialphilosophie, Psychologie, Ökonomik, Jurisprudenz, Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft, Politologie“.[10] Ihr erklärtes Ziel war eine „Theorie der gegenwärtigen Gesellschaft als ganzer“.[11]

Kritik der instrumentellen Vernunft[Bearbeiten]

In seinem Werk Zur Kritik der instrumentellen Vernunft (engl.1947; dt. 1967) wandte Horkheimer sich gegen die von Max Weber nahegelegte Beschränkung der Wissenschaft auf instrumentales, technisches Wissen, das uns sagt, was zu tun ist, um vorausgesetzte Zwecke zu erreichen, während die Wahl der Handlungssziele selbst keine Frage der Wissenschaft sei[12]. Nun ist der sehr eng und streng gefasste Wissenschaftsbegriff Max Webers wohl nicht mit jedem Vernunftgebrauch gleichzusetzen. Jedenfalls warnte Horkheimer vor einer Selbstaufgabe der Vernunft, damit nicht die Technik zum Selbstzweck werde und wir zu Sklaven unserer Instrumente würden.[13] Er warnte auch vor einem Bild des Menschen, der im Industriezeitalter scharfsinniger Benutzer und zugleich Gefangener der instrumentellen Vernunft zu werden droht, Idiot dort, wo es um die Wahl von Zielen und Zwecken geht - ein Bild des „Fachidioten“.[14] [15]

Auch angesichts des Anwachsens der Bürokratien ist den Ausuferungen des Instrumentellen zu begegnen. Je größer und komplizierter die bürokratischen Apparate werden, desto größer ist die Gefahr, dass sie zum Selbstzweck werden und instrumentelle Fragen, wie Zuständigkeits- und Verfahrensfragen, vom Endzweck der Regelungen ablenken und den Blick für die relative Wichtigkeit oder Unwichtigkeit der wahrzunehmenden Interessen trüben.[16]

Die Kritik der instrumentellen Vernunft ist auch eine Kritik an Naturbeherrschung, also am instrumentellen Verhältnis der (westlichen) Kultur zur Natur. Horkheimer kritisiert, dass die Natur, einschließlich der Tiere, heute „als ein bloßes Werkzeug des Menschen“ aufgefasst werde und „Objekt totaler Ausbeutung“ sei.[17] Er stellt einen Zusammenhang her zwischen der Unterdrückung der (inneren wie äußeren) Natur und intrahumanen Herrschafts- und Unterdrückungsformen; da die Geschichte der Anstrengungen des Menschen, die Natur zu unterjochen, auch die Geschichte der Unterjochung des Menschen durch den Menschen sei und Naturbeherrschung Menschenbeherrschung mit einschließe, gelte im Umkehrschluss: „Der Mensch teilt im Prozeß seiner Emanzipation das Schicksal seiner übrigen Welt.“[18]

Kritik an Mensch-Tier-Verhältnissen[Bearbeiten]

Schon in einem Aphorismus aus dem Jahr 1934, in welchem der „Gesellschaftsbau der Gegenwart“ metaphorisch als Wolkenkratzer dargestellt wird, schreibt Horkheimer, im Keller wäre „das unbeschreibliche, unausdenkliche Leiden der Tiere, die Tierhölle in der menschlichen Gesellschaft darzustellen“.[19] Im späteren Werk wird er konkreter, so schreibt er beispielsweise, dass, so wie Naturbeherrschung Menschenbeherrschung einschließe, die Solidarität der Menschen „ein Teil der Solidarität des Lebens überhaupt“ sei, und weiter: „Der Fortschritt in der Verwirklichung jener wird auch den Sinn für diese stärken. Die Tiere bedürfen der Menschen.“[20] 1945 schreibt Horkheimer in einem Brief an einen US-Politiker, in dem er sich gegen Vivisektion ausspricht, aufgrund des Zusammenhangs der Unterdrückung der inneren und äußeren Natur sei „der Kampf für das Tier, auch ein Kampf für den Menschen“.[21] Kritik am Mensch-Tier-Verhältnis, einschließlich Tierversuch, Zirkus, Zoo und Schlachthaus findet sich auch in der zusammen mit Theodor W. Adorno verfassten Dialektik der Aufklärung.

Spätwerk[Bearbeiten]

Im Horkheimerschen Spätwerk tritt ein von Schopenhauer beeinflusster, metaphysisch begründeter Pessimismus hervor. Für Horkheimer ist die menschliche Existenz – neben dem materiell verursachten Leid – eine durch und durch leidvolle, die in der Natur des Seins selbst begründet ist, auch wenn er mit Karl Marx das materielle Leid für überwindbar bzw. prinzipiell abmildbar begreift. Aber im Gegensatz zu Marx versteht er den Sozialismus nicht als eine auf historischer Gesetzmäßigkeit beruhende Zukunftsgesellschaft, sondern als eine in der historischen Entwicklung mögliche politisch-gesellschaftliche Konstellation, die einen Ausweg aus den sozialen Widersprüchen und Problemen der Gegenwart bieten könnte.

Ehrung[Bearbeiten]

Auf dem Campus Westend der J.W. Goethe-Universität wurde eine Straße nach ihm benannt. [22] Das Max-Horkheimer-Kabinett in der Ebene Leben im 3. OG der Stadtbibliothek Stuttgart am Mailänder Platz wurde ebenfalls nach ihm benannt.[23]

Werke[Bearbeiten]

Gesammelte Schriften[Bearbeiten]

  • Gesammelte Schriften. Bände 1–19. Herausgegeben von Alfred Schmidt und Gunzelin Schmid Noerr. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1985–1996.

Einzelwerke[Bearbeiten]

  • Über Kants Kritik der Urteilskraft als Bindeglied zwischen theoretischer und praktischer Philosophie. Habilitation. Frankfurt am Main 1925.
  • Anfänge der bürgerlichen Geschichtsphilosophie. Kohlhammer, Stuttgart 1930.
  • Die gegenwärtige Lage der Sozialphilosophie und die Aufgaben eines Instituts für Sozialforschung. Öffentliche Antrittsvorlesung bei Übernahme des Lehrstuhls für Sozialphilosophie und der Leitung des Instituts für Sozialforschung am 24. Januar 1931 / gehalten von Max Horkheimer. Englert & Schlosser, Frankfurt am Main 1931.
  • Dämmerung. Notizen in Deutschland. (unter d. Pseud.: Heinrich Regius). Oprecht und Helbling, Zürich 1934.
  • mit Erich Fromm, Herbert Marcuse: Studien über Autorität und Familie: Forschungsberichte aus dem Institut für Sozialforschung. Paris 1936. (Nachdruck: zu Klampen, Lüneburg 2005, ISBN 3-934920-49-7)
  • mit Theodor W. Adorno: Philosophische Fragmente. (hektographiertes Typoskript). Institute of Social Research, New York/ Los Angeles 1944.
  • mit Theodor W. Adorno: Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente. Querido Verlag, Amsterdam 1947. (Nachdruck: Fischer 1988, ISBN 3-596-27404-4)
  • Eclipse of Reason, 1947. Deutsche Ausgabe unter dem Titel: Zur Kritik der instrumentellen Vernunft. Übersetzt von Alfred Schmidt. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1967.
  • Zum Begriff der Vernunft. Festrede bei der Rektoratsübergabe der Johann Wolfgang Goethe-Universität am 20. November 1951. Vittorio Klostermann, Frankfurt am Main 1952.
  • Survey of the social sciences in Western Germany: a report on recent developments. Libr. of Congress, Reference Dep., European Affairs Div., Washington 1952.
  • Akademisches Studium; Begriff der Bildung; Fragen des Hochschulunterrichts. In: Gegenwärtige Probleme der Universität. Klostermann, Frankfurt am Main 1953.
  • Über die deutschen Juden. Vortrag. DuMont, Köln 1961.
  • Um die Freiheit. Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 1962.
  • Über das Vorurteil. Westdt. Verl., Köln u. a. 1963.
  • Autoritärer Staat. Die Juden und Europa. u. a.. Aufsätze 1939–1941. de Munter, Amsterdam 1967.
  • Die Sehnsucht nach dem ganz Anderen – Ein Interview mit Kommentar von Helmut Gumnior (Stundenbücher). Furche, Hamburg 1970, ISBN 3-7730-0023-5.
  • Traditionelle und kritische Theorie: Fünf Aufsätze. 7. Auflage. Frankfurt am Main 2011, ISBN 978-3-596-11328-6.
  • Vernunft und Selbsterhaltung. Fischer, Frankfurt a.M. 1970.
  • Sozialphilosophische Studien: Aufsätze, Reden und Vorträge 1930–1972; mit einem Anhang über Universität und Studium. Athenäum Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1972.
  • Werner Brede (Hrsg.): Gesellschaft im Übergang: Aufsätze, Reden und Vorträge 1942–1970. Athenäum-Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1972, ISBN 3-596-26545-2.
  • Aus der Pubertät: Novellen und Tagebuchblätter. Kösel, München 1974, ISBN 3-46-610016-X.
  • Die gesellschaftliche Funktion der Philosophie. Ausgewählte Essays. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1988, ISBN 3-518-01391-2.

Literatur[Bearbeiten]

  • Gerhard Bolte: Von Marx bis Horkheimer. Aspekte kritischer Theorie im 19. und 20. Jahrhundert. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, 1995, ISBN 3-534-12798-6.
  • Helmut Dubiel (Hrsg.): Wirtschaft, Recht und Staat im Nationalsozialismus. Analysen des Instituts für Sozialforschung 1939–1942. Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 1992, ISBN 3-434-00469-6.
  • Helmut Gumnior, Rudolf Ringguth: Max Horkheimer. rowohlts monographien, Reinbek bei Hamburg 1973, ISBN 3-499-50208-9.
  • Gerd van de Moetter (Hrsg.): Horkheimer und Italien. Dokumente, Texte, Interviews. Lang, Frankfurt am Main u. a. 1990, ISBN 3-631-42643-7.
  • Zvi H. Rosen: Max Horkheimer. Beck'sche Reihe, München 1995, ISBN 3-406-34640-5.
  • Alfred Schmidt: Drei Studien über Materialismus. Schopenhauer, Horkheimer, Glücksproblem. Hanser, München 1977. ISBN 3-446-12460-8.
  • Alfred Schmidt, Norbert Altwicker (Hrsg.): Max Horkheimer heute: Werk und Wirkung. Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 1986, ISBN 3-596-26559-2.
  • Hugo Staudinger: Humanität und Religion: Briefwechsel und Gespräch. In: Hugo Staudinger: Max Horkheimer. Naumann, Würzburg 1974.
  • Rolf Wiggershaus: Max Horkheimer zur Einführung. Junius, Hamburg 1998, ISBN 3-88506-977-6.
  • Rolf Wiggershaus: Max Horkheimer: Unternehmer in Sachen „Kritische Theorie“. Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 2013, ISBN 978-3-596-19574-9.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Max Horkheimer – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Porsche und Zuffenhausen: Zwei Welten, die zueinander nicht kommen. (Memento vom 1. Februar 2009 im Internet Archive) auf: stuttgarter-zeitung.de, 26. Januar 2009.
  2. Eberhard Kögel: Habt ihr scho gedeild? Erinnerungen an den jüdischen Viehhandel in Esslingen. Esslingen 2006, ISBN 3-933231-37-X, S. 8.
  3. Max Horkheimer. auf: stuttgart.de
  4. Unmittelbarer Nachfolger auf Horkheimers Lehrstuhl war Jürgen Habermas von 1964 bis 1971.
  5. Rolf Wiggershaus: Max Horkheimer: Unternehmer in Sachen »Kritische Theorie«, Fischer Taschenbuch, Frankfurt 2013, S. 201
  6. Dan Diner: Am Grab von Max Horkheimer, in: René Bloch, Jacques Picard (Hrsg.): Wie über Wolken. Jüdische Lebens- und Denkwelten in Stadt und Region Bern, 1200–2000, Beiträge zur Geschichte und Kultur der Juden in der Schweiz. Schriftenreihe des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds, Band 16, Chronos, Zürich 2014, ISBN 978-3-0340-1219-5, S. 413−418
  7. Siehe Max Horkheimer: Traditionelle und kritische Theorie. In: Gesammelte Schriften. Band 4, Frankfurt am Main 1988, S. 208.
  8. Max Horkheimer: Die Juden und Europa. In: Gesammelte Werke. Band 4, Frankfurt am Main 1988, S. 308 f. Erstveröffentlichung in: Zeitschrift für Sozialforschung, Jg. VIII/1939.
  9. Jürgen Habermas: Bemerkungen zur Entwicklungsgeschichte des Horkheimerschen Werkes. In: Alfred Schmid, Norbert Altwickler (Hrsg.): Max Horkheimer heute: Werk und Wirkung. Fischer, Frankfurt am Main 1986, S. 163f.
  10. Helmut Dubiel: Wissenschaftsorganisation und politische Erfahrung. Studien zur frühen Kritischen Theorie. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1978, S. 150.
  11. Vorwort des ersten Heftes der Zeitschrift für Sozialforschung. 1, Jg., DH. 1/2, 1932, S. I.
  12. Max Weber, Gesammelte Aufsätze zur Wissenschaftslehre, 3. Aufl. 1968, S. 593, 598 f.
  13. Horkheimer, 1967, S. 17 ff.
  14. Horkheimer 1967, S. 97
  15. Reinhold Zippelius, Grundbegriffe der Rechts- und Staatssoziologie, 3. Aufl. , 2012, §§ 1 III; 2 I
  16. Bürokratie; Zippelius, a.a.O., § 16 V
  17. Max Horkheimer: Zur Kritik der instrumentellen Vernunft, in: Gesammelte Schriften Band 6: Zur Kritik der instrumentellen Vernunft' und 'Notizen 1949-1969', Frankfurt a.M. 1991, S. 19-186, S. 119.
  18. Ebd., S. 106.
  19. Max Horkheimer: Notizen 1950 bis 1969 und Dämmerung. Notizen in Deutschland, Frankfurt a.M. 1974, S. 287f; online: [1]
  20. Max Horkheimer: Materialismus und Moral (1933), in: Gesammelte Schriften Band 3: Schriften 1931-1936, Frankfurt a.M. 1988, S. 111-149, S. 136.
  21. Max Horkheimer: Briefwechsel 1941-1948 (Gesammelte Schriften, Band 17), Frankfurt a.M. 1996, S. 629.
  22. Uni Frankfurt
  23. [2]