Max Immelmann

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum gleichnamigen deutschen Radiologen siehe Max Immelmann (Radiologe)
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Max Franz Immelmann (* 21. September 1890 in Dresden; † 18. Juni 1916 bei Annay, Département Pas-de-Calais, Frankreich) zählte neben Oswald Boelcke und Manfred von Richthofen zu den bekanntesten deutschen Jagdpiloten des Ersten Weltkrieges. Seine Erfolge im Luftkampf trugen ihm bei seinen Gegnern den Beinamen „Adler von Lille“ ein.

Leben[Bearbeiten]

Kindheit und Jugend[Bearbeiten]

Der junge Immelmann

Max Franz Immelmann war der Sohn des aus Stendal stammenden Kaufmanns Franz August Immelmann (1858–1897), Inhaber einer Kartonagenfabrik, und dessen Ehefrau Gertrude Sidonie (1862–nach 1928), geborene Grimmer. Sie war die Tochter des Generalauditeurs Maximilian Bruno Grimmer (1818–1905). Immelmann hatte einen Bruder und eine Schwester.[1][2]

Seine ersten Jugendjahre verbrachte Immelmann im Dresdner Vor- und Kurort Weißer Hirsch, wo er frühzeitig eine Veranlagung für alles Technische entwickelte. Nach dem frühen Tod des Vaters oblag die Erziehung der Mutter. Immelmann, der das Königliche Gymnasium in der Holzhofgasse der Dresdner Neustadt besuchte, galt nicht als sonderlich strebsam. Vom Beruf eines Soldaten hielt er zunächst nichts. Die Immelmanns zogen 1902 nach Braunschweig, wo Verwandte lebten und er das Herzogliche Gymnasium Mortino Katharineum besuchte. Hier lernte Immelmann den späteren Schachmeister Otto Rüster kennen, mit dem ihn zeitlebens eine enge Freundschaft verband. Im Jahr 1904 kehrte die Familie nach Dresden zurück, wo sie auf dem bäuerlichen Anwesen des Großvaters mütterlicherseits in Loschwitz unterkam.[3]

Kadetten- und Regimentszeit[Bearbeiten]

Im April 1905 trat Immelmann als Kadett der Sächsischen Armee bei. Die Ausbildung erfolgte im königlich-sächsischen Kadettenkorps Dresden.[4] Immelmann erkannte jedoch bald, dass die militärische Lebensart nicht seinem Wesen entsprach. Vielmehr wollte er einen technischen Beruf erlernen. Dies führte dazu, dass er 1908 aus dem Kadettenkorps austreten wollte. Auf Bitten seiner Mutter und vor dem Hintergrund eines späteren Studiums blieb er und schloss mit dem Abitur ab.[5]

Anschließend wurde er am 4. April 1911 als Fähnrich dem Eisenbahn-Regiment Nr. 2 in Berlin-Schöneberg überwiesen, wo sich Immelmann bei der Eisenbahn-Versuchs-Abteilung eine für ihn zufriedenstellende technische Betätigung erhoffte. Allerdings beschränkte sich diese nur auf die Auslegung und Anwendung technischer Bestimmungen. Der alltägliche Militärdienst bestärkte Immelmann in seinen Bestrebungen, auf eine Offizierslaufbahn zu verzichten, um Maschinenbau zu studieren. Auch der Besuch der Kriegsschule in Anklam, zu der er Anfang April 1911 abkommandiert worden war, änderte nichts mehr an seinem Beschluss, sich nach bestandenen Offiziersexamen in die Reserve versetzen lassen zu wollen. Mitte April 1912 wurde seiner Bitte entsprochen und Immelmann zur Reserve beurlaubt.[6]

Studium[Bearbeiten]

Noch im gleichen Jahr begann Immelmann an der Technische Hochschule in Dresden sein Studium im Maschinenbau. Das erste praktische Arbeitssemester absolvierte er im Turbinenwerk Kaiser in Dresden-Reick. In seinem Studium wurde Immelmann Mitglied in der Studentenverbindung Akademischen Turn-Verein Alsatia Dresden. Als Mitglied beim ADAC fungierte er 1913 bei der dreitägigen Harz-Winterprüfungsfahrt als Unparteiischer. Privat fuhr Immelmann ein NSU-Kraftrad, danach eine Maschine der Motorenfabrik Magnet und ab Sommer 1913 einen Kraftwagen der Marke Mathis. An dessen Motoren konnte Immelmann sein Wissen im Maschinenbau erweitern. Schließlich wurde Immelmann noch Mitglied des örtlichen Luftflottenvereins, wo er als Funktionär beim Dreiecksflug 1913/14 auf dem Dresdner Flugplatz in Kaditz eingesetzt war.[7]

Erster Weltkrieg[Bearbeiten]

1914[Bearbeiten]

Kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges bewarb sich Immelmann bei der Inspektion der Fliegertruppen (IdFlieg) als Flugschüler. Zunächst erfolgte jedoch im Zuge der allgemeinen Mobilmachung am 20. August 1914 seine Reaktivierung zu seinem früheren Regiment nach Berlin. Dort schloss sich für ihn als Zugführer ein dreimonatiger Garnisonsdienst an. Im Wesentlichen beschränkte sich sein Militärdienst in der Aufsichtsführung und dem praktischen Üben des Eisenbahnbetriebs für Feldbahnen. Die Aufgaben begannen Immelmann zu langweilen, so dass er um eine Versetzung zur Infanterie bat. Stattdessen wurde er Kompanieführer und in Ermangelung eines Leutnants Offiziersstellvertreter. Von diesem Mehrsold erwarb Immelmann eine Deutsche Dogge, die als Kriegshund sein Weggefährte wurde. Den Rüden nannte er Tyras.

Am 12. November 1914 erfolgte seine Versetzung zur Fliegertruppe. Die praktische Ausbildung erfolgte ab dem 13. November 1914 bei der Feldfliegerabteilung 2 (FFA 2) auf dem Flugplatz Johannisthal. Der Theorieunterricht fand in Adlershof statt. Immelmanns Fluglehrer und späterer Kommandeur war Friedrich Kempter (1889–19??).[8]

1915[Bearbeiten]

Nach 54 Schulflügen absolvierte Immelmann am 31. Januar 1915 auf einem LVG Doppeldecker seinen ersten Alleinflug. Am 9. Februar bestand er die erste Pilotenprüfung und zwei Tage später die Feldpilotenprüfung.[9] Am 4. März 1915 erfolgte seine Versetzung zum Armeeflugpark 3 (AFP 3) in die nordfranzösische Gemeinde Rethel. Dort unternahm Immelmann vornehmlich Botenflüge zu den in der Nähe stationierten Feldflieger-Abteilungen. Zugleich fungierte er innerhalb des Flugparks als Führer der Kraftwagenkolonne, mit deren Personal er Dienst- und Übungsfahrten absolvierte. Seine dritte und letzte Flugmeisterprüfung absolvierte Immelmann am 27. März, die er bestand.[10]

Nach einer bis Mitte April anhaltenden Schlechtwetterperiode ohne Flugtätigkeit wurde Immelmann am 12. April zur Feldflieger-Abteilung 10 nach Vrizy versetzt, wo er als Artillerieflieger die ersten Fronteinsätze flog. Seine Aufgaben bestanden in der Erkundung feindlicher Artilleriestellungen sowie in der Feuerleitunterstützung der eigenen Batterien, bei deren Schussausrichtung bzw. der Ermittlung der korrekten Schussballistik. Am 25. April wurde Immelmann aus seiner Stellung herausgelöst und zur in Aufstellung begriffenen Feldflieger-Abteilung 62 (FFA 62) nach Döberitz kommandiert. Deren Abteilungsführer war sein früherer Fluglehrer Kastner. Hier traf Immelmann erstmals auf Oswald Boelcke (1891–1916), der ihn zunächst für einen Bruchpiloten hielt. Beide sollte dennoch bald eine freundschaftliche Beziehung verbinden.[11] Nach dem Abschluss der Aufstellung am 5. Mai wurde die Abteilung nach Pontfaverger verlegt und von dort weiter nach Douai wo die Abteilung auf dem Flugplatz Douai-Brayelle stationiert wurde. Unterstellt war die Abteilung hier der 6. Armee. Im Juni erfolgte die teilweise Umrüstung der Abteilung auf den Jagdeinsitzer Fokker E.I, der mittels Unterbrechergetriebe das Schießen durch den Propellerkreis ermöglichte und den Immelmann ohne Umschulung ab Juli 1915 fliegen sollte.[12]

Zunächst flog Immelmann als Aufklärer. Seine Aufgabe und die des Beobachters bestand im Wesentlichen darin, feindliche Stellungen und Truppenbewegungen zu fotografieren und zu dokumentieren. Bis zum 25. Juni hatte er 21 Flüge absolviert und war dabei mehrmals unter Beschuss gegnerischer Flugzeuge und Artillerie geraten. Neben Aufklärungsflügen betätigte sich Immelmann als Begleitschutz unbewaffneter Flugzeuge. Er sollte den Einflug gegnerischer Kräfte stören beziehungsweise verhindern. Im Juli 1915 erhielt er für seine bisherigen Leistungen das Eiserne Kreuz II. Klasse sowie die Friedrich-August-Medaille in Silber verliehen.[13] Zugleich erfolgte am 14. Juli seine Beförderung zum Leutnant der Reserve.[14]

Am 30. Juli flog Immelmann erstmals probeweise die Fokker E.I. Als am 1. August die französischen Luftstreitkräfte den von der Feldflieger-Abteilung genutzten Flugplatz bombardierten, stieg Immelmann auf und konnte nach kurzem Luftkampf eine B.E.2 zur Landung zwingen.[15] Der durch Immelmanns Beschuss verletzte britische Pilot wurde in ein Lazarett gebracht, an Bord der zweisitzigen Maschine befanden sich keine weiteren Personen. Für seinen ersten Luftsieg, den Boelcke als „Dusel“ bezeichnete[16], wurde Immelmann noch am gleichen Tag das Eiserne Kreuz I. Klasse verliehen.[17] Seinen zweiten Abschuss errang Immelmann im gemeinsamen Wirken mit Boelcke am späten Abend des 9. September. Der schwere französische Artillerieflieger stürzte aus über 2000 Meter Höhe senkrecht ab, nachdem dessen Pilot tödlich getroffen worden war. Immelmann und Boelcke musste anschließend wegen der zu langen Flugdauer infolge Benzinmangels notlanden.[18] Zwei weitere Abschüsse, diesmal gegen Flugzeuge des Royal Flying Corps, gelangen ihm am 21. September während eines Geleitfluges bei Willerval und am 10. Oktober nordwestlich Lille bei einem Sperrflug.[19] In Würdigung seiner bisherigen Leistungen belieh ihn der sächsische König Friedrich August III. am 13. Oktober 1915 mit dem Ritterkreuz des Militär-St.-Heinrichs-Ordens.5[20]

Am 26. Oktober 1915 bezwang Immelmann einen französischen Doppeldecker, der nach Beschuss landen musste. Die beiden britischen Offiziere gerieten in Gefangenschaft. Immelmanns anhaltende Erfolge an seinem Frontabschnitt brachten ihm unter dem Entente-Verbündeten den Beinamen „Adler von Lille“ ein.[21][22] Nach seinem sechsten Luftsieg am 7. November westlich von Douai wurde Immelmann an die Hoftafel von Rupprecht von Bayern eingeladen. An dem Mahl nahmen ferner der König von Sachsen Friedrich August III., Ernst Heinrich von Sachsen sowie Maximilian von Laffert und andere hohe Würdenträger teil. Am Tag darauf erhielt Immelmann aus den Händen seines Königs einen Wandteller aus Meißner Porzellan, auf dem ein stilisierter Luftkampf abgebildet ist.[23]

Ehrengeschenk an Max Immelmann anlässlich seines ersten Luftsieges am 1. August 1915.

Bei einem anschließenden kurzen Heimaturlaub in Leipzig, dem neuen Wohnort seiner Mutter, erhielt Immelmann aus den Händen des Leipziger Oberbürgermeisters Rudolf Dittrich einen Silberpokal, der vom Hofjuwelier Heinrich Schneider gefertigt worden war. Darüber hinaus erfreute sich Immelmann einer wachsenden Popularität bei der Bevölkerung. Eine weitere Ehrung erfuhr er nach seiner Rückkehr zur Truppe, wo ihm der Kronprinz von Bayern den Militärverdienstorden III. Klasse mit Schwertern überreichte.[24] In das Luftkampfgeschehen griff Immelmann erst wieder am 15. Dezember 1915 ein, nachdem er wenige Tage zuvor infolge Motorversagens eine Bruchlandung mit anschließendem Überschlag heil überstanden hatte. An jenem Tag schoss er über Valenciennes einen zweisitzigen britischen Eindecker ab, wobei es keine Überlebenden gab.[25] In der zweiten Dezemberhälfte flauten die Luftkämpfe merklich ab und zum Weihnachtsfest wurden Immelmann und Boelcke vom Feldflugchef mit dem Ehrenbecher für den Sieger im Luftkampf ausgezeichnet.[26][27]

1916[Bearbeiten]

Immelmann und seine Fokker EI

Als am Morgen des 12. Januar mehrere feindliche Einflüge gemeldet worden waren, stiegen die Piloten der FFA 62 auf. Immelmann flog zunächst Richtung Arras und sichtete kurz darauf bei Bapaume einen Vickers-Doppeldecker, den er angriff. Im folgenden Luftkampf wurden der Beobachter getötet und der Motor des Flugzeuges in Brand geschossen. Der Pilot, der daraufhin eine Notlandung eingeleitet hatte, geriet in Gefangenschaft. Für ihre jeweils achten Abschüsse wurden Immelmann und Boelcke noch am Abend des gleichen Tages mit der höchsten preußischen Kriegsauszeichnung, dem Orden Pour le Mérite, ausgezeichnet, der am 17. Januar vom bayerischen Kronprinzen ausgehändigt wurde.[28] Es waren die ersten beiden Verleihungen an Angehörige der Fliegertruppe.[29]

Nach einem weiteren erfolgreichen Luftkampf am 2. März zwischen Lens und Arras gegen einen britischen Doppeldecker schoss Immelmann im Verlauf des 13. März zwei weitere Flugzeuge ab, dem am 29. März ein weiteres folgte. In der Zwischenzeit hatte er den Luftschutz für die am Boden kämpfenden Hamburgischen Regimenter übernommen, wofür ihm der regierende Bürgermeister Carl August Schröder bei einem Frontbesuch seiner Truppen das Hanseatenkreuz seiner Stadt verlieh. Nach dem 13. Abschuss am 30. März erhielt Immelmann, der bis dahin etwa 450 Flugeinsätze geflogen hatte, in Anerkennung seiner Verdienste ein Dankschreiben des Kaisers Wilhelm II.[30] Friedrich August III. belieh Immelmann mit dem Komtur II. Klasse des Militär-St.-Heinrichs-Ordens.[31]

Nach einer wochenlangen Schlechtwetterlage flog Immelmann zusammen mit Max Mulzer (1893–1916) erst wieder Ende April einen Sperrflug über seinem Frontabschnitt, wo er mit ihm zusammen einen britischen Doppeldecker zum Abschuss brachte. Zwei Tage später wurde er während eines Luftgefechtes abgeschossen, doch ihm gelang, die beschädigte Maschine sicher zu landen. Immelmann war indes seit einiger Zeit bewusst geworden, dass er nach dem Krieg weiterhin Flieger bleiben wolle. Er reichte daher ein Gesuch ein, worin er darum bat, wieder zu den aktiven Offizieren übertreten zu dürfen. Der sächsische König und dessen Kronprinz befürwortete Immelmanns Eingabe und mit Wirkung vom 1. April erfolgte seine Aktivierung als Oberleutnant. Am 16. Mai schoss Immelmann westlich von Douai sein 15. Feindflugzeug ab, einen einsitzigen Bristol-Doppeldecker. Dem folgte am 31. Mai ein Beinahe-Absturz Immelmanns während eines Luftgefechts, nachdem er sich aufgrund eines Defekts am Unterbrechergetriebe die Luftschraube seiner Fokker selbst zerschossen hatte. In der Folge ebbten die Lufttätigkeiten infolge des schlechten Wetters abermals für mehrere Wochen ab.[32]

Während dieser Phase wurde am 13. Juni 1916 die Feldflieger-Abteilung 62 aus ihrem bisherigen Einsatzgebiet herausgelöst und verlegt. An deren Stelle trat die bayerische Feldflieger-Abteilung 5b (FFA 5b), deren Kommandeur Immelmann und andere Fokker-Piloten der FFA 62 unterstellt wurden. Zu dieser Zeit war Immelmann bereits mit der Aufstellung einer eigenen Jagdstaffel betraut worden, die einen Großteil seiner Zeit in Anspruch nahm.[33]

Tod[Bearbeiten]

Luftkampfillustration
Grafik 1: Immelmann fliegt auf die Kampfgruppe über Hénin-Liétard zu.
Grafik 2: Aus der nordöstlichen Kampfgruppe löst sich eine Vickers die wiederum von Mulzer verfolgt wird und steuert auf Immelmann zu.
Grafik 3: Prehn bindet die angreifende Vickers während Immelmann seinen Gegner weiter beschießt. Der im Sturz begriffene Bomber wird von Mulzer zum Boden begleitet.
Grafik 4:Immelmann dreht bei und beginnt zu steigen. Wenige Augenblicke später wird er von der eigenen Flak getroffen und stürzt ab.
Immelmanns Absturzstelle am 19. Juni 1916.

Nachdem sich am Vortag das Wetter gebessert hatte, erging am 18. Juni 1916 gegen 17 Uhr Fliegeralarm, als acht britische Bomber von Arras kommend gemeldet worden waren. Unter den Piloten der vier aufgestiegenen Fokker befand sich auch Immelmann, der im Luftkampf einen Gegner vom Verband trennte und nach Beschuss zur Landung zwang. Die verbliebenen Maschinen drehten daraufhin ab.

Wenige Stunden später wurde erneut Alarm ausgelöst, als sieben weitere Bomber bei Sallaumines gesichtet wurden. Zur Unterstützung der bereits im Luftkampf stehenden Piloten Mulzer, Albert Oesterreicher und Alfred Prehn startete Immelmann kurz nach Wolfgang Heinemann (1895–1916) gegen 21:30 Uhr auf einer Fokker-Ersatzmaschine, nachdem seine eigentliche Fokker infolge des nachmittäglichen Kampfes noch nicht einsatzfähig gemacht werden konnte.

Immelmann flog zunächst Richtung Lens und weiter an die bei Loos verlaufende deutsche Front, wo er kehrtmachte und immer noch steigend wieder die Richtung Douai einschlug. Inzwischen hatte sich der Pulk in zwei Gruppen geteilt. Auf die ihm nächstgelegene Gruppe um Prehn/Heinemann über der kleinen Ortschaft Hénin-Liétard steuerte Immelmann zu. Nachdem er den am Boden schießenden Verbänden mittels einer weißer Leuchtkugel zu verstehen gegeben hatte, wegen Gefährdung der eigenen Flugzeuge das Flakfeuer einzustellen, griff Immelmann in das Geschehen ein. Der von ihm angegriffene britische Bomber scherte daraufhin aus der Formation aus und ging nach mehrmaligen Feuerstößen in den Sinkflug über.

Daraufhin löste sich aus der nordöstlichen Kampfgruppe ein Vickers-Doppeldecker, um die durch Immelmann in Not geratene Besatzung zu unterstützen. Dieses Flugzeug wurde seinerseits von Mulzer verfolgt, dem der Treibstoff zur Neige ging. Als Heinemann und Prehn erkannten, dass die auf Immelmann zusteuernde Maschine von diesem unbemerkt blieb, lösten sie sich von ihren Gegnern und gingen auf Abfangkurs. Hierbei band Prehn den Gegner, während Immelmann seinen Kontrahenten so lange beschoss, bis dieser steil nach unten abkippte. Immelmann folgte dem stürzenden Bomber, bis er von Mulzers Fokker überholt wurde, der dann an seiner Stelle die Vickers zur Erde begleitete. Daraufhin ging Immelmann in den Steigflug über, um sich einem neuen Gegner zuzuwenden. In diesem Moment wurde Immelmanns Fokker durch Flak-Eigenbeschuss getroffen und stürzte über den linken Flügel gehend aus 2000 Metern in die Tiefe. Dabei zerbrach die Maschine in zwei Teile.[34] Die spätere Besichtigung Gerard Fokkers an Immelmanns Flugzeugwrack erhärtete diese Version, nach der die Maschine durch artilleristisches Schrapnellfeuer in zwei Teile zerrissen wurde.[35]

Immelmanns Grab auf dem Urnenhain in Dresden-Tolkewitz.

Eine in der Literatur oft genannte zweite Ursache für Immelmanns Absturz soll auf ein Versagen der Synchronisation des Unterbrechergetriebes zurückzuführen sein – ein Defekt, mit dem sowohl Immelmann als auch Boelcke schon früher Erfahrung gesammelt hatten. Demnach soll sich Immelmann den Holzpropeller selbst zerschossen haben, wobei sich die Maschine durch die plötzlich auftretende Unwucht des Motors aufzuschaukeln begann und das filigrane Flugzeug zerbrach.[36] Diese Absturzursache wurde einige Tage später im Bericht der eigens eingesetzten Untersuchungskommission der 6. Armee bestätigt.[37]

Nach der dritten genannten Absturzursache soll Immelmann im Luftkampf vom Heckschützen James Henry Waller erschossen worden sein, worauf die Fokker abstürzte.[38]

Welche der drei Varianten letztlich zutreffend war, ist bis heute nicht zweifelsfrei geklärt.[39] Gerard Fokker ging aber davon aus, dass Immelmann weder durch sich selbst oder durch Feindeinwirkung abgeschossen wurde. Stattdessen wurde er ein Opfer der eigenen Artillerie. Diese Version sollte jedoch vor der Öffentlichkeit vertuscht werden. Nach dieser Katastrophe wurden Silhouetten der deutschen Flugzeuge an die Artilleriebefehlshaber ausgeteilt, um derartige Vorkommnisse künftig zu verhindern.[40]

Die Rumpf- und Heckteile schlugen mehrere hundert Meter voneinander entfernt im Frontbereich des Infanterie-Regiments „Lübeck“ (3. Hanseatisches) Nr. 162 auf.[41] Die beiden von Immelmann an diesem Tag abgeschossenen Flugzeuge wurden als Abschüsse nicht anerkannt.[42]

Sein Tod löste Bestürzung und Trauer aus. Selbst Angehörige des Royal Flying Corps erwiesen durch den Abwurf zahlreicher Trauerkränze über deutschen Linien ihre Ehrenbezeugung. Immelmanns Leichnam wurde im Garten des Lazaretts von Douai aufbewahrt, wo ihm die Totenwache gehalten wurde. Zahlreiche hochrangige Vertreter der Generalität und verschiedenster Königshäuser nahmen hier am 22. Juni 1916 von ihm Abschied. Anschließend wurde der Sarg nach Dresden überführt, wo er am 25. Juni im Bahnhof Dresden-Neustadt eintraf. Von dort trat der Trauerzug, von tausenden Einwohnern gesäumt, seinen Weg zum Urnenhain Tolkewitz an. Nach einer großen Trauerfeier vor höchsten sächsischen Offizieren und Vertretern des Königshauses erfolgte Immelmanns Heldenbegräbnis, das von der Ehrenformation einer Flieger-Staffel und einem Zeppelin begleitet wurde.

Zum zwölften Jahrestag wurde am 25. Juni 1928 eine von Peter Pöppelmann geschaffene Plastik an seinem Grab übergeben. Daran nahm auch Immelmanns Mutter teil, die mittlerweile mit ihrer Tochter in Zürich lebte. Die Inschrift auf dem Sockel lautet unter einem fliegenden Adler: IMMELMANN DER ADLER VON LILLE.[43][44]

Rezeption und Vermächtnis[Bearbeiten]

Eine Fokker von Max Immelmann bei der Deutschen Kriegsausstellung 1916 im Dresdner Albertinum.

Max Immelmann galt als ausgezeichneter Taktiker und exzellenter Flieger. Nach ihm ist heute das als Immelmann bezeichnete Kunstflugmanöver benannt. Neben Boelcke und später mit Manfred von Richthofen galt Immelmann als Typus einer neuen Generation von Jagdfliegern, deren Ziel einzig darin bestand, den Gegner aus dem Hinterhalt heraus aggressiv und blitzschnell anzugreifen und zum Absturz zu bringen.[45][46]

Zu Volkshelden erhoben[47], verkörperte diese junge Generation von Jagdpiloten das soldatische Ideal an Opferbereitschaft und Kampfeswillen, dessen Zweck einzig darin bestand, in der Bevölkerung den Pathos eines ritterlichen Kampfes zu postulieren und damit vom unpersönlichen Massensterben in den Schützengräben abzulenken. In der Realität waren die Luftkämpfe jener Zeit aber weder romantisch noch ritterlich. Da diese Kämpfe wegen der oft noch ungenauen Treffsicherheit auf kürzeste Distanz geführt werden mussten, kam es nicht selten vor, dass Blut des Gegners auf die eigene Schutzbrille spritze. Durch derartige propagandistischen Berichte angefeuert, entstanden unter den Piloten regelrechte Hetzjagden nach der höchsten Abschusszahl, wie es sie auch zwischen Immelmann und Boelcke gab.[48][49]

Dabei verkörperten Immelmann und seinesgleichen den Prototypen eines Soldaten, der eine radikale Änderung in der Denkweise des Luftkampfes bewirkte, wonach sämtliche persönliche Belange dem Kampf unterzuordnen waren.[50] Diese beiden waren es dann auch, denen als erste Piloten der Orden Pour le Mérite verliehen wurde, der später wegen seiner Farbe und des ersten Trägers Immelmann „Blauer Max“ genannt wurde. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass sowohl Immelmanns als auch Boelckes Aufstieg mit der Einführung des Fokker-Jagdflugzeugs mit synchronisiertem Maschinengewehr begann. Um die Jahreswende 1915/1916 waren diese Maschinen allen alliierten Maschinen überlegen. Die dank dieser Neuerung in relativ kurzer Zeit wieder zurückgewonnene Luftüberlegenheit war so gravierend, dass das Britische Parlament sogar vom „Fokker fodder“ (Fokker-Futter) sprach.[51]

Selbst noch zur Zeit des Nationalsozialismus zählte Immelmann zu jenen Personen, die von der nationalsozialistischen Propaganda als „Kriegshelden“ gelobpreist wurden. Dies schlug sich zum Beispiel in Denkmälern und zahlreichen Straßenbenennungen nieder sowie in der Verleihung des Traditionsnamens „Immelmann“ an das Sturzkampfgeschwader 2 der Luftwaffe. Auch ein Flugsicherungsschiff erhielt seinen Namen.

Immelmanns Verehrung reicht bis in die heutige Zeit. So trägt das Taktische Luftwaffengeschwader 51 „Immelmann“ in Kropp/Jagel sein Andenken. Darüber hinaus wurden nach ihm zwei Kasernen der Bundeswehr benannt: die Immelmann-Kaserne in Celle sowie die Max-Immelmann-Kaserne in Manching-Oberstimm bei Ingolstadt. Immelmanns Orden und Ehrenzeichen bzw. seine Uniform vom Eisenbahn-Regiment Nr. 2 sind im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden ausgestellt.

Persönlichkeit und Charakter[Bearbeiten]

Immelmann war Vegetarier. Er trank keinen Alkohol und rauchte nicht.[52] Aus seinen zahlreichen Briefen an die Familie ist kein Hinweis auf eine mögliche Liebesbeziehung zu entnehmen. In den überwiegend deutschen Publikationen wird sein Wesen als ruhig, besonnen und bescheiden beschrieben.[53] Der britische Autor Arch Whitehouse hingegen bezeichnet ihn als überhebliches und selbstbewusstes „Schwarzes Schaf am Himmel“, das jegliche Anordnungen hinsichtlich Verbandsflug und Teamwork ignorierte und dem es auch an gesellschaftlichen Gepflogenheiten mangelte.[54] Nach Anthony Fokkers Meinung war Immelmann ein ernster und bescheidener Mann, der sich außerordentlich für die technische Seite der Fliegerei interessierte. Neben einem durchtrainierten, aber unansehnlichen Körper soll Immelmann über eine hervorragende Sehschärfe verfügt haben und über die Gefahren des Luftkampfes nie gesprochen haben.[35]

Weitere Auszeichnungen[Bearbeiten]

Schriften[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Christian Zweng, Karl Friedrich Hildebrand: Die Ritter des Ordens Pour le Mérite. Teil 2: Die Ritter des Ordens Pour le Mérite des I. Weltkriegs. Band 2: H–O. Biblio-Verlag, Bissendorf 2003, ISBN 3-7648-2516-2, S. 148.
  • Norman Franks, Hal Giblin: Under the guns of the german aces. Immelmann, Voss, Göring, Lothar von Richthofen, the complete Record of their Victories and Victims. Grub Street, London 1997, ISBN 1-898697-72-8.
  • William Heuer: Der Adler von Lille Max Immelmann. Martin Boas, Leipzig um 1916.
  • Franz Immelmann (Hrsg.): Immelmann, der Adler von Lille. Eines Fliegers Werdegang und Erfüllung. K. F. Koehler G. m. b. H., Leipzig 1934, (78.–88. Tausend. 1942; in englischer Sprache: Immelmann, ‚The Eagle of the Lille‘. Translated from the German by Claud W. Sykes. J. Hamilton Ltd. London 1935).
  • Heinz Kraft: Immelmann, Max. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 10, Duncker & Humblot, Berlin 1974, ISBN 3-428-00191-5, S. 158 (Digitalisat).
  • Arch Whitehouse: Flieger-Asse 1914–1918. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1970.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Max Immelmann – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Franz Immelmann (Hrsg.): Immelmann „Der Adler von Lille“. v. Hase & Koehler Verlag, Leipzig 1942, S. 11.
  2. Dr. Wilhelm Kranzler: Bezwinger der Luft im Weltkriege. Siegreiche Fliegerkämpfe u. Luftschifffahrten unserer großer Helden Immelmann, Zeppelin, Boelcke, Parschau, Banfield u.a., Verlag der Schillerbuchhandlung Berlin-Charlottenburg 1916, S. 5.
  3. Franz Immelmann (Hrsg.): Immelmann „Der Adler von Lille“. v. Hase & Koehler Verlag, Leipzig 1942, S. 12–15.
  4. Dr. Wilhelm Kranzler: Bezwinger der Luft im Weltkriege. Siegreiche Fliegerkämpfe u. Luftschifffahrten unserer großer Helden Immelmann, Zeppelin, Boelcke, Parschau, Banfield u.a., Verlag der Schillerbuchhandlung Berlin-Charlottenburg 1916, S. 75.
  5. Franz Immelmann (Hrsg.): Immelmann „Der Adler von Lille“. v. Hase & Koehler Verlag, Leipzig 1942, S. 15–17.
  6. Franz Immelmann (Hrsg.): Immelmann „Der Adler von Lille“. v. Hase & Koehler Verlag, Leipzig 1942, S. 23–29.
  7. Franz Immelmann (Hrsg.): Immelmann „Der Adler von Lille“. v. Hase & Koehler Verlag, Leipzig 1942, S. 30–33.
  8. Franz Immelmann (Hrsg.): Immelmann „Der Adler von Lille“. v. Hase & Koehler Verlag, Leipzig 1942, S. 37–47.
  9. Franz Immelmann (Hrsg.): Immelmann „Der Adler von Lille“. v. Hase & Koehler Verlag, Leipzig 1942, S. 46–51.
  10. Franz Immelmann (Hrsg.): Immelmann „Der Adler von Lille“. v. Hase & Koehler Verlag, Leipzig 1942, S. 52–62.
  11. Johannes Werner: Boelcke. Der Mensch, der Flieger, der Führer der deutschen Jagdfliegerei. v. Haase & Koehler Verlag, Leipzig 1932, S. 93.
  12. Franz Immelmann (Hrsg.): Immelmann „Der Adler von Lille“. v. Hase & Koehler Verlag, Leipzig 1942, S. 64–87.
  13. Franz Immelmann (Hrsg.): Immelmann „Der Adler von Lille“. v. Hase & Koehler Verlag, Leipzig 1942, S. 99.
  14. Franz Immelmann (Hrsg.): Immelmann „Der Adler von Lille“. v. Hase & Koehler Verlag, Leipzig 1942, S. 88–101.
  15. Arch Whitehouse: Flieger-Asse 1914–1918. Motorbuch Verlag, Stuttgart 1973, S. 369.
  16. Johannes Werner: Boelcke. Der Mensch, der Flieger, der Führer der deutschen Jagdfliegerei. v. Haase & Koehler Verlag, Leipzig 1932, S. 109–110.
  17. Franz Immelmann (Hrsg.): Immelmann „Der Adler von Lille“. v. Hase & Koehler Verlag, Leipzig 1942, S. 102–109.
  18. Franz Immelmann (Hrsg.): Immelmann „Der Adler von Lille“. v. Hase & Koehler Verlag, Leipzig 1942, S. 113–114.
  19. Franz Immelmann (Hrsg.): Immelmann „Der Adler von Lille“, v. Hase & Koehler Verlag Leipzig 1942, S. 116–123.
  20. Der Königlich Sächsische Militär-St. Heinrichs-Orden 1736–1918. Ein Ehrenblatt der Sächsischen Armee. Wilhelm und Bertha von Baensch-Stiftung, Dresden 1937, S. 344.
  21. Franz Immelmann (Hrsg.): Immelmann „Der Adler von Lille“. v. Hase & Koehler Verlag, Leipzig 1942, S. 124–128.
  22. Kai Biermann, Erhard Cielewicz: Flugplatz Döberitz. Geburtsort der militärischen Luftfahrt in Deutschland. Ch. Links Verlag 2005, S. 62.
  23. Franz Immelmann (Hrsg.): Immelmann „Der Adler von Lille“. v. Hase & Koehler Verlag, Leipzig 1942, S. 129–134.
  24. Franz Immelmann (Hrsg.): Immelmann „Der Adler von Lille“. v. Hase & Koehler Verlag, Leipzig 1942, S. 138.
  25. Franz Immelmann (Hrsg.): Immelmann „Der Adler von Lille“. v. Hase & Koehler Verlag, Leipzig 1942, S. 135–144.
  26. a b Franz Immelmann (Hrsg.): Immelmann „Der Adler von Lille“. v. Hase & Koehler Verlag, Leipzig 1942, S. 148.
  27. Johannes Werner: Boelcke. Der Mensch, der Flieger, der Führer der deutschen Jagdfliegerei., v. Haase & Koehler Verlag, Leipzig 1932, S. 127.
  28. Johannes Werner: Boelcke. Der Mensch, der Flieger, der Führer der deutschen Jagdfliegerei. v. Haase & Koehler Verlag, Leipzig 1932, S. 136.
  29. Franz Immelmann (Hrsg.): Immelmann „Der Adler von Lille“. v. Hase & Koehler Verlag, Leipzig 1942, S. 145–147.
  30. Franz Immelmann (Hrsg.): Immelmann „Der Adler von Lille“, v. Hase & Koehler Verlag Leipzig 1942, S. 152–163.
  31. Der Königlich Sächsische Militär-St. Heinrichs-Orden 1736–1918. Ein Ehrenblatt der Sächsischen Armee. Wilhelm und Bertha von Baensch-Stiftung, Dresden 1937, S. 91.
  32. Franz Immelmann (Hrsg.): Immelmann „Der Adler von Lille“. v. Hase & Koehler Verlag, Leipzig 1942, S. 166–178.
  33. Franz Immelmann (Hrsg.): Immelmann „Der Adler von Lille“. v. Hase & Koehler Verlag, Leipzig 1942, S. 178.
  34. Franz Immelmann (Hrsg.): Immelmann „Der Adler von Lille“. v. Hase & Koehler Verlag, Leipzig 1942, S. 178–182.
  35. a b Anton Herman Gerard Fokker, Joachim Castan: Der fliegende Holländer. Die Memoiren des A.H.G. Fokker. Wunderkammer Verlag 2010, S. 218.
  36. Janusz Piekalkiewicz: Der Erste Weltkrieg. Weltbild Verlag 2009, S. 427.
  37. Franz Immelmann (Hrsg.): Immelmann „Der Adler von Lille“. v. Hase & Koehler Verlag, Leipzig 1942, S. 182.
  38. Arch Whitehouse: Flieger-Asse 1914–1918. Motorbuch Verlag, Stuttgart 1973, S. 406.
  39. Jakob Knab: Falsche Glorie: das Traditionsverständnis der Bundeswehr. Ch. Links Verlag 1995, S. 160.
  40. Anton Herman Gerard Fokker, Joachim Castan: Der fliegende Holländer. Die Memoiren des A.H.G. Fokker. Wunderkammer Verlag 2010, S. 219.
  41. Otto Dziobek: Geschichte des Infanterie-Regiments Lübeck (3. hanseatisches) Nr. 162. erste Auflage 1922, Kapitel 7. Frühling 1916.
  42. Norman Franks, Hal Giblin: Under the guns of the german aces. Grub Street London 1997, S. 12–40.
  43. Franz Immelmann (Hrsg.): Immelmann „Der Adler von Lille“. v. Hase & Koehler Verlag, Leipzig 1942, S. 184–186.
  44. Siegfried Reinhardt: Als Fliegen noch ein Wagnis war. Zum 100. Jahrestag der Eröffnung des Flugplatzes Dresden-Kaditz. Engelsdorfer, Dresden, Leipzig 2012, S. 329.
  45. Kai Biermann, Erhard Cielewicz: Flugplatz Döberitz. Geburtsort der militärischen Luftfahrt in Deutschland. Ch. Links Verlag 2005, S. 61.
  46. Dr. Wilhelm Kranzler: Bezwinger der Luft im Weltkriege. Siegreiche Fliegerkämpfe u. Luftschifffahrten unserer großer Helden Immelmann, Zeppelin, Boelcke, Parschau, Banfield u.a., Verlag der Schillerbuchhandlung Berlin-Charlottenburg 1916, S. 4.
  47. Dr. Wilhelm Kranzler: Bezwinger der Luft im Weltkriege. Siegreiche Fliegerkämpfe u. Luftschifffahrten unserer großer Helden Immelmann, Zeppelin, Boelcke, Parschau, Banfield u.a., Verlag der Schillerbuchhandlung Berlin-Charlottenburg 1916, S. 15.
  48. Kai Biermann, Erhard Cielewicz: Flugplatz Döberitz. Geburtsort der militärischen Luftfahrt in Deutschland. Ch. Links Verlag 2005, S. 62–63.
  49. Johannes Werner: Boelcke. Der Mensch, der Flieger, der Führer der deutschen Jagdfliegerei. v. Haase & Koehler Verlag, Leipzig 1932, S. 144.
  50. Kai Biermann, Erhard Cielewicz: Flugplatz Döberitz. Geburtsort der militärischen Luftfahrt in Deutschland. Ch. Links Verlag 2005, S. 62–63.
  51. Anton Herman Gerard Fokker, Joachim Castan: Der fliegende Holländer. Die Memoiren des A.H.G. Fokker. Wunderkammer Verlag 2010, S. 20–21.
  52. Franz Immelmann (Hrsg.): Immelmann „Der Adler von Lille“. v. Hase & Koehler Verlag, Leipzig 1942, S. 16.
  53. Franz Immelmann (Hrsg.): Immelmann „Der Adler von Lille“. v. Hase & Koehler Verlag, Leipzig 1942, S. 17.
  54. Arch Whitehouse: Flieger-Asse 1914–1918. Motorbuch Verlag, Stuttgart 1973, S. 402–403.
  55. Franz Immelmann (Hrsg.): Immelmann „Der Adler von Lille“. v. Hase & Koehler Verlag, Leipzig 1942, S. 114.
  56. Franz Immelmann (Hrsg.): Immelmann „Der Adler von Lille“. v. Hase & Koehler Verlag, Leipzig 1942, S. 132.
  57. a b Franz Immelmann (Hrsg.): Immelmann „Der Adler von Lille“, v. Hase & Koehler Verlag Leipzig 1942, S. 99.
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