Max Kleiber

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Max Kleiber (* 4. Januar 1893 in Zürich; † 5. Januar 1976 in Davis, Kalifornien) war ein Schweizer Biologe, Agrar- und Ernährungswissenschaftler. Seine Arbeiten zur Beziehung zwischen Körpergröße und Metabolismus von Säugetieren werden bis heute in vielen wissenschaftlichen Publikationen zitiert und haben als Kleibers Gesetz (engl. 'Kleiber's law' oder auch 'Kleiber's rule') den Weg in die gängigen Lehrbücher der Tierphysiologie gefunden.

Von 1929 bis 1960 war Kleiber Professor am College of Agriculture der University of California, Davis (UC Davis). Er erhielt unter anderem den 'Borden Award' des American Institute of Nutrition (1952) und den 'Morrison Award' der American Society for Animal Production (1953). Sein schriftlicher Nachlass befindet sich in der Bibliothek der University of California, Davis.

Als 24-jähriger Student an der ETH verweigerte er 1917 als Schweizer Offizier aus politisch-religiösen Gründen den Militärdienst und wurde deswegen zu vier Monaten Haft verurteilt.[1] Ihm wurden für ein Jahr die Bürgerrechte entzogen und das Studium verweigert. Nach der Intervention von engagierten Akademikern gelang es ihm dennoch, 1920 sein Studium abzuschliessen und 1924 seinen Doktortitel zu erlangen. 1929 erhielt er eine Anstellung an der University of California in Davis.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Julia Voegelin: SRF Kultur: Wipkinger Glockenstreik – Stumme Kirchglocken – der Skandal vom 1. August 1917. 1. August 2017, abgerufen am 1. August 2017.