Max Kloss

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Max Kloss

Max Kloss (* 16. Mai 1873 in Dresden; † 11. August 1961 in Berlin) war Maschinenbauer und Professor für Elektrische Maschinen sowie Rektor an der Königlich Technischen Hochschule Berlin (heute TU Berlin).

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während seines Studiums wurde er 1893 Mitglied der Sängerschaft Erato Dresden.[1]

1919 war Kloss für die Deutschnationale Volkspartei (DNVP) Mitglied der Verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung.[2]

Sein Grab befindet sich auf dem Evangelischen Kirchhof Nikolassee.[3]

Wissenschaftliche Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Studium an der Technischen Hochschule Dresden wurde er dort im Jahre 1902 zum Dr.-Ing. promoviert.[4]

Kloss war vom 1. Oktober 1911 bis 1938 Ordinarius für Elektrische Maschinen in der Abteilung für Maschinen-Ingenieurwesen, Abt. III (ab 1922 umbenannt in Fakultät III für Maschinenwirtschaft, ab 1928 umbenannt in Fakultät III für Maschinenwesen, Abteilung Starkstromtechnik) der Königlich Technischen Hochschule zu Berlin (ab 1919 umbenannt in Technische Hochschule zu Berlin).

Im Studienjahr 1914/1915 wirkte Kloss als Dekan der Abteilung III für Maschinen-Ingenieurwesen, im Kriegsjahr 1916/1917 auch als Rektor der Königlich Technischen Hochschule zu Berlin (Prorektor: George Henry de Thierry).

Grabstätte

Nach der Emeritierung 1938 wurde er zum Ehrensenator der Technischen Hochschule zu Berlin ernannt; im Jahr 1950 wurde ihm durch die Technische Universität die akademische Würde „Ehrensenator der Technischen Universität Berlin-Charlottenburg“ verliehen.[5]

Er ist auf dem Evangelischen Kirchhof Nikolassee in Berlin bestattet.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • H. Rothert: Max Kloss. In: Elektrotechnische Zeitschrift Ausgabe A. 74, Nr. 10, 11. Mai 1953, S. 306–307.
  • H. Rothert: M. Kloss †. In: Elektrotechnische Zeitschrift Ausgabe A. 82, Nr. 24, 20. November 1961, S. 806.
  • Kloss, Max (1873–1961). In: Kurt Jäger, Friedrich Heilbronner (Hrsg.): Lexikon der Elektrotechniker, 2., überarb. und erg. Auflage, VDE Verlag, Berlin / Offenbach 2010, ISBN 978-3-8007-2903-6, S. 232.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Max Kloss – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Prof. Dr.-Ing. Max Kloss. In: Catalogus Professorum – Professorinnen & Professoren der TU Berlin und ihrer Vorgänger. Universitätsarchiv der TU Berlin, 2016, abgerufen am 11. Februar 2019.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Paul Meißner (Hrsg.): Alt-Herren-Verzeichnis der Deutschen Sängerschaft. Leipzig 1934, S. 75.
  2. Hans Ebert: Geschichte in praktischer Absicht. Zur Geschichtswissenschaft an Technischen Hochschulen unter besonderer Berücksichtigung der Technischen Universität Berlin. In: Verein Deutscher Ingenieure (Hrsg.): Technikgeschichte. 47, Nr. 2, 1980, S. 133–153, hier: S. 151, Fußnote 48.
  3. Der Evangelische Kirchhof Nikolassee – Grabstellen. Bestehende Grabstellen bekannter Persönlichkeiten. Evangelische Kirchengemeinde Nikolassee, abgerufen am 11. Februar 2019.
  4. Max Kloss: Analytisch-graphisches Verfahren zur Bestimmung der Durchbiegung zwei- und dreifach gestützter Träger. Mit besonderer Berücksichtigung von Drehstrommotorenwellen. Polytechnische Buchhandlung A. Seydel, Berlin 1902 (Von der Technischen Hochschule Dresden zur Erlangung der Würde eines Doktor-Ingenieurs genehmigte Dissertation).
  5. Technische Universität Berlin-Charlottenburg (Hrsg.): Mitteilungsblatt der Technischen Universität Berlin-Charlottenburg. Nr. 4, 1. April 1950, Mitteilungen Nr. 24 bis 32, 24. Ehrungen (Universitätsbibliothek, Technische Universität Berlin).