Max Krause (Politiker)

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Karl Albert Max Krause (* 15. Juli 1859 in Dawillen bei Memel; † 19. April 1934 in Berlin-Lichterfelde)[1] war ein deutscher Landwirt und Gutsbesitzer sowie Mitglied des Deutschen Reichstags.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Krause besuchte von 1866 bis 1876 die Gymnasien in Memel, Königsberg und Berlin (Kölnisches Gymnasium, 1869–1875). Er widmete sich nach Abgang von der Schule der Landwirtschaft in verschiedenen Gütern der Provinz Ostpreußen und war ab 1887 Gutsbesitzer in Dawillen. Weiter war er Hauptmann der Reserve des Infanterie-Regiments von Boyen (5. Ostpreußisches) Nr. 41. Ab 1890 war er Amtsvorsteher[2], Standesbeamter und Kreistagsmitglied für den Bezirk Dawillen. Außerdem war er Beiratsmitglied der landwirtschaftlichen Darlehnskassen für die Provinz Ostpreußen. Er war Inhaber der Landwehr-Dienstauszeichnung I. und II. Klasse.

Von 1898 bis 1908 war Krause Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses[3] und von 1903 bis 1907 Mitglied des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis Reichstagswahlkreis Regierungsbezirk Königsberg 1) und die Deutschkonservative Partei.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bernd Haunfelder: Die konservativen Abgeordneten des deutschen Reichstags von 1871 bis 1918. Ein biographisches Handbuch. Aschendorff Verlag, Münster 2009, ISBN 978-3-402-12829-9, S. 161.
  2. http://territorial.de/ostp/memel/dawillen.htm
  3. Bernhard Mann (Bearb.): Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus. 1867-1918. Mitarbeit von Martin Doerry, Cornelia Rauh und Thomas Kühne. Düsseldorf : Droste Verlag, 1988, S. 230 (Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien : Bd. 3); zu den Wahlergebnissen siehe Thomas Kühne: Handbuch der Wahlen zum Preußischen Abgeordnetenhaus 1867–1918. Wahlergebnisse, Wahlbündnisse und Wahlkandidaten (= Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Band 6). Droste, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-5182-3, S. 86–89.
  4. Fritz Specht, Paul Schwabe: Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten. 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]