Max Sieber

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Max Sieber (* 1943 in Luzern) ist ein Schweizer Regisseur und Unterhaltungsproduzent.

Ausbildung und Arbeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Max Sieber stiess 1965 zum Schweizer Fernsehen und wurde dort zum Regisseur und Sendeleiter ausgebildet. Er arbeitete 28 Jahre lang in der Abteilung «Unterhaltung». Ab dem Jahr 2000 war er interimistischer Leiter und von 2001 bis 2004 Leiter der Abteilung «Unterhaltung» beim Schweizer Fernsehen als Nachfolger von Marco Stöcklin.

Zu den produzierten Samstag-Abend-Shows gehören Teleboy, Iischtiige bitte, Supertreffer oder Duell. Ebenso produzierte er zahlreiche Sitcoms wie beispielsweise Fertig Lustig oder Mannezimmer wie auch Quizsendungen wie Megaherz oder Eiger, Mönch und Kunz, Talksendungen wie Aeschbacher und Satiresendungen wie Viktors Spätprogramm.

Er war Regisseur bei vielen Samstagabendsendungen des ARD, ZDF, RTL, Bayerischer Rundfunk und Süddeutscher Rundfunk. Beispielsweise inszenierte er 75 Folgen von Verstehen Sie Spaß? mit Kurt Felix. Ebenso führte er Regie in der Show Holiday on Ice für BBC London. In den 80er Jahren war Max Sieber Regisseur in internationalen Sendungen wie Stars in der Manege oder Spiel ohne Grenzen und in den Filmen «Hotel» und «Die Grafen» mit Rolf Knie und Gaston Häni.

Max Sieber inszenierte ebenso Theater und Musicals wie das Keep Cool mit Marco Rima oder das Westernmusical Jeff mit Jeff Turner. Im Winter 2000 produzierte er mit André Béchir zusammen die Weihnachtsshow «Himmel auf Erden» mit Rolf Knie, René Rindlisbacher und Erich Vock. Er führte Regie in der seit 3. November 2009 neu aufgeführten «Die kleine Niederdorfoper».

Preise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • «Bronzene Rose» und «Chaplin Preis» bei der Rose d’Or in Montreux.
  • Prix Walo 1980 und Goldener Tell für Teleboy.
  • Prix Walo 1993 für die beste Bühnenproduktion Keep Cool.
  • Prix Walo 1999 für Benissimo.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]