maxdome

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maxdome
Maxdome Logo.svg
Inhaber: maxdome GmbH[1]
Ein Unternehmen der ProSiebenSat.1 Media SE[2]
Geschäftsführer Ralf Bartoleit (CEO), Georg Beyschlag [3]
Gründung August 2006
Standort Unterföhring
Angebotsbereiche Filme, Serien, Sport, Musik,
Dokumentationen, Zeichentrick und Comedy
Slogan Entertainment für dich
Website www.maxdome.de

Maxdome ist ein Video-on-Demand-Portal des Medienunternehmens ProSiebenSat.1 Media. Mit über 50 000 Filmen, Serienfolgen, Dokumentationen und Kindersendungen ist maxdome nach eigenen Angaben Deutschlands größte Online-Videothek. Neben US-Filmen und -Serien in SD- und HD-Qualität, Dolby Digital Plus 5.1[4] und Originalton sind auch Fernsehproduktionen und Eigenproduktionen der ProSiebenSat.1 Group zum monatlichen Festpreis abrufbar. Im Sommer 2016 verkündete die Online-Videothek ihre erste Eigenproduktion „jerks.“ mit Christian Ulmen als Regisseur und Protagonist.[5] Die Online-Videothek steht Kunden in Deutschland und Österreich zur Verfügung.[6]

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich wurde maxdome von der Kirch-Gruppe (Kirch New Media) als Streamingportal für die Übertragung von Live-Fußballspielen konzipiert[7], später aber von der SevenOne Intermedia, einem Tochterunternehmen der ProSiebenSat.1-Gruppe in Zusammenarbeit mit einem Entwicklerteam von GMX, einem Tochterunternehmen der United Internet AG, zu einem Video-on-Demand Portal umgebaut.[8] Die Plattform wurde in einer ersten Vorversion auf der CeBIT im März 2006 der Öffentlichkeit vorgestellt. Der offizielle Start war am 27. Juli 2006 im Rahmen einer Pressekonferenz zu The Big Picture in Düsseldorf. Mit Wirkung vom 1. Januar 2011 erwarb die ProSiebenSat.1 Group alle Anteile an maxdome und der Unternehmensstandort wurde von Karlsruhe nach München zurückverlagert. Im August 2013 wurde die maxdome GmbH ein direktes Tochterunternehmen der ProSiebenSat.1 Group.[9] Seitdem ist die maxdome GmbH für den Vertrieb der Online-Videothek maxdome zuständig sowie für die Videoplattform MyVideo. Zum zehnjährigen Firmenjubiläum 2016 überarbeite maxdome sein Angebot und führte eine Redaktion ein, die seitdem gezielt Film- und Serienempfehlungen ausspricht.[10]

Geschäftsmodell[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das werbefreie Angebot von maxdome ist rund um die Uhr für den individuellen Abruf verfügbar. Dabei gliedert sich das Geschäftsmodell in zwei Abrechnungsformen: Das maxdome Monatspaket, ein Abonnement, bei dem eine monatliche Pauschale abgerechnet wird und den Einzelabruf über den maxdome-Store, bei dem die Abrechnung nach tatsächlicher Nutzung erfolgt.[11]

Das maxdome Monatspaket[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Innerhalb des Pakets können alle enthaltenen Filme und Serien beliebig oft wiedergegeben werden. Nach Ablauf des kostenfreien Testmonat belaufen sich die monatlichen Kosten auf 7,99 €.[12] Maxdome bezeichnet sich zudem als erste Online-Videothek, die auf eine umfassende Kuratierung von Inhalten und auf die Vernetzung von automatisierten Mechanismen mit redaktionellen Empfehlungen setze. Die Erweiterung automatisierter Empfehlungen um eine redaktionelle Komponente gelte als Novum im VoD-Markt und werde von maxdome als gesamtheitliche Kuratierungsstrategie fortlaufend weiterentwickelt.[13]

Der maxdome Store[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im maxdome Store kann der Nutzer Filme und Serien ohne Vertragsbindung ansehen. Blockbuster stehen bereits kurz nach der Kino-Auswertung und Serienhighlights 24 Stunden nach US-Ausstrahlung zur Verfügung. Die Videoabrufe erfolgen einzeln im Leih- oder Kaufverfahren. Das Angebot des maxdome Store enthält mehr als 1.000 Titel.[12]

Technisches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Angebote des Video-on-Demand Portals werden dem Kunden via Online-Streaming zur Verfügung gestellt. Über die maxdome App können Inhalte auch heruntergeladen und 48 Stunden ohne Internetzugang auf den mobilen Endgeräten angesehen werden.

Die Videostreams sind im H264 Codec kodiert und benutzen unter Browsern mit HTML 5 die MPEG Dash, unter Browsern mit Silverlight die Smooth-Streaming-Technik. Es sind Standard-Optionen wie Play/Pause, Lautstärkeregelung, Spulen via Fortschrittsanzeige, Vollbild sowie Next-Episode-Funktion enthalten. Die Bild- und Soundqualität mit Dolby Digital Plus 5.1. und dem HD-Standard ist dabei vergleichbar mit einer Blu-ray. Zukünftig sind auch Projekte zur Ultra-HD-Auflösung und zum Dolby-Atmos-Tonformat anvisiert. Damit man die höhere Auflösung von 3840x2160 Pixeln nutzen kann, wird ein Ultra-HD-fähiges Endgerät benötigt.[14]

Verfügbarkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Angebot von maxdome.de ist auch im Internet nutzbar. Seit Mitte März 2015 bietet maxdome einen HTML5-Player an, der mit dem Browser Google Chrome ab Version 38, Microsoft Edge und Internet Explorer 11 (unter Windows 8.1/10) eine Nutzung des Angebots auch ohne Silverlight möglich macht und somit auch unter Linux verfügbar ist (der Open-Source-Variante Chromium fehlen einige DRM-Komponenten, diese reicht daher nicht aus).[15] Seit Mitte des Jahres 2016 ist der HTML5-Player jetzt auch auf Firefox ab Version 47, sowie Opera und Vivaldi verfügbar. 

Neben der Nutzung via Computer und Laptop ist maxdome ebenfalls auf mobilen Endgeräten mit iOS, Android und Windows 10 verfügbar. Hierbei ist zu beachten, dass die App nur den Zugriff auf das Monatspaket der Online-Videothek ermöglicht, jedoch nicht auf den Einzelabrufservice maxdome Store.[16]

Zudem ist maxdome auf fast allen Smart-TVs abrufbar (Samsung, LG, Panasonic, Philips, Toshiba, Loewe, Sony uvm.) sowie per Set-Top-Box, internetfähigen Blu-ray-Playern (HUMAX, TechniSat, Samsung, LG etc.), PlayStation 3 und 4, Xbox One oder über Google Chromecast nutzbar.[17] Die allgemeine technische Voraussetzung für das Streaming mit den oben genannten Geräten ist ein Internetanschluss mit einer Datenübertragungsrate von mindestens 2 MBit/s. Durch adaptives Streaming sind auch schon kleinere Bandbreiten ausreichend. Für HD Streaming empfiehlt sich jedoch mindestens 6 MBit/s.[18]

Überdies ist maxdome ein fester Bestandteil bei Unitymedia,Tele Columbus, mobilcom, Vodafone sowie der Deutschen Bahn durch direkte Integration in deren TV- und Medienplattformen:

Unitymedia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2015 integriert der Kabelanbieter Unitymedia die Online-Videothek maxdome in seine Plattformen Horizon und Horizon Go.[19]

Vodafone[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

maxdome kann in verschiedenen Tarifen des Kabelanbieters hinzugebucht werden und ist fester Bestandteil der GigaTV-Tariflinie.[20]

Tele Columbus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Angebot von maxdome steht auch im Angebot des Kabelnetzbetreibers Tele Columbus zur Verfügung und kann separat oder im Paket mit mehreren HD-Kanälen abonniert werden. Zum Empfang wird ein advanceTV-Receiver von Tele Columbus benötigt.[21]

Deutsche Bahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maxdome onboard ist seit Frühjahr 2017 über das Bord-WLAN in ICE-Zügen der Deutschen Bahn verfügbar. Den Reisenden steht kostenfrei ein wechselndes Angebot von 50 Filmen und Serien aus dem Katalog des Anbieters zur Verfügung. Die Inhalte werden dabei auf einem lokalen Server im Zug bereitgehalten, sodass diese unabhängig von der Internetverbindung zur Verfügung stehen.

mobilcom[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei mobilcom-debitel kann maxdome von Vertragskunden hinzugebucht werden, wobei die Bezahlung über die Mobilfunkrechnung erfolgt.[22]

Inhalte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

maxdome pflegt mehr als 100 Content-Partnerschaften mit den großen US-Studios wie CBS, Fox, Paramount, Universal, Warner und Disney. Das Gesamtangebot umfasst Inhalte verschiedener Genres wie Hollywood-Blockbuster, Spielfilme, internationale Serienhits, Dokumentationen, Kinderprogramme, exklusive lokale Inhalte und Eigenproduktionen der ProSiebenSat.1 Gruppe. Hinzukommen eine Auswahl seltener Filmperlen und Special-Interest-Programme.[23]

Eigenproduktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab Januar 2017 steht maxdome Kunden die erste Eigenproduktion des Video-on-Demand Anbieters zum Abruf zur Verfügung. Dabei handelt es sich um die zehnteilige Buddy-Serie „jerks.“, die im September 2016 in Potsdam gedreht wurde. Christian Ulmen stand neben seinem „Buddy“ Fahri Yardim als Schauspieler vor der Kamera und gab auch sein Regiedebüt. Die Serie wird nach Veröffentlichung auf maxdome auch auf ProSieben im Free-TV zu sehen sein.[24]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Impressum von maxdome
  2. welt.de: ProSieben übernimmt Online-Videothek Maxdome ganz, 6. Dezember 2010.
  3. Impressum auf maxdome.de, abgerufen am 30. Juni 2017
  4. maxdome.de: Dolby Digital Plus 5.1 kommt zu maxdome, 28. Januar 2014.
  5. Pressemeldung jerks. Abgerufen am 10.02.2017.
  6. DerStandard-Artikel vom 17. September 2013, 12:54 Online-Videothek maxdome startet in Österreich
  7. netzwelt.de: Maxdome im Test: Video on demand von ProSiebenSat.1 und United Internet, 12. August 2006.
  8. heise online: Kirch New Media und ProSieben Digital gehen zusammen, 29. Januar 2001.
  9. focus.de: ProSiebenSat.1 übernimmt Maxdome komplett, 6. Dezember 2010.
  10. Erst eigene Redaktion, dann Serie. DWDL, abgerufen am 10.02.2017.
  11. Maxdome Geschäftsmodell. WiWo, abgerufen am 10.02.2017.
  12. a b Nutzungsmöglichkeiten maxdome. Abgerufen am 10.02.2017.
  13. Pressemitteilung: Kuratierung. Abgerufen am 10.02.2017.
  14. So geht's - maxdome. Abgerufen am 10.02.2017.
  15. [1] auf blog.maxdome.de, abgerufen am 26. Juni 2015
  16. So geht's - Mobile Endgeräte. Abgerufen am 10.02.2017.
  17. So geht's - Streamen auf dem Fernseher. Abgerufen am 10.02.2017.
  18. Videostreaming. Abgerufen am 10.02.2017.
  19. Martin Maciej: Maxdome mit UnityMedia und Kabel BW: Kosten und Inhalte. In: GIGA. 12. März 2015, abgerufen am 16. März 2015.
  20. Giga.TV - ProSiebenSat.1 kooperiert mit Vodafone. Abgerufen am 10.02.2017.
  21. Maxdome künftig über Tele Columbus verfügbar. Abgerufen am 10.02.2017.
  22. maxdome bei mobilcom-debitel. Abgerufen am 10.02.2017.
  23. Inhalte maxdome. Abgerufen am 10.02.2017.
  24. maxdome Eigenproduktion jerks. Abgerufen am 10.02.2017.