Maxim Alexandrowitsch Fadejew

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Maxim Alexandrowitsch Fadejew

Maxim 'Max' Alexandrowitsch Fadejew (russisch Максим Александрович Фадеев; * 6. Mai 1968 in Kurgan) ist ein russischer Musikproduzent, Regisseur, Arrangeur, Komponist und Songwriter.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maxim Fadejews Familie hatte einen musikalischen Hintergrund. Mit fünf Jahren ging er in eine Musikschule, mit 13 Jahren lernte er die Bassgitarre und mit 15 Jahren besuchte Maxim die Musikhochschule. Mit 17 Jahren, nachdem er nach einem Sporttraining reanimiert und gerettet wurde, fing er an, Lieder zu schreiben und an seine musikalische Karriere zu denken. Fadejew spielte in einer Band namens „Konvoj“ (russisch „Конвой“), wo die Differenzen zur Trennung mit der Gruppe führten. Später kam er als Solist zurück und es gab mehrere kleinere Konzerte. An Wettbewerben Ende 80er gewann Maxim Fadejew Preise und Ansehen, die ihm zu Engagements u. a. für Werbemusik führten. Sergei Krilow lud Fadejew nach Moskau ein, wo er 1993 als Arrangeur in einem Tonstudio für bekannte Künstler machte (u. a. für Larissa Dolina). Seine eigenen, originellen und anders klingenden Songwerke passten noch nicht zum damaligen gängigen Format bei Radio oder TV. Fadejews Solokarriere war zunächst gestoppt. Das endete rasant ab dem Zeitpunkt, als er Linda traf und diese erfolgreich produzierte. Innerhalb kürzester Zeit stieg Maxim Fadejew zum bekanntesten russischen Produzenten auf und gilt neben Igor Krutoi und Igor Nikolajew zu den kommerziell erfolgreichsten Produzenten Russlands. Er wohnt seit mehr als 20 Jahren mit der Ehefrau Natalia (Lindas ehemalige Make-Up-Artistin) zusammen und deren Sohn heißt Sawwa.[1][2][3]

Producercenter und Musiklabel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2003 gründete Max Fadejew seinen eigenen Producercenter und wurde Mitinhaber des Musiklabels „Монолит Рекордс“ (englisch „Monolith Records“).[4]

Eurovision Song Contest 2004[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem von Fadejew produzierten Lied „Believe me“ nahm Julija Sawitschewa am Eurovision Song Contest 2004 in Istanbul teil, womit sie den 11 Platz erreichte. Ihre Single/Album „Visoko“ (deutsch „Hoch“) erschien bei Fadejews Label Monolith Records.[5]

Regisseur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu seinen Musikprojekten macht Maxim Fadejew fast immer auch selber Regie.

Projekte (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alla Saikina (Monokini)
  • Alexej Sulima
  • Darja Kljuschnikova
  • Детские голоса Максима Фадеева (dt. „Maxim Fadejew’s Kinderstimmen“)
  • Elena Kukarskaja (Кука, ‘Kuka’)
  • Группа «4G» (dt. „Gruppe 4G“)
  • Igor Pidschakov
  • Иракли (Irakli)
  • Irina Epifanova
  • Katja Lelj
  • KIT-I (russische Rockgruppe ‘Kitai’, dt. „China“)
  • Конвой (Konvoj)
  • Linda
  • Лора („Lora“)
  • Maria Rschevskaja
  • Mitja Fomin
  • MOLLY
  • Nargis Sakirova
  • Natalja Ionowa (Musikprojekt Глюк’oZa, dt. „Glucose“)
  • Oil Plant
  • Oleg Majami
  • Перцы (Perzi, dt. „Peppers“)
  • Продюсерский центр / Монолит Рекордс (Producerzentrum / Label Monolith Records)
  • Pierre Narziss
  • Sascha Schemzugova
  • "Савва. Сердце воина" (Zeichentrickfilm, „Sawwa. Herz Krieg“)
  • Serebro (dt. "Silber")
  • Strasti Christovi (Opera) (dt. „Die Passion Christi“)
  • Телевизионные проекты (TV-Projekte)
  • Total
  • Фабрика звёзд ('Fabrika Swosd', dt. „Fabrik der Sterne“)
  • Victoria Iljinskaja
  • Voron (dt. „Die Krähe“)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. fadeev.ru
  2. fadeev.ru
  3. Offizielle Website
  4. max-fadeev.ru
  5. savicheva.ru