Maxim Leo

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Maxim Leo (* 1970 in Berlin) ist ein deutscher Journalist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maxim Leo wuchs in Ost-Berlin auf. Nach einer Ausbildung zum Chemielaboranten an der Akademie der Wissenschaften der DDR legte er 1990 das Abitur an der Volkshochschule Treptow ab und studierte von 1990 bis 1995 Politikwissenschaften an der Freien Universität Berlin und am Institut d’études politiques de Paris. Von 1995 bis 1996 war Leo Nachrichtenredakteur beim Fernsehsender RTL.

Seit 1997 ist er Redakteur bei der Berliner Zeitung. Dort war er zunächst in der Redaktion Außenpolitik zuständig für Frankreich und die Europäische Union, seit 2001 arbeitet er im Ressort »Seite Drei«.[1] Im Wechsel mit seinem Kollegen Gutsch veröffentlicht er im Magazin der Berliner Zeitung die Kolumne Leo/Gutsch. Das Leben als Mann.[2]

2002 wurde ihm der Deutsch-Französische Journalistenpreis und 2006 der Theodor-Wolff-Preis verliehen. 2009 erschien sein autobiografisches Buch Haltet euer Herz bereit, eine ostdeutsche Familiengeschichte, wofür er im Dezember 2011 den Europäischen Buchpreis erhielt. Von Leo stammt das Drehbuch zu dem 2014 ausgestrahlten Tatort-Film „Wahre Liebe“.[3]

Maxim Leo lebt mit Frau und zwei Kindern in Berlin. Er ist Enkel des Résistance-Kämpfers Journalisten Gerhard Leo und Sohn der Historikerin Annette Leo.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Reporter-Forum: Autoren, zuletzt abgerufen am 25. September 2016
  2. Kolumne Leo/Gutsch auf berliner-zeitung.de
  3. Köln-Tatort „Wahre Liebe“ (Memento vom 25. September 2014 im Internet Archive) im Portal der ARD, abgerufen am 16. Oktober 2014. Kritik in der Frankfurter Rundschau vom 27. September 2014