Maximilian Eggestein

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Maximilian Eggestein
Eggestein, Maximilian Werder 17-18 WP.jpg
Maximilian Eggestein (2017)
Personalia
Geburtstag 8. Dezember 1996
Geburtsort HannoverDeutschland
Größe 181 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
TSV Schloß Ricklingen
0000–2011 TSV Havelse
2011–2014 Werder Bremen
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2014–2017 Werder Bremen II 54 (7)
2014– Werder Bremen 82 (8)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2015–2016 Deutschland U20 6 (1)
2017– Deutschland U21 14 (1)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 8. März 2019

2 Stand: 23. Juni 2019

Maximilian Eggestein (* 8. Dezember 1996 in Hannover) ist ein deutscher Fußballspieler. Der Mittelfeldspieler steht aktuell bei Werder Bremen unter Vertrag und ist mehrfacher Juniorennationalspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maximilian Eggestein (2018)

Maximilian Eggestein erlernte das Fußballspielen beim TSV Schloß Ricklingen und spielte bis 2011 beim TSV Havelse. Seit 2011 ist er bei Werder Bremen aktiv. In der Saison 2012/13 landete er mit der B-Jugend der Werderaner mit 14 Toren auf dem fünften Platz der Torschützenliste. Zur Saison 2014/15 rückte er in Werders zweite Mannschaft in der Regionalliga Nord auf, wo er sich auf Anhieb als Stammspieler im offensiven Mittelfeld durchsetzen konnte.

Seine anhaltend guten Leistungen führten dazu, dass er am 29. November 2014 (13. Spieltag) erstmals in den Bundesligakader berufen wurde. Bei dem 4:0-Heimerfolg gegen den SC Paderborn 07 wurde Eggestein von Trainer Viktor Skripnik in der 83. Minute für Levent Ayçiçek eingewechselt.[1] Sein Einsatz im Alter von 17 Jahren und 356 Tagen machte ihn hinter Thomas Schaaf (17 Jahre und 353 Tage) zum zweitjüngsten Bundesliga-Spieler der Vereinsgeschichte.[2][3] Mit der 2. Mannschaft wurde er Meister und stieg mit ihr nach erfolgreichen Aufstiegsspielen in die 3. Liga auf. Ende Februar 2015 erhielt Eggestein seinen ersten Profivertrag mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2018.[4]

Zunächst konnte er sich in der Bundesligamannschaft jedoch nicht etablieren. In der Saison 2015/16 kam er als Spielmacher nur zu zwei Einsätzen in der Startelf. Von Skripniks Nachfolger Alexander Nouri wurde er im Oktober 2016 zwischenzeitlich wieder in die U23-Mannschaft beordert.[5] Trainer Florian Kohfeldt ernannte ihn dort zum Kapitän. Nach guten Leistungen kehrte Eggestein in der Winterpause zur Profimannschaft zurück.[6] Überwiegend wird er dort als defensiver Mittelfeldspieler eingesetzt.[7] Beim Heimsieg gegen den FC Schalke 04 am 4. April 2017, dem 27. Spieltag der Saison 2016/17, erzielte er seinen ersten Bundesligatreffer zum 3:0-Endstand.[8] Im Juli 2017 verlängerte er seinen laufenden Vertrag bis zum Ende der Saison 2019/20.[9] Eggestein kam in der Bundesliga-Saison 2017/18 auf 33 Einsätze und war mit 383 km der Spieler mit den meisten gelaufenen Kilometern.[10] Am 20. Oktober 2018, dem 8. Spieltag der Saison 2018/19, erzielte er beim 2:0-Auswärtssieg gegen den FC Schalke 04 beide Tore und traf zum ersten Mal doppelt in der Bundesliga.[11]

Am 10. April 2019 verlängerte Eggestein seinen bis 2020 gültigen Vertrag in Bremen vorzeitig.[12]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eggestein spielte sechsmal für die deutsche U20, mit der er im Herbst 2015 das freundschaftliche Viernationen-Turnier Elite Cup gewann.[13] Mit der U21 gelang ihm bei der Qualifikation zur EM 2019 der Gruppensieg.

Für das Freundschaftsspiel gegen Serbien am 20. sowie das EM-2020-Qualifikationsspiel gegen die Niederlande am 24. März 2019 wurde Eggestein erstmalig für die A-Nationalmannschaft nominiert.[14]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eggestein ist der Sohn des ehemaligen Fußballers Karl Eggestein, der für den TSV Havelse u. a. in der 2. Bundesliga spielte. Sein jüngerer Bruder Johannes, der bei der U17-Weltmeisterschaft 2015 mit dem „Silbernen Schuh“ ausgezeichnet wurde,[15] ist auch bei Werder Bremen aktiv.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. kicker online: Junuzovic heißt Bremens Bannbrecher, 29. November 2014, abgerufen am 29. November 2014.
  2. Werder Bremen: Ein Trio trumpft auf (Memento des Originals vom 5. Dezember 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.werder.de, 29. November 2014, abgerufen am 30. November 2014.
  3. Focus Online: Drei Tage fehlen Maximillian Eggestein zum Schaaf-Rekord, 30. November 2014, abgerufen am 30. November 2014.
  4. Werder Bremen: Eggestein unterschreibt Profi-Vertrag bis 2018 (Memento des Originals vom 27. Februar 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.werder.de, 27. Februar 2015, abgerufen am 27. Februar 2015.
  5. Lutz Hambach: Yatabaré, Diagne und Maximilian Eggestein zur U23. Radio Bremen, 18. Oktober 2016
  6. Björn Knips: Neue Chance für Maximilian Eggestein, Mediengruppe Kreiszeitung, 19. Januar 2017
  7. Thiemo Müller: Eggesteins Reifeprozess. Kicker, 21. Februar 2017
  8. Gebre Selassie leitet Bremens dritten Sieg in Serie ein, Spielbericht auf kicker.de, abgerufen am 5. April 2017.
  9. Maximilian Eggestein verlängert Vertrag. In: weser-kurier.de. Weser Kurier, 4. Juli 2017, abgerufen am 21. Oktober 2018.
  10. Bundesliga - Laufleistung 2017/18. In: kicker.de. Kicker Online, abgerufen am 13. Mai 2018.
  11. Doppelpacker Eggestein überrascht Schalke zweimal. In: kicker.de. Kicker Online, abgerufen am 21. Oktober 2018.
  12. Maximilian Eggestein bleibt langfristig Werderaner. Werder Bremen, 10. April 2019, abgerufen am 10. April 2019.
  13. Elite Cup: U20 gewinnt Finale gegen England, ran.de, abgerufen am 15. März 2019
  14. Löw beruft Stark, Klostermann und Eggestein, kicker.de, abgerufen am 15. März 2019
  15. Gute Karten bei Super-Talent Eggestein auf kicker.de vom 9. März 2016, abgerufen am 9. März 2016