Maximilian Philipp (Fußballspieler)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Maximilian Philipp
Philipp170727.jpg
Im Trikot von Borussia Dortmund (2017)
Personalia
Geburtstag 1. März 1994
Geburtsort BerlinDeutschland
Größe 184 cm
Position Sturm
Junioren
Jahre Station
0000–2008 Hertha BSC
2008–2011 Tennis Borussia Berlin
2011–2012 Energie Cottbus
2012–2013 SC Freiburg
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2011–2012 Energie Cottbus II 3 0(0)
2013–2014 SC Freiburg II 30 (12)
2014–2017 SC Freiburg 81 (18)
2017– Borussia Dortmund 27 0(9)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2014 Deutschland U20 2 0(0)
2016–2017 Deutschland U21 10 0(0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 29. September 2018

2 Stand: 30. Juni 2017

Maximilian Philipp (* 1. März 1994 in Berlin) ist ein deutscher Fußballspieler. Der Stürmer steht bei Borussia Dortmund unter Vertrag.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Philipp hatte seine Karriere in der Jugendabteilung von Hertha BSC begonnen, bevor er 2008 zum Stadtrivalen Tennis Borussia Berlin wechselte.[1] Zur Saison 2011/12 spielte er für die U-19-Nachwuchsmannschaft von Energie Cottbus. Hier absolvierte er ein Spiel in der Regionalliga Nord und zwei Spiele in der Regionalliga Nordost für die zweite Mannschaft.

Im Januar 2013 wechselte er nach Freiburg in die dortige U-19 des SC Freiburg. Zur Saison 2013/14 wurde er in der zweiten Mannschaft in der Regionalliga Südwest eingesetzt.

Am 5. April 2014 (29. Spieltag) bei der 0:2-Niederlage im Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart debütierte Philipp in der Bundesliga, als er in der 90. Spielminute für Felix Klaus eingewechselt wurde. Mit ihm standen zu diesem Zeitpunkt acht Spieler aus der Freiburger Fußballschule auf dem Spielfeld.[2] Am 23. Mai 2014 unterschrieb er einen Profivertrag beim SC Freiburg.[1] Sein erstes Bundesligator erzielte er am 15. Februar 2015 (21. Spieltag) beim 2:0-Sieg im Auswärtsspiel gegen Hertha BSC mit dem Treffer zum Endstand in der 52. Minute.

Zur Saison 2017/18 wechselte Philipp zum Ligakonkurrenten Borussia Dortmund. Er hatte zuvor, im Juni 2017, beim BVB einen bis 2022 laufenden Vertrag unterschrieben.[3] Mit einer geschätzten Ablöse von 20 Millionen Euro wurde er zum teuersten Transfer der Freiburger Vereinsgeschichte.[4] Sein Pflichtspieldebüt für die Dortmunder gab er am 5. August 2017 im DFL-Supercup gegen den FC Bayern München, den der BVB im Elfmeterschießen verlor. Das erste Ligaspiel machte er am 19. August 2017, dem 1. Spieltag der Saison, als er beim 3:0-Sieg der Dortmunder gegen den VfL Wolfsburg über die volle Spielzeit zum Einsatz kam.[5]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein Debüt im Nationaltrikot gab Philipp am 3. September 2014 bei der 0:1-Niederlage der U-20-Nationalmannschaft in Elversberg gegen die Auswahl Italiens, mit Einwechslung für Marc Stendera zur zweiten Halbzeit. Bei der U-21-EM 2017 in Polen kam Philipp in vier der fünf Spielen zum Einsatz und gewann mit Deutschland den Titel.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

SC Freiburg

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Philipp ist Christ und bezeichnet sich als sehr gläubigen Menschen.[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Maximilian Philipp – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Rudi Raschke: Profivertrag für Maximilian Philipp. SC Freiburg, 23. Mai 2014, abgerufen am 23. Mai 2014.
  2. Thomas Wiehle: Profivertrag für Maximilian Philipp. bild.de, 8. April 2014, abgerufen am 8. April 2014.
  3. Borussia Dortmund nimmt Maximilian Philipp unter Vertrag. bvb.de, 7. Juni 2017, abgerufen am 7. Juni 2017.
  4. Badische Zeitung: SC Freiburg: Fix: Philipp wechselt für 20 Millionen Euro zu Borussia Dortmund - badische-zeitung.de. (badische-zeitung.de [abgerufen am 15. Juni 2017]).
  5. Pulisic & Co lassen Wolfsburg keine Chance. In: kicker.de. 19. August 2017, abgerufen am 19. August 2017.
  6. Online-Chat mit Philipp; „Ohne Gott wäre ich wahrscheinlich nicht da, wo ich jetzt stehe.“, in: FlypSite.tv, vom 8. Februar 2017