Maximilian Rogge

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Maximilian Rogge (* 14. März 1866 in Potsdam; † 6. September 1940) war ein deutscher Seeoffizier und in der Zeit der Novemberrevolution und im Kabinett Scheidemann als Staatssekretär Leiter des Reichsmarineamtes.

Leben[Bearbeiten]

Er trat 1884 als Seekadett in die Kaiserliche Marine ein. Zwischen 1898 und 1900 besuchte er die Marineakademie in Kiel. Außerdem kommandierte er 1899 die SMS Natter. Danach diente er als erster Artillerieoffizier auf dem Linienschiff SMS Kaiser Wilhelm II. Zwischen 1902 und 1905 studierte er Elektrotechnik. Zwischen 1906 und 1907 war er Kommandant der SMS Ägir. Danach war er im Reichsmarineamt tätig. Dort stieg er zum Dezernent im Waffendepartement auf. Von 1917 bis Dezember 1918 war er Direktor dieser Abteilung. Nach ihm wurde eine Variante des Geschützes 38-cm-SK-L/45 „Langer Max“ genannt. Im Jahr 1918 wurde er zum Vizeadmiral ernannt. Zwischen Ende Dezember 1918 und Februar 1919 war er mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Staatssekretärs des Reichsmarineamtes beauftragt. Im Kabinett Scheidemann war er bis zur Auflösung des Reichsmarineamtes Staatssekretär.

Seit 1925 war er Repräsentant der Skodawerke in Berlin. Er war Onkel des Marineoffiziers Bernhard Rogge.

Literatur[Bearbeiten]

  • Gerhard Engel; Bärbel Holtz; Ingo Materna: Gross-Berliner Arbeiter- und Soldatenräte in der Revolution 1818/1919 : Dokumente der Vollversammlungen und des Vollzugsrates : vom Ausbruch der Revolution bis zum 1. Reichsrätekongress, Berlin, 1993 S.114

Weblinks[Bearbeiten]