Maximilian von Poseck

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Maximilian von Poseck (* 1. Oktober 1865 in Rastatt; † 18. November 1946 in Berge) war ein deutscher General der Kavallerie der Reichswehr.

Herkunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine Eltern waren der preußische Major Günther Theodor Gustav Alexander von Poseck (* 15. Dezember 1820; † 7. Februar 1888) und dessen Ehefrau Mary Harvey Boys (* 8. Juni 1825; † 26. Juni 1885).

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Poseck trat nach dem Besuch der Kadettenanstalt am 14. April 1885 als Sekondeleutnant in das 1. Badische Leib-Dragoner-Regiment Nr. 20 der Preußischen Armee ein. Als Rittmeister war er u. a. 1903 Chef der 5. Eskadron im Westfälischen Dragoner-Regiment Nr. 7 in Saarbrücken. Am 27. Januar 1905 beförderte man Poseck zum Major und als solcher war er Adjutant der Generalinspektion der Kavallerie und später Chef des Stabes. Mit der Beförderung zum Oberstleutnant am 27. Januar 1912 wechselte Poseck wieder in den Truppendienst über und wurde Kommandeur des 1. Brandenburgischen Dragoner-Regiments Nr. 2 in Schwedt/Oder.[1] Diese Stellung behielt er bis Ausbruch des Ersten Weltkriegs bei und wurde zwischenzeitlich am 22. März 1914 zum Oberst befördert.[2]

Mit Kriegsbeginn wurde er Chef des Generalstabes des Höheren Kavallerie-Kommandos Nr. 2, mit dem Poseck an der Westfront zum Einsatz kam. Nach der Auflösung des Verbandes war in gleicher Funktion beim Höheren Kavallerie-Kommando Nr. 1 an der Ostfront tätig.[3] Ab 21. Januar 1918 fungierte Poseck als Kommandeur der Garde-Ersatz-Division, die er u. a. während der deutschen Frühjahrsoffensive befehligte.

Nach Kriegsende führte Poseck den Verband in die Heimat zurück und wurde dann in die Reichswehr übernommen. Mit der Beförderung zum Generalleutnant am 1. Oktober 1920 wurde er Inspekteur der Kavallerie (In 3) im Reichswehrministerium. In dieser Funktion folgte am 1. Januar 1925 die Beförderung zum General der Kavallerie. Am 30. September 1926 wurde Poseck von seinem Posten abgelöst und in den Ruhestand verabschiedet.

1933 wurde er Präsident des gleichgeschalteten Reichsverbandes für Zucht und Prüfung deutschen Warmbluts.[4] Posek war Rechtsritter des Johanniterordens.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er heiratete am 12. Oktober 1889 Natalie Brunner (* 29. Oktober 1866; † 28. August 1897). Das Paar hatte mehrere Kinder:

  • Günther Adolf Theodor (* 15. September 1890)
  • Mary Auguste Adolfine Elisabeth (* 18. Februar 1892)
  • Max Adolf Heinrich (* 26. August 1897; † 26. August 1897)

Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete er am 5. Juli 1899 Adolfine Brunner (* 5. Juli 1870). Das Paar hatte eine Tochter:

  • Magarethe Luise (* 21. März 1902)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kriegsministerium (Hrsg.): Rangliste der Königlich Preußischen Armee und des XIII. (Königlich Württembergischen) Armeekorps für 1912. E.S. Mittler & Sohn, Berlin 1912, S. 359.
  2. a b c d e f Kriegsministerium (Hrsg.): Rangliste der Königlich Preußischen Armee und des XIII. (Königlich Württembergischen) Armeekorps für 1914. E.S. Mittler & Sohn, Berlin 1914, S. 369.
  3. Reichsarchiv (Hrsg.): Der Weltkrieg 1914–1918. Band 6: Der Herbst-Feldzug 1914. Teil II. E.S. Mittler & Sohn, Berlin 1929, S. 184.
  4. Susanne Hennig, Werner Ernst: 100 Jahre Pferdezucht und Pferdesport in Deutschland. FN-Verl. der Deutschen Reiterlichen Vereinigung Warendorf 2005, ISBN 3-88542-377-4, S. 87
  5. a b c d e f g h i Reichswehrministerium (Hrsg.): Rangliste des Deutschen Reichsheeres. Mittler & Sohn Verlag, Berlin 1924, S. 109.