Maximum Drawdown

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Der Maximum Drawdown ist eine z. B. in der Finanzwelt häufig bei Investitionen verwendete Kennzahl und zählt zu den asymmetrischen Risikomaßen. Ein Drawdown (Wertverlust) stellt einen Verlust zwischen einem Höchststand und dem darauf folgenden Tiefstand innerhalb einer bestimmten Periode dar. Hiervon kann es mehrere innerhalb einer Periode geben. Der Maximum Drawdown ist demnach der kumulierte Verlust, welcher innerhalb einer Periode eingetreten sein könnte, wenn der Anleger zu dem Zeitpunkt eines Höchststands investiert hätte. Dabei können innerhalb des Maximum Drawdowns auch mehrere normale Drawdowns geschehen. Die einzige Ausnahme hiervon wäre, wenn der Wert des Investitionsobjekts von einem Höchststand auf einen Tiefststand fällt.

So gesehen, stellt der Maximum Drawdown demnach das schlechtest mögliche Ergebnis einer Investition in der betrachteten Periode dar.[1][2]

Formel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beispiel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Fonds hat im betrachteten Zeitraum ein Kurstief von 95 EUR. Der höchste davor erreichte Kurs lag bei 102 EUR. Das Ergebnis lautet (vereinfacht dargestellt):

95 / 102 − 1 = −0,0686 = −6,86%

Beispiel

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. B. R. Fischer: Standard & Poor's Rating von Investmentfonds. In: A. K. Achleitner, O. Everling (Hrsg.): Fondsrating. Wiesbaden 2003, ISBN 3-409-15012-9.
  2. C. Bruns, F. Meyer-Bullerdiek: Professionelles Portfoliomanagement. 5. Auflage. Schäfer Poeschel, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-7910-3155-2.