Maxthon

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Maxthon
Logo
Screenshot
Maxthon 4.0 unter Windows 8
Basisdaten
Entwickler Maxthon International Ltd.
Erscheinungsjahr 2002
Aktuelle Version 4.9.3.1000 (Windows)
2. Juni 2016[1]

4.5.2 (OS X)
30. April 2015[2]

1.0.5.3 (Linux)
9. September 2014[3]

4.5.9.3000 (Android)
9. Mai 2016[4]

4.9 (iOS)
15. Juli 2016[5]

Betriebssystem Windows, OS X, Linux, Android, iOS, Windows Phone
Kategorie Webbrowser
Lizenz proprietäre Freeware
Deutschsprachig ja
de.maxthon.com

Maxthon (Eigenname Maxthon Cloud Browser, ehemals MyIE2) ist ein in China entwickelter Webbrowser, der anfangs vorrangig die Rendering-Engine Trident des Internet Explorer verwendete, dabei aber mehr Funktionen als dieser bot. Inzwischen benutzt Maxthon auch die Rendering-Engine WebKit. Soll nur diese Verwendung finden, können die Einstellungen entsprechend verändert werden.[6]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Version (0.1) wurde am 11. Juli 2002 unter der Bezeichnung MyIE2 veröffentlicht und später, nach dem 18. März 2004, in Maxthon umbenannt und weiterentwickelt.

Im Mai 2006 investierte das US-Unternehmen Charles River Ventures bis zu 5 Millionen US-Dollar in Maxthon.[7]

Technische Details[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maxthon setzte ursprünglich auf Trident und ergänzt diese um Funktionen, welche der Internet Explorer bis zur Version 6 nicht bot, z. B. die Registernavigation. Neben dieser Funktion unterstützt der Webbrowser Mausgesten, verschiedene Designs, Pop-up-Blocker, Werbeblocker und Feedreader. Man konnte zwischen der Rendering-Engine Gecko oder Trident umschalten, die Google-Toolbar verwenden oder durch wenige Mausklicks die Verläufe, Cookies und temporären Internetdateien löschen, um somit seine Privatsphäre besser zu schützen.

Die Mindestvoraussetzungen beim Betriebssystem sind folgende:

Mittlerweile ist auch eine portable Ausgabe für die Nutzung auf externen Speichermedien (zum Beispiel externen Festplatten, USB-Sticks oder Speicherkarten) für Windows erhältlich.

Weitere Details[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maxthon kann bei jedem Programmstart alle Registerkarten wiederherstellen, die beim letzten Programmende geöffnet waren. Laut Maxthon-Blog aus dem Jahr 2006 war Jeff Chen Urheber und CEO.[9] Schon bis zum Jahr 2012 gab es weltweit mehr als 600 Millionen Downloads aller Maxthon-Versionen.[10] Auf seiner Website erwähnt die Maxthon-Redaktion allein für die Windowsversion mehr als 300 Millionen Downloads.[11]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Versionsgeschichte für Windows bei maxthon.com, abgerufen am 11. Juni 2016 (englisch).
  2. a b Vorschauseite für OS X bei itunes.apple.com, abgerufen am 18. Februar 2016.
  3. Versionsgeschichte für Linux bei maxthon.com, abgerufen am 18. Februar 2016 (englisch).
  4. a b Downloadseite für Android bei play.google.com, abgerufen am 4. Juni 2016.
  5. a b Vorschauseite für iOS bei itunes.apple.com, abgerufen am 22. Juli 2016.
  6. Maxthon Cloud Browser - Use the Webkit rendering engine (Ultra Mode) by default. In: ccm.net. Communitic International, Februar 2016, abgerufen am 25. Februar 2016 (englisch).
  7. CRV Funds Maxthon Browser (Memento vom 21. März 2009 im Internet Archive) (englisch).
  8. Windowsversionen bei chip.de, abgerufen am 18. Februar 2016.
  9. Maxthon-Blog, mit Informationen zur Verbreitung (Memento vom 18. Februar 2006 im Internet Archive) (englisch)
  10. Maxthon eine gute Browser Alternative. Schon 600 Millionen Mal heruntergeladen. Abgerufen am 24. März 2016..
  11. Maxthon Browser. Ein ultimatives Erlebnis. In: maxthon.com. 2008(?), abgerufen am 18. Februar 2016..