Maxthon

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Maxthon
Logo
Screenshot
Maxthon 4.0 unter Windows 8
Basisdaten
Entwickler Maxthon International Ltd.
Erscheinungsjahr 2002
Aktuelle Version 5.1.0.4000 (Windows)
28. Juli 2017[1]

5.0.23 (macOS)
4. August 2017[2]

1.0.5.3 (Linux)
9. September 2014[3]

4.5.10.8000 (Android)
2. August 2017[4]

5.1.9.357 (iOS)
26. Juli 2017[5]

Betriebssystem Windows, macOS, Linux, Android, iOS,
Windows Phone, Windows 10 Mobile
Programmiersprache C++
Kategorie Webbrowser
Lizenz proprietäre Freeware
deutschsprachig ja
de.maxthon.com

Maxthon (Eigenname MX5 Cloud Browser) ist ein in China entwickelter Webbrowser, der anfangs vorrangig die Rendering-Engine Trident des Internet Explorer verwendete, dabei aber mehr Funktionen als dieser bot. Inzwischen benutzt Maxthon auch die Rendering-Engine WebKit. Soll nur diese Verwendung finden, können die Einstellungen entsprechend verändert werden.[6]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Version (0.1) wurde am 11. Juli 2002 unter der Bezeichnung MyIE2 veröffentlicht und später, nach dem 18. März 2004, in Maxthon umbenannt und weiterentwickelt.

Im Mai 2006 investierte das US-Unternehmen Charles River Ventures bis zu 5 Millionen US-Dollar in Maxthon.[7]

Seit dem Jahr 2014 ist Maxthon auch in einer Version für Linux verfügbar.[8]

Technische Details[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maxthon setzte ursprünglich auf Trident und ergänzt diese um Funktionen, welche der Internet Explorer bis zur Version 6 nicht bot, z. B. die Registernavigation. Neben dieser Funktion unterstützt der Webbrowser Mausgesten, verschiedene Designs, Pop-up-Blocker, Werbeblocker und Feedreader. Man konnte zwischen der Rendering-Engine Gecko oder Trident umschalten, die Google-Toolbar verwenden oder durch wenige Mausklicks die Verläufe, Cookies und temporären Internetdateien löschen, um somit seine Privatsphäre besser zu schützen.

Die Mindestvoraussetzungen beim Betriebssystem sind folgende:

Mittlerweile ist auch eine portable Ausgabe für die Nutzung auf externen Speichermedien (zum Beispiel externen Festplatten, USB-Sticks oder Speicherkarten) für Windows erhältlich.

Weitere Details[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maxthon kann bei jedem Programmstart alle Registerkarten wiederherstellen, die beim letzten Programmende geöffnet waren. Laut Maxthon-Blog aus dem Jahr 2006 war Jeff Chen Urheber und CEO.[11] Schon bis zum Jahr 2012 gab es weltweit mehr als 600 Millionen Downloads aller Maxthon-Versionen.[12] Auf seiner Website erwähnt die Maxthon-Redaktion allein für die Windowsversion mehr als 300 Millionen Downloads.[13]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Versionsgeschichte für Windows. In: maxthon.com. Abgerufen am 28. Juli 2017 (englisch).
  2. a b Vorschauseite für macOS. In: Mac App Store. Abgerufen am 10. August 2017.
  3. Versionsgeschichte für Linux. In: maxthon.com. Abgerufen am 26. Juli 2017 (englisch).
  4. a b Installationsseite für Android. In: Google Play. Abgerufen am 10. August 2017.
  5. a b Vorschauseite für iOS. In: App Store (iOS). Abgerufen am 28. Juli 2017.
  6. Maxthon Cloud Browser - Use the Webkit rendering engine (Ultra Mode) by default. In: ccm.net. Communitic International, Februar 2016, abgerufen am 25. Februar 2016 (englisch).
  7. CRV Funds Maxthon Browser (Memento vom 21. März 2009 im Internet Archive) (englisch).
  8. Ferdinand Thommes: Maxthon Cloud Browser jetzt auch für Linux. In: ComputerBase. 26. März 2014, abgerufen am 19. November 2016.
  9. Windowsversionen. In: Chip Online. Abgerufen am 26. Juli 2017.
  10. Installationsseite für Windows 10 Mobile und Windows Phone. In: Windows Store. Abgerufen am 26. Juli 2017.
  11. Maxthon-Blog, mit Informationen zur Verbreitung (Memento vom 18. Februar 2006 im Internet Archive) (englisch).
  12. Maxthon eine gute Browser Alternative. Schon 600 Millionen Mal heruntergeladen. Abgerufen am 24. März 2016.
  13. Maxthon Browser. Ein ultimatives Erlebnis. In: maxthon.com. 2008, abgerufen am 18. Februar 2016.