Maya Moore

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Basketballspieler
Maya Moore
Moore 2015
Informationen über die Spielerin
Voller Name Maya April Moore
Geburtstag 11. Juni 1989
Geburtsort Jefferson City, Vereinigte Staaten
Größe 183 cm
Position Small Forward
College Connecticut
WNBA Draft 2011, 1. Pick, Minnesota Lynx
Vereinsinformationen
Verein Minnesota Lynx
Liga WNBA
Trikotnummer 23
Vereine als Aktive
Seit 0 2011 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Minnesota Lynx
2011–2012 SpanienSpanien Ros Casares Valencia
Seit 0 2013 China VolksrepublikVolksrepublik China Shanxi Xing Rui Flame
Nationalmannschaft
Seit 0 2010 Vereinigte Staaten
Maya Moore
Medaillenspiegel

Basketball (Damen)

Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Olympische Spiele
0Gold0 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich 2012 London
0Gold0 BrasilienBrasilien 2016 Rio de Janeiro
Weltmeisterschaft
0Gold0 TschechienTschechien 2010 Tschechien
0Gold0 TurkeiTürkei 2014 Türkei

Maya April Moore (* 11. Juni 1989 in Jefferson City, Missouri) ist eine US-amerikanische Basketballspielerin. Bei einer Körpergröße von 183 cm spielt sie auf der Position des Small Forwards. Mit den Minnesota Lynx gewann Moore 2011, 2013 und 2015 die WNBA-Meisterschaft, als Teil der US-amerikanischen Nationalmannschaft wurde sie 2010 und 2014 Weltmeisterin sowie 2012 und 2016 Olympiasiegerin.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Moore mit der Wade Trophy 2011

Moore, in Jefferson City und Lawrenceville, Georgia, aufgewachsen,[1] war von 2007 bis 2011 bis für die Connecticut Huskies aktiv und gewann mit diesen 2009 und 2010 die NCAA Division I Basketball Championship. Dabei legten die Huskies, welche neben Moore Spielerinnen wie Tina Charles in ihren Reihen hatten, zwischenzeitlich eine Serie von 90 Siegen hin. Als erste Spielerin überhaupt erhielt Moore, die für die Huskies mehr als 3000 Punkte erzielte, dreimal (2009, 2010, 2011) die Wade Trophy als beste Spielerin der NCAA-Division I.[2] Zudem wurde sie, nach dem sie im Jahr zuvor bereits die Universiade gewonnen hatte, als einzige Collegespielerin für die Weltmeisterschaft 2010 in die Nationalmannschaft der Vereinigten Staaten berufen und gewann auch dort den Titel.

Beim WNBA Draft 2011 wählten die Minnesota Lynx Moore an erster Stelle aus. Während ein so früher Pick im Draft sonst schwächeren Teams vorbehalten ist, hatten die Lynx mit Seimone Augustus, Rebekkah Brunson und Lindsay Whalen bereits mehrere Spitzenspielerinnen in ihren Reihen. So wurde Moore die erst zweite Spielerin (nach Cheryl Ford 2003), die in ihrem ersten WNBA-Jahr den WNBA Rookie of the Year Award als bester Liga-Neuling erhielt und die Meisterschaft gewann. In der Spielzeit 2011/12 spielte sie für den spanischen Verein Ros Casares Valencia und gewann mit diesem die Euroleague Women. Es folgten der Finaleinzug in der WNBA-Saison 2012, die gegen die Indiana Fever verloren ging, sowie anschließend der Sieg mit der Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen in London. 2013 gelang Moore, die zwischenzeitlich in China für Shanxi Xing Rui Flame gespielt hatte, ihre zweite WNBA-Meisterschaft, wobei sie zudem mit dem WNBA Finals MVP Award als wertvollste Spielerin der Finalserie gegen die Atlanta Dream ausgezeichnet wurde.[3]

In der Saison 2014 stellte sie mehrere WNBA-Rekorde auf, als ihr in insgesamt zwölf Partien jeweils mindestens 30 Punkte gelangen, davon vier in Folge.[4] Am 22. Juli desselben Jahres erzielte sie in einer Partie gegen die Atlanta Dream 48 Punkte, was die zweithöchste Punktzahl der Ligageschichte darstellte.[5] Am Ende der Spielzeit wurde Moore mit der Auszeichnung als wertvollste Spielerin der Liga geehrt.[6] Jedoch schied sie mit den Lynx in den Conference Finals gegen die Phoenix Mercury aus. Anschließend gewann sie ihre zweite Weltmeisterschaft und wurde zur wertvollsten Spielerin des Turniers gewählt.[7] 2015 gewann Moore ihre dritte WNBA-Meisterschaft. Unter anderem gelang ihr im dritten Finalspiel der entscheidende Korberfolg in der letzten Sekunde („Buzzer Beater“).[8] Bei den Olympischen Spielen im folgenden Jahr errang sie mit der Nationalmannschaft erneut den Titel.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rich Elliott: Maya Moore and mom, a tie that binds. Connecticut Post, 27. Februar 2011, abgerufen am 13. Juli 2014 (englisch).
  2. Again, Moore wins Wade Trophy. NCAA, 2. April 2011, abgerufen am 13. Juli 2014 (englisch).
  3. Maya Moore Takes Home The MVP. WNBA, abgerufen am 13. Juli 2014 (englisch).
  4. Kent Youngblood: Lynx's Moore stands out early with spectacular start. Star Tribune, 26. Mai 2014, abgerufen am 14. Juli 2014 (englisch).
  5. Jared Nelson: Minnesota Lynx: Maya Moore scores 48 in two-overtime win. St. Paul Pioneer Press, 23. Juli 2014, abgerufen am 4. August 2014 (englisch).
  6. Maya Moore Named 2014 MVP Presented by Samsung. WNBA, 21. August 2014, abgerufen am 23. August 2014 (englisch).
  7. Moore named MVP of 2014 FIBA World Championship for Women, headlines All-Star Five. FIBA, 5. Oktober 2014, abgerufen am 7. Oktober 2014 (englisch).
  8. Josh Zavadil: Moore Drains Buzzer-Beater, Lifts Lynx To Game 3 Win. WNBA, 10. Oktober 2015, abgerufen am 16. Oktober 2015 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Maya Moore – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien