Maybrit Illner (Fernsehsendung)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Seriendaten
Originaltitel maybrit illner
(bis 2007: Berlin Mitte)
Maybrit illner.jpg
Produktionsland Deutschland
Jahr(e) seit 1999
Produktions-
unternehmen
Doc.station Medienproduktion (1999–2016)
Gruppe 5 Filmproduktion (seit 2017)
Länge 60 Minuten
Ausstrahlungs-
turnus
wöchentlich (donnerstags)
Genre politische Talkshow
Moderation Maybrit Illner
Erstausstrahlung 14. Oktober 1999 auf ZDF
Das alte Studio von Maybrit Illner im historischen Zollernhof, Unter den Linden 36–38, Berlin (2008)

Maybrit Illner (Eigenschreibweise: maybrit illner) ist eine politische Talkshow im ZDF. Die Sendung, die bis zum 14. März 2007 Berlin Mitte hieß, wird seit dem 14. Oktober 1999 immer donnerstags ausgestrahlt und von Maybrit Illner moderiert. Produziert wird die Sendung von Gruppe 5 Filmproduktion.[1]

Die Sendung widmet sich aktuellen politischen Themen. Die Gäste der Sendung sind meist Politiker, die meist aus der Bundespolitik kommen. Den Namen Berlin Mitte bekam die Sendung vor allem, weil sie im Berliner Hauptstadtstudio Unter den Linden in Berlin-Mitte produziert wird, was Nähe zur Bundespolitik vermitteln soll.

Illners Talkshow wurde mit der Umbenennung zugleich um eine Viertelstunde auf 60 Minuten verlängert.

Seit dem 31. März 2011 wird Maybrit Illner aus einem neuen Studio und in überarbeitetem Design gesendet.[2] Dabei arbeiten rund 20 freie Redakteure für die Produktionsfirma.[3]

Laut Brancheninformationen erhält Illner als Moderatorin Honorare von wenigen hunderttausend Euro pro Jahr.[4]

Am 2. Februar 2017 musste Maybrit Illner erstmals krankheitsbedingt aussetzen. An diesem Tag übernahm Matthias Fornoff die Moderation der Sendung.

Sonderformate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei besonderen politischen Ereignissen wird ein maybrit illner spezial gesendet, welches auch einen anderen Sendeplatz besetzen kann.

Im Rahmen der Sendung Berlin Mitte wurde am 8. September 2005 der „TV-Dreikampf“ ausgestrahlt. Er gilt als TV-Duell der kleinen Parteien, weil sich die Spitzenkandidaten der Opposition gegenüberstehen. Gäste waren Oskar Lafontaine (WASG), Joschka Fischer (Bündnis 90/Die Grünen) und Guido Westerwelle (FDP). Auch zur Bundestagswahl 2009 wurde dieses Format ausgestrahlt. Zu Gast waren am 10. September 2009 Gregor Gysi (Die Linke), Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen) und Guido Westerwelle (FDP). Seit 2013 richtet die ARD den „TV-Dreikampf“ aus.

Darüber hinaus wird zu den Bundestagswahlen illner intensiv gezeigt. In den 30-minütigen Sendungen sind täglich jeweils drei Politiker zu Gast. Außerdem gibt es am Anfang der Sendung immer einen Kommentar zum Thema von Kabarettisten.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. vgl. Talkshow, docstation.de.
  2. dwdl.de: Neues Design: Illner bittet ihre Gäste zu Tisch, 31. März 2011, abgerufen am 2. April 2011
  3. taz.de: Das Märchen vom Marktwert, 15. April 2011, abgerufen am 18. April 2011
  4. Hans-Peter Siebenhaar: Verdienen TV-Moderatoren zu viel? In: Handelsblatt. Nr. 169, 4. September 2013, ISSN 0017-7296, S. 24.