McFit

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Logo von McFit

McFit (Eigenschreibweise McFIT) ist eine internationale Fitnessstudiokette der RSG Group.[1] Sie hat seit ihrer Gründung kontinuierlich expandiert und kommt heute auf mehr als 250 Studios in fünf Ländern, was sie zum Marktführer in Europa macht.[2] McFit bildet die Keimzelle der heutigen RSG Group.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den 1990er Jahren entwickelte Rainer Schaller das Konzept eines Discount-Fitnessstudios.[4] Ziel war es, Fitnesssport der breiten Masse zugänglich zu machen. Das erste Discount-Fitnessstudio eröffnete 1997 in Würzburg unter dem Namen McFit in einer renovierten Industriehalle auf einer Fläche von rund 700 Quadratmetern.[5] Auf Zusatzleistungen wie Wellnessangebote wird verzichtet.[6][4] Beobachter fassten das Konzept später unter dem Begriff „Fitness-Aldi“ zusammen.[7]

In den 1990er- und 2000er-Jahren eröffnete McFit weitere Fitnessstudios im gesamten Bundesgebiet,[8] wobei das Unternehmen fast ausnahmslos auf Franchise verzichtete, sondern eigene Standorte eröffnete.[9]

In den 2010er-Jahren unternahm McFit mehrere Schritte zur Diversifizierung seines Geschäftsmodells. Als Beispiel hierfür ist vor allem die Einführung der Marken High5 Gym (2015) und John Reed Fitness (2016) zu nennen.[10][11] Infolgedessen entwickelte sich aus der McFit Global Group die RSG Group. Diese fungiert heute als Dach für McFit und alle 16 Schwestermarken.[3]

Standorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

McFit verfügt derzeit über mehr als 250 Standorte in Deutschland, Italien, Österreich, Polen und Spanien.[12] Das größte Studio ist das McFit Stuttgart-Feuerbach mit 3.235 m², das kleinste Studio ist das McFit Soest mit 1.040 m².

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. McFit. RSG Group, abgerufen am 27. November 2020.
  2. Größte Fitnessketten in Europa nach Anzahl der Mitglieder. Statista, 2019, abgerufen am 27. November 2020.
  3. a b Thomas Tuma: Die Kraft-Probe. In: Handelsblatt. 28. Februar 2019, S. 19.
  4. a b Nicole Stern: Waschbrettbauch zum Spottpreis. In: Die Presse. 21. Februar 2009, S. 7.
  5. Lisa Niehaus: Der Muskelmacher von McFit. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 9. Januar 2008, abgerufen am 27. November 2020.
  6. Hanna Grabbe: Nur Eisen und Schweiß. In: Financial Times Deutschland. 21. Januar 2009, S. 26.
  7. Jens Brambusch: Letzter Tanz. In: Financial Times Deutschland. 27. Juli 2020, S. 23.
  8. Lukas Eberle: Dicke Arme, sexy Po. In: Der Spiegel. 21. Februar 2011, S. 142.
  9. McFit entwickelt sich nicht als Franchise. In: Punkt Franchise. Abgerufen am 27. November 2020.
  10. Lukas Wohner: McFit macht sich selbst Konkurrenz. In: Der Tagesspiegel. 29. März 2015, S. 23.
  11. Feinripp unterm Kronleuchter. In: Potsdamer Neuste Nachrichten. 17. Februar 2017, S. 10.
  12. Studiosuche. McFit, abgerufen am 23. Februar 2021.