MeToo

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#MeToo ist ein Hashtag, das ab Mitte Oktober 2017 im Zuge des Weinstein-Skandals Verbreitung in den sozialen Netzwerken erfuhr. Die Phrase „Me too“ geht auf die Aktivistin Tarana Burke zurück und wurde als Hashtag durch die Schauspielerin Alyssa Milano populär, die betroffene Frauen ermutigte, mit Tweets auf das Ausmaß sexueller Belästigung und sexueller Übergriffe aufmerksam zu machen. Seitdem wurde dieses Hashtag millionenfach verwendet.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herkunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tarana Burke (2018)

Die Phrase „Me too“ wurde 2006 von der Aktivistin Tarana Burke in dem Sozialen Netzwerk MySpace verwendet,[1] und zwar im Rahmen einer Kampagne, deren Ziel es war, Bestärkung durch Empathie unter afroamerikanischen Frauen zu fördern, die Erfahrungen mit sexuellem Missbrauch gemacht hatten.[2][3][4][5][6] Burke, die 2017 an einem Dokumentarfilm mit dem Titel Me Too arbeitete, sagte, dass sie durch die Geschichte eines 13-jährigen Mädchens angeregt worden sei, die Phrase zu verwenden. Das Mädchen habe schon in diesem Alter Erfahrungen mit Missbrauch gemacht.[1]

Aufruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach den Enthüllungen des Weinstein-Skandals, im Jahr 2017, ermutigte Alyssa Milano betroffene Frauen sich zu Wort zu melden.

Im Oktober 2017 war der Weinstein-Skandal publik geworden, bei dem mehrere Frauen den Filmproduzenten Harvey Weinstein der sexuellen Belästigung, Nötigung oder der Vergewaltigung beschuldigten; unter ihnen auch Rose McGowan. Alyssa Milano ist eine Freundin sowohl von McGowan als auch von Harvey Weinsteins Ehefrau Georgina Chapman.[7] McGowan kritisierte öffentlich Milanos Freundschaft zu Chapman.[8]

Mehrere Jahre arbeiteten Milano und Chapman zusammen als Jurymitglieder der Castingshow Project Runway All Stars;[7] eines Ablegers von Project Runway, koproduziert von The Weinstein Company. In der Berichterstattung zum Weinstein-Skandal wurde Project Runway als „Pipeline“ zu Harvey Weinstein bezeichnet, um an Models ranzukommen.[9]

Milano ist mit Dave Bugliari verheiratet, der als Künstler-Agent bei der Creative Artists Agency arbeitet.[10] Recherchen der New York Times ergaben,[11] dass mindestens acht Agenten der Creative Artists Agency über Weinstein Bescheid gewusst haben,[12] aber Teil von „Weinsteins Schweigekartell“ waren.[13]

In Reaktion auf den Weinstein-Skandal rief Alyssa Milano am 15. Oktober 2017 Frauen allerorts auf, mit der Phrase „Me too“ auf das Ausmaß des Problems aufmerksam zu machen,[14] und schrieb hierzu auf dem Mikrobloggingdienst Twitter: „Wenn du sexuell belästigt oder angegriffen wurdest, schreibe „Me too“ als Antwort auf diesen Tweet“.[15] Der Vorschlag zu dem Aufruf kam von Charles Clymer, einem Freund Milanos. Dieser hatte ihr einen Screenshot zugeschickt, den Milano in ihrem Tweet verwendete.[16]

In den Antworten trendete #MeToo als Hashtag und verbreitete sich in den sozialen Netzwerken viral. Milano informierte mit einem weiteren Tweet darüber, dass sie gerade auf Burkes frühere Verwendung der Phrase aufmerksam geworden war,[1] und bezeichnete deren Hintergrundgeschichte „in gleichem Maße herzzerreißend wie inspirierend“.[17]

Reichweite[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 15. Oktober 2017, als Milano mit ihrem Tweet den Aufruf startete, wurde das Hashtag mehr als 200.000 mal auf Twitter verwendet;[18] am Folgetag waren es bereits über eine halbe Million Tweets.[19] Auf Facebook verwendeten innerhalb der ersten 24 Stunden 4,7 Millionen Benutzer in über zwölf Millionen Postings dieses Hashtag.[20] Die Plattform berichtete, dass 45 Prozent ihrer Benutzer in den Vereinigten Staaten Freunde haben, die dieses Hashtag verwendet haben.[21] Mehr als zehntausend Personen antworteten auf Milanos Ursprungs-Tweet, darunter auch einige Prominente aus der Unterhaltungsbranche.

Einige männliche Kollegen der Unterhaltungsbranche, darunter die Schauspieler Terry Crews und James Van Der Beek, schilderten unter dem Hashtag eigene Erfahrungen mit Belästigung und Missbrauch,[22][23] während andere ihr früheres Verhalten gegenüber Frauen unter dem Hashtag #HowIWillChange (deutsch wie ich mich ändern werde) bestätigten.[24] Elizabeth Blank prägte später das Hashtag #HimThough (deutsch er jedoch).[25]

Internationale Wahrnehmung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

#MeToo trendete in mindestens 85 Nationen, darunter in Indien, Pakistan und im Vereinigten Königreich.[26] In manchen nicht-englischsprachigen Staaten wurden alternative Varianten des Hashtags verwendet, wie in Frankreich[18], Italien[27], Israel, Spanien, Vietnam, dem französischsprachigen Teil Kanadas und in der Volksrepublik China.[28]

Alternativ verwendete Hashtags[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachwirkung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Nachdem die Vorwürfe gegen Harvey Weinstein bekannt geworden waren, nutzten mehrere Menschen mit und ohne Hashtag #MeToo die Gelegenheit, um ihre Erfahrungen mit unangemessenen Verhalten sexueller Natur – Belästigung und Gewalt einbezogen, aber nicht darauf beschränkt – sowie Diskriminierung aufgrund des Geschlechts zu teilen. Dabei wurden Beschuldigungen von acht Frauen bekannt, dass George H. W. Bush, ehemaliger US-Präsident, sie bei Treffen begrabscht habe.[31] Michael Fallon, Mitglied des britischen Parlaments und Verteidigungsminister des Vereinigten Königreiches trat im November 2017 zurück, weil bekannt wurde, dass er 2002 einer Journalistin am Rande eines Parteitages wiederholt seine Hand auf ihr Knie gelegt hatte. Fallon bestätigte den Vorwurf und erklärte, sich direkt nach dem Vorfall entschuldigt zu haben.[32] Die betroffene Journalistin äußerte sich erstaunt bis belustigt. Sie finde es „bizarr“, dass sie wegen dieses Vorfalls vor 15 Jahren plötzlich auf den Titelseiten der Zeitungen lande. Sie bestritt, dass es ein sexueller Missbrauch oder ein Machtmissbrauch gewesen sei, nannte die ganze Aufregung eine „Hexenjagd in Westminster“ und äußerte die Vermutung, Fallon sei in Wirklichkeit aus anderen Gründen zurückgetreten.[33] Zwei Tage später wurde bekannt, dass sich Fallons Kabinettskollegin Andrea Leadsom kurz vor seinem Rücktritt bei Premierministerin May über ihn beschwert hatte, nachdem er Leadsom gegenüber anzügliche Bemerkungen gemacht hatte.[34] Der walisische Minister Carl Sargeant hat nur wenige Tage nach der Suspendierung wegen angeblichen sexuellen Missbrauchs am 7. November 2017 Suizid begangen.[35] Dem US-amerikanischen Drehbuchautor und Filmregisseur James Toback warfen im Oktober 2017 310 Frauen sexuelle Belästigung vor. Er soll vor jungen Frauen masturbiert oder sie vergewaltigt haben. Toback bestritt die Vorwürfe vehement. Toback selbst äußerte sich unflätig über diese Frauen bei Breitbart News Network.[36][37][38]

Der Schauspieler Anthony Rapp beschuldigte Ende Oktober 2017 Kevin Spacey, er sei 1986 im Alter von 14 Jahren auf einer Party vom damals 26-jährigen, alkoholisierten Spacey sexuell belästigt worden.[39][40] Kurz darauf gaben acht weitere Männer an, von Spacey sexuell belästigt worden zu sein.[41][42] Am 3. November kündigte Netflix mit sofortiger Wirkung die Zusammenarbeit mit Kevin Spacey auf, nachdem einige Kollegen der Serie House of Cards die Vorwürfe der sexuellen Belästigung bestätigt hatten. Zudem war publik geworden, dass Scotland Yard gegen Spacey in einem Fall von 2008 in London wegen des Vorwurfs der sexuellen Nötigung ermittle.[42][43][44] Wenige Tage später wurde bekannt, dass Ridley Scott alle Szenen mit Spacey aus seinem neuesten Film Alles Geld der Welt herausschneiden werde.[45][46]

Danny Masterson wurde von verschiedenen Frauen des Missbrauchs bzw. der Vergewaltigung beschuldigt. Masterson bestritt die Vorwürfe. Netflix kündigte Masterson aus der Serie The Ranch im Dezember 2017.[47][48] United Talent Agency beendete die Zusammenarbeit mit ihm.[49]

Am 9. November 2017 veröffentlichte die New York Times einen Bericht, demzufolge fünf Frauen Louis C.K. vorwarfen, sie im Laufe der Jahre sexuell belästigt zu haben.[50] Die Premierenfeier zu C.K.s Film I love you, Daddy sowie mehrere Fernsehauftritte des Komikers wurden daraufhin abgesagt.[51] Am 10. November 2017 räumte er gegenüber der Huffington Post in einer schriftlichen Stellungnahme ein, dass die Anschuldigungen gegen ihn den Tatsachen entsprächen, drückte sein Bedauern aus und kündigte an, sich bis auf Weiteres aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen.[52] Netflix und die Sender HBO und FX gaben zudem das Ende der Zusammenarbeit mit Louis C.K. bekannt.[53]

John Lasseter musste nach Vorwürfen für zunächst sechs Monate seine Funktion als künstlerischer Leiter bei den Walt Disney Animation Studios und den Pixar Animation Studios ruhen lassen. Im Juni 2018 teilte der Disney-Konzern die Trennung von Lasseter mit. Er werde das Unternehmen zum Jahresende verlassen, bis dahin aber noch in beratender Funktion tätig sein.[54][55][56]

Neben den Vorkommnissen in Hollywood entlockte das Hashtag #MeToo auch Diskussionen um sexuelle Belästigung und Missbrauch in der Musikindustrie, in den Wissenschaften und in der Politik.[57][58][59][60] In der Musikbranche benutzte die Band Veruca Salt das Hashtag, um Anschuldigungen wegen sexueller Belästigung gegenüber James Toback öffentlich zu machen;[61] Alice Glass nutzte MeToo, um mehrere Vorwürfe von sexueller Gewalt und anderen Missbrauch durch den ehemaligen Crystal-Castles-Mitmusiker Ethan Kath zu erheben.[62][63] Am 12. November 2017 nahmen hunderte Männer, Frauen und Kinder an den Take Back the Workplace und MeToo Survivors Märschen teil, um gegen sexuellen Missbrauch zu protestieren.[64]

Mehrere Politikerinnen, darunter die Senatorinnen Heidi Heitkamp, Mazie Hirono, Claire McCaskill und Elizabeth Warren, berichteten über ihre Erfahrungen mit sexuellem Missbrauch.[60] Behörden in Kalifornien, Illinois, Oregon und Rhode Island haben auf die Anschuldigungen, die durch die Kampagne öffentlich wurden, geantwortet.[65] Die Kongressabgeordnete Jackie Speier stellte eine Liste mit Möglichkeiten vor, wie Beschwerden wegen sexueller Belästigungen dem Capitol Hill leichter gemeldet werden können.[66] Am 16. November 2017 verwies die New Yorker Senatorin Kirsten Gillibrand auf die Frage nach sexueller Belästigung durch Politiker wie Donald Trump, Bill Clinton, Al Franken und Roy Moore auf die MeToo-Bewegung.[67]

Das Europäische Parlament berief im Zuge der MeToo-Bewegung eine Sitzung ein, nachdem Anschuldigungen gegenüber mehreren Mitgliedern des Parlaments und in den Büros der Europäischen Union in Brüssel bekannt geworden waren. Die EU-Kommissarin für Handel Cecilia Malmström nannte das Hashtag als Begründung für die Einberufung der Sitzung.[68] Im Vereinigten Königreich startete das Cabinet Office Ermittlungen gegen Mark Garnier, der einer Sekretärin den Kauf von Sexspielzeug für seine Frau und seine Geliebte in Auftrag gegeben habe.[69]

In Schweden nutzten mehrere Frauen das Hashtag, um den TV-Moderator Martin Timell zu konfrontieren, dessen Sendungen auf TV4 kurz darauf abgesetzt wurden, sowie gegen den Journalisten Fredrik Virtanen.[70][71][72][73]

Roy Moore, ehemaliger Richter des Supreme Court of Alabama, verlor die Außerordentliche Wahl zum Senat der Vereinigten Staaten in Alabama 2017 am 12. Dezember 2017, nachdem Missbrauchsvorwürfe bekannt geworden waren. Am 9. November 2017 machte die Washington Post Anschuldigungen einer Frau öffentlich, die behauptet, 1979 als 14-Jährige vom damals 32-jährigen Moore zu sexuellen Handlungen veranlasst worden zu sein. Kurz vor den Senats-Nachwahlen bezeugten bereits neun Frauen Anwendung sexualisierter Gewalt durch Moore gegen sie.[74][75]

Gegen den US-amerikanischen Pornodarsteller Ron Jeremy wurden seitens der Darstellerinnen Ginger Lynn, Jennifer Steele und Danica Dane Vorwürfe sexueller Gewalt, darunter Vergewaltigungen, erhoben. Auch zwei Anzeigen bei der Polizei von Frauen, welche nicht in der Pornoindustrie arbeiten bzw. arbeiteten, wurden erstattet. Die Organisatoren von Exxxotica schlossen Jeremy schließlich von ihren Veranstaltungen aus. Die Branchenorganisation Free Speech Coalition zog ihren „Positive Image Award“, den sie Jeremy 2009 verliehen hatte, zurück. Jeremy behauptet, dass alle sexuelle Handlungen einvernehmlich waren.[76]

Al Franken, Komiker und Senator im Senat der Vereinigten Staaten, trat am 2. Januar 2018 von seinem Amt zurück, und der Gouverneur von Minnesota, Mark Dayton, ernannte die Vizegouverneurin Tina Smith zur Senatorin bis zu einer Sonderwahl im November 2018. Mehrere Frauen hatten von sexuellen Belästigungen wie Begrabschen durch Franken berichtet.[77][78][79]

Am 3. Januar 2018 wurden dem Regisseur Dieter Wedel, als erstem deutschen Prominenten im Zuge der #MeToo-Debatte, von mehreren Schauspielerinnen sowie ehemaligen Mitarbeitern gewalttätige und sexuelle Übergriffe in den 1990er-Jahren vorgeworfen. Wedel selbst widersprach den Aussagen der Frauen und kündigte an, sich juristisch zur Wehr zu setzen.[80] Am 22. Januar 2018 erklärte Wedel unter Bezug auf die mediale Berichterstattung seinen Rücktritt als Intendant der Bad Hersfelder Festspiele. Kurz darauf wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft München Ermittlungen gegen Wedel wegen des Anfangsverdachts einer nicht verjährten Sexualstraftat aufnahm.[81] Am 25. Januar warfen weitere Schauspielerinnen und ehemalige Mitarbeiter Wedel sexuelle Übergriffe vor. Unter anderem soll es 1975 im Rahmen der Arbeiten zu der NDR-Serie Pariser Geschichten zu einer Vergewaltigung in einem Waldstück gekommen sein. Zudem beschreibt Schauspielerin Esther Gemsch (damals Esther Christinat) in einem weiteren Fall einen mutmaßlichen sexuellen Übergriff in einem Hotelzimmer im Jahr 1980, durch den sie sich eine Verletzung an der Halswirbelsäule zugezogen und der sie traumatisiert habe. Als sie aufgrund dessen ausschied, wurde ihre Rolle von Ute Christensen neu besetzt, die Wedel ebenfalls der sexuellen Belästigung beschuldigt. Dem Saarländischen Rundfunk waren die Fälle bekannt, da sie schriftlich festgehalten wurden.[82][83] Thomas Kleist, der Intendant des Saarländischen Rundfunks, kündigte am 25. Januar an alles offenzulegen und zu untersuchen.[84]

Weitere Beschuldigte im deutschen Sprachraum sind Gebhard Henke, WDR-Programmbereichsleiter, der zum 14. Juni 2018 abberufen wurde,[85] sowie der frühere Präsident der Münchner Musikhochschule, Siegfried Mauser[86].

In Deutschland führte die Debatte zur Gründung der Themis-Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt.[87]

Nach einer Umfrage der Korean Confederation of Trade Unions hat sich in Südkorea die Arbeitsatmosphäre in Folge der MeToo-Bewegung verbessert. So habe das Management vieler Unternehmen aktives Interesse gezeigt, sexueller Belästigung vorzubeugen, und generell fühlten sich Frauen stärker gewürdigt.[88] In den Medien gab es einige kontroverse Diskussionen über Vorwürfe der MeToo-Bewegung gegen bekannte Persönlichkeiten und Gerichtsprozesse. Als größter Fall gelten dabei die Anschuldigung gegen den ehemaligen Gouverneur der Provinz Chungcheongnam-do sowie früheren Präsidentschaftskandidaten An Hee-jung, der wegen Vergewaltigung einer Beraterin zu einer dreieinhalbjährigen Gefängnisstrafe verurteilt wurde.[89]

Laut einer Studie von Leanne Atwater aus dem Jahr 2019 gaben 20 bis 25 % der befragten Männer an, als Folge von #MeToo Situationen im Berufsleben zu vermeiden, in denen sie mit Frauen allein sind. Etwa die Hälfte der Männer fürchteten sich vor falschen Anschuldigungen, etwa ein Viertel gab an, deshalb lieber keine Frau einstellen zu wollen.[90]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Hashtag wurde dafür kritisiert, dass es die Verantwortung zur Veröffentlichung von sexuellem Missbrauch bei den mutmaßlichen Opfern ablade, was für diese traumatisierend sein könne.[91][92][93][94] Manche finden, das Hashtag fördere eher Ermüdung und Empörung, anstatt eine intensive emotionale Kommunikation zu entfesseln.[95][96] Tarana Burke selbst kritisierte die Bewegung dafür, dass sie die Arbeit afroamerikanischer Frauen zur Forderung eines Dialoges über sexuelle Gewalt ignoriere. Dennoch zeigte sie Respekt für all diejenigen, die sich der Bewegung angeschlossen haben.[3]

In der Talkshow Maischberger sagte Sophia Thomalla: „Ich finde, dass die Kampagne eine Beleidigung für die wahren Vergewaltigungsopfer ist.“ Die ARD-Journalistin Astrid Frohloff äußerte in der gleichen Sendung, eine Vermengung von Missbrauch, Vergewaltigung und Anmache durch #MeToo sei gefährlich.[97]

Weiter gingen rund 100 Intellektuelle, Künstlerinnen und Journalistinnen, wie Catherine Deneuve oder Ingrid Caven, die einen offenen Brief unterzeichneten, den Sarah Chiche, Catherine Millet, Catherine Robbe-Grillet, Peggy Sastre und Abnousse Shalmani verfasst hatten und den die französische Tageszeitung Le Monde am 9. Januar 2018 veröffentlichte. In diesem warnten sie vor dem „Klima einer totalitären Gesellschaft“. Die ersten Sätze lauten: „Die Vergewaltigung ist ein Verbrechen. Aber die Anmache oder das Anbaggern (i.O. la drague), das insistiert oder ungeschickt ist, ist kein Delikt wie auch die Galanterie keine machistische Aggression ist.“ #MeToo habe eine „Kampagne der Denunziation und öffentlicher Anschuldigungen“ ausgelöst – die Beschuldigten seien auf eine Stufe mit sexuellen Aggressoren gestellt worden, ohne antworten oder sich verteidigen zu können. Als Folge konstatierten sie eine „Säuberungswelle“, von der insbesondere Kunst und Kultur betroffen sei, was letztlich zu einer unfreien Gesellschaft führen könne. Sie befördere zudem einen Puritanismus und spiele so den Gegnern der Emanzipation in die Hände. Zwar sei es legitim, die Formen sexueller Gewalt gegenüber Frauen zu vergegenwärtigen. Eine beharrliche oder ungeschickte Anmache sei jedoch kein Vergehen – schließlich gäbe es keine sexuelle Freiheit ohne eine „Freiheit, jemandem lästig zu werden“.[98][99][100]

Svenja Flaßpöhler fand die MeToo-Bewegung im Januar 2018 zwar gut gemeint, aber sie verdamme die Frauen zu einer passiven Rolle.[101]

Noch weiter gehen David Schneider und Thomas Maul in einem Essay in der Zeitschrift Bahamas von März 2018, der die MeToo-Kritikerinnen dafür kritisiert, der ihrer Auffassung nach letztlich antifeministischen „Opferschutzkampagne“ überhaupt einen ursprünglich „rationalen bzw. feministischen Kern“ zu unterstellen, während diese „von Anfang an ein hemmungsloser Angriff auf das zivilisierte Zusammenleben in den westlichen Gesellschaften“ sei.[102]

Pence-Effekt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende 2018 veranschaulichte eine Befragung männlicher Führungskräfte der Wall Street einen für Frauen nachteiligen Effekt der MeToo-Bewegung. Die befragten Führungskräfte bezeichneten diesen als „Pence-Effekt“, nach US-Vizepräsident Mike Pence. Dieser hatte gesagt, er vermeide es inzwischen, allein mit einer anderen Frau als seiner Ehefrau zu speisen. Viele der befragten Männer gaben zu, dass sie wie Pence denken, und beschrieben, wie unbehaglich sie sich fühlten, mit weiblichen, insbesondere jungen oder attraktiven, Kolleginnen alleine zu sein, aus Angst vor Gerüchten oder einer potenziellen Haftung. Eine Konsequenz der MeToo-Bewegung sei daher der Verlust männlicher Mentoren für Frauen, die diesen hätten helfen können, die Karriereleiter zu erklimmen.[103][104]

Würdigung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Time hat 2017 „The Silence Breakers“ als Person of the Year ausgewählt,[105] und damit all die Frauen und Männer, die in der #MeToo-Bewegung ihr Schweigen gebrochen haben, mitgewürdigt.[106] Die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland Angela Merkel begrüßte die Entscheidung.[107]

In der deutschsprachigen Schweiz wurde #metoo aufgrund der beispiellos schnellen und weiten Verbreitung des Begriffs dort zum Wort des Jahres 2017 gekürt.[108]

Obwohl bereits seit Oktober 2017 in Verwendung, war #MeToo gemäß einer Auswertung des Mikrobloggingdienstes Twitter der zweitmeistgenutzte Debattenhashtag des Jahres 2018.[109]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Abby Ohlheiser: The woman behind 'Me Too; knew the power of the phrase when she created it — 10 years ago. 19. Oktober 2017. 
  2. Cristela Guerra: Where'd the "Me Too" initiative really come from? Activist Tarana Burke, long before hashtags - The Boston Globe. In: BostonGlobe.com, 17. Oktober 2017. Archiviert vom Original am 17. Oktober 2017. 
  3. a b Zahara Hill: Black Woman Tarana Burke Founded the "Me Too" Movement. In: Ebony, 16. Oktober 2017. Abgerufen am 22. November 2017. 
  4. Rachel Leah: Hollywood's brightest join the 10-year-old #MeToo movement, but will that change anything?, Salon. 17. Oktober 2017. Abgerufen im 22. 
  5. Emily Shugerman: Me Too: Why are women sharing stories of sexual assault and how did it start?. In: The Independent, 17. Oktober 2017. Abgerufen am 22. November 2017. 
  6. Ed Mazza: #MeToo: Alyssa Milano's Call for Sexual Abuse Victims to Come Forward Goes Viral. In: HuffPost, 16. November 2017. Abgerufen am 22. November 2017. 
  7. a b Sophie Hase: Warum Alyssa Milano bis jetzt nichts zu Weinstein sagte. In: Woman. 12. Oktober 2017, abgerufen am 15. Dezember 2017.
  8. Elizabeth Logan: Rose McGowan Calls Out Alyssa Milano For Defending Friend Georgina Chapman. In: Wmagazine. 9. Dezember 2017, abgerufen am 3. Dezember 2018.
  9. Daniel Miller, Meg James und Kim Christensen: How Harvey Weinstein used his fashion business as a pipeline to models. In: Los Angeles Times. 21. Oktober 2017, abgerufen am 15. Dezember 2017.
  10. Oli Coleman: Alyssa Milano’s role in the Weinstein scandal is complicated. In: Pagesix.com. 13. Dezember 2017, abgerufen am 15. Dezember 2017.
  11. Megan Twohey, Jodi Kantor, Susan Dominus, Jim Rutenberg und Steve Eder: Weinstein’s Complicity Machine. In: The New York Times. 5. Dezember 2017, abgerufen am 15. Dezember 2017.
  12. Dawn C. Chmielewski: NYT Report Details Harvey Weinstein Enablers; CAA Issues Apology “To Any Person The Agency Let Down”. In: Deadline.com. 5. Dezember 2017, abgerufen am 15. Dezember 2017.
  13. Missbrauch und Erektionsspritzen: So funktionierte Weinsteins Schweigekartell. In: n-tv. 6. Dezember 2017, abgerufen am 15. Dezember 2017.
  14. Alyssa Milano reagiert mit berührender Twitter-Aktion auf den Weinstein-Skandal. In: Stern. 16. Oktober 2017, abgerufen am 15. Dezember 2017.
  15. zitiert nach: Nach Weinstein-Skandal: Alyssa Milano tritt Welle auf Twitter los. In: Stuttgarter Nachrichten. 16. Oktober 2017, abgerufen am 15. Dezember 2017.
  16. Nadja Sayej: Alyssa Milano on the #MeToo movement: 'We're not going to stand for it any more'. In: The Guardian. 1. Dezember 2017, abgerufen am 15. Dezember 2017.
  17. zitiert nach: "Me too"-Initiatorin: "In der dunkelsten Ecke meiner Seele". In: Spiegel. 18. Oktober 2017, abgerufen am 3. Dezember 2018.
  18. a b Rozina Sini: 'MeToo' and the scale of sexual abuse, BBC News. 16. Oktober 2017. 
  19. Lisa Respers France: #MeToo: Social media flooded with personal stories of assault, CNN. 16. Oktober 2017. Abgerufen am 22. November 2017. 
  20. Cassandra Santiago, Doug Criss CNN: An activist, a little girl and the heartbreaking origin of 'Me too', CNN. 
  21. More than 12M "Me Too" Facebook posts, comments, reactions in 24 hours. In: CBS News, 17. Oktober 2017. 
  22. Gwilym Mumford: Actor Terry Crews: I was sexually assaulted by Hollywood executive. In: The Guardian, 11. Oktober 2017. Abgerufen am 22. November 2017. 
  23. James Van Der Beek's story of sexual abuse is a powerful reminder that men can be victims too. Abgerufen am 22. November 2017. 
  24. Why the #MeToo Moment Is Liberating, Dispiriting, and Uncomfortable All at Once, Slate. 17. Oktober 2017. Abgerufen am 22. November 2017. 
  25. 12 million women told their story of sexual assault with #MeToo. Now a new hashtag is asking men to take responsibility. 17. Oktober 2017. Abgerufen am 22. November 2017. 
  26. Twitter chat: What #MeToo says about sexual abuse in society. In: PBS NewsHour. Abgerufen am 22. November 2017. 
  27. Beatrice Montini: Weinstein, Giulia Blasi e le storie su #quellavoltache: «Se c'è squilibrio di potere non c'è mai consenso. Basta processare le vittime» (it). In: Corriere della Sera, 17. Oktober 2017. 
  28. A global primal scream: #MeToo (#YoTambien #QuellaVoltaChe #גםאנחנו أنا_كمان#). In: Los Angeles Times, 18. Oktober 2017. Abgerufen am 22. November 2017. 
  29. bento.de 30. April 2018: Fünf Männer missbrauchen eine Frau – ganz Spanien rebelliert
  30. #EnaZeda, un #MeToo à la mode tunisienne. Jeune Afrique. Abgerufen am 2. November 2019.
  31. Chris Bell: George Bush Snr accused by interpreter. 1. Januar 2018. Abgerufen am 22. November 2017.
  32. Michael Fallon 'apologised for touching journalist's knee'. BBC News, 31. Oktober 2017.
  33. Martin Robinson, Kate Ferguson: 'Both my knees are still intact. Get a grip, people': Journalist whose knee was touched by Defence Secretary Michael Fallon insists she's not a victim - and threatened to punch him in the face if he did it again. TheDaily Mail, 31. Oktober 2017, abgerufen am 1. Januar 2018 (englisch).
  34. Robert Mendick, Jack Maidment: "Michael Fallon resigned after allegedly telling Andrea Leadsom: ‘Cold hands? I know where you can put them’" The Telegraph vom 3. November 2017
  35. Welsh Labour minister Carl Sargeant takes own life days after being suspended over allegations of sexual misconduct. The Daily Telegraph, 7. November 2017, abgerufen am 1. Januar 2018 (englisch)
  36. Der Hollywood-Regisseur James Toback soll mit immer der gleichen widerlichen Masche Frauen sexuell belästigt haben. Rolling Stone vom 24. Oktober 2017
  37. Director James Toback Blasts His 300 Accusers as ‘Lying Co**suckers and C**ts’ breitbart am 28. Oktober 2017
  38. Doha Madani: Over 300 Women Chime In After L.A. Times Details Director’s Sex Abuse Reputation. In: HuffPost. 26. Oktober 2017. Abgerufen am 27. Oktober 2017.
  39. Dino-Ray Ramos: Kevin Spacey Apologizes To Anthony Rapp For Alleged Sexual Advances; Chooses To "Live As A Gay Man". Deadline. 30. Oktober 2017.
  40. New allegations against Kevin Spacey. 1. November 2017. Abgerufen am 22. November 2017.
  41. Weitere Männer erheben Vorwürfe gegen Kevin Spacey bei spiegel.de, 1. November 2017 (abgerufen am 1. November).
  42. a b Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH: Weitere Missbrauchs-Vorwürfe: Netflix feuert Kevin Spacey. 4. November 2017, abgerufen am 4. November 2017 (benötigt JavaScript).
  43. Kevin Rawlinson, Gwilym Mumford: Kevin Spacey: British police investigate sexual assault claims. In: The Guardian. 3. November 2017, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 4. November 2017]).
  44. Pádraig Collins: Netflix fires Kevin Spacey from House of Cards. In: The Guardian. 4. November 2017, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 4. November 2017]).
  45. Süddeutsche Zeitung: Regisseur schneidet Kevin Spacey aus neuem Film. 9. November 2017, abgerufen am 9. November 2017.
  46. Der Spiegel: Ridley Scott schneidet Kevin Spacey aus seinem neuen Film. 9. November 2017, abgerufen am 9. November 2017.
  47. Lisa Respers France: Danny Masterson off 'The Ranch' amid rape allegations. CNN. 5. Dezember 2017. Abgerufen am 5. Dezember 2017.
  48. Dee Lockett: Fifth Woman Accuses Danny Masterson of Rape. Vulture.com (New York). 21. Dezember 2017. Abgerufen am 21. Dezember 2017.
  49. Yashar Ali: Top Talent Agency Cuts Ties With Danny Masterson Amid Rape Allegations. The Huffington Post. 4. Januar 2018. Abgerufen am 6. Januar 2018.
  50. Louis C.K. is Accused of Sexual Misconduct by Five Women, The New York Times, 9. November 2017.
  51. Louis C.K. and Abuse of Power, Politico, 10. November 2017.
  52. Louis C.K. Finally Responds to Longstanding Stories of Sexual Misconduct, Huffington Post, 10. November 2017.
  53. Louis CK allegations prompt action by HBO, FX auf cnn.com, abgerufen am 11. November 2017
  54. Hollywood Reporter: John Lasseter's Pattern of Alleged Misconduct Detailed by Disney/Pixar Insiders 21. November 2017 (aufgerufen am 26. Dezember 2017)
  55. Washington Post: Disney animation guru John Lasseter takes leave after sexual misconduct allegations 21. November 2017 (aufgerufen am 26. Dezember 2017)
  56. Augsburger Allgemeine: John Lasseter verlässt Pixar und Disney. In: Augsburger Allgemeine. (augsburger-allgemeine.de [abgerufen am 18. Juni 2018]).
  57. Lady Gaga, Sheryl Crow and More Tweet #MeToo To Raise Awareness for Sexual Assault. Abgerufen am 22. November 2017. 
  58. Ushma S. Neill: When Scientists Say, "Me, Too". Scientific American.
  59. Maggie Gordon: 'Me Too' the 'end of the beginning' of a movement. In: Houston Chronicle, 19. Oktober 2017. Abgerufen am 22. November 2017. 
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