Medal of Honor

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Medal of Honor
Army, Navy/Marine Corps/Coast Guard, Air Force Medaille
Verliehen von Vereinigte Staaten von Amerika
Art Orden
Voraussetzung Angehörige der amerikanischen Streitkräfte
Verliehen für auffallenden Heldenmut
Status Wird verliehen
Daten
Stiftungsjahr 1862
Stifter Abraham Lincoln
Erstmals verliehen 25. März 1863 an Private Jacob Parrott[1]
Letzte Verleihung 30. Oktober 2019 an Sergeant Mathew O. Williams[1]
Verleihungen 3525[2]
Postum verliehen 624
Unterschiedliche Personen 3506[2]
Rangfolge
Nächstniedrigere Auszeichnung Distinguished Service Cross
Navy Cross
Air Force Cross
Bandschnallenabzeichen

Die Medal of Honor (deutsch: „Ehrenmedaille“) ist die höchste militärische Auszeichnung der amerikanischen Regierung. Das Ehrenzeichen wird vom Präsidenten der Vereinigten Staaten im Namen des Kongresses an Mitglieder der amerikanischen Streitkräfte verliehen, die sich

“conspicuously by gallantry and intrepidity at the risk of his life above and beyond the call of duty while engaged in an action against an enemy of the United States”

„auffallend durch Tapferkeit und Furchtlosigkeit bei Lebensgefahr weit über die Pflichterfüllung hinaus im Gefecht gegen einen Feind der Vereinigten Staaten“

United States Department of the Army[3]

ausgezeichnet haben. Durch diese Verleihungsbestimmungen wird die Medal of Honor häufig postum verliehen. Mitglieder aller Teilstreitkräfte sind berechtigt, die Medaille zu empfangen, und es gibt drei Versionen (jeweils eine für Heer und Luftwaffe sowie eine gemeinsame für Marine, Marine Corps und Küstenwache). Die Medaille wird dem Empfänger, oder im Falle einer postum verliehenen Ehrung dem/der nächsten Verwandten, vom Präsidenten der Vereinigten Staaten überreicht. Dieser tut dies im Auftrag des Kongresses. Die Verleihung soll die Dankbarkeit der amerikanischen Bürger zum Ausdruck bringen. Wegen ihres besonderen Status wird der Medaille besonderer Schutz nach 18 U.S.C. § 704 gewährt, u. a. was das unberechtigte Führen anbelangt (strafbar als Vergehen bis zu 6 Monate Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe).[4]

Da das Ehrenzeichen im Namen des Kongresses verliehen wird, wird es manchmal auch fälschlicherweise Congressional Medal of Honor genannt.[5]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Medaille wurde erstmals am 21. Dezember 1861 durch Genehmigung von Abraham Lincoln im Sezessionskrieg eingeführt und war die erste Auszeichnung, die ohne britisches Vorbild war. Sie sollte die Moral von Marinesoldaten heben und wurde damals auch nur an solche vergeben. Eine Medal of Honor erhielt derjenige, „der sich selbst durch seine Tapferkeit im Einsatz von den anderen abhob“. 1862 wurde die Medaille auch von der US Army eingeführt und 1904 durch ein eigenes Band ergänzt, welches die Waffengattung kennzeichnete. Die US Air Force erhielt ebenfalls ein eigenes Band, jedoch erst im Jahre 1965. Die erste Medal of Honor wurde an Private Jacob Parrott am 25. März 1863, als erstem einer 6-köpfigen Gruppe, für den Andrews-Überfall am 12. April 1862, verliehen.[6] Die erste militärische Aktion, die mit einer Medal of Honor ausgezeichnet wurde, ereignete sich am 13. Februar 1861 in Arizona, diese wurde aber erst am 24. Januar 1894 verliehen. Colonel Bernard John Dowling Irwin hatte mit lediglich 14 Mann eine Übermacht von Indianern in die Flucht geschlagen und dabei noch 60 Kameraden aus der Gefangenschaft befreit.[7] 1865 wurde Mary Edwards Walker für ihren Einsatz als Sanitäterin während der Ersten Schlacht am Bull Run als bis heute einzige Frau mit der Medal of Honor ausgezeichnet.[8]

Die Kriterien für die Vergabe der Auszeichnung wurden nach dem Ende des Ersten Weltkrieges verschärft. Die Auszeichnung wird seitdem nur noch an Soldaten verliehen, die extremen Heldenmut zeigten, der über die normale Pflichterfüllung weit hinausgeht. Dieses Kriterium wird zumeist erst dann als erfüllt betrachtet, wenn ein Soldat im Kampf gegen den Feind die Erfüllung des Auftrags oder die Sicherheit seiner Kameraden vor den Erhalt des eigenen Lebens setzt („at the risk of his life above and beyond the call of duty“). Durch dieses Kriterium wird die Medaille überdurchschnittlich oft, jedoch nicht immer, postum verliehen. Seit Beginn des Zweiten Weltkrieges wurden rund 62 % aller Medals of Honor an gefallene Soldaten verliehen.

Seit 2003 wird zusätzlich zur Medaille auch die Medal of Honor Flag verliehen, eine Flagge mit himmelblauem Hintergrund, goldenem Rand und dreizehn weißen fünfzackigen Sternen. Sie soll das geflossene Blut getöteter ausgezeichneter Soldaten versinnbildlichen und die Ehre einer solchen höchsten Auszeichnung zusätzlich unterstreichen. Die erste derartige Flagge wurde 2005 an die Familie des im Irak getöteten Paul Ray Smith zusammen mit der Medal of Honor übergeben.

Am 29. Februar 2016 wurde die Medaille an United States Navy SEALs Senior Chief Special Warfare Operator Edward Byers, Jr. für die Rettung einer amerikanischen Geisel 2012 in Afghanistan verliehen.[9] Byers war damit der zweite Marineangehörige seit dem Vietnamkrieg, der die Auszeichnung erhielt sowie der erste Navy SEAL, der die Auszeichnung im aktiven Dienst erhielt.[10]

Aussehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Einführung 1862 hat die Medal of Honor einen stetigen Wandel im Aussehen erfahren. Die gegenwärtige Armeemedaille besteht aus einem Goldstern der von einem Kranz umgeben ist. Darüber ist ein Balken mit einem Adler und dem Wort “Valor” (deutsch: „Mut“). Die Medaille wird durch einen Haken einem hellblauen Seidenhalsband angehängt, das 30 mm breit und 552 mm lang ist.

Es gibt eine Version der Medaille für jede Teilstreitkraft des Verteidigungsministeriums: die Armee, Marine und Marineinfanterie sowie Luftwaffe. Vor 1965 erhielten Mitglieder des U.S. Army Air Corps, U.S. Army Air Forces und der U.S. Air Force die Armeeversion der Medaille, da das Luftwaffendesign erst dann eingeführt wurde.

Verleihungskriterien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Medal of Honor Flag

Generell gilt für die Verleihung das Kriterium, dass der Empfänger sich durch außergewöhnliche Tapferkeit ausgezeichnet haben muss:

“Conspicuous gallantry and intrepidity at the risk of his or her life above and beyond the call of duty while engaged in an action against any enemy of the United States; while engaged in military operations involving conflict with an opposing foreign force; or while serving with friendly foreign forces engaged in an armed conflict against an opposing armed force in which the United States is not a belligerent party.”

„Auffallende Tapferkeit und Furchtlosigkeit bei Lebensgefahr weit über die Pflichterfüllung hinaus bei einer Handlung gegen einen Feind der Vereinigten Staaten; während die Person in Militäreinsätzen beschäftigt ist, eingeschlossen Konflikte mit einer gegnerischen fremden Macht; oder indem die Person mit verbündeten Auslandskräften dient, die in einer bewaffneten Auseinandersetzung mit einer bewaffneten Macht sind, mit der die Vereinigten Staaten sich nicht im Krieg befinden.“

United States Department of the Army, festgelegt am 25. Juli 1963[3]

Zusammengefasst hat der US-Kongress im Juli 1963 folgende Kriterien festgelegt, nach denen eine Verleihung der Medaille beschlossen wird:

  • Der Soldat muss sich in einem Gefecht mit einem Feind der USA befinden oder
  • der Soldat muss sich in einer militärischen Operation befinden, die einen Konflikt mit einer anderen Streitmacht beinhaltet oder
  • der Soldat muss sich, indem er in einem verbündeten Militär dient, in einem bewaffneten Konflikt gegen eine feindliche Streitmacht befinden, wobei die USA keine kriegsführende Macht darstellt.

In jedem Fall muss der Soldat dem US-Militär angehören. Staatsangehörigkeit ist dabei jedoch nicht von Belang.

Es gibt zwei Wege, für die Ehrenmedaille nominiert zu werden: Zum einen kann ein Vorgesetzter den jeweiligen Soldaten für eine Auszeichnung vorschlagen. Dies ist der Regelfall. Zum anderen kann auch ein Mitglied des Kongresses eine Verleihung vorschlagen.

Mit dem Orden verbundene Privilegien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund der steigenden Lebenshaltungskosten wird dieser Betrag in unregelmäßigen Abständen angehoben.
  • Inhaber des Ordens erhalten einen Zuschlag von 10 % zu ihren Pensionen.
  • Unteroffiziere und Mannschaften erhalten einen besonderen Zuschuss zu den Kosten der Uniform.
  • Inhaber des Ordens haben bevorzugten Anspruch auf Mitflugmöglichkeiten bei militärischen Lufttransportflügen.
  • Sie dürfen außerdem auch nach Ausscheiden aus dem aktiven Dienst die Uniform nach eigenem Ermessen, mit einigen wenigen Einschränkungen, tragen. Andere Ehemalige dürfen die Uniform nur zu ganz bestimmten festlichen Anlässen tragen.
  • Die Kinder eines Trägers der Medal of Honor haben grundsätzlich immer Anspruch auf Teilnahme am Auswahlverfahren außerhalb der normalen Quoten für die Militärakademien der USA.

Unabhängig von diesen rechtlich verbrieften Sonderrechten werden Inhaber des Ordens nach amerikanischer militärischer Tradition von allen Soldaten – unabhängig von Rang und Dienstgrad – zuerst gegrüßt. Diese militärische Tradition entspricht vergleichbaren Traditionen in europäischen Armeen, z. B. dem Brauch in den alten deutschen Armeen vor der Bundeswehr, nach dem die Träger des Pour le Mérite oder des Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes grundsätzlich und ohne Ansehen von Rang und Dienstgrad Anspruch auf militärische Ehrenbezeugung hatten.

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beispiel für einen Gedenkstein: Darrell Lindsey

Eckdaten zur Gesamtzahl, der Anzahl ausgezeichneter Personen und der postumen Auszeichnungen finden sich in der Infobox rechts oben im Artikel.

19 Soldaten erhielten die Auszeichnung zweimal; 14 von ihnen für zwei verschiedene Kampfhandlungen, die fünf anderen erhielten sowohl die Army als auch die Navy Medal of Honor. (Seit Februar 1919 ist dies nicht mehr möglich).

Weitere 85 Medaillen wurden seit 1979 für Aktionen vergangener Kriege meistens posthum (59) verliehen, darunter auch die an den Ex-Präsidenten Theodore Roosevelt für seinen Einsatz im spanisch-amerikanischen Krieg 1898.[12]

Ferner wurden 1989 fünf Medaillen „wiederhergestellt“; diese Empfänger gehörten zu einer 911 Personen umfassenden Gruppe, denen 1916 nach einer Überprüfung die Medaille aberkannt wurde.[12]

Von den 193 in Friedenszeiten verliehenen Medaillen wurden 187 an Soldaten der Navy, fünf an Soldaten des Marine Corps und eine an den Air-Corps-Reservisten Charles Lindbergh für seine Atlantiküberquerung vergeben.

1986 gab Charles Liteky seine MOH aus Protest über die US-amerikanische Politik in Mittelamerika zurück.[12]

Liste der Träger der Medal of Honor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mehrfach ausgezeichnet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende 19 Personen erhielten die Medal of Honor zweimal:

Name Gattung Rang Hintergrund Bemerkung
Frank Baldwin U.S. Army First Lieutenant, Captain Sezessionskrieg, Indianerkriege
Smedley D. Butler U.S. Marine Corps Major Besetzung Veracruz, Haiti
John Cooper U.S. Navy Steuermann Sezessionskrieg
Louis Cukela U.S. Marine Corps Sergeant I. Weltkrieg Army und Navy MOH für dieselbe Aktion
Thomas Custer U.S. Army Second Lieutenant Sezessionskrieg 1. Person die die MOH zweimal bekam
(Gefechte am 3. und 6.4.1865)
Daniel Daly U.S. Marine Corps Private, Gunnery Sergeant Boxeraufstand, Haiti
Henry Hogan U.S. Army First Sergeant Indianerkriege
Ernest A. Janson U.S. Marine Corps Gunnery Sergeant I. Weltkrieg Army und Navy MOH für dieselbe Aktion
die Army unter dem Namen Charles F. Hoffman
John J. Kelly U.S. Marine Corps Private I. Weltkrieg Army und Navy MOH für dieselbe Aktion
John King U.S. Navy Water tender, Feuerwehrmann an Bord eines Schiffes In Friedenszeiten
Matej Kocak U.S. Marine Corps Sergeant I. Weltkrieg Army und Navy MOH für dieselbe Aktion
John Lafferty U.S. Navy First Class Fireman Sezessionskrieg, in Friedenszeiten
John McCloy U.S. Navy Steuermann Boxeraufstand, Besetzung Veracruz
Patrick Mullen U.S. Navy Matrose Sezessionskrieg
John H. Pruitt U.S. Marine Corps Corporal I. Weltkrieg Army und Navy MOH für dieselbe Aktion
Robert Sweeney U.S. Navy Matrose In Friedenszeiten
Albert Weisbogel U.S. Navy Captain of the Mizzen Top In Friedenszeiten
Louis Williams U.S. Navy Captain of the Hold In Friedenszeiten
William Wilson U.S. Army Sergeant Indianerkriege

Unbekannte Träger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1921 wurde ein unbekannter amerikanischer Soldat geehrt, der im Amphitheater auf dem Nationalfriedhof in Arlington begraben liegt. Die Ehrung erfolgte stellvertretend für alle gefallenen amerikanischen Soldaten des Ersten Weltkrieges.

1922 wurden vier unbekannte Soldaten (je ein belgischer, englischer, französischer und italienischer), 1923 wurde außerdem noch ein unbekannter rumänischer Soldat mit der Medal of Honor geehrt. Die Ehrung erfolgte stellvertretend für alle gefallenen Soldaten dieser Länder.

1948 wurde der unbekannte amerikanische Soldat des Zweiten Weltkriegs geehrt, der im Amphitheater auf dem Nationalfriedhof in Arlington begraben liegt.

1957 wurde der unbekannte amerikanische Soldat des Koreakrieges geehrt, der im Amphitheater auf dem Nationalfriedhof in Arlington begraben liegt.

1984 wurde der unbekannte amerikanische Soldat des Vietnamkrieges geehrt, der im Amphitheater auf dem Nationalfriedhof in Arlington begraben liegt. Obwohl dieser später als First Lieutenant Michael Blassie identifiziert wurde, gilt diese Medal of Honor weiterhin als an einen unbekannten Soldaten verliehen, da sie stellvertretend für alle gefallenen Soldaten des Vietnamkrieges verliehen wurde.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dwight S. Mears: The Medal of Honor: The Evolution of America’s Highest Military Decoration. University Press of Kansas, Lawrence 2018, ISBN 978-0-7006-2665-6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Medal of Honor – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Archive Statistics. In: cmohs.org. Congressional Medal of Honor Society, 2019, abgerufen am 29. Dezember 2019 (amerikanisches Englisch).
  2. a b Medal of Honor. In: Mohhsus.com. Medal of Honor Historical Society of the United States, 30. Oktober 2019, abgerufen am 29. Dezember 2019 (amerikanisches Englisch).
  3. a b 10 U.S. Code § 7271. Medal of honor: award. In: United States Code. Cornell Law School, abgerufen am 29. Dezember 2019 (amerikanisches Englisch).
  4. 18 U.S. Code § 704. Military medals or decorations. In: United States Code. Cornell Law School, abgerufen am 29. Dezember 2019 (amerikanisches Englisch).
  5. Mark Mayo Boatner: Military Customs and Traditions. D. McKay, New York 1956.
  6. Parrot, Jacob. In: cmohs.org. Congressional Medal of Honor Society, 2019, abgerufen am 29. Dezember 2019 (amerikanisches Englisch).
  7. Irwin, Bernard J. D. In: cmohs.org. Congressional Medal of Honor Society, 2019, abgerufen am 29. Dezember 2019 (amerikanisches Englisch).
  8. Walker, Dr., Mary E. (Nicht mehr online verfügbar.) In: cmohs.org. Congressional Medal of Honor Society, 2019, ehemals im Original; abgerufen am 29. Dezember 2019 (amerikanisches Englisch).@1@2Vorlage:Toter Link/www.cmohs.org (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  9. Byers, jr., Edward C. (Nicht mehr online verfügbar.) In: cmohs.org. Congressional Medal of Honor Society, 2019, ehemals im Original; abgerufen am 29. Dezember 2019 (amerikanisches Englisch).@1@2Vorlage:Toter Link/www.cmohs.org (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  10. Höchste US-Ehrenauszeichnung: Navy-Seal erhält „Medal of Honor“. In: spiegel.de. Spiegel Online, 29. Februar 2016, abgerufen am 29. Dezember 2019.
  11. Compensation – Special Benefit Allowances Rates: 2019. In: benefits.va.gov. United States Department of Veterans Affairs, 25. November 2019, abgerufen am 29. Dezember 2019 (amerikanisches Englisch).
  12. a b c Anne Leland: Medal of Honor Recipients: 1979–2014. (PDF; 618 kB) In: fas.org. Congressional Research Service via Federation of American Scientists, 2. Dezember 2014, abgerufen am 29. Dezember 2019 (amerikanisches Englisch).