Medical Tribune

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Medical Tribune – Von Ärzten für Ärzte

Beschreibung Wochenzeitung
Verlag Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH
Erstausgabe Januar 1966
Erscheinungsweise freitags
Verkaufte Auflage 3649 Exemplare
(IVW Q3/2017)
Verbreitete Auflage 54.536 Exemplare
(IVW Q3/2017)
Chefredakteur Tanja Schliebe
Weblink www.medical-tribune.de

Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH ist ein Verlag für medizinische Fachinformationen mit Sitz in Wiesbaden. Medical Tribune Deutschland wurde 1966 von Günther Stroh ins Leben gerufen und geht aus der Fitzroy Publications GmbH und der Medical Tribune New York (gegründet 1960 von Arthur Sackler) hervor. Seit 2000 ist der Süddeutsche Verlag die Muttergesellschaft der Medical Tribune Verlagsgruppe. Die Gruppe ist in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Tschechien, Ungarn, Polen und der Türkei vertreten.

Medical Tribune Portfolio[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

API-Ausgabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Medical Tribune – Von Ärzten für Ärzte (API-Ausgabe Allgemeinmediziner, Praktiker, Internisten) ist die erste Medizinzeitung Deutschlands.

Das redaktionelle Konzept ist auf die niedergelassenen Ärzte ausgerichtet. Die Beiträge sind kurz, prägnant und leseleicht, so dass der Leser sich einen raschen Überblick über die praxisrelevanten Themen aus Medizin, Politik und Wirtschaft verschaffen kann. Durch die praxisnahen Bilder und typischen Karikaturen liefert das Blatt neben den aktuellen Informationen aus dem Fachgebiet auch hohen Unterhaltungswert. Das Geschäftsmodell ist werbefinanziert, somit können Empfänger die Zeitung kostenlos beziehen.

Die Zeitung erscheint freitags. Im dritten Quartal des Jahres 2017 hatte sie eine Gesamtauflage von 54.800 Exemplaren, bei einer verkauften Auflage von 3.649 Magazinen, davon 2.810 an Abonnenten.[1] In einer LA-MED-Analyse nimmt die MT mit einem Reichweitenwert beim Leser pro Ausgabe von 36,7 % Rang 9 (von 12) ein.

Facharztausgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die drei Facharztausgaben der Medical Tribune – Neurologie/Psychiatrie, Onkologie, Kinder- und Jugendmedizin – sind klassische „line extensions“ der API-Ausgabe.

Fachbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das EBM-Gebührenhandbuch enthält sowohl den Euro EBM (das Abrechnungsregelwerk der Kassenärzte) als auch die für den privaten Bereich bestimmte Gebührenordnung für Ärzte und Hinweise zur Berechnung von individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) bei Kassenpatienten.

CME- Fortbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2004 sind Ärzte dazu verpflichtet, in einem Zeitraum von fünf Jahren 250 CME-Punkte zu erwerben. CME-FortbildungsForum der Medical Tribune organisiert zertifizierte Fortbildungsveranstaltungen für Allgemeinmediziner, Praktiker, Internisten, Pädiater, klinische und niedergelassene Gynäkologen, klinische und niedergelassenen Neurologen, Nervenärzte und Psychiater. Im Jahr 2016 haben ca. 4500 Ärzte an den Veranstaltungen teilgenommen.

Online[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf den Internetseiten, die seit 1996 existieren, finden sowohl Ärzteschaft (geschlossener Bereich) als auch interessiertes Publikum (offener Bereich) aktuelle Informationen rund um die Gesundheit und Medizin.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. IVW: Medical Tribune (woe), abgerufen am 14. November 2017