Medienpreis der Deutschen AIDS-Stiftung

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Mit dem Medienpreis der Deutschen AIDS-Stiftung werden alle zwei Jahre künstlerische Beiträge und Arbeiten aus Zeitung, Fernsehen, Hörfunk und neuen Medien ausgezeichnet, die sachkundig über HIV/Aids berichten und damit zur Solidarität mit Betroffenen beitragen. Über die Vergabe des Preisgeldes von insgesamt 15.000 Euro für bis zu drei Beiträge entscheidet eine unabhängige Jury. Der Preis wird seit 1987 vergeben, bis 1996 als Journalistenpreis und bis 2000 in jährlichem Rhythmus.[1]

Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2013 | 2011 | 2009 | 2007 | 2005 | 2003 | 2001 | 2000 | 1999 | 1998 | 1997 | 1996 | 1995 | 1994 | 1993 | 1992 | 1991 | 1990 | 1989 | 1988 | 1987 |

1987:

1988:

  • Jürgen Orthaus „Positiv – neue Wege im Umgang mit Aids-Kranken“, Sendung im Westdeutschen Rundfunk
  • Redaktion „INFO“ der AIDS-Hilfe Düsseldorf e.V. (Förderpreis)
  • Martin Winter, Beiträge zum Thema HIV und AIDS in der „Frankfurter Rundschau“

1989:

  • Hans Schuh, Berichterstattung zum Thema HIV und Aids in der „Zeit“
  • Michael Steinbrecher „Ich bin infiziert – ich brauche Dich“, Sendung im Zweiten Deutschen Fernsehen

1990:

  • Achim Ost, „So lange Du kämpfst, wirst Du auch leben“, Beitrag im Westdeutschen Rundfunk
  • Holger Weinert, „Ulis letzter Sommer – Das lange Sterben mit AIDS“, Beitrag im Hessischen Rundfunk

1991:

1992: nicht vergeben

1993:

  • Peter Adler, „Ächtung und Barmherzigkeit – AIDS in der Provinz“, Reportage im Südwestfunk 3
  • Heinz-Werner Geisenberger „Negativ, weil positiv“, Hörspiel im Hessischen Rundfunk

1994:

1995:

  • Froben Homburger, Verena Schmitt, Berichterstattung bei der Nachrichtenagentur The Associated Press (ap)
  • Medienprojekt des Jugendamtes Wuppertal: Langzeitdokumentation „Cori – ein Leben mit AIDS“ (Sonderpreis)
  • Redaktion „Live aus dem Alabama“ (Bayerischer Rundfunk): 10 Jahre Diskussionsbeiträge zum Thema AIDS
  • Elke Wandel, „Dein kleiner Bruder hat ja AIDS“, Hörfunkreportage im Sender Freies Berlin

1996:

  • Jörg W. Gronius, „Jeder schreibt mit seinem roten Blut“, Beitrag im Norddeutschen Rundfunk 3
  • Wilma Kottusch, „Wir zusammen allein mit Dir“, Film im Zweiten Deutschen Fernsehen (Sonderpreis)
  • Manfred Nehls, „Nicht wunschlos werden“, Beitrag im Mitteldeutschen Rundfunk

1997:

  • Michael Heuer, „Misstraue der Idylle: Aus dem Emigrantenleben eines AIDS-Kranken“, Beitrag im Zweiten Deutschen Fernsehen
  • David Hockney, Ansteck-Pin der Hamburger Kunsthalle zugunsten von Big Spender Hamburg e.V. (Sonderpreis)
  • Jochen Klöck, „Das tödliche Erbe des Diktators“, Beitrag in „Brigitte“
  • Tim Lienhard, „Morgen ist auch noch ein Tod“, Westdeutscher Rundfunk-Fernsehen
  • Redaktionen der Ärzte Zeitung und des Monatsmagazins DAH-Aktuell

1998:

  • AIDS-Hilfe Köln e.V., Aktion „Masken für mehr Toleranz“
  • Robert Dessaix, „Briefe aus der Nacht“, Roman (Sonderpreis)
  • Klaus Enderle „Niemand kann sich an den Tod gewöhnen – AIDS in Zimbabwe“, Hörfunkbeitrag im DeutschlandRadio
  • Cadmo Quintero, „Pray for Rain“, Kino- und TV-Spot (Regie)
  • Frank Stern „Die Party am anderen Ufer. Leben und Sterben eines AIDS-Kranken“, Frankfurter Rundschau
  • Bernd Vielhaber, Redaktion der Zeitschrift „FaxReport“

1999:

  • Michael Emmrich, „Leben lernen“, Frankfurter Rundschau
  • Felix Heidinger, „AIDS – die Spur führt in den Dschungel“, Fernsehdokumentation
  • Kulturprogramm zum 7. Deutschen AIDS-Kongress (17. Mai – 12. Juni 1999 in Essen)
  • Guillaume Le Touze, „Wie dein Vater – Afrikanische Reise“, Roman (Sonderpreis)
  • Ulrich Marcus, Robert-Koch-Institut Berlin, Berichterstattung über das Thema HIV und AIDS
  • Renate Stegmüller, „Auf der Suche nach den verlorenen Kindern. Aidswaisen in Zimbabwe“, Fernsehdokumentation im Bayerischen Rundfunk

2000:

2001/02:

  • Redaktion der Zeitschrift „ProjektInformation. Betroffene informieren Betroffene.“, Berichterstattung über das Thema HIV und Aids
  • Peter Sartorius, „Die Aids-Katastrophe im Süden Afrikas“, Süddeutsche Zeitung
  • Arbeitsgruppe „Unterbrochene Karrieren“ in der „Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst“, Ausstellungsreihe „Unterbrochene Karrieren“ und Ausstellung „Africa apart – Afrikanische Künstlerinnen und Künstler konfrontieren AIDS“

2003/04:

  • Zeitschrift „MED-INFO Medizinische Informationen zu HIV und AIDS“, hrsg. von der AIDS-Hilfe Köln e.V.
  • Dorothee Luther und Alexander Thümmler (Autoren), Tania Lossau (Redaktion 3sat), „Sie nennen mich „Smiley“. Aids-Waisen finden zurück ins Leben“, Film auf 3sat
  • Jugendliche und junge Erwachsene des Präventionsprojekts „JuPo“(JungPositiv), „69 cent“ (2003) und „einTÜTEn“ (2004), Anti-Aids-Spots
  • Bartholomäus Grill, kontinuierliche Arbeit zum Thema AIDS, besonders auch als Afrika-Korrespondent der ZEIT (Sonderpreis)

2005/06:

  • Martin Stümper und Matthias Wurms, „Aids – der vergessene Schock“, Hörfunk-Feature, gesendet u. a. auf WDR5 am 27. November 2005
  • Benjamin Prüfer, „Bis der Tod sie mir weg nimmt“, Reportage in NEON, Januar 2006
  • Corinna Gekeler und Dirk Hetzel, Herausgeber von blickpunkt aids

2007/08:

  • Peter-Philipp Schmitt, Redakteur der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, für seine sachkundige und kontinuierliche Berichterstattung über HIV und AIDS
  • Christa Graf (Autorin) und Roland Wagner (Kamera) für ihren Film „Memory Books. Damit du mich nie vergisst …“ gezeigt auf ARTE, 1. Dezember 2008
  • Ulrich Würdemann, Gründer und Chefredakteur des Selbsthilfe-Blogs „positiv schwul – ondamaris“ (www.ondamaris.de)
  • Antía Martínez-Amor und Gesa Dankwerth (Autorinnen) für ihren Beitrag „AIDS – Wenn die Körperpolizei nicht mehr helfen kann“ in der Sendereihe „neuneinhalb – Nachrichtenmagazin für Kinder“, gesendet in der ARD am 1. Dezember 2007

2009/10:

  • Annette Heinrich (Autorin) und Philip Flämig (Kamera) für die Fernsehdokumentation „Ich bleibe immer positiv! Starke Frauen mit HIV“, gesendet in der ZDF-Reihe 37 Grad
  • Viola Volland für ihre Reportage „Der alte Mann und das Virus“, veröffentlicht in der „Stuttgarter Zeitung“ am 1. Dezember 2009
  • Siegfried Schwarze für seine Publikation „ARTWORK. Die Umstellungssprechstunde“, die regelmäßig als Beilage zur Publikation „Projekt Information“ erscheint
  • das Straßenbahnprojekt „AIDS braucht positive Gesichter“ der Selbsthilfegruppe der Braunschweiger Aids-Hilfe, gestartet am 31. Oktober 2009
  • ein Oberstufenseminar und die Theatergruppe der Mittelstufe am Carl-Orff-Gymnasium in Unterschleißheim bekommt für die im Fußball-WM-Jahr 2010 gemeinsam entstandenen Aktionen zum Thema „HIV in Südafrika“ und das Theaterprojekt „Rainbow Nation – HIV in Südafrika“ den erstmals ausgelobten Sonderpreis für Schülerarbeiten „HIV/Aids – Weißt Du Bescheid?“

2011/12:

  • Kai Kupferschmidt für seinen Beitrag „Positiv und Negativ – die Angst vor HIV“ im Tagesspiegel am 1. Dezember 2012
  • Marcel Dams für seinen YouTube-Videokanal „TeilzeitVlogger“ (www.youtube.com/teilzeitvlogger)
  • Jobst Knigge für seinen Film „Der Aidskrieg“, WDR Fernsehen, 25. November 2011
  • Benjamin Cantu und Mira Thiel für ihren Film „Der Berliner Patient – Geheilt von Aids“, ARTE, 22. November 2012

2013/14:

  • Franziska Badenschier für das Radio-Feature „Der Aids-Schreck ist zurück: in Uganda steigt die HIV-Infektionsrate wieder an“, Deutschlandfunk, 11. Mai 2014
  • Jörg Schmid und Luise Strothmann für ihren Print-Beitrag „Das Ende der Angst“, Sonntaz (Wochenendausgabe der taz), 19./20. Juli 2014
  • Paul Schulz und Christian Lütjens für das Buch „Positive Pictures. A Gay History“, erschienen im Bruno Gmünder Verlag, 2013
  • Redaktion der „DHIVA – Zeitschrift für Frauen zu Sexualität und Gesundheit“ für ihr langjähriges Engagement und 20 Jahre DHIVA (Sonderehrung)
  • Macher der Videocasts www.gehoerlosen-aids-info.de zur HIV/STI-Prävention bei gehörlosen und schwer hörenden schwulen Männern (Sonderehrung)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutsche Aids-Stiftung verleiht Medienpreise 2013/14. In: http://www.queer.de. Abgerufen am 26. Juni 2015: „Die Aids-Stiftung hat die Medienpreise erstmals 1987 vergeben, dieses Jahr fand die 20. Preisverleihung statt. „Die Kontinuität des Preises soll zeigen, wie wichtig kontinuierliche Medienarbeit zum Thema ist“, erklärte Prof. Dr. Elisabeth Pott, die Vorstandsvorsitzende der Stiftung. „Seit den Anfängen ist uns ein Aspekt bei der Bewertung der Beiträge besonders wichtig: Eine Haltung gegenüber Menschen mit HIV und Aids, die in der Öffentlichkeit zu Akzeptanz und Verständnis beiträgt und das Leben infizierter Menschen vorurteilsfrei darstellt.““