Meek Mill

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Meek Mill (* 6. Mai 1987 in Philadelphia, Pennsylvania; bürgerlich: Robert Rihmeek Williams) ist ein US-amerikanischer Rapper.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meek Mill wuchs zunächst in South Philadelphia und später in North Philadelphia auf. Dort kam er früh mit Drogen- und Gewaltkriminalität in Berührung. Sein Vater wurde erschossen, als Meek fünf Jahre alt war.

In seiner Jugendzeit bildete Meek Mill zusammen mit Mel-Luv, Dat Nigga Lil und Young Pooh die Crew The BloodHoundz. Sie nahmen einige Mixtapes, wie Grimey, Thirsty, Starvin' & Hungry und Blood in, Blood Out auf.[1] Später wählte Williams Meek Mill als Künstlernamen.

2006 wurde Williams im Rahmen einer Drogenrazzia verhaftet und später u. a. wegen des Vorwurfs des Drogenhandels zu einer Gefängnisstrafe mit anschließender elfjähriger Bewährung verurteilt.

Anfang 2010 hatte Meek Mill mit Make 'Em Say einen ersten Solo-Achtungserfolg. Das erste Mal in die US-Singlecharts kam er Ende 2011 auf der Wale-Single Ambition. Sein erster eigener Hit war ein halbes Jahr später Amen zusammen mit Rapper Drake, das Platz 5 der R&B-Charts erreichte. Im Mai 2012 erschien seine bekannteste Veröffentlichung, sein Mixtape Dreamchasers 2, welches an die 4 Millionen Mal heruntergeladen wurde. Sieben Songs gelangten in die R&B-Charts. Im November 2012 erschien sein Debütalbum Dreams & Nightmares. Es stieg auf Platz 2 der US-Albumcharts ein.

Von 2014 bis Ende 2016 war Meek mit der Rapperin Nicki Minaj liiert.

Meek wurde im November 2017 zu einer zwei- bis vierjährigen Haftstrafe aufgrund Verstoßes gegen seine Bewährungsauflagen verurteilt. Seine Inhaftierung wurde von der Öffentlichkeit stark kritisiert. Mehrere prominente Rapper wie Jay-Z und Rick Ross äußerten sich zu diesem Fall und setzten sich für seine Freilassung ein.[2] Am 24. April 2018 wurde Meek Mill auf Kaution freigelassen.[3]

2020 war er in dem Film Charm City Kings zu sehen. Meek Mill steht derzeit beim Label Maybach Music Group des Rappers Rick Ross unter Vertrag.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[4]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
CH CH UK UK US US
2012 Dreams and Nightmares UK67
(1 Wo.)UK
US2
Gold
Gold

(20 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 30. Oktober 2012
2015 Dreams Worth More Than Money CH26
(1 Wo.)CH
UK13
(5 Wo.)UK
US1
Platin
Platin

(35 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 29. Juni 2015
2017 Wins & Losses UK21
(3 Wo.)UK
US3
Gold
Gold

(22 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 21. Juli 2017
2018 Championships CH48
(1 Wo.)CH
UK33
(6 Wo.)UK
US1
Platin
Platin

(95 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 30. November 2018
2021 Expensive Pain CH33
(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufig/2021CH
UK23
(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufig/2021UK
US3
(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufig/2021US
Erstveröffentlichung: 1. Oktober 2021

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Meek Mill – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Meek Mill on Dreams & Nightmares Debut: "The Dream Is Gettin' Paid for What I Love, The Nightmare Was Makin' It to This Point", Miami NewTimes, 6. August 2012
  2. spiegel.de "Rapper Jay-Z prangert US-Justiz an"
  3. Meek Mill Has Been Released From Prison. In: Billboard. Abgerufen am 25. April 2018 (englisch).
  4. Chartquellen: DE CH UK US