Meerane

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Meerane
Meerane
Deutschlandkarte, Position der Stadt Meerane hervorgehoben

Koordinaten: 50° 51′ N, 12° 28′ O

Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Zwickau
Verwaltungs­gemeinschaft: Meerane-Schönberg
Höhe: 253 m ü. NHN
Fläche: 19,81 km2
Einwohner: 14.001 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 707 Einwohner je km2
Postleitzahl: 08393
Vorwahl: 03764
Kfz-Kennzeichen: Z, GC, HOT, WDA
Gemeindeschlüssel: 14 5 24 190
Stadtgliederung: Kernstadt, 4 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Lörracher Platz 1
08393 Meerane
Website: www.meerane.de
Bürgermeister: Lothar Ungerer (parteilos)
Lage der Stadt Meerane im Landkreis Zwickau
BernsdorfCallenbergCrimmitschauCrinitzbergDennheritzFraureuthGersdorfGlauchauHartensteinHartmannsdorfHirschfeldHohenstein-ErnstthalKirchbergLangenbernsdorfLangenweißbachLichtensteinLichtentanneLimbach-OberfrohnaMeeraneMülsenNeukirchen/PleißeNiederfrohnaOberlungwitzOberwieraReinsdorfRemseSchönbergSt. EgidienWaldenburgWerdauWildenfelsWilkau-HaßlauZwickauSachsenThüringenVogtlandkreisErzgebirgskreisChemnitzLandkreis MittelsachsenKarte
Über dieses Bild

Meerane ist eine sächsische kreisangehörige Stadt im Nordwesten des Landkreises Zwickau. Sie ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Meerane-Schönberg. In Meerane entwickelte sich im 19. Jahrhundert eine ausgeprägte Textilindustrie, die das Stadtbild nachhaltig prägte.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meerane liegt in einem dicht besiedelten Gebiet am Nordwestrand des Erzgebirgischen Beckens an der Grenze zu Thüringen 17 km südlich von Altenburg und ca. 15 km nördlich von Zwickau zwischen der vierspurig ausgebauten B 93 und der Bundesautobahn 4.

Das Meerchen ist das bedeutendste Fließgewässer der Stadt. Dem Bach fließen im Stadtgebiet der Seiferitzer Bach von Süden und der Dittrichbach von Osten zu. Im Südosten der Stadt verläuft nahe der Autobahn die regionale Wasserscheide zwischen der Pleiße und der Zwickauer Mulde.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angrenzende Gemeinden sind Crimmitschau (Stadt), Dennheritz, Glauchau (Stadt), Remse und Schönberg im Landkreis Zwickau sowie Gößnitz (Stadt) und der Ortsteil Guteborn der Gemeinde Ponitz im thüringischen Landkreis Altenburger Land.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Meerane gehörten die Gemeindeteile Crotenlaide, Dittrich, Götzenthal, Seiferitz und Waldsachsen. Am 1. März 2011 wurden sie gestrichen. Meerane führt nun – wie weitere 45 sächsische Gemeinden – keine regionale Gliederung mehr.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

10. bis 13. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meerane wurde vermutlich im 10. Jahrhundert als Grenzort zwischen den sorbischen Distrikten und gegenüber dem erweiterten Reichsgebiet des Ostfrankenreiches unter Heinrich I. gegründet. Das wendische (sorbische) Wort „Mer“ hat die Bedeutung „Grenze“. Der Ort „Mer“ grenzte zu dieser Zeit weiterhin an die Reichsstraßevia imperii“, die in diesem Abschnitt von Altenburg über Ponitz nach Zwickau führte. Für die Meeraner Kirche ist als frühestes Datum das Jahr 1005 überliefert, d. h. die Christianisierung des Gebiets hat sich bis spätestens Ende des 10. Jahrhunderts durchgesetzt.

Die urkundliche Ersterwähnung von Meerane steht im Zusammenhang mit dem Tod des böhmischen Königs Wladislaw II., der im Jahr 1174 nach nur viermonatigem Aufenthalt auf der Burg Mare (Mer) starb. Wladislaw II. war im Jahr 1172 zur Emigration ins Ausland gezwungen worden, nachdem er ohne Zustimmung des Kaisers Friedrich Barbarossa zugunsten seines Sohnes Friedrich auf den Thron verzichtet hatte. Er ging nach Thüringen auf die Güter seiner zweiten Frau Judith von Thüringen, die eine Tochter des Landgrafen Ludwig I. von Thüringen war. Zwei Jahre später starb er auf Judiths Hochzeitsgut, der Burg Meerane, ohne dass er die Thronbesteigung seines Sohnes Ottokar Přemysl erlebt hätte. Judith von Thüringen erhielt nach dem Tod ihres Mannes die Herrschaft Meerane als Witwensitz. Diese kam über die Heirat von Vladislav II. mit seiner ersten Frau Gertrud von Babenberg an Böhmen.[3]

Meerane wurde 1361 als Oppidum de Mare und 1405 als Städtlein bezeugt. Viele verschiedene Namen gab es in der Folgezeit für die entstehende Siedlung rund um die sagenhafte Burg Mare: Mehir, Mera oder Mherann, bevor 1853 per Stadtratsbeschluss die Schreibweise Meerane festgelegt wurde.

Burg und Herrschaft Meerane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Meeraner Burg ist eine abgegangene Burg (Burgstall), da von ihr weder Mauerreste noch archäologische Funde gemacht wurden. Ihr genauer Standort ist unklar.

„Mer“ (Meerane) war im Mittelalter ein bedeutender Ort. Dies wird von einem Historiker des 12. Jahrhunderts und vom Pirnaer Dominikaner-Mönch Johannes Lindner im 16. Jahrhundert überliefert. Hier residierte zeitweise der böhmische Herzog (ab 1158 König) Vladislav II. (* um 1110; † 18. Januar 1174 „in predium Mer“ (Meerane)) mit seiner Frau Jutta (Judith). Jutta war die Tochter des Thüringer Landgrafen Ludwig I. († 12. Januar 1140). Im Jahr 1174 musste Königin Jutta vor ihrem tyrannischen Sohn Sobieslaw nach „Mer“ fliehen und bezog hier (sicher auf der Burg) Residenz. „Mer“ war ihr eigener Besitz. Dies war zugleich die erste Erwähnung von Meerane in Urkunden. Für 1174 ist die Existenz der Burg Meerane belegt.[4] Nach einem Zerwürfnis von Vladislav II. von Böhmen mit dem deutschen Kaiser Friedrich I. (* um 1122; † 1190) nahm Vladislav II. 1173 in „Mer“ auf der Burg seine neue Residenz – außerhalb Böhmens im Exil. Nach nur vier Monaten verstarb Vladislav II. hier 1174 in Meerane.

Die sechs sogenannten „Burghäuser“ waren von Abgaben befreit, also Freihöfe. Hier saßen wohl Burgmannen/Ministeriale. Die Lage der ehemaligen Burghäuser soll bei der heutigen August-Bebel-Str. 13–25 (Stand 1981, 2020 offenbar noch aktuell) gewesen sein. Die genaue Lage der Burg ist bislang (Stand 2019) unklar. Bestätigende archäologische Funde oder Mauerwerk fehlen bislang. Es wird aber davon ausgegangen, dass sie sich etwa anstelle der heutigen Stadtkirche befunden hat, also auf dem Bergsporn zwischen Dittrichbach und Seiferitzer Bach oberhalb der Vereinigung mit dem Bach „Meerchen“, über dem dreiecksförmigen Altmarkt in unmittelbarer Nähe der ehemaligen Burghäuser.[5]

Die damalige Stadt war mit einer Stadtmauer umfasst, die den heutigen Markt, den heutigen Neumarkt/Kirchplatz und die Burg(später die Stadtkirche) umfasste. Die Burg war demnach in die Stadtmauer eingebunden und stellte eine Stadtburg dar. Der Altmarkt lag außerhalb der Stadtbefestigung.

Der genaue Zeitpunkt, an dem die Herrschaft Meerane in schönburgische Verwaltung kam, ist unbekannt. Aus der Lehensurkunde von 1361 geht hervor, dass die Herren von Schönburg die Herrschaft Meerane als böhmisches Lehen schon seit vielen Jahren besaßen; vermutlich seit 1182 bzw. 1233.

Schon um 1300 hatten die Herren von Schönburg ihre benachbarten Herrschaften Glauchau und Lichtenstein an den böhmischen König übertragen und von ihm als böhmische Reichsafterlehen zurückerhalten. So waren sie hier vor dem Zugriff der Wettiner sicher. Die Herrschaft Meerane war bereits böhmisches Lehen als sie diese wohl um 1300 erwarben.[6] Im Jahre 1361 wird die Herrschaft Meerane als böhmisches Lehen der Schönburger urkundlich genannt.[7] Vor 1493 wurde die vormalige Herrschaft Meerane in die Herrschaft Glauchau der Herren von Schönburg – mit Verwaltung auf der Glauchauer Burg – eingegliedert.[8] Die Meeraner Burg existierte zu dieser Zeit wohl schon nicht mehr. Eine Zerstörung in den Hussitenkriegen ist denkbar, da hussitische Heere die benachbarten Städte und Burgen Waldenburg und Glauchau mehrfach belagerten/zerstörten.

Den Herren von Schönburg-Crimmitschau gehörte die Herrschaft Meerane als königlich-böhmisches Lehen. Dies ist für 1361 belegt. Mit dem Aussterben dieser Linie gelangte diese Herrschaft an die anderen schönburgischen Linien und wurde letztlich vor 1493 mit der Herrschaft Glauchau vereinigt. 1459 wurde Meerane letztmals als eigenständige Herrschaft erwähnt.[9]

Mit der abgegangenen Meeraner Burg ist auch die Sage „Die weiße Frau von Meerane“ verknüpft. Diese Sage soll eine Abwandlung der Sage von der weißen Frau von Orlamünde sein. In der Sagensammlung von Johann Georg Theodor Grässe (1874) wird in der Sage „Gräfin von Orlamünde“ die „weiße Frau“ als „geborne Gräfin von Meran“ vorgestellt.[10]

Unter dem sogenannten Burgberg befinden sich mittelalterliche Gangsysteme, die wohl vorrangig zur Lebensmittellagerung genutzt wurden und wie in Gera als „Höhler“ bezeichnet werden.[11]

14. bis zur ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtansicht von 1839, Lithografie
Hotel Schwanefeld mit ehemaliger Posthalterei (links) an der sächsisch-thüringischen Landesgrenze Meerane-Guteborn

Die weitere Entwicklung Meeranes wird bis ins 19. Jahrhundert durch die Zugehörigkeit zu den Schönburgischen Herrschaften getragen, welche Meerane als böhmisches Reichsafterlehen besaßen. Der genaue Zeitpunkt, an dem die Herrschaft Meerane in schönburgische Verwaltung kam, ist unbekannt. Aus der Lehensurkunde von 1361 geht hervor, dass die Herren von Schönburg die Herrschaft Meerane als böhmisches Lehen schon seit vielen Jahren besaßen; vermutlich seit 1182 bzw. 1233. Dazu existieren Hinweise aus der Zeit des böhmischen Königs Wenzel II., der in der Zeit von 1278 bis 1305 regierte. Im Jahr 1493 wurde die Herrschaft Meerane mit der schönburgischen Herrschaft Glauchau vereinigt, die ebenfalls böhmisches Lehen war.[12] Schon im Jahre 1516 existierte in Meerane kein eigenes Gericht, das Amt Glauchau lässt hier offenbar Gericht bei Bedarf oder Gerichtstage abhalten[13].

Georg I. von Schönburg gab der Stadt Meerane am 7. Mai 1565 ordnungspolitisch bedeutsame Statuten, die die Ausprägung einer Ratsverfassung mit Bürgermeister und Ratskollegium beinhalteten. Die Kompetenzen des Rates erstreckten sich jedoch lediglich auf die niedere Finanz- und Polizeiverwaltung sowie die Ahndung von Bagatellsachen. Zu dieser Zeit war die Burg Meerane bereits unbewohnt, ihre Reste wurden im Jahr 1572 abgetragen und teilweise zum Bau des Rathauses genutzt.[14] Der Burgberg direkt in der Meeraner Innenstadt weist noch heute auf den Standort einer Burg hin, auch wenn man diese dort vergeblich sucht.

Nach der im Jahr 1681 erfolgten Erbteilung in der Familienlinie Schönburg-Glauchau wurde das Stadtgebiet zu 5/9 dem Amt Forderglauchau und zu 4/9 dem Amt Hinterglauchau zugewiesen. Dies führte zu erheblichen administrativen Problemen, die auch durch die Einrichtung eines alternierenden Direktorialamtes nicht entschärft werden konnten. Weiterhin bildeten die Pfarrdotalgerichte mit Zuständigkeit für etwa 20 auf dem Pfarrlehn erbaute Häuser einen eigenen Verwaltungs- und Gerichtsbezirk im Stadtareal. Somit übte der (Ober-)Pfarrer von Meerane bis ins 19. Jahrhundert grundherrliche Rechte einschließlich der niederen Gerichtsbarkeit über die auf dem Pfarrlehn errichteten Häuser sowie über einige Bauerngüter im schönburgischen Teil von Waldsachsen (sächs. Ant.) aus. Dadurch zählten die Pfarrdotalgerichte zu den schönburgischen Vasallengerichten, die direkt der Gesamtregierung in Glauchau unterstanden.[15] Am 21. August 1848 erfolgte der Zusammenschluss sich des Gerichtsbezirks mit der Stadtgemeinde Meerane.[16]

An der Kreuzung der „Hohen Straße“ von Leipzig nach Zwickau, die heute ungefähr der Bundesstraße 93 entspricht und der Straße von Schmölln nach Glauchau, entstand im 18. Jahrhundert auf angrenzender Ponitzer Flur im Herzogtum Sachsen-Altenburg das Gasthaus Zum Guten Born. Direkt neben dem Gasthof „Zum Guten Born“ entstand auf dem schönburgischen Meeraner Gebiet das Gasthaus „Zu den 3 Schwanen“ (seit 1830 „Schwanefeld“ genannt) mit Posthalterei und Ausspanne. Zwischen dem Gasthof Schwanefeld und der Zollstation befand sich um 1749 das „Meeranische Gericht“, bei dem auch ein Galgen stand. Nachdem der sächsische Staat an der Straßenkreuzung Grund und Boden erworben hatte, errichtete er auf der Grenze der Gemarkungen Ponitz (Sachsen-Altenburg) und Meerane (Schönburgische Herrschaften bzw. Königreich Sachsen) im Jahr 1831 ein Zollhaus für Zoll- und Acciseinnahme und ein Straßenwärterhäuschen (Oberwaldsachsen genannt), in denen nur sächsische Beamte wohnten, d. h. Königliche Chausseegeldeinnehmer, Königliche Chausseewärter, ein Königlicher Schütze, ein Königlicher Postillon. Seit 1825 wurde eine Poststation mit Pferdewechsel auf Meeraner Seite eingerichtet. Am 15. November 1858 verkehrte aufgrund der Eröffnung der Bahnstrecke Glauchau-Schönbörnchen–Gößnitz die letzte Postkutsche über „Schwanenfeld“. Im Jahr 1909 wurde die Zollstation geschlossen. Der Gasthof „Schwanefeld“ hat sich in der Gegenwart zu einem Vier-Sterne-Hotel entwickelt. Kuriosum ist bis heute, dass er zum Teil in Thüringen (Guteborn in der Ponitzer Flur) und teilweise in Sachsen (Meeraner Flur) liegt und die Landesgrenze mitten durch das Haus geht.[17]

Zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meerane, Infotafel Steile Wand

Im 19. Jahrhundert setzte die Industrialisierung ein, die auf eine seit dem 16. Jahrhundert ansässige Weberei, der Gründung einer Weberzunft 1612 und dem Zuzug niederländischer Weber fußte. Bedeutend war die Fabrikation von wollenen und halbwollenen Damenkleiderstoffen in insgesamt sechs mechanischen Webereien mit 1220 Arbeitern, die Appretur-Färberei und Kammgarnspinnerei. Die Bahnstrecke Glauchau–Gößnitz der Sächsischen Staatseisenbahn wurde im Jahr 1858 eröffnet. Im Jahr 1876 arbeiteten 2500 Webstühle in der Stadt.[18]

Nachdem auf dem Gebiet der Rezessherrschaften Schönburg im Jahr 1878 eine Verwaltungsreform durchgeführt wurde, kam die Stadt Meerane im Jahr 1880 zur neu gegründeten sächsischen Amtshauptmannschaft Glauchau.[19] Diese gehörte wiederum bis 1900 zur Kreishauptmannschaft Zwickau und danach zur neu gebildeten Kreishauptmannschaft Chemnitz. Meerane wurde 1924 als bezirksfreie Stadt aus der Amtshauptmannschaft Glauchau ausgegliedert.

1948 fanden im Meeraner Gasthof "Goldener Löwe" die Ermittlungen zu den Textilschieberprozessen von Glauchau-Meerane statt. Viele Unternehmer wurden verhaftet bzw. in die Flucht getrieben und enteignet.

Durch die zweite Kreisreform in der DDR kam die Stadt Meerane im Jahr 1952 zum Kreis Glauchau im Bezirk Chemnitz (1953 in Bezirk Karl-Marx-Stadt umbenannt), der ab 1990 als sächsischer Landkreis Glauchau fortgeführt wurde und 1994 im Landkreis Chemnitzer Land bzw. 2008 im Landkreis Zwickau aufging.

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bevölkerung ist seit der Reformation überwiegend evangelisch-lutherisch. 1925 wurden 22576 Bewohner als evangelisch-lutherisch, 14 als reformiert, 260 als römisch-katholisch, 17 Juden und 1227 unter „andere“ aufgeführt.[2]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Gemeinde Datum Anmerkung
Crotenlaide[20] 01.10.1923
Dittrich[21][22] 01.07.1950
01.01.1974
Eingemeindung nach Pfaffroda,
Umgliederung nach Meerane
Götzenthal (Ober-)[23] 01.07.1936
Seiferitz[21][22] 01.07.1950
Untergötzenthal¹[23] 01.04.1928
Waldsachsen²[21] 19.05.1974

¹infolge Gebietsaustausches am 1. April 1928 von Thüringen an Sachsen abgetreten[23]
²infolge Gebietsaustausches am 1. April 1928 der thüringische Anteil an Waldsachsen an Sachsen abgetreten[23]

Am 1. März 2011 wurden alle eingemeindeten Orte als Gemeindeteile von Meerane gestrichen.[24]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1546 wurden 193 Inwohner, 1583 120 besessene(r) Bürger und 1750 100 Häuser in der Stadt, 159 Häuser in der Vorstadt sowie 14 Gemeinde- und herrschaftliche Häuser gezählt.[2]

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):

Einwohnerentwicklung

1834 bis 1946

  • 1834 – 4.172
  • 1875 – 21.277
  • 1880 – 22.293
  • 1885 – 22.013
  • 1890 – 22.446
  • 1910 – 25.470
  • 1933 – 24.855
  • 1939 – 24.447
  • 1946 – 26.804 a

1950 bis 2002

  • 1950 – 26.519 b
  • 1960 – 24.520
  • 1981 – 22.194
  • 1984 – 21.260
  • 1995 – 19.606
  • 1997 – 19.390
  • 1999 – 19.001
  • 2001 – 18.439
  • 2002 – 18.173

2003 bis 2012

  • 2003 – 17.745
  • 2004 – 17.513
  • 2005 – 17.244
  • 2006 – 16.937
  • 2007 – 16.752
  • 2008 – 16.517
  • 2009 – 16.287
  • 2010 – 16.115
  • 2011 – 15.942
  • 2012 – 15.226

ab 2013

  • 2013 – 15.003
  • 2014 – 14.850
  • 2015 – 14.851
  • 2016 – 14.659
  • 2017 – 14.481
  • 2018 – 14.208


Datenquelle ab 1998: Statistisches Landesamt Sachsen

a 29. Oktober
b 31. August

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Kommunalwahl vom 26. Mai 2019 wurden im Stadtrat entsprechend dem Wahlergebnis folgende Fraktionen gebildet:[25]

Neues Rathaus
Fraktionsgemeinschaft/Fraktionen Sitze
Fraktionsgemeinschaft CDU – Meeraner Bündnis 8
Fraktion Freie Wähler 7
Fraktion AfD 3
Fraktion Die Linke 2
fraktionslos (FDP) 1
fraktionslos (NPD) 1
Ortssäule Meerane

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mai 1990 wurde Peter Ohl von der DSU zum ersten Nachwende-Bürgermeister gewählt und 1994 nun für die Freien Wähler im Amt bestätigt. Seit 2001 ist Lothar Ungerer (parteilos) Bürgermeister der Stadt Meerane. Bei den Bürgermeisterwahlen am 8. Juni 2008 und am 7. Juni 2015 wurde Ungerer im Amt bestätigt.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Rot eine bizarr gestaltete dreigeschossige silberne Burg mit offenem Tor und neun kleinen spitzbedachten Türmchen, in der Mitte belegt mit einem dreimal von Rot und Silber schrägrechts geteilten Schild.“ Das 1897 offiziell durch den Stadtrat eingeführte Wappen erinnert an die neun während der Hussitenkriege zerstörten Türme der Stadtmauer.[18] Das Wappen ist das der Schönburger.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1990 wurde eine Städtepartnerschaft mit Lörrach in Baden-Württemberg begründet. Es findet neben dem öffentlichen Bereich auch ein Austausch zwischen Vereinen und Organisationen statt. In Lörrach wurde 2002 ein Meeraner Platz getauft, im Gegenzug entstand im Zuge des Rathaus-Neubaues ein Jahr später der Lörracher Platz.[26]

Seit Mai 2015 besteht eine Partnerschaft mit der Gemeinde Lanusei auf der italienischen Insel Sardinien.[27]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altes Rathaus

Das Heimatmuseum zur Stadtgeschichte von der Ur- und Frühzeit bis 1945 wurde im ersten Obergeschoss des Alten Rathauses eingerichtet. Besondere Aufmerksamkeit wird unter anderem mit einem Handwebstuhl und einem mechanischen Webstuhl der historischen Textilfabrikation zuteil. 2011 wurde im Kunsthaus der Stadt eine ständige Ausstellung Werner Bochmann“ mit Erich Knauf und Ralph Arthur Roberts zum Leben und Wirken des gebürtigen Meeraner Schlager- und Filmkomponisten eröffnet. Das Kunsthaus beherbergt ferner die Galerie ART IN des Meeraner Kunstvereins mit mehrmals jährlich wechselnden Ausstellungen.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teichplatz mit Martinskirche
Postamt

Durch die starke Erweiterung im 19. Jahrhundert infolge der Industrialisierung hält sich die historische Bausubstanz in Grenzen. Das 1727 im Renaissancestil erbaute historische Alte Rathaus wurde vollständig restauriert und wird noch für Hochzeiten genutzt. Die erstmals 1314 urkundlich erwähnte St.-Martins-Kirche wurde nach mehreren Bränden umgebaut und erhielt das Langhaus in der heutigen Form 1884. Sie besitzt einen 1963/1964 restaurierten Flügelaltar von Jacob Naumann (1506) mit Maria und Kind im Schrein und einen gotischen Chor (1503 geweiht). Der Turm ist noch im Kern romanisch. Das neben der Kirche gelegene Pfarrhaus ist das einzige original im Barockstil erhaltene Gebäude Meeranes.

Die von der Kirche zum Teichplatz hinab führende italienische Treppe wurde 2004 nach Plänen des Fabrikanten E. R. Funke aus dem Jahre 1900 erbaut. Das neobarocke Postamt im Stadtzentrum wurde 1901 erbaut. Unter dem Burgberg befinden sich mittelalterliche Gangsysteme, die vorrangig zur Lebensmittellagerung genutzt wurden und wie in Gera als „Höhler“ bezeichnet werden.[28]

An der Chemnitzer Straße im Südosten der Stadt zeigt der 1934 errichtete Weberbrunnen Szenen aus der Textilindustrie. An der Schwanefelder Straße im Nordwesten befinden sich zahlreiche sanierter Villen aus der Gründerzeit. Die Kirche Waldsachsen wurde 1561 erbaut und 1653, 1736 (Turmneubau), 1831 sowie 1868 (Vergrößerung der Kirche) erneuert. Die Orgel wurde 1852 repariert und 1868 durch ein neues Instrument von Johann Gotthilf Bärmig ersetzt.

Gedenkstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Parks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmal zu Ehren des Unternehmers Wilhelm Wunderlich im gleichnamigen Park
  • Wilhelm-Wunderlich-Park
  • Mittelberganlagen
  • Annapark
  • Schillerpark
  • Merzenberganlage
  • Hochzeitswald
  • Gornzigtal
  • Kirchenholz
  • Skate Park

Karneval / Fasching[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannt ist die Stadt Meerane auch für ihre in der Region ungewöhnlich ausgeprägte Faschingskultur. Im Jahre 1986 gründete sich der Meeraner Carnevalsverein (MCV), der erste Faschingsverein der Stadt. Ein Jahr später, 1987, gründeten sich die Sächsischen Chaoten, ein weiterer Faschingsverein, wobei beide Vereine in einem konkurrierenden Verhältnis zueinander stehen.

Nach der Wiedervereinigung lernte Meerane durch seine Städtepartnerschaft mit Lörrach die Fasnachtkultur aus dem schweizerisch-badener Raum kennen. Noch prägender waren allerdings die Besuche der Basler Grachsymphoniker, einer Schweizer Gugge, die sowohl zur Gründung mehrerer Meeraner Guggen sowie der Einführung des in der Region mittlerweile weit bekannten Meeraner Straßenfaschings beitrug. Guggen, eigentlich eine Eigenart aus dem alemannischen Raum, fanden dadurch Einzug in der Meeraner Faschingskultur. Meeraner Guggen sind: Gnallschoddn, Draufgänger Guggis, Rasselbande, Urknall-Gugge

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steile Wand

Bekannt wurde die Stadt auch durch die Steile Wand von Meerane. Diese 248 Meter lange Straße[29] verdankt ihren Namen der mit 12 % recht extremen Steigung der Bergstraße (mittlerweile in „An der Steilen Wand“ umbenannt) und wurde in den 1950er Jahren während der hier verlaufenden Friedensfahrten von Reportern so getauft.[30]

Der einheimische Fußballverein Meeraner SV war Halbfinalist der Ostzonenmeisterschaften 1948 und 1949 sowie Gründungsmitglied der DDR-Fußball-Oberliga.

Die Männer des Meeraner Hockeyvereins spielen in der 2. Bundesliga Ost (Halle) und in der Oberliga Mitteldeutschland (Feld).

Der 2000 gegründete Sächsische Handballclub Meerane verschmolz 2013 mit dem HSV Glauchau zum HC Glauchau/Meerane, dessen erste Männermannschaft in der Handball-Oberliga Mitteldeutschland spielt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2011 neu erbauter Bahnhof

Die Stadt ist über die südlich verlaufende sechsspurige A 4 mit den Anschlüssen Meerane und Glauchau-West, beide ca. 2 km entfernt, zu erreichen. Die B 93 umgeht die Stadt westlich, während die eigentliche Stadt vor allem von der Staatsstraße S 288 von der B 175 bei Glauchau über Waldsachsen nach Crimmitschau erschlossen wird. Nachrangige Straßen führen nach Ponitz, Gößnitz und Remse.

Meerane liegt an der Bahnstrecke Glauchau-Schönbörnchen–Gößnitz, die ihrerseits Teil der sogenannten Mitte-Deutschland-Verbindung ist. Einzige Zugangsstelle im Bahnverkehr ist der Bahnhof Meerane, der seit der Einstellung des Güterverkehrs im Jahr 2000 nur noch dem Personenverkehr dient. Mit Regionalexpresszügen bestehen im Jahr 2012 direkte Verbindungen nach Glauchau sowie nach Göttingen über Jena und Erfurt, darüber hinaus verkehren Regionalbahnen nach Glauchau und Gößnitz. Die Stadt liegt im Verkehrsverbund Mittelsachsen.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadthalle in Stilformen des Expressionismus.

Da Meerane einst ein wichtiger Standort der Textilindustrie war, waren verwandte Industriebetriebe wie Färbereien, Gerbereien und Maschinenfabriken hier ebenfalls angesiedelt.

Bis zur Einstellung der Produktion 1991 wurde im VEB IFA Karosseriewerke Meerane (auch „Meeraner Karosseriewerk“, MEKAWE) die Karosserie des Trabant 600, 601 Universal („Kombi“) und Kübel gefertigt. Die Wurzeln des Karosseriebaus in Meerane liegen bei der Firma Hornig & Co, die am 13. August 1869 als Stellmacherei gegründet wurde und bis zur Enteignung 1946 u. a. Karosserien für DKW, Horch und Audi herstellte.

Im Meeraner Wirtschaftszentrum Süd-West sind heute viele Unternehmen aus dem Automobilsektor vorhanden. Diese nutzen die Nähe zum nahegelegenen Volkswagen-Werk in Zwickau-Mosel. Ansässige Unternehmen sind z. B.:

In der Ifo-Studie „Die Wohnortwahl privater Haushalte und die Bewertung lokaler Standortfaktoren in den sächsischen Gemeinden“ (2008) belegte Meerane den 14. Platz aller 505 Gemeinden Sachsens. 14 Faktoren hat das Ifo-Institut der Beurteilung zugrunde gelegt, dazu zählen u. a. Einzelhandel, Arbeitslosigkeit, Erholungsfläche, Krankenhäuser, Ärztequote, öffentliche Sicherheit, verkehrliche Lage und öffentlicher Nahverkehr.[31]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Meerane gibt es mit der Friedrich-Engels-Schule, der Lindenschule und der Evangelischen Grundschule St. Martin drei Grundschulen, mit der staatlichen Tännichtschule und der privat getragenen Internationalen Oberschule Meerane zwei Oberschulen und das Europäische Gymnasium „Johann Heinrich Pestalozzi“. Ferner existieren zwei Förderschulen und ein berufliches Schulzentrum für Wirtschaft und Sozialwesen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neumarkt
Marienstraße
Geburtshaus des Schauspielers Ralph Arthur Roberts
Gedenktafel am Geburtshaus des Schauspielers Ralph Arthur Roberts

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • August Bebel (1866–1877), Reichstagsabgeordneter im Wahlkreis Meerane-Glauchau (SPD)
  • Friedrich Eduard Bilz (1842–1922), Naturheilkundler, Erfinder des Getränks „Bilz-Brause“ (heute Sinalco)
  • Ernst Ebeling (1859–1932), Bürgermeister von Meerane bis 1889
  • Wilhelm Külz (1875–1948), stellvertretender Bürgermeister 1903, Mitbegründer und Vorsitzender der LDP 1945–1948
  • Jürgen Martens (* 1959), Politiker (FDP), Sächsischer Staatsminister für Justiz und Europa
  • Paul Rüdiger, Erster Bürgermeister/Oberbürgermeister 1915–1941

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Berichte über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten der Stadt Meerane. Meerane 1880ff. (Digitalisat)
  • Just Heinrich Leopold: Chronik und Beschreibung der Fabrik- und Handelsstadt Meerane. Verlag Louise Geucke, Meerane 1863. (Digitalisat)
  • Richard Steche: Meerane. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 13. Heft: Amtshauptmannschaft Glauchau. C. C. Meinhold, Dresden 1890, S. 22.
  • Heimatstimmen aus Meerane und Umgebung, Meerane 1926
  • Gerhard Demmering: Die Glauchau-Meeraner Textilindustrie. In: Wirtschafts- und Verwaltungsstudien, LXXXVIII, 1928.
  • Walter Schlesinger, nachbearbeitet von Thomas Lang: Beiträge zur Geschichte der Stadt Glauchau. Herausgeber: Enno Bünz. Thelem Verlag, Dresden 2010, ISBN 978-3-939888-59-8 (mit vielen Beiträgen zur Geschichte der Herrschaft Meerane, die im 15. Jh. in die Herrschaft Glauchau integriert wurde; S. 27, 45, 52, 53, 55ff, 77, 84ff, 86, 89, 90ff, 94f, 97, 102f, 105, 114, 116, 136, 137.)
  • Willibald Krause, Oskar Philipp (Hg.): Heimatbuch der Stadt Meerane. Meerane 1930.
  • handschriftliche Chronik von Meerane aus dem Jahre 1621[32]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Meerane – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Meerane im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung des Freistaates Sachsen nach Gemeinden am 31. Dezember 2019 (Hilfe dazu).
  2. a b c Digitales Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen – Meerane. Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V., abgerufen am 20. Oktober 2012.
  3. „Meer in Meerane?“ – Wie die Stadt Meerane zu ihrem Namen kam
  4. Robby Joachim Götze, Wolf-Dieter Röber, Steffen Winkler: Schloss Hinterglauchau, Museum und Kunstsammlung, Verlag Schnell & Steiner GmbH Regensburg, 1998, Kunstführer Nr. 2296, ISBN 3-7954-6035-2, S. 2: Hinweise zur Burg Meerane
  5. Autorenkollektiv, u. a. Helmut Bräuer, Robby Joachim Götze, Steffen Winkler und Wolf-Dieter Röber: Die Schönburger, Wirtschaft, Politik, Kultur. Broschüre zur gleichnamigen Sonderausstellung 1990–1991 in Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1990, Kap. „Kirche und Kunst“, Standort der Meeraner Burg bei der St. Martinskirche, S. 100
  6. Reiner Groß: Schönburgische Geschichte. Eine Zeittafel. Hrsg. von Britta Günther, Michael Wetzel, Tommy Schmucker. Chemnitz 2005, DNB 974872156, S. 8: Einträge „um 1300“ (Broschüre).
  7. Steffen Winkler: Die frühere Größe und Bedeutung der Stadt Meerane. In: Schriftenreihe Sonderheft (Sagen und sagenhafte Erzählungen aus Glauchau und Umgebung), Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau, 1981, S. 7–8
  8. Reiner Groß: Schönburgische Geschichte. Eine Zeittafel. Hrsg. von Britta Günther, Michael Wetzel, Tommy Schmucker. Chemnitz 2005, DNB 974872156, S. 11 (Broschüre).
  9. Walter Schlesinger, nachbearbeitet von Thomas Lang: Beiträge zur Geschichte der Stadt Glauchau, Herausgeber: Enno Bünz, Thelem Verlag, Dresden 2010, Anmerkungen zur Herrschaft Meerane, S. 86
  10. Steffen Winkler: Sage Die weiße Frau von Meerane. In: Schriftenreihe Sonderheft (Sagen und sagenhafte Erzählungen aus Glauchau und Umgebung), Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau, 1981, S. 22–24 u. S. 32 Pkt. 30
  11. Die Höhler im Burgberg. (Nicht mehr online verfügbar.) Stadt Meerane, archiviert vom Original am 20. Juli 2012; abgerufen am 20. Oktober 2012.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.meerane.de
  12. Buch „Das schönburgische Amt Hartenstein 1702-1878“, S. 148
  13. Walter Schlesinger, nachbearbeitet von Thomas Lang: Beiträge zur Geschichte der Stadt Glauchau. Hrsg. von Enno Bünz. Thelem Verlag, Dresden 2010, S. 97.
  14. Meerane im „Handbuch der Geographie“, S. 480ff.
  15. Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 92 f.
  16. Meerane auf www.unbekannter-bergbau.de
  17. Webseite des Hotels „Schwanefeld“ auf der sächsisch-thüringischen Grenze (Memento des Originals vom 16. Januar 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.schwanefeld.de
  18. a b Manfred Bensing, Karlheinz Blaschke, Karl Czok, Gerhard Kehrer, Heinz Machatscheck: Lexikon Städte und Wappen der DDR. Hrsg.: Heinz Göschel. 2. neubearb. und erw. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig Juli 1984, S. 290–291.
  19. Die Amtshauptmannschaft Glauchau im Gemeindeverzeichnis 1900
  20. Finanzministerialblatt für den Freistaat Sachsen, Nr. 22, 1923
  21. a b c Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt
  22. a b Verzeichnisse der seit Mai 1945 eingemeindeten Gemeinden und Nachweis über die Aufgliederung der selbständigen Gutsbezirke und Staatsforstreviere, 1952, Herausgeber: Ministerium des Innern des Landes Sachsen
  23. a b c d Das Sachsenbuch, Kommunal-Verlag Sachsen KG, Dresden, 1943
  24. Meerane im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
  25. Website Meerane, Stadtrat der Stadt Meerane - Amtsperiode 2019–2024
  26. Partnerstadt Lörrach. (Nicht mehr online verfügbar.) Stadt Meerane, archiviert vom Original am 20. Juli 2012; abgerufen am 20. Oktober 2012.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.meerane.de
  27. Freie Presse: Meerane findet neue Freunde. Abgerufen 1. Juni 2015
  28. Die Höhler im Burgberg. (Nicht mehr online verfügbar.) Stadt Meerane, archiviert vom Original am 20. Juli 2012; abgerufen am 20. Oktober 2012.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.meerane.de
  29. Historisches zur Steilen Wand
  30. Carmen Kayser: 15000 Fans machen Steile Wand zum Erlebnis. In: LIVE Radsport.ch. 18. Mai 2006, abgerufen am 20. Oktober 2012.
  31. Alexander Ebertz: Die Wohnortwahl privater Haushalte und die Bewertung lokaler Standortfaktoren in den sächsischen Gemeinden@1@2Vorlage:Toter Link/www.ifo.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. . ifo Dresden, Mai 2008 (PDF)
  32. Walter Schlesinger, nachbearbeitet von Thomas Lang: Beiträge zur Geschichte der Stadt Glauchau. Hrsg. von Enno Bünz. Thelem Verlag, Dresden 2010, Quellenreferenzen S. 96.