Megalithkultur

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Megalithkultur (von altgriechisch μέγα mega „groß“ und altgriechisch λίθος lithos „Stein“) ist ein historischer archäologischer und ethnographischer Ausdruck, der heute kaum noch verwendet wird.

Er hat mehrere Bedeutungen:

  1. In Zusammenhang mit dem Namen einer ethnischen Gruppe („Stamm“) oder einer archäologischen Kultur kann er sich auf alle mit dem Bau und der Nutzung von Monumenten aus großen Steinen verbundenen Kulturerscheinungen beziehen. So sprach Dominik Bonatz noch 2001 von einer Megalithkultur in Nias (Indonesien).[1] Childe (1946) spricht von Megalithkulturen („megalithic cultures“).
  2. Die Vorstellung einer über große Distanzen, manchmal weltweit verbreiteten Kultur mit Großsteinbauweise, die durch Diffusion entstand und durch weitere Merkmale miteinander verbunden ist. Zeitliche Unterschiede zwischen den verschiedenen megalithischen Phänomenen werden durch die Dauer der Migration und die dabei zurückgelegten Distanzen erklärt. Diese Theorie ist vor allem mit dem Namen des englischen Kulturanthropologen William James Perry verbunden. In einem engeren geographischen Rahmen verwendeten auch Oscar Montelius und Sophus Müller ein Migrationsmodell für die Ausbreitung der Megalithkultur, die vom Orient über Nordafrika nach Westeuropa und von dort weiter nach Norden und Osten vorgedrungen sein sollte.[2] Carl Schuchhardt kehrte die Ausbreitungsrichtung um und leitete die griechischen Tholoi von westeuropäischen Vorbildern ab.[3]
  3. Die Idee, dass der Bau mit großen Steinen (oder von großen Steinbauten) mit einer besonderen Ideologie verbunden ist, auch wenn die Bautraditionen nicht unbedingt in einer genetischen Beziehung stehen.[4] So bringt der Ethnograph Adolf Ellegard Jensen Großsteinbauten mit einem „ausgeprägten Totenkult und Ahnendienst“ in Verbindung.[5] Diese Idee steht mit der Frobenius'schen Kulturmorphologie in Verbindung.
  4. „Megalithkultur“ wurde als Synonym für Trichterbecherkultur oder vielmehr deren Nord-, West- und Ostgruppe verwendet. Der Begriff war aber mit der Idee eines Megalithvolkes verbunden. Nach Ernst Wahle[6] und Hermann Güntert entstand dieses aus einer Vermischung von einwandernden Germanen und dem Megalithvolk. Güntert setzt die „Streitaxleute“[7] mit den Indogermanen gleich. Sie hätten den „megalithischen Bauernadel“ unterworfen, der in dieser Gegend den Ackerbau eingeführt hatte.[8] Güntert nahm an, dass dieses Megalithvolk eine Sprache sprach, die mit dem Baskischen, Etruskischen und „Ägäischen“ verwandt war.[9] Einige ihrer Wörter hätten jedoch überlebt, wie Flint, Felsen, Halle und Burg.[10]

Karl Josef Narr verweist darauf, dass Ethnographie und Archäologie mit verschiedenen Definitionen von „Megalithkultur“ arbeiten. Er macht darauf aufmerksam, dass „sich die prähistorische Megalithik nicht mit irgendeiner, durch archäologische Mittel herauszuarbeitenden Formengruppe deckt oder mit einiger Wahrscheinlichkeit als in einem derart aufgestellten Komplex wurzelnd erweisen läßt.“[11]

Deutungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geistig-religiöse Interpretationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für Andrew Sherratt gelten Megalithbauten als Hauptmerkmal der Bauernkulturen, z. B. der Trichterbecherkultur (TBK) Nordmitteleuropas und repräsentieren ihre Wertvorstellungen und mythisch-theistische Glaubenswelt.[12] Megalithanlagen waren mit einer Heiligkeit ausgestattet, die von den nachfolgenden Kulturen übernommen wurden und repräsentierten eine Bedeutung, die der Platz für die Bauern hatte, waren Schauplatz regelmäßiger Rituale und Zeremonien und wurden errichtet in der Hoffnung, dass sie immerfort über die jährlichen Zyklen des Lebens hinweg bis in die Unendlichkeit Bestand hätten, quasi als Orte mit der Funktion eines kollektiven Gedächtnisses und einer sakralen Landschaftsgestaltung, die sich mitunter zu Zentralheiligtümern mit starker Bindewirkung für die Gemeinschaft entwickelten.[13][14] Erst die zunächst weit mobileren Schnurbandkeramiker lösten diese Tradition ab und gingen zu kleinen, individuellen Gräbern über. Die kreisförmigen Anlagen der Britischen Inseln, die sog. Henge-Monumente, wiederum hätten astronomische Bezüge.[15]

Nach der Encyclopedia Britannica[16] kann der Brauch möglicherweise auf einem Kult der Toten und Ahnen beruhen, denen solche Steine eine gewisse Dauerhaftigkeit und monumentale Form verlieh. Teilweise habe man wohl auch geglaubt, dass die Ahnen in ihnen wohnten. Einzelne Steine wie die Menhire seien aber schwieriger zu erklären. Wo sie jedoch in menschliche Form gebracht wurden, könnten sie Symbole des Sitzes der Ahnen gewesen sein. Eine einheitliche Deutung aller megalithischen Monumente sei jedoch nicht möglich, und es sei sicher auch falsch, von einer regelrechten megalithischen Religion zu sprechen, vielmehr solle man bei megalithischen Monumenten besser von einer großartigen Manifestation von Ideen sprechen, die durchaus recht unterschiedlich gewesen sein könnten, unter denen jedoch der Totenkult eine wichtige Rolle gespielt habe.[17] Eine ähnliche Meinung vertritt auch Hermann Müller-Karpe, insbesondere nach Auswertung von Begleitfunden, Idolen, anthropomorphen Stelen, Ritualobjekten und ikonographischen Objekten wie Stierhörnern usw., die seines Erachtens für die iberischen Megalithe eine totenkultische Bedeutung erkennen lassen, zusammen mit einer religiösen Heilshoffnung, die „in neuer Weise die Ewigkeitshoffnung in Form einer expliziten Jenseitsexistenz einbezog“.[18] Außerdem waren sie offenbar Orte, in denen sich die Transformation der Toten zu Ahnen vollzog, wo aber auch die Welt der Toten von der der Lebenden abgegrenzt wurde, wobei oft auffällt, dass es bei der Anlage von Gräbern keine Sichtverbindung zu den Wohnorten und Arealen der Lebenden gibt.[19]

Klaus Schmidt urteilt über die megalithischen Anlagen mit ihren Großskulpturen in dem frühneolithischen Göbekli Tepe in Anatolien: „Bei der Suche nach Vergleichen für die anthropomorphen Pfeiler der Steinzeit stößt man schnell auf die europäischen Menhire und ihr nahöstliches Pendant, die Mazzeben (bzw. Masbot) des semitischen Kulturkreises. Ohne dass eine wie auch immer geartete inhaltliche Übereinstimmung der steinzeitlichen Pfeiler mit den genannten jüngeren Phänomenen erweisbar wäre, soll angemerkt sein, dass Menhire und Mazzeben am ehesten als Behausung eines Numens – einer verehrten Gottheit oder eines Totengeistes – gedeutet werden können.“ Daraus zieht er den Schluss, dass Göbekli Tepe als „Monument des Totenkultes zu sehen sei“.[20]

Entsprechend urteilt Victor Maag für die weit jüngeren chalkolithischen Megalithe Palästinas (um 4000 v. Chr.), die Megalithe seien Sakralorte gewesen, die von späteren Völkern Palästinas wie den Kanaanäern und Israeliten übernommen und ihren eigenen Anschauungen angepasst worden seien. Von den Schöpfern der Mazzeben, dem von ihnen so genannten „Volk der Totengeister“, hätten sie auch den Brauch übernommen, dort zu schlafen, um Wahrträume zu bekommen, wie dies etwa in der hebräischen Bibel und der ephraimitischen Kultlegende für den Erzvater Jakob beschrieben ist, dem am Stein von Bethel Gott El erschien (Traum von der Himmelsleiter, Gen. 28, 10–22), wonach der Stein zum Kultzentrum wurde. Allerdings sei wohl nur hervorragenden Toten ein solcher Menhir errichtet worden. „Ihnen baute man Dolmen als steineren Häuser, stellte ihnen einen einzelnen großen Felszahn oder eine Felsplatte auf, worin sie sich niederließen, oder man umgab ihr Grab, weil an ihm die einstige ‚Macht‘ der Verstorbenen spürbar wurde, mit einem Cromlech als Abschrankung. In diesem magischen Kreis wurde – jedenfalls durch ein entsprechendes Ritual – der Tote gebannt, damit er nicht herumflanierte. In einzelnen Cromlechs mögen auch ganze Sippen ihre Toten bestattet haben. Solche Cromlechs – die Semiten, die sie in Palästina antrafen, nannten sie Gilgal („Kreis“) – schließen oft eine oder mehrere Mazzeben ein, wodurch seine Erklärung seiner Ansicht nach an Wahrscheinlichkeit gewinnt.“[21]

Soziologische Interpretationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studien und Experimente haben gezeigt, wie hoch das technische Wissen der Erbauer von Dolmen gewesen sein mag. In einem Experiment von 1979 waren 200 Menschen notwendig, um einen 32 Tonnen schweren Steinblock zu ziehen und aufzurichten, der immer noch viel leichter war als die 100 Tonnen anderer Monumente.[22] Es ist jedoch nicht gesichert, dass dies den prähistorischen Methoden entspricht. Auch der Transport solcher Blöcke über oft viele Kilometer vom Steinbruch zum Ort des Baues (bei Stonehenge bis zu 380 km) erforderte eine ausgeklügelte Logistik, die nur einer gut organisierten größeren Gemeinschaft zur Verfügung stand.[23] Allerdings weist Andrew Sherratt darauf hin, dass Großbauten wie die europäischen Megalithgräber im Prinzip auch von kleinen Gemeinschaften ohne hierarchische Gesellschaftsstruktur erbaut worden sein könnten.[24] Ob nun große, hierarchisch organisierte oder kleine, wenig geschichtete Gruppen: Die soziale Bedeutung dieser kollektiven Arbeiten muss erheblich gewesen sein. Großbauten, die nur größere und gut organisierte Menschengruppen haben errichten können, sind als Gemeinschaftsleistung zu verstehen. In jedem Fall müssen Ort und Geschehen für die Gemeinschaft aber so bedeutend gewesen sein, dass das Individuum jenen enormen Arbeitseinsatz im Kollektiv zeigte, ohne den einige Anlagen nicht denkbar wären und in diesem Sinne gelten sie auch als Monumente der Sesshaftwerdung mit teilweise überregionaler Bedeutung, da sie benachbarte Gemeinschaften mitunter auch rituell miteinander verbanden oder das Land gar netzartig überzogen, wobei sie jeweils Sichtverbindung zueinander hatten, wie etwa die schwedischen und norddeutschen Megalithgräber des 4. vorchristlichen Jahrtausends zeigen. Sie dienten somit als rituelle Zentren einer durch die bäuerliche Lebensweise bedingten neuen Religion, mit deren Hilfe sich die Megalithbauern des Ackerlandes bemächtigt hatten, das sie nun ernähren musste. Und sie dienten als Markierungen des Territoriums, das gegen andere Gruppen behauptet werden musste, wie vor allem Colin Renfrew vermutete. Ob aber der ökonomische Übergang zu Ackerbau und Viehzucht, die sog. Neolithische Revolution, alleiniger Auslöser der Megalithik gewesen ist, bleibt vor allem für deren Frühphase an der Atlantikküste Nordeuropas fraglich, denn hier fehlen Siedlungen, die Megalithbauten zugeordnet werden könnten.[25]

Dass in einigen der Grabbauten relativ wenige Bestattungen gefunden wurden, kann zudem darauf hindeuten, dass in einigen Regionen eine gesellschaftliche und wahrscheinlich auch religiöse Hierarchie existierte; an bestimmten Orten (Bougon in Frankreich und Knowth in Irland) wird diese besonders deutlich. Aber auch geregelte Ausräumprozesse sind denkbar, zudem ist in sauren Böden, wie in großen Teilen Irlands und in der nordeuropäischen Tiefebene ohnehin nicht mit Knochenerhaltung zu rechnen. Klaus Schmidt sieht die Bauten von Göbekli Tepe als die Anfänge einer arbeitsteiligen Gesellschaft, eine der Vorbedingungen bäuerlicher Ökonomie.[26] In Wessex lässt sich nach Chris Scarre im Endneolithikum ein Konzentrationsprozeß beobachten, der mit Stonehenge kulminierte, für dessen Errichtung Millionen von Arbeitsstunden nötig gewesen sind.[27]

Nach neueren Untersuchungen könnten zudem auch andere Faktoren bei der Nutzung eine Rolle gespielt haben. So wird etwa für Stonehenge die Rolle als medizinisches Zentrum vermutet, zu dem die Kranken pilgerten, um dort Heilung zu suchen, da sich hier das medizinische Wissen der Zeit auch personell konzentrierte.[28]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allgemein
  • Karl W. Beinhauer, Gabriel Cooney, Christian E. Guksch, Susan Kus (Hrsg.): Studien zur Megalithik. Forschungsstand und ethnoarchäologische Perspektiven. The Megalithic Phenomenon. Recent Research and Ethnoarchaeological Approaches (= Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas. Band 21). Verlag Beier & Beran, Weißbach 1999, ISBN 3-930036-36-3.
  • Glyn Edmund Daniel, John Davies Evans, Barry W. Cunliffe, Colin Renfrew: Antiquity and Man. Thames & Hudson, London 1981, ISBN 0-500-05040-6.
  • Timothy Darvill, M. Malone: Megaliths from Antiquity. Antiquity, Cambridge 2003, ISBN 0-9539762-2-X.
  • Deutsches Archäologisches Institut, Abteilung Madrid (Hrsg.): Probleme der Megalithgräberforschung. Vorträge zum 100. Geburtstag von Vera Leisner. W. de Gruyter, Madrid 1990, ISBN 3-11-011966-8 (eingeschränkte Onlineversion).
  • Emil Hoffmann: Lexikon der Steinzeit. C. H. Beck Verlag, München 1999, ISBN 3-406-42125-3.
  • Roger Joussaume: Dolmens for the Dead. Megalithic Building throughout the World. Guild Publishing, London 1988.
  • Wolfgang Korn: Megalithkulturen in Europa. Rätselhafte Monumente der Steinzeit. Theiss Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 978-3-8062-1553-3.
  • Jean Pierre Mohen, Jean Guilaine: Megalithen. In: Der große Bildatlas der Archäologie, S. 46 f. Orbis Verlag, München 1991, ISBN 3-572-01022-5, OA Encyclopaedia Universalis, Paris 1985.
  • Hermann Müller-Karpe: Grundzüge der frühen Menschheitsgeschichte, Bd. 1: Von den Anfängen bis zum 3. Jahrtausend v. Chr. Theiss Verlag, Stuttgart 1998, ISBN 3-8062-1309-7.
  • Mark Patton: Statements in Stone, Monuments and Society in Neolithic Brittany. Routledge, London 1993, ISBN 0-415-06729-4.
  • Sibylle von Reden: Die Megalithkulturen. DuMont, Köln 1978, 1982, ISBN 3-7701-1055-2.
  • Chris Scarre (Hrsg.): Weltatlas der Archäologie. Südwest Verlag, München 1990, ISBN 3-517-01178-9. OA 1988 Times Books Ltd.
  • Andrew Sherratt (Hrsg.): Die Cambridge Enzyklopädie der Archäologie. Christian Verlag, München 1980, ISBN 3-88472-035-X.
  • Jürgen E. Walkowitz: Das Megalithsyndrom: europäische Kultplätze der Steinzeit. Beier & Beran, Langenweißbach 2003, ISBN 3-930036-70-3.
  • The New Encyclopedia Britannica, 15. Aufl., Encycl. Britannica -Corp., Chicago 1993, ISBN 0-85229-571-5.
Iberische Halbinsel und Mittelmeerraum
  • Francisco J. Fernández Conde: La Iglesia de Asturias en la Alta Edad Media.
  • Antonio C. Floriano: Restauración del culto cristiano en Asturias en la iniciación de la Reconquista.
  • Philine Kalb: Megalithik auf der iberischen Halbinsel und in Nordafrika. In: Karl W. Beinhauer (Hrsg.), u. a.: Studien zur Megalithik. Forschungsstand und ethnoarchäologische Perspektiven. In: Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas. Langenweißbach 21.1999, 115–122.
  • Georg Leisner, Vera Leisner: Die Megalithgräber der iberischen Halbinsel. Der Westen. Madrider Forschungen. Bde. 1–2. W. de Gruyter, Berlin 1956–1959.
  • Georg Leisner, Vera Leisner: Die Megalithgräber der Iberischen Halbinsel. 1. Teil, Der Süden. Römisch-Germanische Forschungen. Bd. 17. De Gruyter, Berlin 1943.
  • Sigrid Neubert: Die Tempel von Malta. Das Mysterium der Megalithbauten, 2. Aufl. Gustav Lübbe Verlag, Bergisch Gladbach 1994. ISBN 3-7857-0758-4.
  • Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Verlag C. H. Beck, München 2006, ISBN 3-406-53500-3.
Westeuropa
  • G. Camps: Les dolmens marocains. In: Libyca. Algier 13.1965, 235–247. ISSN 0459-3030
  • G. Horn, C. B. Rüger (Hrsg.): Die Numidier, Reiter und Könige nördlich der Sahara. Rheinisches Landesmuseum, Bonn 1979.
  • Helmut Tributsch: „Die gläsernen Türme von Atlantis“ – Erinnerungen an Megalith-Europa. Sachbuch bei Ullstein Nr.34334, Frankfurt am Main / Berlin Juni 1986, ISBN 3-548-34334-1.
  • Bernward Wember Große Steine auf Rügen: Steinmythos und Megalithkultur. Eine Schatzkammer der Steinzeit. Reprint-Verlag, Rügen 2007, ISBN 978-3-939915-00-3.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dominik Bonatz: Wandel einer Megalithkultur im 20. Jahrhundert (Nias/Indonesien). In: Anthropos 96/1, 2001, S. 105-118, Stable URL: http://www.jstor.org/stable/40465456
  2. Montelius: Der Orient und Europa, I, Stockholm, 1899; Sophus Müller 1913, Sunderjyllands Stenalder, Aarboger for nordisk Oldkyndighed og Historie, III. Raekke, 3. Band, 169-322
  3. Carl Schuchhardt, Alteuropa, 2. Aufl., Berlin und Leipzig 1926.
  4. Ad. E. Jensen: Simbabwe und die Megalithkultur. In: Paideuma: Mitteilungen zur Kulturkunde 1/3, 1939, 101
  5. Ad. E. Jensen: Simbabwe und die Megalithkultur. In: Paideuma: Mitteilungen zur Kulturkunde 1/3, 1939, 101
  6. Ernst Wahle: Deutsche Vorzeit, Leipzig 1932, 68 ff.; 73 ff.
  7. Hermann Güntert: Der Ursprung der Germanen, Heidelberg, Winter 1934, 97
  8. Hermann Güntert, der Ursprung der Germanen, Heidelberg, Winter 1934, 97-98
  9. Herrmann Güntert: Der Ursprung der Germanen, Heideberg, Winter 1934, 95
  10. Hermann Güntert, der Ursprung der Germanen, Heidelberg, Winter 1934, 95
  11. Karl J. Narr: Archäologische Hinweise zur Frage des ältesten Getreideanbaus und seiner Beziehungen zur Hochkultur und Megalithik. In: Paideuma: Mitteilungen zur Kulturkunde 6/4, 1956, S. 249
  12. Andrew Sherratt: Das Jungneolithikum und die Kupferzeit. In: Barry Cunliffe (Hrsg.)\: Illustrierte Vor- und Frühgeschichte Europas. Frankfurt 1996, S. 204 f., 206 f., 217, 219
  13. Ian Hodder: „Generalisierende Aussagen erlauben uns, die Interpretation megalithischer Gräber in Systemen von Produktion und Reproduktion einzubetten, um so den damit assoziierten Symbolbereich mit dem des sozialen Lebens zu verbinden. Aber Archäologen haben besonders die sozialen und ideologischen Funktionen mit den Bedeutungen von Gräbern verkettet und dabei vergessen, dass diese nicht zuallererst verbergen und legitimieren, sondern Wege bezeichnen, wie man mit dem Tod umgehen kann, wobei dieses Umgehen auf lokalen Traditionen und auf sich immer wieder ändernden Lösungsversuchen beruht. Wir dürfen daher keine starren Bedeutungen der Gräber als konstant in Raum und Zeit erwarten. So erzählen z. B. viele Grab-Sequenzen von sich verändernden Bedeutungsstrukturen. Megalithische Gräber wurden zu oft von einem lokalen Bedeutungssystem abgetrennt, durch das für den Tod ein Sinn gestiftet wurde“.
  14. Korn, S. 152 ff.
  15. Andrew Sherratt: Das Jungneolithikum und die Kupferzeit. In: Barry Cunliffe (Hrsg.): Illustrierte Vor- und Frühgeschichte Europas. S. 221 ff.
  16. Prehistoric Religion. Enzyclopedia Britannica, 2012. Die Darstellung beruht auf den Thesen des britischen Anthropologen und Religionswissenschaftlers E.O. James aus den 1950er Jahren.
  17. Britannica, Bd. 26, S. 66, 2a.
  18. Müller-Karpe, S. 223–228.
  19. Korn, S. 154, zit. nach Ina Mahlstedt.
  20. Schmidt, S. 117, 127.
  21. Victor Maag, Syrien – Palästina. In: Hartmut Schmökel (Hrsg.), Kulturgeschichte des alten Orient. Mesopotamien, Hethiterreich, Syrien – Palästina, Urartu. Weltbild Verlag, Augsburg 1995, S. 566–570. ISBN 3-89350-747-7.
  22. Korn, S. 46, 75 f.; Mohen/Guilaine, S. 46.
  23. Mohen/Guilaine: Megalithen. In: Bildatlas Archäologie, S. 46 f.
  24. Sherratt, S. 408.
  25. Korn, S. 32 ff., 65, 154.
  26. Klaus Schmidt: Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Verlag C. H. Beck, München 2006, ISBN 3-406-53500-3. S. 246 ff.
  27. Chris Scarre (Hrsg.): Weltatlas der Archäologie. Südwest Verlag, München 1990, ISBN 3-517-01178-9. OA 1988, Times Books S. 106 f.
  28. »Stonehenge – The Healing Stones« (Memento vom 3. Januar 2009 im Internet Archive), ein Beitrag der BBC vom März 2008, eingesehen am 6. Juli 2011