Meggenhofen

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Meggenhofen
Wappen Österreichkarte
Wappen von Meggenhofen
Meggenhofen (Österreich)
Meggenhofen
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Grieskirchen
Kfz-Kennzeichen: GR
Fläche: 18,2 km²
Koordinaten: 48° 11′ N, 13° 48′ OKoordinaten: 48° 10′ 53″ N, 13° 47′ 47″ O
Höhe: 390 m ü. A.
Einwohner: 1.514 (1. Jän. 2018)
Bevölkerungsdichte: 83 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4714
Vorwahl: 07247
Gemeindekennziffer: 4 08 14
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Am Dorfplatz 1
4714 Meggenhofen
Website: www.meggenhofen.at
Politik
Bürgermeister: vakant
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
7
6
4
2
Insgesamt 19 Sitze
Lage der Gemeinde Meggenhofen im Bezirk Grieskirchen
AistersheimBad SchallerbachEschenau im HausruckkreisGallspachGaspoltshofenGeboltskirchenGrieskirchenHaag am HausruckHeiligenbergHofkirchen an der TrattnachKallhamKematen am InnbachMeggenhofenMichaelnbachNatternbachNeukirchen am WaldeNeumarkt im HausruckkreisPeuerbachPollhamPöttingPramRottenbachSt. AgathaSt. Georgen bei GrieskirchenSt. ThomasSchlüßlbergSteegenTaufkirchen an der TrattnachTolletWaizenkirchenWallern an der TrattnachWeibernWendlingOberösterreichLage der Gemeinde Meggenhofen im Bezirk Grieskirchen (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Meggenhofen von Süden
Meggenhofen von Süden
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Meggenhofen ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Grieskirchen im Hausruckviertel mit 1514 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2018). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Grieskirchen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meggenhofen liegt auf 390 m Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 6,3 km, von West nach Ost 5,2 km. Die Gesamtfläche beträgt 18,2 km². 13,7 % der Fläche sind bewaldet, 75,8 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 37 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Januar 2018[1]):

  • Breinroith (9)
  • Breitwies (28)
  • Bruckhof (21)
  • Egg (54)
  • Erlet (25)
  • Etnischberg (12)
  • Felling (10)
  • Freinberg (11)
  • Gferet (26)
  • Hart (21)
  • Hirm (28)
  • Holzackern (43)
  • Holzhäuseln bei Hart (8)
  • Holzhäuseln bei Wilhelmsberg (13)
  • Inn (20)
  • Kirchberg (12)
  • Kröstlinghof (2)
  • Langdorf (34)
  • Meggenhofen (313)
  • Moos (7)
  • Niederbuch (24)
  • Niederetnisch (16)
  • Oberetnisch (13)
  • Obergallspach (92)
  • Oberndorf (72)
  • Pfarrhofsberg (139)
  • Radhof (10)
  • Rahof (21)
  • Roitham (147)
  • Schlatt (66)
  • Straß (21)
  • Trappenhof (3)
  • Vornbuch (16)
  • Wald (8)
  • Wilhelmsberg (99)
  • Wimm (3)
  • Zwisl (67)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Meggenhofen, Pfarrhofsberg und Wilhelmsberg.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St. Georgen bei Grieskirchen Gallspach
Aistersheim Nachbargemeinden Kematen am Innbach
Gaspoltshofen Bachmanning (Bez. Wels-Land) Offenhausen (Bez. Wels-Land)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Der Steinbacher Dienstmann Sigibert (Sigibrant) de Mekchenhoven besaß hier um 1170 einen Edelsitz. 1302 war die erste Nennung als Pfarrort. Im 14. Jahrhundert erfolgte eine mehrmalige Nennung eines Schlosses, das 1380 Wernhart Tutschenberger, 1386 Heinrich Fleischhacker und 1388 Stefan Geymann innehatte. Seit 1490 wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet.

Burgstall Meggenhofen

Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Von 1810 bis 1816 verlief die Staatsgrenze quer durch den Ort, ein Teil des Gemeindegebietes gehörte zum Königreich Bayern.

Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1.227 Einwohner, 2001 dann 1.236 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Meggenhofen
  • Theater im Bauernhof: seit 1969 jährlich im Sommer (Juni – Juli, ca. 6 Wochen) stattfindende Hoffestspiele in der Ortschaft Schlatt[2]
  • Landl Rallye: seit 1990 jährlich stattfindendes mehrtägiges Oldtimertreffen[3]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Meggenhofen gibt es einen Fußballplatz, 2 Tennisplätze, eine Stocksporthalle sowie einen Modellflugplatz.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat insgesamt 19 Mitglieder. Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2015 hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 7 ÖVP, 6 SPÖ, 4 GRÜNE und 2 FPÖ.

Bürgermeister
  • 1961–1988 Georg Hiegelsberger (ÖVP)
  • 1989–2002 Karl Harrer (ÖVP)
  • 2002–2011 Maximilian Hiegelsberger (ÖVP)
  • 2011–2018[4] Wilfried Suchy (SPÖ)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Coat of arms Meggenhofen.svg

Blasonierung: Über grünem Schildfuß, darin ein silberner, sechsstrahliger Stern, in Silber eine schwarze Elster mit goldenem Schnabel und goldenen Füßen. Die Gemeindefarben sind Weiß-Grün.

Das 1976 verliehene Gemeindewappen basiert auf dem Siegelbild des Pschenko Ketringer aus dem Jahr 1416. Die Ketringer waren ein bedeutendes Geschlecht in Ober- und Niederösterreich, das auch den Edelsitz Meggenhofen innehatte.[5]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Josef Novotny (* 1963), Komponist und Musiker (Jazz und Neue Musik)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Meggenhofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2018 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2018), (Excel)
  2. Das Theater – Theater Meggenhofen. Abgerufen am 1. Oktober 2013.
  3. Landl Rallye Chronik Seite 2. Abgerufen am 1. Oktober 2013.
  4. nachrichten.at: Bürgermeister von Meggenhofen verstorben
  5. Herbert Erich Baumert: Die Wappen der Städte, Märkte und Gemeinden Oberösterreichs (4. Nachtrag 1973–1976). In: Oberösterreichische Heimatblätter, Heft 1/2, 1977, S. 17, online (PDF) auf ooegeschichte.at