Meghalaya

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Meghalaya ist ein indischer Bundesstaat mit einer Fläche von 22.429 km² und knapp 3 Millionen Einwohnern (Volkszählung 2011). Die Hauptstadt Meghalayas ist Shillong, die Hauptsprachen sind Khasi und Garo. Neben diesen dient Englisch als weitere Amtssprache. Der Name Meghalaya stammt aus dem Sanskrit (मेघालय meghālaya) und bedeutet „Heimstätte der Wolken“.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landschaftliche Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flächenmäßig ist Meghalaya mit 22.429 km² etwas größer als das deutsche Bundesland Hessen. Der Bundesstaat misst etwa 300 Kilometer in Ost-West-Richtung und ungefähr 100 Kilometer in Nord-Süd-Richtung. Im Norden grenzt der Bundesstaat an den benachbarten Bundesstaat Assam mit den Distrikten Goalpara, Kamrup und Nowgong, und im Osten an die Distrikte Karbi Anglong und North Cachar Hills (ebenfalls Assam). Die südliche und westliche Grenze fällt zusammen mit der Staatsgrenze Indiens zu Bangladesch.[1] Meghalaya hat etwa 443 Kilometer gemeinsame Grenze mit Bangladesch. Geographisch liegt Meghalaya zwischen dem 24° 58’ und 26° 07’ nördlichen Breitengrad und dem 89° 48’ und 92° 51’ östlichen Längengrad. Topografisch besteht es überwiegend aus Berg- und Hügelland, in das Schluchten und kleine Täler eingeschnitten sind. Die Höhe über dem Meeresspiegel variiert zwischen 150 Metern und 1950 Metern. Nach Norden und Nordwesten hin bildet das Flusstal des Brahmaputra die geographische Begrenzung, nach Süden und teilweise Südwesten die Ebene des Surma (in Bangladesch) und nach Westen hin die zu Assam gehörende Region Cachar.[2][3]

Der Himmel über Meghalaya ist meist wolkenbedeckt

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Klima Meghalayas ist gemäßigt, variiert mit der Höhe über dem Meeresspiegel und steht unter dem Einfluss des Südwest-Monsuns und nordöstlicher Winde im Winter. Die Khasi und Jaintia Hills weisen ein durchgängig angenehm gemäßigtes Klima auf. In den Ebenen der Garo Hills herrscht ein feucht-warmes Klima. Die vier Jahreszeiten sind Frühling (März/April), Sommer (Monsunzeit von Mai bis September), Herbst (Oktober/November) und Winter (Dezember bis Februar). Die Regenperiode der Monsunzeit beginnt üblicherweise in der dritten Maiwoche und sie dauert bis Ende September, manchmal auch bis Mitte Oktober. Der durchschnittliche Jahresniederschlag liegt im Westen Meghalayas bei 2600 mm, im nördlichen Meghalaya zwischen 2500 und 3000 mm und im Südosten bei 4000 mm. Den größten Niederschlag gibt es an den Südhängen der Khasi Hills, die die regenreichsten Regionen der ganzen Welt überhaupt darstellen. In Cherrapunji (Sohra), dem „nassesten Ort der Welt“ werden im Mittel 12.000 mm Jahresniederschlag registriert.[4][5]

Größte Städte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Luftbild der Hauptstadt Shillong

(Stand: Volkszählung 2001)

Stadt Einwohner
Shillong 132.876
Tura 58.391
Mawlai 38.241
Nongthymmai 34.209
Jawai 25.023
Pynthorumkhrah 22.108
Nongstoin 22.003

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Demografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sprachen in Meghalaya
Sprache Prozent
Khasi
  
47,05 %
Garo
  
31,41 %
Bengalisch
  
8,04 %
Nepali
  
2,26 %
Hindi
  
2,17 %
Marathi
  
1,67 %
Assamesisch
  
1,58 %
Maram
  
1,53 %
Rabha
  
0,97 %
Koch
  
0,90 %
Sprachfamilien:
  • austronesisch
  • indoarisch
  • tibetobirmanisch
  • Quelle: Zenus 2001[6]

    Nach der Volkszählung 2011 hat Meghalaya 2.964.007 Einwohner. Die Bevölkerungsdichte liegt mit 132 Einwohnern pro Quadratkilometer deutlich unter dem gesamtindischen Durchschnitt von 382 Einwohnern pro Quadratkilometer.[7] 20,1 % der Einwohner Meghalayas leben in Städten.[8] Von der Bevölkerung des Bundesstaates gehört eine große Mehrheit von 85,9 % (Volkszählung 2001) der Stammesbevölkerung (scheduled tribes) an. Die beiden größten unter den 17 in Meghalaya verzeichneten Stämmen sind die Khasi, die im östlichen Teil des Bundesstaats siedeln, und die Garo im Westen Meghalayas. Zusammen machen diese beiden Volksgruppen über 90 % der Stammesbevölkerung aus. Weitere Stämme sind die Hajong, Raba, Koch und Synteng (Jaintia).[9]

    Sprachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die beiden Hauptsprachen Meghalayas sind Khasi und Garo, die Sprachen der beiden gleichnamigen Hauptstämme. Khasi wird nach der Volkszählung 2001 von 47,0 % der Bevölkerung gesprochen und gehört zum Zweig der Mon-Khmer-Sprachen der austroasiatischen Sprachfamilie. Garo gehört zu den tibetobirmanischen Sprachen und wird von 31,4 % der Einwohner des Bundesstaats gesprochen. Ebenfalls tibetobirmanisch sind die kleineren Stammessprachen Maram (1,5 %), Rabha (1,0 %) und Koch (0,9 %). Unter der nicht-indigenen Bevölkerung sind die indoarischen Sprachen Bengali (8,0 %), Nepali (2,3 %), Hindi (2,2 %), Marathi (1,7 %) und Asamiya (1,6 %) verbreitet. Als Amtssprachen dienen Khasi, Garo und Englisch.

    Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Religionen in Meghalaya
    Religion Prozent
    Christentum
      
    74,6 %
    Hinduismus
      
    11,5 %
    Islam
      
    4,4 %
    Andere
      
    9,5 %
    Quelle: Zensus 2001[10]

    Meghalaya ist neben den ebenfalls in Nordostindien gelegenen Bundesstaaten Nagaland und Mizoram einer von drei mehrheitlich christlichen Bundesstaaten Indiens. Durch die Missionstätigkeit von Baptisten ist ein großer Teil der Stammesbevölkerung zum Christentum übergetreten. Laut der Volkszählung 2011 sind 75 Prozent der Einwohner Meghalayas Christen. Hindus (12 Prozent) und Muslime (4 Prozent) sind in der Minderheit. 9 Prozent der Bevölkerung werden in den Volkszählungsstatistiken unter „übrige Religionen“ verzeichnet. Hierbei handelt es sich vor allem um animistische Glaubensformen der indigenen Bevölkerung.

    Seitens der katholischen Kirche bestehen in Meghalaya das Erzbistum Shillong (Distrikte Ri-Bhoi und East Khasi Hills) sowie die Bistümer Jowai (East und West Jaintia Hills), Nongstoin (South West und West Khasi Hills) und Tura (East, North, South, South West und West Garo Hills).

    Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Kartenausschnitt aus der Imperial Gazetteer of India (1909):
    Garo- und Jaintia-Berge sind als britischer Besitz gekennzeichnet (rosa), die Khasi-Berge als indirekte Herrschaft (gelblich)

    Zur Zeit Britisch-Indiens standen nur das Garo-Bergland und die Jaintia-Berge unter direkter britischer Herrschaft, während die Khasi-Berge sich nur in loser Abhängigkeit befanden und sich weitestgehend selbst verwalteten. Eine weitreichende Folge der Kolonialherrschaft war die Christianisierung eines großen Teils der Bevölkerung, die zuvor überwiegend animistischen Vorstellungen anhing, durch britische und amerikanische Missionare in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nach der Unabhängigkeit Indiens 1947 wurde die Region in Form zweier Distrikte (Garo Hills und United Khasi and Jainthia Hills) an den Bundesstaat Assam angegliedert. Der Bundesstaat Assam wies eine außerordentliche sprachlich-ethnische Heterogenität auf. Die Väter der im Jahr 1950 in Kraft getretenen indischen Verfassung nahmen insofern darauf Rücksicht, als die Verfassung Sonderregelungen für die sogenannten Stammesgebiete (tribal areas) im Bergland Assams vorsah. Die zu den Stammesgebieten gehörenden Distrikte erhielten ein gewisses Selbstverwaltungsrecht und die Verfassung sah explizit auch die Möglichkeit vor, dass sie durch die Zentralregierung aus Assam ausgegliedert und zu eigenen Bundesstaaten erhoben werden konnten, wenn dies zweckmäßig erschien.

    Assam und der indische Nordosten im Jahr 1960. Meghalaya entstand später aus den beiden autonomen Distrikten Garo Hills und United Khasi and Jaintia Hills

    Im Jahr 1960 kam es zu einer entscheidenden Entwicklung, die den Stein hin zur Bildung Meghalayas als eigenem Bundesstaat ins Rollen brachte. Das Parlament Assams verabschiedete den Assam Official Language Act, 1960, ein Gesetzespaket, das die Einführung des Assamesischen als ausschließliche Verwaltungssprache des Bundesstaates Assam vorsah. Das Gesetz richtete sich vor allem gegen die von vielen ethnischen Assamesen als bedrohlich wahrgenommene Präsenz der bengalischen Sprache in Assam, die durch Zuwanderer aus Westbengalen und Ostpakistan (heute Bangladesch) Zulauf erhielt. Die Stammesvölker Assams sahen jedoch auch ihre eigene kulturelle Identität bedroht und protestierten gegen das Gesetz. 1960 wurde auf einer Konferenz in Shillong die All Party Hill Leaders’ Conference (APHLC) als Interessenvertretung der Stammesvölker gegründet. Die APHLC forderte die Ausgliederung der Stammesgebiete aus Assam und deren Zusammenschluss in Form eines neuen eigenen Bundesstaats. Dies wurde jedoch nicht nur von der Regierung Assams, sondern auch von der indischen Zentralregierung abgelehnt. Es kam in den folgenden Jahren zu einer Reihe von Verhandlungen und verschiedene Kommissionen wurden gebildet, um eine Kompromisslösung zu finden. 1967 wurde auch der Assam Official Language Act dahingehend modifiziert, dass in den Stammesgebieten Englisch und nicht Assamesisch die Amtssprache sein sollte, so wie die Stammesvölker dies gefordert hatten. Die APHLC war jedoch nicht mehr zu Kompromissen bereit und beharrte auf ihrer Forderung nach einem eigenen Bundesstaat. Am 11. September 1968 gab die indische Regierung unter Indira Gandhi ihre Absicht bekannt, einen separaten Hill state aus den beiden Distrikten Garo Hills und United Khasi and Jainthia Hills zu schaffen. Der Geograph Shiba P. Chatterjee schlug den Namen ‚Meghalaya‘ für den neues Staat vor.

    Am 2. April 1970 wurde der Autonome Staat Meghalaya durch Premierministerin Indira Gandhi offiziell in Shillong inauguriert. Meghalaya war weiterhin Bestandteil Assams, genoss jedoch weitestgehende Autonomie und hatte eine eigene Legislativversammlung. Nach der Ankündigung der Regierung Indira Gandhis vom 3. September 1970, dass die bisherigen Unionsterritorien Manipur und Tripura zu vollwertigen Bundesstaaten erhoben werden sollten, forderten die politischen Führer der APHLC denselben Status für Meghalaya. Am 10. November 1970 sagte die Premierministerin Meghalaya ebenfalls diesen Status zu. Der Bundesstaat wurde offiziell am 21. Januar 1972 gegründet. Shillong, die bisherige Hauptstadt Assams, wurde Hauptstadt Meghalayas und Assam verlegte seine Hauptstadt nach Gauhati.

    Nach Erreichen der Bundesstaatlichkeit geriet die Politik in Meghalaya in ein ruhigeres Fahrwasser. Die großen Massendemonstrationen und Streikaktionen, die die APHLC in den 1960ern veranstaltet hatte, hörten auf. Der Bundesstaat ist auch von den schwerwiegenden ethnischen Auseinandersetzungen und Gewalttätigkeiten, die andere Staaten des indischen Nordosten (insbesondere Assam, Nagaland und Manipur) erschütterten, weitgehend frei geblieben. Während der Jahre 1979 bis 1985 griff die im Nachbarstaat Assam aktive Assam-Bewegung zum Teil auch auf Meghalaya über, nahm hier aber längst nicht solche Ausmaße wie in Assam an.

    Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Politisches System[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die Legislative des Bundesstaates Meghalaya besteht aus einem Einkammernparlament, der Meghalaya Legislative Assembly. Die 60 Abgeordneten des Parlaments werden alle fünf Jahre durch Direktwahl in 60 Einpersonenwahlkreisen bestimmt. Dabei gilt, wie überall in Indien, das relative Mehrheitswahlrecht nach britischem Vorbild. Das Parlament hat seinen Sitz in Shillong. Der Chief Minister (Regierungschef) Meghalaya, wird vom Parlament gewählt. An der Spitze des Bundesstaats steht jedoch der vom indischen Präsidenten ernannte Gouverneur (Governor). Seine Hauptaufgaben sind die Ernennung des Chief Ministers und dessen Beauftragung mit der Regierungsbildung. Höchster Gerichtshof Meghalayas ist seit 2012 der Meghalaya High Court in Shillong. Vor 2012 befand sich Meghalaya im Jurisdiktionsbereich des Gauhati High Court.[11]

    Meghalaya stellt zwei Abgeordnete in der Lok Sabha, dem Unterhaus des indischen Parlaments, und einen im Oberhaus, der Rajya Sabha.

    Parteien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Sitzverteilung nach der
    Parlamentswahl 2018[12]
    INC 21
    NPP 20
    UDP 6
    PDF 4
    HSPDP 2
    BJP 2
    NCP 1
    KHNAM 1
    Unabhängige 3
    Gesamt 60
    Die Wahl im Wahlkreis William Nagar wurde auf den 27. April 2018 ver­schoben, nachdem der dortige NCP-Kandidat am 18. Februar 2018 bei einem Attentat ums Leben gekommen war. Die Nachwahl gewann der NPP-Kandidat.[13][14]

    Die Parteienlandschaft Meghalayas wurde traditionell von der Kongresspartei (INC) auf der einen und einer Reihe von Regionalparteien auf der anderen Seite geprägt. Die Parteienlandschaft ist relativ stark zersplittert, was zu einer gewissen Kurzlebigkeit der Regierungen führt. Seit Gründung des Bundesstaates 1972 bis zum Jahr 2018 amtierten 20 Regierungen (durchschnittliche Dauer 2,3 Jahre). Die All Party Hill Leaders’ Conference (APHLC), die in den 1960ern und frühen 1970ern die Bewegung zur Gründung des Bundesstaats vorangetragen hatte, hätte möglicherweise das Potential gehabt, eine starke Regionalpartei im Bundesstaat zu werden. Sie schloss sich aber im Jahr 1976 unter Führung des damaligen Chief Ministers zum großen Teil der Kongresspartei an. Zwar führten andere APHLC-Mitglieder die Partei weiter, jedoch erholte diese sich nicht mehr von diesem Schlag und verschwand später von der politischen Bildfläche. Seitdem existieren verschiedene Regionalparteien neben der Kongresspartei, wobei meist keine dieser Parteien stark genug ist, die absolute Mehrheit zu erringen.

    Als Ergebnis der Parlamentswahl im Februar 2013 gewann die Kongresspartei 29 von 60 Wahlkreisen. Fünf Regionalparteien waren danach im Parlament vertreten: Die United Democratic Party (UDP) mit acht, die Hill State People’s Democratic Party (HSPDP) mit vier, die National People’s Party (NPP) mit zwei sowie der Garo National Council (GCC) und die North East Social Democratic Party (NESDP) mit jeweils einem Abgeordneten. Dazu kamen die überregionale Nationalist Congress Party mit zwei Sitzen und dreizehn unabhängige Abgeordnete. Als Ergebnis der Wahl wurde der Kongress-Politiker Mukul Sangma, der bereits seit dem 20. April 2010 das Amt des Chief Ministers ausübte, mit der Unterstützung der NCP und elf unabhängiger Abgeordneten im Amt bestätigt.[15] Bei der gesamtindischen Parlamentswahl 2014 ging von den zwei Wahlkreisen in Meghalaya einer an die Kongresspartei und einer an die NPP.

    Bei der Parlamentswahl in Meghalaya am 27. Februar 2018 wurde die Kongresspartei mit 21 Mandaten trotz Verlusten erneut stärkste Partei. Die NPP gewann 20, die UDP 6, die im Vorjahr gegründete People’s Democratic Front 4, die BJP und HSPDP jeweils 2 und andere bzw. Unabhängige insgesamt 5 Mandate.[12] Am 6. März wurde der NPP-Parteiführer Conrad Sangma an der Spitze einer Mehrparteienkoalition aus NPP, UDP, HSPDP, PDF und BJP als neuer Chief Minister vereidigt.[16]

    Verwaltungsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Aktuelle Distrikteinteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Der Bundesstaat Meghalaya ist in 11 Distrikte untergliedert. Zur Zeit der letzten Volkszählung 2011 waren es noch 7 Distrikte. Im Jahr 2012 wurden vier neue Distrikte gebildet: South West Khasi Hills aus Teilen des Distrikts West Khasi Hills, North Garo Hills aus Teilen von East Garo Hills und South West Garo Hills durch Abtrennung von West Garo Hills. Zusätzlich wurde der Distrikt Jaintia Hills in die beiden Distrikte East Jainthia Hills und West Jainthia Hills geteilt.

    In der folgenden Tabelle sind die Einwohnerzahlen und Bevölkerungsdichte nach der Volkszählung 2011 angegeben (in den alten Distriktgrenzen):[17]

    Die 11 Distrikte Meghalayas
    Entwicklung der Distrikteinteilung in Meghalaya seit 1972
    neu gebildete Distrikte
    Distrikt
    (2011)
    Verwaltungssitz Fläche Einwohner
    (2011)
    Bev.-
    dichte
    East Garo Hills Williamnagar 000000000002603.00000000002.603 km² 000000000317618.0000000000317.618 000000000000122.0000000000122 Ew./km²
    East Khasi Hills Shillong 000000000002822.00000000002.822 km² 000000000824059.0000000000824.059 000000000000292.0000000000292 Ew./km²
    Jaintia Hills Jowai 000000000003814.00000000003.814 km² 000000000392852.0000000000392.852 000000000000103.0000000000103 Ew./km²
    Ri Bhoi Nongpoh 000000000002370.00000000002.370 km² 000000000258380.0000000000258.380 000000000000109.0000000000109 Ew./km²
    South Garo Hills Baghmara 000000000001852.00000000001.852 km² 000000000142574.0000000000142.574 000000000000077.000000000077 Ew./km²
    West Garo Hills Tura 000000000003716.00000000003.716 km² 000000000642923.0000000000642.923 000000000000132.0000000000132 Ew./km²
    West Khasi Hills Nongstoin 000000000005282.00000000005.282 km² 000000000385601.0000000000385.601 000000000000073.000000000073 Ew./km²

    Nach der Distriktneueinteilung im Jahr 2012 veränderte Grenzen.

    Historische Entwicklung der Distrikteinteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Nach der Gründung Meghalayas im Jahr 1972 bestanden zwei Distrikte: Garo Hills und United Khasi and Jaintia Hills. In den folgenden Jahrzehnten wurden neue Distrikte gebildet und die Zahl der Distrikte vermehrte sich auf 11:[18]

    Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Brandrodung (Jhum) in Meghalaya
    Mawphlang-Staudamm

    Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    • Bettina Witte: Khasi – Im Land der Frauen. Nima Productions für ARTE/ZDF, Deutschland 2012 (43 Min.; Lebensweise der Khasi; Video auf YouTube).
    • Uschi Madeisky, Klaus Werner: Die Töchter der sieben Hütten – Matriarchat der Khasi in Indien. Colorama Film für ARTE/ZDF, Deutschland 1997 (56 Min.; Info).
    • Uschi Madeisky, Klaus Werner: Trommeln Der Liebe – Bräutigamraub bei den Garo in Indien. Colorama Film für NDR, Deutschland 2001 (60 Min.; Info)
    • Uschi Madeisky, Klaus Werner: Wo dem Gatten nur die Nacht gehört – Besuchsehe bei den Jaintia in Indien. Colorama Film für NDR, Deutschland 1999 (60 Min.; Info)

    Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

     Commons: Meghalaya – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
     Wiktionary: Meghalaya – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

    Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    1. Meghalaya. Webseite der Regierung von Meghalaya, abgerufen am 3. April 2018 (englisch).
    2. Report on MEGHALAYA STATE PROFILE. Indisches Ministerium für Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen, Februar 2016, abgerufen am 13. April 2018 (pdf, englisch).
    3. India State of Forest Report 2009: 7.18 Meghalaya. Indisches Landwirtschaftsministerium, 2009, abgerufen am 13. April 2018 (pdf, englisch).
    4. Meghalaya. The Offical Web Portal of Government of Meghalaya, abgerufen am 13. April 2018 (englisch).
    5. About Meghalaya. The Official website of Meghalaya Tourism, abgerufen am 13. April 2018 (englisch).
    6. indische Volkszählung von 2001
    7. Census of India 2011: Distribution of population, sex ratio, density and decadal growth rate of population : 2011. (Memento vom 9. April 2011 im Internet Archive)
    8. Census of India 2011: Provisional Population Totals - India - Rural-Urban Distribution. (PDF; 8,1 MB)
    9. Census of India 2001: Meghalaya. Data Highlights: The Scheduled Tribes (PDF; 45 kB)
    10. Census of India 2011: Population by religious community.
    11. The North-Eastern Areas (Reorganisation) and Other Related Laws (Amendment) Bill, 2012. PRS Legislative Research, Mai 2012, abgerufen am 7. November 2017 (englisch).
    12. a b Meghalaya Result. Indian Election Commission, abgerufen am 4. März 2018 (englisch).
    13. Meghalaya Assembly Election 2018: Voting for 59 constituencies begins in over 3,000 polling stations amid tight security. firstpost.com, 3. März 2018, abgerufen am 5. März 2018 (englisch).
    14. Williamnagar Assembly by-election result: NPP's Marcuise Marak defeats nearest rival by 4,860 votes. India TV News, 1. Mai 2018, abgerufen am 9. Mai 2018 (englisch).
    15. The Times of India, 5. März 2013: "Mukul Sangma sworn in as Meghalaya chief minister".
    16. Shiv Sahay Singh: Conrad Sangma sworn in as Meghalaya CM. The Hindu, 6. März 2018, abgerufen am 17. März 2018 (englisch).
    17. Census of India 2011: Provisional Population Totals. Paper 1 of 2011: Meghalaya. (PDF; 18,7 MB)
    18. Basic Facts. Department of Information and Public Relations, Meghalaya, abgerufen am 2. April 2018 (englisch).
    19. a b District Profile. Distriktbüro East Khasi Hills, abgerufen am 2. April 2018 (englisch).
    20. Welcome to South Garo Hills District. Distriktbüro South Garo Hills, abgerufen am 2. April 2018 (englisch).
    21. Welcome. Distriktbüro North Garo Hills, abgerufen am 2. April 2018 (englisch).
    22. Introduction. Distriktbüro West Jaintia Hills, abgerufen am 2. April 2018 (englisch).
    23. About The District "South West Khasi Hills". Distriktbüro South West Khasi Hills, abgerufen am 2. April 2018 (englisch).
    24. District at a glance. Distriktbüro South West Garo Hills, abgerufen am 2. April 2018 (englisch).

    Koordinaten: 25° 30′ N, 92° 0′ O