Mehdi Mahdavikia

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Mehdi Mahdavikia
Mehdi Mahdavikia - Persepolis Sepahan Hazfi Cup final.jpg
Spielerinformationen
Geburtstag 24. Juli 1977
Geburtsort TeheranIran
Größe 172 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
1991–1995 Bank Melli Teheran
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1995–1998 Persepolis Teheran 54 (18)
1998–1999 VfL Bochum 12 0(3)
1999–2007 Hamburger SV 211 (26)
2007–2010 Eintracht Frankfurt 32 0(0)
2010–2011 Azin Steel Teheran 34 0(4)
2011 Damash Gilan 14 0(0)
2012–2013 Persepolis Teheran 26 0(3)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1996–2009 Iran 111 (13)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2015– Hamburger SV Jugend (Offensiv-Trainer)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Mehdi Mahdavikia (* 24. Juli 1977 in Teheran) ist ein ehemaliger iranischer Fußballspieler und heutiger -trainer.

Karriere als Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mahdavikia spielte in seiner Jugend für den iranischen Klub Bank Melli Teheran. Im Jahr 1995 wurde er als Spieler von Bank Melli Teheran mit dem Goldenen Schuh ausgezeichnet. Seinen Durchbruch schaffte er mit seinem Wechsel zum iranischen Spitzenclub Persepolis Teheran im Jahr 1995, mit dem er drei Meisterschaften feierte und bei dem er iranischer Fußballnationalspieler wurde. Im Januar 1999 – nach der für ihn erfolgreichen WM 1998 – wechselte er zum VfL Bochum. Bereits ein halbes Jahr später ging der Flügelstürmer, der sich sowohl als klassischer Rechtsaußen als auch im rechten Mittelfeld wohlfühlt, nach dem Abstieg der Bochumer aus der Fußball-Bundesliga zum Hamburger SV. Aufgrund seiner unvergessenen Flügelläufe und zahlreichen Torvorlagen avancierte er zum Publikumsliebling. Ab der Saison 2005/06 wurde er meistens als rechter Verteidiger in der Viererkette eingesetzt. Nach acht Spielzeiten beim Hamburger SV wechselte Mahdavikia im Juni 2007 ablösefrei zu Eintracht Frankfurt. Am 25. Januar 2010 gab Eintracht Frankfurt bekannt, dass Mehdi Mahdavikia mit sofortiger Wirkung zum iranischen Hauptstadtclub Azin Steel Teheran wechselt. Im Sommer 2011 wechselte er zum Iranian Pro League Aufsteiger Damash Gilan, wo er sich jedoch nicht besonders wohlfühlte. Deswegen wechselte er nach einem halben Jahr zu seinem ehemaligen Verein Persepolis Teheran[1], für den er bis zum 14. März 2013 spielte und dann seine Karriere beendete.

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mahdavikia spielte über 100-mal für die Iranische Fußballnationalmannschaft. Im August 2006 wurde Mahdavikia zum neuen Kapitän der iranischen Nationalmannschaft bestimmt und trat damit die Nachfolge von Ali Daei an.

Das Auflaufen mit grünen Armbändern bei einem Länderspiel gegen Südkorea in Seoul nach den Iranischen Präsidentschaftswahlen wurde im Iran als sensationelle Parteinahme für die Opposition gewertet.[2]

Karriere als Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Saison 2015/16 kehrte Mahdavikia als Jugendtrainer zum HSV zurück. Für die Altersklassen U16-U19 arbeitete er fortan als Trainer für die Offensive.[3]

Erfolge/Titel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Nationalspieler

Mit seinen Vereinen

Auszeichnungen

Privatleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mahdavikia ist verheiratet und hat eine Tochter. Von Dezember 2005 bis April 2006 war er mit Samira Samii verheiratet, die sich aber scheiden ließ, weil er noch mit seiner ersten Ehefrau verheiratet war.[4][5]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fußball - Iran: Mahdavikia kehrt zu Persepolis zurück STIMME.de am 31. Dezember 2011
  2. Mutige Kicker helfen Opposition im Iran
  3. Hamburger Morgenpost: Von St. Pauli zum HSV: Jugend-Coach: Christian Rahn wird wieder Rothose, abgerufen am 25. Juni 2015
  4. Berliner Zeitung: Fußball-Beraterin im Interview: "Viele können ihren Hals nicht vollkriegen". Abgerufen am 24. August 2016.
  5. Welche Rolle spielt die mysteriöse Managerin? 12. Februar 2013, abgerufen am 24. August 2016.
Vorgänger Amt Nachfolger
Shinji Ono Asiens Fußballer des Jahres
2003
Ali Karimi