Mehna

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Mehna
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Mehna hervorgehoben
Koordinaten: 50° 58′ N, 12° 19′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Altenburger Land
Verwaltungs­gemeinschaft: Rositz
Höhe: 240 m ü. NHN
Fläche: 4,7 km2
Einwohner: 294 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 63 Einwohner je km2
Postleitzahl: 04626
Vorwahl: 034495
Kfz-Kennzeichen: ABG, SLN
Gemeindeschlüssel: 16 0 77 031
Gemeindegliederung: Hauptort, 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfstraße 32a
04626 Mehna
Bürgermeister: Jens Stallmann
Lage der Gemeinde Mehna im Landkreis Altenburger Land

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Mehna ist eine Gemeinde im thüringischen Landkreis Altenburger Land. Sie liegt etwa neun Kilometer westlich von Altenburg und ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Rositz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick über Mehna

Mehna liegt westlich von Altenburg im Altenburger-Zeitzer-Lösshügelland, einem Ausläufer der Leipziger Tieflandbucht um Schmölln und Dobitschen. Angrenzende Gemeinden sind Dobitschen, Göllnitz und Starkenberg im Landkreis Altenburger Land. Südlich des Dorfs befindet sich der Kleine Gerstenbach, ein Quellfluss des Gerstenbachs.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsteile von Mehna sind Rodameuschel und Zweitschen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juli 1172 ist der Ort erstmals urkundlich erwähnt worden.[2] Mehna gehörte zum wettinischen Amt Altenburg,[3][4] welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte Mehna bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)[5] bzw. zum Landratsamt Altenburg (ab 1900).[6] Das Dorf gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam es zum Landkreis Altenburg.

Am 1. Juli 1950 sind die Orte Rodameuschel und Zweitschen nach Mehna eingemeindet worden. Bei der zweiten Kreisreform in der DDR wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam die Gemeinde Mehna mit dem Kreis Schmölln an den Bezirk Leipzig, der seit 1990 als Landkreis Schmölln zu Thüringen gehörte und 1994 im Landkreis Altenburger Land aufging. Vom 1. Januar 1992 bis 31. Dezember 2018 gehörte die Gemeinde Mehna der Verwaltungsgemeinschaft Altenburger Land an, deren Sitz sich auch in Mehna befand. Diese wurde aufgelöst und Mehna wechselte in die Verwaltungsgemeinschaft Rositz. Nach der Wende wurde im Ort eine Agrargenossenschaft gegründet.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994: 402
  • 1995: 402
  • 1996: 399
  • 1997: 400
  • 1998: 385
  • 1999: 380
  • 2000: 379
  • 2001: 360
  • 2002: 364
  • 2003: 360
  • 2004: 362
  • 2005: 363
  • 2006: 354
  • 2007: 347
  • 2008: 360
  • 2009: 350
  • 2010: 344
  • 2011: 322
  • 2012: 313
  • 2013: 308
  • 2014: 293
  • 2015: 289
  • 2016: 291
  • 2017: 294
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 setzt sich der Gemeinderat wie folgt zusammen:

  • DIE LINKE - 2 Sitze (27,1 %)
  • Freie Wählervereinigung Mehna - 2 Sitze (37,4 %)
  • DIE REGIONALEN - 2 Sitze (35,5 %)

Die Wahlbeteiligung lag bei 70,6 % (−0,5 %p).

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit dem 29. Juni 1997 Jens Stallmann. Er wurde zuletzt am 5. Juni 2016 mit einer Mehrheit von 66,5 % und einer Wahlbeteiligung von 86,9 % (+ 15,8 %p) im Amt bestätigt. Vorherige Bürgermeisterin war Karola Engelmann.[7]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mehna – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 177.
  3. Das Amt Altenburg im Buch Geographie für alle Stände, ab S. 201
  4. Die Orte des Amts Altenburg ab S.83
  5. Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900
  6. Das Landratsamt Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900
  7. Ergebnisse der Bürgermeisterwahl Landeswahlleiter Thüringen, abgerufen am 1. August 2016