Meißendorf

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Meißendorf
Koordinaten: 52° 43′ 46″ N, 9° 51′ 1″ O
Höhe: 40 m
Einwohner: 1663
Eingemeindung: 1. Februar 1971
Postleitzahl: 29308
Vorwahl: 05056
Das ehemalige Herrenhaus Gut Sunder

Meißendorf ist eine Ortschaft in der Gemeinde Winsen (Aller) im niedersächsischen Landkreis Celle.

Alter Bauernhof in Meißendorf

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt sechs Kilometer nordwestlich von Winsen (Aller). Durch den Ort fließt die Meiße, die ihm auch den Namen gab.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Februar 1971 wurde Meißendorf in die Gemeinde Winsen (Aller) eingegliedert.[1]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsbürgermeister ist Wilhelm Claus Köhler (CDW).

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmale in Meißendorf

Grünflächen und Naherholung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unmittelbar angrenzend an den im Südwesten von Meißendorf liegenden Hüttensee mit seinem Campingplatz befindet sich das 815 ha große Naturschutzgebiet Meißendorfer Teiche/Bannetzer Moor, das wegen seiner artenreichen Brutvogelwelt und als Rastgebiet für Zugvögel von überregionaler Bedeutung ist.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannt ist Meißendorf durch den dort ansässigen Fallschirmsportverein Hannover mit seinem Sprungbetrieb auf dem Sonderlandeplatz Brunsiek. In den 1970er Jahren vom Olympiasieger und Bundestrainer im Springreiten Hermann Schridde gegründet, bietet er den Interessierten neben der Möglichkeit zum Tandemsprung auch Schulungsprogramme bis zum Erwerb der Fallschirmsprunglizenz an. Zudem wird in Meißendorf alljährlich die einzige Heidekönigin im Landkreis Celle gewählt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Meißendorf sind 1666 Einwohner mit Erstwohnsitz und 224 mit Zweitwohnsitz gemeldet, hinzu kommt noch ein Campingplatz, der Campingpark Hüttensee, mit rund 100 Dauerstellplätzen und ein Mobilheimplatz. In Meißendorf betreiben noch mehrere Bauernhöfe die Landwirtschaft, außerdem ist ein großer Reiterhof am Rande des Dorfes. Der Naturschutzbund Deutschland, Landesverband Niedersachsen betreibt auf Gut Sunder ein Naturschutzseminar mit jährlich 600 Seminarteilnehmern und etwa 1000 Tagungsteilnehmern, hinzu kommen Hotel- und Tagesgäste.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Andree Hesse: Der Judaslohn. Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2005, ISBN 9783805208000. (Kriminalroman, der auf dem Truppenübungsplatz und in Eichendorf [= Meißendorf] spielt)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 223.
  2. NABU-Gut Sunder (Memento2des Originals vom 14. Mai 2007 im Webarchiv archive.is) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nabu-gutsunder.de