Meike Evers

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Meike Evers (* 6. Juni 1977 in Berlin) ist eine deutsche Ruderin.

Die Kriminalkommissarin, die bei den Junioren im Einer und im Zweier startete und 1995 im Einer und 1993 im Doppelvierer Junioren-Weltmeisterin wurde, ist eine vielseitige Ruderin in Sachen Einer, Doppelzweier und -vierer. 1997 wurde Evers Weltmeisterin im Doppelzweier, 1999 Weltmeisterin im Doppelvierer.

Nach einem schlechten Ergebnis bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta (Platz 13 im Einer), wurde sie 2000 in Sydney zusammen mit Manja Kowalski, Manuela Lutze und Kerstin Kowalski sowie 2004 in Athen mit Kathrin Boron, Manuela Lutze und Kerstin El-Qalqili jeweils Olympiasiegerin im Doppelvierer.

Für ihre sportlichen Leistungen wurde sie am 16. März 2005 mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.[1]

Meike Evers ist als Anti-Doping-Vertrauensperson im DOSB sowie als Mitglied der WADA-Athletenkommission tätig.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rupert Kaiser: Olympia Almanach. Kassel 2004 ISBN 3-89784-246-7.
  • Nationales Olympisches Komitee für Deutschland (Hrsg.): Athen 2004. Die deutsche Olympiamannschaft. 2004 Frankfurt am Main.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Meike Evers in der Datenbank von Sports-Reference (englisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pressemitteilung des Bundespräsidialamtes vom 16. März 2005: … die Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes an die Medaillengewinner der Olympischen und Paralympischen Spiele 2004 …
  2. Deutsche Sportjugend im DOSB e. V.: Sport ohne Doping! 2009, S. 21.