Meike Schlüter

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Meike Schlüter liest 2010 im Museum für Naturkunde (Berlin) aus dem ersten Band der deutschsprachigen Gesamtausgabe von Jean-Henri Fabres Erinnerungen eines Insektenforschers.

Meike Schlüter (verheiratete Rötzer;[1] * 18. Mai 1971 in Bielefeld) ist eine deutsche Schauspielerin und Verlagslektorin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach ihrem Abitur am Internat Birklehof absolvierte Meike Schlüter in den Jahren 1992 bis 1996 ihre Ausbildung an der Münchener Otto-Falckenberg-Schule. Bühnenerfahrung sammelte sie zunächst in der Spielzeit 1996/97 am Badischen Staatstheater, Karlsruhe, und anschließend bis 2000 an den Bühnen der Landeshauptstadt Kiel. Weitere Stationen waren das Altonaer Theater in Hamburg und die Berliner Sophiensaele.

Während dieser Zeit stand sie für die zwei Kinofilme Einer meiner ältesten Freunde (1994) und Nach Fünf im Urwald (1995) vor der Kamera. In den Jahren 2002 bis 2004 spielte sie in der Fernsehserie Hinter Gittern – Der Frauenknast die Rolle der „Kerstin Herzog“, zunächst als Gefangene und dann als „Dr. Kerstin Herzog“. Es folgte die Rolle der „Nachtschwester“ in der preisgekrönten Komödie Aus der Tiefe des Raumes – ...mitten ins Netz! (2004).

Neben Sprechertätigkeiten für verschiedene Radiosender und zahlreichen Lesungen arbeitet sie seit 2008 als Lektorin für den Verlag Matthes & Seitz Berlin. Sie ist mit dessen Leiter Andreas Rötzer verheiratet.[2]

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2007: Christoph Kalkowski/Matthias Wittekindt: Der Kongreß der Supervisionäre (Philip) – Regie: Christoph Kalkowski (Hörspiel – RBB)
  • 2020: Mariette Navarro / Leopold Verschuer: Ausbreitungszone – Regie: Leopold Verschuer (Hörspiel Deutschlandfunkkultur)[1]
  • 2021: Romance Scam − Feature von Martina Groß – Regie: Giuseppe Maio (Deutschlandfunkkultur)[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Meike Schlüter – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Nische polieren, bis sie glänzt. In: Die Tageszeitung: taz. 12. März 2016, ISSN 0931-9085, S. 44–45 (taz.de [abgerufen am 26. Juni 2020]).
  2. Matthes & Seitz Berlin feierte das 14. Sommerfest | BuchMarkt. 2. September 2017, abgerufen am 8. Juni 2020 (deutsch).
  3. Deutschlandfunkkultur