Mein erstes Wunder

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Filmdaten
OriginaltitelMein erstes Wunder
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2002
Länge90 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
Stab
RegieAnne Wild
DrehbuchAnne Wild
ProduktionJost Hering
MusikNicholas Lens
KameraWojciech Szepel
SchnittDagmar Lichius
Besetzung

Mein erstes Wunder ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 2002. Regie führte Anne Wild, das Drehbuch stammt ebenfalls von ihr.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die elfjährige Dole trifft im Urlaub am Meer auf den Mittvierziger Hermann. Beide verstehen sich sehr gut und es entwickelt sich mehr als eine Freundschaft, die auch über den Urlaub hinausgeht. Die Familien der beiden haben kein Verständnis dafür, bis schließlich beide Familien darauf dringen, dass der Kontakt zwischen den beiden abgebrochen wird. Eines Tages steht Dole jedoch vor Hermanns Tür und „entführt“ ihn auf eine Reise, die für die beiden dort endet, wo sie begonnen hat: am Meer. Auf der Suche nach den beiden werden Hermanns Frau Margot und Doles Mutter Franziska von Zeugen wundersame Geschichten erzählt.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Nichts ist schöner als der poetische Blick auf zwei Menschen, die den Alltag bestaunen, als sei er ein Wunder in sich. Das ist Anne Wild gelungen und macht Mein erstes Wunder so unbestritten sehenswert.“

Felicitas Darschin bei Artechock[1]

„Für die Zuschauer wendet sich irgendwann jedoch all das Wunderbare in Wunderliches. Hermanns konsequente Naivität lassen ihn konturlos und unglaubwürdig erscheinen. Die ganze Liebesgeschichte wirkt konstruiert. Es bleibt dennoch eine große Intensität, die der Film zu großen Teilen der Hauptdarstellerin Henriette Confurius verdankt. Sie spielt die Dole wunderbar stur, stark und verletzlich.“

Ula Brunner bei fluter.de[2]

„Eine sensibel aufgebaute Geschichte mit raffinierten Bildkompositionen, die von überzeugenden Darstellern getragen wird und sich in ihrem kommentarreichen Geflecht aus kindlicher Charakterstudie, Weltflucht-Melancholie und der Hoffnung auf eine bessere Existenz jenseits der Alltagszwänge zu einem Glücksfall fürs deutsche Kino verdichtet.“

Auszeichnungen und Nominierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kritik von Felicitas Darschin, abgerufen am 30. Mai 2009
  2. Kritik von Ula Brunner, abgerufen am 30. Mai 2009
  3. Mein erstes Wunder. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 23. April 2017.