Mein erstes Wunder

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Film
OriginaltitelMein erstes Wunder
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2002
Länge 90 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Anne Wild
Drehbuch Anne Wild
Produktion Jost Hering
Musik Nicholas Lens
Kamera Wojciech Szepel
Schnitt Dagmar Lichius
Besetzung

Mein erstes Wunder ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 2002. Regie führte Anne Wild, das Drehbuch stammt ebenfalls von ihr.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die elfjährige Dole trifft im Urlaub am Meer auf den Mittvierziger Hermann. Beide verstehen sich sehr gut und es entwickelt sich mehr als eine Freundschaft, die auch über den Urlaub hinausgeht. Die Familien der beiden haben kein Verständnis dafür, bis schließlich beide Familien darauf dringen, dass der Kontakt zwischen den beiden abgebrochen wird. Eines Tages steht Dole jedoch vor Hermanns Tür und „entführt“ ihn auf eine Reise, die für die beiden dort endet, wo sie begonnen hat: am Meer. Auf der Suche nach den beiden werden Hermanns Frau Margot und Doles Mutter Franziska von Zeugen wundersame Geschichten erzählt.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit. Anne Wild gibt an, dass die lose Idee auf eine Zeitungsmeldung zurückgehe.[1] Die Widmung vor dem Abspann des Films könnte zudem auf autobiografische Einflüsse deuten.

„Nicht die Liebe eines Mannes zu einer Frau, nicht die Liebe eines Vaters zu seinem Kind. Es war etwas anderes“

Anne Wild: FAZ[2]

„Für meine große Liebe“

Titel vor dem Abspann des Films

Der Film wurde in Bad Doberan-Heiligendamm gedreht.[3]

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Nichts ist schöner als der poetische Blick auf zwei Menschen, die den Alltag bestaunen, als sei er ein Wunder in sich. Das ist Anne Wild gelungen und macht Mein erstes Wunder so unbestritten sehenswert.“

Felicitas Darschin bei Artechock[4]

„Für die Zuschauer wendet sich irgendwann jedoch all das Wunderbare in Wunderliches. Hermanns konsequente Naivität lassen ihn konturlos und unglaubwürdig erscheinen. Die ganze Liebesgeschichte wirkt konstruiert. Es bleibt dennoch eine große Intensität, die der Film zu großen Teilen der Hauptdarstellerin Henriette Confurius verdankt. Sie spielt die Dole wunderbar stur, stark und verletzlich.“

Ula Brunner bei fluter.de[5]

„Eine sensibel aufgebaute Geschichte mit raffinierten Bildkompositionen, die von überzeugenden Darstellern getragen wird und sich in ihrem kommentarreichen Geflecht aus kindlicher Charakterstudie, Weltflucht-Melancholie und der Hoffnung auf eine bessere Existenz jenseits der Alltagszwänge zu einem Glücksfall fürs deutsche Kino verdichtet.“

Auszeichnungen und Nominierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mein erstes Wunder ¦ Filme ¦ Schnitt Online. Abgerufen am 17. April 2021.
  2. Hans-Dieter Seidel: Kino: Anne Wilds Regiedebüt „Mein erstes Wunder“. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 17. April 2021]).
  3. Martin Dostal: Welche Filme wurden in Bad Doberan-Heiligendamm gedreht? 24. April 2019, abgerufen am 17. April 2021 (deutsch).
  4. Kritik von Felicitas Darschin, abgerufen am 30. Mai 2009
  5. Kritik von Ula Brunner (Memento vom 12. Juli 2012 im Webarchiv archive.today), abgerufen am 30. Mai 2009
  6. Mein erstes Wunder. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 23. April 2017.Vorlage:LdiF/Wartung/Zugriff verwendet