Meine teuflisch gute Freundin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Filmdaten
OriginaltitelMeine teuflisch gute Freundin
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2018
Länge100 Minuten
AltersfreigabeFSK 6[1]
Stab
RegieMarco Petry
DrehbuchRochus Hahn,
Marco Petry, basierend auf einer Vorlage von Hortense Ullrich
ProduktionSolveig Fina,
Helge Sasse,
Sonja Ewers
KameraStephan Schuh
SchnittMartin Wolf
Besetzung

Meine teuflisch gute Freundin (Arbeitstitel: How to be Really Bad) ist eine deutsche Komödie von Marco Petry aus dem Jahr 2018 mit Emma Bading, Janina Fautz und Samuel Finzi in den Hauptrollen. Das Drehbuch von Rochus Hahn und Marco Petry basiert auf einer Vorlage von Hortense Ullrich.[2] Die Premiere erfolgte am 1. Mai 2018 am Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern, wo der Film im Kinder- und Jugendfilmwettbewerb gezeigt wurde.[3] Der Kinostart erfolgte in Deutschland am 28. Juni 2018 und in Österreich am 29. Juni 2018.[2][4]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eigentlich sieht die 14-jährige Lilith wie ein ganz normaler Teenager aus. Allerdings ist sie die Tochter des Teufels, der seine Zentrale in einem Hochhaus in Frankfurt am Main hat. Lilith empfindet das auch tatsächlich als die Hölle, weil ihr strenger Vater ihr kaum Freiheiten lässt; außerdem ist er der Meinung, dass sie zu jung für die Arbeit als Teufel ist. Sie wäre gerne so richtig böse, das darf sie aber nur im Internet und unter Aufsicht ihres Privatlehrers. Weil ihr langweilig ist möchte sie hinaus in die Welt und zeigen, was in ihr steckt. Also handelt sie mit ihrem Vater einen Deal aus und darf für eine Woche auf die Erde. Wenn es ihr gelingen würde, einen guten Menschen innerhalb dieser Woche zum Bösen zu verführen, so dürfe sie dort bleiben. Andernfalls müsse sie zurück in die höllische Langweile und einen Job in der Buchhaltung ihres Vaters annehmen.

Im beschaulichen Ort Birkenbrunn sucht sich Lilith's Vater die herzensgute Greta Birnstein als Opfer aus, Lilith bezieht bei Gretas warmherziger Familie Quartier. Greta ist die älteste Tochter der Familie Birnstein und nach Ansicht von Lilith ein seltsames Mädchen. Lilith beginnt zunächst mit ihrer Mission, allerdings ist Greta ein schwierigerer Fall als gedacht, da sie keinen Funken Boshaftigkeit in sich trägt. Außerdem stellt sich für Lilith in der Schule ein anderes Problem, in Form ihres Mitschülers Samuel, in den sich Lilith verliebt. Die Zeit drängt, Lilith muss endlich Ergebnisse liefern. Ihr Vater möchte nämlich zum Schulfest kommen, um das böse Werk seiner Tochter und das von ihr gestiftete Chaos zu begutachten. Nachdem sich zwischen Lilith und Greta eine Freundschaft entwickelt, tritt Liliths ursprünglicher Plan immer mehr in den Hintergrund.[5][2]

Produktion und Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dreharbeiten fanden vom 5. April bis zum 25. Mai 2017 in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen statt. Produziert wurde der Film von der deutschen Tempest Film Produktion und Verleih GmbH, Koproduzenten waren die HTBRB Filmproduktionsgesellschaft und die Senator Film Köln GmbH.

Unterstützt wurde die Produktion von der Filmförderungsanstalt, der Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH, dem Deutschen Filmförderfonds und der Film- und Medienstiftung NRW. Für das Kostümbild zeichneten Sarah Raible und Susan Bollig verantwortlich, für das Szenenbild Stefan Schönberg, für das Maskenbild Annette Schirmer und Kerstin Baar und für das Ton-Design Manuel Meichsner, Tonmeister war Hubertus Müll.[2][5]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jörg Brandes (RND) befand, dass Regisseur Marco Petry ein feines Gefühl fürs Timing haben würde. Zwar würde er seine Charaktere überzeichnen, sie aber in der Realität verankern, sodass ihr Identifikationspotenzial erhöht würde, ohne dass die Komik zu kurz komme. Lilith würde ihre Sprüche und Gemeinheiten wunderbar trocken servieren, Emma Bading liefere eine starke Vorstellung ab.[6]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Publikation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hortense Ullrich: Meine teuflisch gute Freundin, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg 2018, ISBN 978-3-499-21803-3

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Meine teuflisch gute Freundin. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF; Prüf­nummer: 177111/K).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. a b c d Meine teuflisch gute Freundin. In: filmportal.de. Deutsches Filminstitut, abgerufen am 7. Juni 2018.
  3. Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern: Meine teuflisch gute Freundin. Abgerufen am 7. Juni 2018.
  4. film.at: Meine teuflisch gute Freundin. Abgerufen am 7. Juni 2018.
  5. a b Meine teuflisch gute Freundin bei crew united. Abgerufen am 7. Juni 2018.
  6. Filmkritik zu „Meine teuflisch gute Freundin“ von Marco Petry. Artikel vom 26. Juni 2018, abgerufen am 27. Juni 2018.
  7. Deutsche Filmbewertung und Medienbewertung FBW: Meine teuflisch gute Freundin. Abgerufen am 7. Juni 2018.