Meinhardinum Stams

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Meinhardinum Stams
Schulform Gymnasium und Aufbaurealgymnasium
Gründung 1949
Adresse

Stiftshof 2

Ort Stams
Bundesland Tirol
Staat Österreich
Koordinaten 47° 16′ 40″ N, 10° 59′ 4″ OKoordinaten: 47° 16′ 40″ N, 10° 59′ 4″ O
Träger Stift Stams
Leitung Georg Jud
Website www.meinhardinum.at
Gymnasium und Aufbaurealgymnasium Meinhardinum im Trakt Alte Mühle vom Stift Stams

Das Meinhardinum Stams ist ein Gymnasium und Aufbaurealgymnasium in der Gemeinde Stams im Bezirk Imst in Tirol. Der Schulerhalter und das Schulgebäude ist das Stift Stams.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die private Maturaschule mit einem Internat und dem Lehrplan eines humanistischen Gymnasiums wurde 1949 unter dem Abt Eugen Fiderer im Fürstentrakt des Klosters begonnen und bot überwiegend Männern im Alter von 20 und mehr Lebensjahren im Nachkriegsösterreich die Möglichkeit zu einer Matura. Die Matura selbst erfolgte zumeist in Bregenz oder Innsbruck. In den ersten Jahren begann ungefähr die Hälfte der Maturanten ein Theologiestudium zum Geistlichen. Die jeweiligen Lehrer kamen zumeist nur für einige Monate pro Unterrichtsgegenstand nach Stams.

Zum Schuljahr 1960/1961 erhielt die Schule das Öffentlichkeitsrecht als fünfjährige Aufbaumittelschule als Aufbaugymnasium mit Griechisch und Latein und das Aufbaurealgymnasium mit Englisch und Latein. 1963/1964 gab es bereits 5 Klassen und 1964 maturierten sieben Kandidaten zum ersten Mal in Stams. Zum Schuljahr 1966/1967 wurde Griechisch zum Auslaufangebot und 1970 maturierte die letzte Griechisch-Klasse. 1967/68 wurde eine sogenannte Übungsklasse für Absolventen einer Hauptschule eingeführt um den Umstieg in ein Gymnasium zu erleichtern und 1968/69 wurde erstmals eine Schulstufe mit zwei Klassen begonnen.

Bedingt durch ein Volksbegehren in Österreich wurde das neunte Schuljahr an Gymnasien abgeschafft. Dadurch maturierten 1970 in Stams drei Klassen, die fünfte Klasse und die zwei vierten Klassen. Mit dem Schuljahr 1972/73 wurden erstmals zwei Mädchen aufgenommen und in den Folgejahren besuchten stetig mehr Mädchen die Schule. Es zeigte sich jedoch ein Rückgang der Schülerzahlen weshalb mit 1981/1982 auch mit einer Unterstufe begonnen wurde. Damit einstanden zwei Schultypen, das neusprachliche Gymnasium mit Unterstufe und das traditionelle Aufbaurealgymnasium, welche bis heute bestehen.

1985 bezog die Schule durch Umbau und Zubau im Stift Stams den Trakt Alte Mühle. 1996 erfolgte ein weiterer Zubau und der Bau einer neuen Turnhalle. 1998 wurde in Silz mit einem Sprachaustauschprojekt Tirol–Trentino, der Sommerschule, begonnen, die später in Mötz und seit 2003 ebenfalls in Stams angesiedelt ist.[1]

Bildungsformen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Außerdem wird eine Sommerschule Stams als Sprachaustauschprojekt geführt.[1]

Angeschlossen ist ein Internat

Leitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1949–1960 Franz Rohracher[2]
  • 1960–1981 Abt Bernhard Slovsa
  • 1981–1982 Raimund Jandl, provisorisch[3]
  • 1982–2002 Pater Augustin Neumüller[4]
  • 2002–2011 German Erd
  • derzeit Georg Jud

Lehrer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schüler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Webseite der SchuleSommerschule → Allgemeines. abgerufen 22. März 2016.
  2. Sterbebild zu Franz Rohracher (1882-1974)
  3. Verabschiedung Pfarrer Prof. Raimund Jandl (Memento des Originals vom 25. März 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ladis.tirol.gv.at Gemeinde Ladis, Pfarrkirche Ladis, 25. November 2012
  4. Dir. i.R. HR Mag. Pater Augustin Neumüller ist verstorben Stift Stams, 2011