Meir Cohen

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Cohen (2012)

Meir Cohen (hebräisch ‏מאיר כהן‎‎, * 15. November 1955 in Mogador, Marokko) ist ein israelischer Politiker und seit März 2013 Minister für Wohlfahrt und Soziales im Kabinett von Benjamin Netanjahu.

Leben[Bearbeiten]

Cohen wurde 1955 in Marokko geboren und kam mit seiner Familie 1962 nach Israel. Nachdem die Familie ein Jahr in Jerocham lebte, gründeten die Cohens gemeinsam mit anderen jüdischen Familien die Stadt Dimona. Cohen leistete seinen Wehrdienst bei einer Fallschirmjäger-Einheit und kämpfte im Jom-Kippur-Krieg.

Nach seiner Militärzeit besuchte Cohen die Ben-Gurion-Universität des Negev und studierte dort jüdische Geschichte und Philosophie. Dem Erwerb des Bachelor schloss Cohen ein Masterstudium in Judaistik am Schechter Institute an. Er arbeitete als Lehrer und war schließlich Schulleiter in Dimona. Cohen wurde Mitglied von Jisra’el Beitenu und 2003 zum Bürgermeister seiner Heimatstadt gewählt. 2008 wurde er im Amt bestätigt.[1] Im Oktober 2012 trat er Jesch Atid bei und kandidierte für die Wahlen zur 19. Knesset auf Listenplatz 4 seiner Partei.[2] Er wurde im Februar 2013 in die Knesset gewählt und zum Minister für Wohlfahrt und Soziales berufen.

Im Mai 2013 erregte Cohen Aufsehen, als er sich entgegen der offiziellen Regierungsposition für eine sofortige Aufgabe der isolierten israelischen Siedlungen im Westjordanland aussprach.[3][4][5]

Privates[Bearbeiten]

Cohen ist verheiratet und hat drei Kinder.

Weblinks[Bearbeiten]

  • Cohen auf der Website der Knesset
  • Cohen auf der Website des israelischen Außenministeriums

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. All the kingmaker’s men, and women, The Times of Israel, 23. Januar 2013
  2. Lapid's party recruits Herzliya, Dimona mayors, Ynet News, 22. Oktober 2012
  3. Welfare Minister: Dismantle 'Isolated Settlements' Now, Arutz Sheva, 26. Mai 2013
  4. Dismantle ‘isolated settlements’ now, minister says, Times of Israel, 26. Mai 2013
  5. Welfare minister: Remove remote settlements now, The Jerusalem Post, 25. Mai 2013