Meister Eder und sein Pumuckl (Fernsehserie)

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Fernsehserie
OriginaltitelMeister Eder und sein Pumuckl
Produktionsland Bundesrepublik Deutschland
Ungarn
Österreich
Originalsprache Deutsch
Jahr 1982 / 1988
Produktions-
unternehmen
Bayerischer Rundfunk
Infafilm
Pannonia Filmstudio
Österreichischer Rundfunk
Emi Electrola TV
Länge 24 Minuten
Episoden 52 in 2 Staffeln
Genre Kinderserie
Titelmusik Hurra, hurra, der Pumuckl ist da
Idee Ellis Kaut
Regie Ulrich König
Drehbuch Ellis Kaut
Ulrich König
Hans Wiedmann
Produktion Roman Kunz
Peter Werner
Manfred Korytowski
Gertrud Simmerding
Musik Fritz Muschler
Kamera Horst Schier
Johannes Geyer
Werner Deml
Schnitt Karin Haban
Silva Lainova Binder
Marianne Aschenbrenner
Erstausstrahlung ab 24. September 1982 auf Das Erste
Besetzung

Hauptdarsteller:

Nebendarsteller:

Meister Eder und sein Pumuckl ist eine deutsche Kinderfernsehserie aus den Jahren 1982 und 1988, die auf Ellis Kauts gleichnamiger Reihe basiert. Der kindliche Kobold Pumuckl, ein Nachfahre der Klabautermänner, wurde für den Münchner Schreinermeister Franz Eder sichtbar, weil er an dessen Leimtopf kleben geblieben war. Nach „Koboldsgesetz“ muss Pumuckl nun bei diesem Menschen bleiben.

Die Serie ist eine Kombination aus Real- und Zeichentrickfilm, bei der eine Trickfilmfigur in eine real gefilmte Umgebung mit Schauspielern eingefügt wurde. Gustl Bayrhammer spielt Meister Eder und Hans Clarin spricht den Pumuckl. Die Zeichentrick-Animation stammt aus den Pannonia Filmstudios in Budapest. Erstausstrahlung der ersten Staffel war ab dem 24. September 1982 im Ersten Deutschen Fernsehen. Die zweite Staffel folgte ab dem 6. Oktober 1988.

Zusammenfassung der Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schreinermeister Franz Eder wundert sich über seltsame Ereignisse in seiner Werkstatt: Ständig verschwinden Dinge oder fallen herunter. Schließlich erscheint ein kindlicher, etwa bierflaschengroßer, rothaariger Kobold namens Pumuckl. Dieser ist für Menschen unsichtbar, außer für Eder, weil er an dessen Leimtopf kleben geblieben war. Pumuckl erklärt, nun bei ihm bleiben zu müssen, denn das sei „Koboldsgesetz“. Eder erzählt im Wirtshaus seinen Freunden davon, aber diese denken, dass er verwirrt sei und lachen ihn aus: Er solle in die Werkstatt zurückgehen, denn dort sei sicher wieder alles wie gewöhnlich. Als Eder zurückkehrt, scheint es erst tatsächlich so. Als eine Kundschaft kommt, gehen die Koboldereien allerdings wieder los und es stellt sich heraus, dass Pumuckl tatsächlich anwesend ist, die Sache mit dem Leimtopf aber wieder vergessen hat. Er ist für Meister Eder nur sichtbar, wenn kein anderer Mensch zusieht. Eder weiß nun, nicht mit offenen Augen geträumt zu haben. Überdies gefällt ihm der lustige Pumuckl, der nun in der Werkstatt lebt, immer mehr. Es bleibt allerdings für beide schwierig: Eders Freunde glauben ihm den Kobold auch künftig nicht und der Geist Pumuckl ist in sichtbaren Zustand verletzlich und hat Bedürfnisse wie ein Mensch.

Pumuckl macht sich auch als Unsichtbarer deutlich bemerkbar, was zu seltsamen, peinlichen, aber auch unterhaltsamen Szenen führt. Manchmal wollen Kunden Pumuckls Eigentum mitnehmen, wie in der Episode Das verkaufte Bett. Dieser verteidigt sein Eigentum, stiehlt allerdings bei anderen Leuten Dinge, die ihm gefallen. Deshalb wirft ihn Meister Eder in der Folge Der große Krach einmal sogar hinaus. Auf seinen Streifzügen gerät er immer wieder in Schwierigkeiten, wenn er Ratschläge und Verbote Eders missachtet oder an etwas hängen oder kleben bleibt und so sichtbar wird. Würde er dann von einem fremden Menschen gesehen, müsste er bei diesem bleiben. Obwohl er als kindlicher Kobold hauptsächlich Unsinn im Kopf hat, ist er auch zu vernünftigen Dingen fähig, etwa wenn er Meister Eder als Unsichtbarer hilft und diesem dadurch entweder Aufträge verschafft oder eine Revanche ermöglicht, wie in Das neue Badezimmer, Der erste April und Das Segelboot. Bei einer Wanderung weist er auf ein drohendes Unwetter hin, eine Fähigkeit, die er von Klabautern geerbt hat, und bringt danach den unvernünftigen Neffen Eders dazu, doch noch rechtzeitig umzukehren (Die Bergtour). Die meisten Episoden sind heiter, aber auch die wenigen eher düsteren Geschichten klingen versöhnlich aus, wie etwa Der große Krach und seine Folgen, als Meister Eder Pumuckl nach dem Hinauswurf wieder aufnimmt, oder Das Spiel mit dem Feuer, als Pumuckl aus Unbedarftheit die Küche anzündet, aber danach Reue zeigt, was Eder akzeptiert.

Figuren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben den beiden Hauptfiguren Meister Eder und seinem Kobold Pumuckl (gesprochen von Hans Clarin) treten öfter auf: Eders horoskopgläubige Putzfrau Eichinger, gespielt von Erni Singerl, der Schlossermeister Bernbacher, der beste Freund Eders, gespielt von Willy Harlander und der Hausmeister Herr Stürtzlinger, gespielt von Werner Zeussel.

Eine ausführliche Liste gibt es unter dem Abschnitt Figuren im Hauptartikel Meister Eder und sein Pumuckl.

Vorgeschichte der Serie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich wollte Produzent Manfred Korytowski Regisseur Ulrich König im Jahr 1977 damit beauftragen, Ellis Kauts Schlupp vom grünen Stern zu verfilmen. König meinte allerdings: „Das einzige, das man von Ellis Kaut machen muss, ist Pumuckl.“ Beide hatten sich allerdings bereits zuvor unabhängig voneinander erfolglos um diesen Stoff bemüht.[1] Ellis Kaut hatte zwar bereits mehrere Angebote für Verfilmungen, bestand aber auf einer aufwendig zu produzierenden Mischform von Realfilm und Zeichentrick, da „der Pumuckl das Reale unabdingbar braucht, um das Irreale begreifbar zu machen.“ Sie erinnerte sich dabei an einen alten Werbefilm, in dem Walt Disney tagträumend hinter seinem Schreibtisch saß. Diese Szene war real gefilmt, aber plötzlich „[…] begannen seine Figuren als gezeichnete (geträumte) Figuren, auf und über seinem Schreibtisch zu tanzen. Es war wie Zauberei.“ Die bisherigen Angebote liefen dagegen alle entweder auf reine Zeichentrickfilme hinaus oder Realfilme mit elektronischen Effekten. Bei einer Berliner Funkausstellung, bei der Ellis Kaut und Hans Clarin, die Stimme des Pumuckl, zu einer Ehrung eingeladen waren, sprach Korytowsky sie an und erklärte sich bereit, diese Mischform aus Real- und Zeichentrickfilm zu produzieren. So bekam er die Rechte.[2]

Ab 1979 wurden für die Bayerische Rundfunkwerbung einminütige Pumuckl-Sketche produziert (erstmals gesendet 1981). Diese Kurzfilme begannen als Vortest für die Serienproduktion und wurden, da sie erfolgreich waren, bis 1982 weiter produziert. Sie sind, ebenso wie die Serienepisoden, eine Kombination aus Realfilm und Zeichentrick. Weitere geplante Kurzfilme wurden nicht mehr umgesetzt, da die Kinderfigur nicht mehr im Umfeld von allgemeiner Fernsehwerbung verwendet werden sollte.[3]

Gustl Bayrhammer hatte bereits zuvor den Meister Eder in den Hörspielen gesprochen, nachdem sein Vorgänger Alfred Pongratz im Oktober 1977 an einem Herzinfarkt verstorben war.[4]

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Arbeiten begannen 1978 und wurden 1988 mit der Fertigstellung der Animationen für die zweite Staffel abgeschlossen. Die Dauer der Realfilm-Dreharbeiten waren zweimal neun Monate.[1] Die Realfilme waren bereits vor Beginn der Animationsarbeiten geschnitten und mit einer vorläufigen Pumucklstimme versehen. Eine Puppe markierte die geplanten Standorte und Bewegungen der Trickfilmfigur.[2] Den Part des Pumuckl sprach am Set Regisseur Ulrich König und war damit Dialogpartner für Bayrhammer, noch vor der Nachvertonung durch Hans Clarin.[1] Den Sachtrick, also die Animation von Gegenständen, die Pumuckl hochhebt, hinunterwirft oder auf andere Weise bewegt, übernahm in der ersten Staffel Esteban Zajtai (heute Esteban Kleist) und, zumindest in Teilen der zweiten Staffel, Stephan Schultze-Jena. Dazu wurden dünne Fäden verwendet. Verantwortlicher Kameramann in beiden Staffeln war Horst Schier.[5] Die Zeichentrick-Animation übernahmen die Pannonia Filmstudios in Budapest mit bis zu 150 Trickfilmarbeitern unter der Leitung von Béla Ternovszky[6]. Dazu mussten kolorierte Folien mit der Pumucklfigur über jedes einzelne Realfilmbild gelegt und zusammen neu belichtet werden.[2]

Die Geschichten Kauts wurden größtenteils abgeändert, sei es wegen Improvisieren beim Drehen oder moderner pädagogischer Überlegungen: So wollte König nicht, dass Pumuckl als Strafe ständig eingesperrt wird. Durch die aufwendige Produktionsweise war die Serie etwa dreimal so teuer wie damals bei solchen Projekten üblich. Wichtig war Ulrich König, auch Erwachsenenhumor einzubauen, um auch die Eltern der Kinder zu gewinnen. Die Serie ist bewusst zeitlos gestaltet. Deshalb ist nur wenig Straßenverkehr zu sehen, auch viele moderne Gegenstände fehlen.[1]

Die Rolle des Meister Eder ist als ruhender Gegenpol zum quirligen Pumuckl angelegt. Ulrich König sagte in einem Interview, dass er bei Eders Charakter an Albert Schweitzer als Vorbild gedacht habe. In der ersten Staffel wurden Bayerhammers Bart und Haare mit Zinkweiß gefärbt, um ihn älter und großväterlicher erscheinen zu lassen.[1] Damit die Dialoge zwischen ihm und Pumuckl glaubwürdig erscheinen, orientierte sich Bayrhammer an Müttern und Großmüttern, die bügeln oder kochen, sich zugleich mit Kindern unterhalten und nur gelegentlich zu ihnen umwenden. So habe auch er nur gelegentlich an die Plätze gesehen, die ihm als Standort Pumuckls genannt wurden, denn: „… wenn man länger ins Leere schaut, ist die Gefahr, dass der Blick auch leer wird.“[7]

Viele bekannte deutsche Schauspieler wie Willy Harlander, Ilse Neubauer, Christine Neubauer, Erni Singerl, Toni Berger, Wolfgang Völz oder auch Helga Feddersen hatten in der Serie wiederkehrende Auftritte. Auch die einmaligen Gastauftritte waren für eine Kinderserie mit Namen wie Lisa Fitz, Gisela Uhlen, Helmut Fischer, Barbara Valentin, Gaby Dohm, Klaus Schwarzkopf, Georg Thomalla, Wilfried Klaus, Barbara Rudnik, Iris Berben, Fredl Fesl, Karl Dall, Beatrice Richter und Rolf Zacher außerordentlich prominent besetzt.

Das Titellied Hurra, hurra, der Pumuckl ist da wurde von Fritz Muschler unter der Mitwirkung von Howard Carpendale, Joachim Horn-Bernges und Ulrich König komponiert und getextet. Von Muschler stammt auch die restliche Filmmusik.

Von den ursprünglich 90 im Rundfunk ausgestrahlten Hörspielfolgen wurden 52 verfilmt.

Drehorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kabelsteg mit der Kirche St. Lukas

Die Aufnahmen fanden an verschiedenen Orten überwiegend in München statt. Meister Eders Werkstatt befand sich in einem Hinterhaus der Widenmayerstraße 2 im Lehel, das extra für die Dreharbeiten noch einmal hergerichtet und anschließend 1985 nach dem Ende der Realfilm-Dreharbeiten[8] für Das Spiel mit dem Feuer, bei welchem die Küche ausbrannte, abgerissen wurde. Die Straßenaufnahmen vor dem Haus wurden jedoch vor der Tattenbachstraße 16 im Lehel gedreht, weil hier das Verkehrsaufkommen nicht so hoch war wie in der Widenmayerstraße. Die Außenaufnahmen der Wirtschaft von Meister Eders Stammtisch wurden vor der Gaststätte „Zum Huterer“ in der Grütznerstraße in Haidhausen gedreht, die Innenaufnahmen im Gasthaus Kandler in Oberbiberg. Der in einigen Folgen vorkommende Spielwarenladen lag am Johannisplatz in Haidhausen, heute befindet sich in dem Haus ein anderes Geschäft.[9] Das Schulgebäude in der ersten Staffel ist in der Mühlbaurstraße in Bogenhausen gefilmt worden. Der Fußgängersteg, auf dem Meister Eder in der Episode Der rätselhafte Hund den Butler der Gräfin trifft, ist der Kabelsteg über die Kleine Isar. Am Ende der Szene ist die Kirche St. Lukas im Hintergrund zu sehen.[10]

Das Titelbild im Vorspann der beiden Staffeln zeigt ein von Türmen dominiertes Stadtpanorama: Von links nach rechts sind die Allerheiligenkirche, der „Alte Peter“, das alte Rathaus, das neue Rathaus und die Frauenkirche zu sehen. Ein Schornstein am linken Bildrand verdeckt die Heilig-Geist-Kirche. Danach folgt in beiden Staffeln der Episodentitel mit einer Einstellung der Kirche St. Lukas. In der zweiten Staffel wurde eine andere Perspektive vom Dach des Hauptgebäudes des DPMA gewählt. Danach folgt zusätzlich eine weitere Ansicht der Innenstadt, ebenfalls vom Dach des DPMA-Gebäudes.[9]

Nur wenige Folgen wurden außerhalb Münchens gedreht. So wurden die Außenaufnahmen für die Folge Die Bergtour unter anderem an der Talstation der Wendelsteinbahn und in der Nähe von Bayrischzell gedreht,[11] Drehorte für die Doppelfolge Pumuckl macht Ferien waren unter anderen der Bahnhof Darching, die Bergstraße in Oberdarching und ein Bauernhof in der Fischbachau westlich des Wendelstein-Massivs.[12]

Episodenliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr.
(ges.)
Nr.
(St.)
Original­titel Erstaus­strahlung Zusammenfassung Gastdarsteller
1 1.01 Spuk in der Werkstatt 24. September 1982 Pumuckl wird für Meister Eder sichtbar und rächt sich an Schlossermeister Bernbacher, der ihn verspottet hatte. Mona Freiberg als Kellnerin und Maria Stadler als Frau Steinhauser
2 1.02 Das verkaufte Bett 1. Oktober 1982 Meister Eder verkauft das Bett, das er gerade erst für Pumuckl gebaut hatte. Der Kobold besteht jedoch auf seinem neuen Eigentum. Katharina de Bruyn als Frau Reiser und Käte Jaenicke als Frau Bauer
3 1.03 Das neue Badezimmer 8. Oktober 1982 Pumuckl verhilft Meister Eder zu einer neuen Badezimmereinrichtung, danach will er ein Schiff. Beim Versuch, sich den verweigerten Wunsch selbst zu erfüllen, ertrinkt er jedoch beinahe. Eder verspricht ihm am Schluss eine Schiffschaukel. Anton Feichtner als Herr Ramsauer, Lisa Fitz als Frau Ramsauer, Franz Muxeneder als Herr Lechner, Maria Singer als Frau Lechner und Irmgard Henning als Frau Griebl
4 1.04 Das Schlossgespenst 15. Oktober 1982 Meister Eder repariert eine Kommode aus einem Schloss. Pumuckl lässt sich, neugierig geworden, zusammen mit dem Möbelstück abholen und spukt dann als vermeintliches Schlossgespenst. Margot Mahler als Köchin, Wolfgang Völz als Chauffeur, Hugo Lindinger als Butler Jakob und Gisela Uhlen als Gräfin
5 1.05 Die abergläubische Putzfrau 22. Oktober 1982 Frau Eichinger kümmert sich um den erkrankten Meister Eder. Da dieser von deren Aberglauben genervt ist, versucht Pumuckl sie davon zu kurieren. Helmut Fischer als Dr. Schredlbach
6 1.06 Pumuckl macht Ferien 29. Oktober 1982 Doppelfolge, erster Teil: Eder macht mit Pumuckl Urlaub auf dem Bauernhof. Da dort auch die zu Streichen aufgelegten Zwillingsbuben Georg (Schorschi) und Ludwig (Wiggerl) wohnen, führt dies zu Schwierigkeiten. Die Buben holen Eder vom Bahnhof ab und merken bald, dass der Gast sonderbar ist: Offenbar hat er einen Begleiter. Als sie im Zimmer nachsehen, entdecken sie das Pumucklbett und denken, dass Eder mit Puppen spielt. Als sie von ihrer Mutter ertappt werden, nehmen sie versehentlich Eders Kofferschlüssel mit, der unter dem Bett gelegen hatte. Inzwischen erkundet Pumuckl den Hof und will sich mit einem Ferkel anfreunden. Er öffnet ihm die Kobentür, lässt dabei aber alle Schweine hinaus. Als Eder den Schlüssel vermisst, verdächtigt er Pumuckl und die Bäuerin denkt, dass ihre Buben die Schweine freigelassen hätten. Beide Parteien werden für das Vergehen der anderen beschuldigt und erhalten Zimmerarrest. Franziska Stömmer als Gschwendtnerbäuerin, Rainer und Ralf-Dieter Weiß als Schorschi und Wiggerl Gschwendtner
7 1.07 Der Geist des Wassers 5. November 1982 Doppelfolge, zweiter Teil: Eder kauft für Pumuckl ein Modellsegelboot und lässt ihn damit auf einem Waldsee fahren. Nachdem die Zwillinge das Boot ruiniert haben, erteilt ihnen Meister Eder mit Pumuckls Hilfe eine Lektion. Franziska Stömmer als Gschwendtnerbäuerin, Rainer und Ralf-Dieter Weiß als Schorschi und Wiggerl Gschwendtner
8 1.08 Pumuckl und die Schule 12. November 1982 Pumuckl besucht einen Schulunterricht, kann aber auch dort seine Koboldereien nicht lassen. Schließlich klebt er versehentlich an einem Kaugummi fest und kann sich nur mit Mühe und Not retten. Gustl Weishappel als Lehrer
9 1.09 Pumuckl und der Pudding 19. November 1982 Meister Eders Schwester ist zu Besuch und kocht Pudding. Pumuckl ist begeistert und gibt nicht nach, bis Eder erst selbst versucht, einen Pudding zu kochen, und dann Frau Eichinger darum bittet. Pumuckl, dem Eders angebrannter Pudding geschmeckt hatte, versucht es inzwischen heimlich selbst. Er wird jedoch von Frau Eichinger gestört und sabotiert sie daraufhin. Zur Strafe sperrt Meister Eder ihn hinaus aufs Fensterbrett und isst den versalzenen Pudding alleine. Elisabeth Karg als Eders Schwester
10 1.10 Der rätselhafte Hund 26. November 1982 Ein Kunde vergisst in der Werkstatt seinen Schirm und Meister Eder fordert Pumuckl auf, ihm künftig ein unauffälliges Zeichen zu geben, wenn jemand etwas verliert oder vergisst. Pumuckl schlägt Bellen vor und das gefällt ihm so gut, dass er auch dann nicht damit aufhört, als Eder nichts mehr davon wissen möchte. Nachdem er Eder damit zweimal in Verlegenheit gebracht hatte, will er vor einer Konditorei Schokolade und versucht sich diese mit Gebell und Gejaule zu ertrotzen. Das erregt sofort die Aufmerksamkeit von Passanten und Eder wird auf der Suche nach dem vermeintlichen Hund in einem Kellerabteil eingeschlossen, da ihn dessen Besitzer für einen Irren hält. Pumuckl bringt Eder nicht nur den Schlüssel, sondern auch einen echten Hund, den dieser dann als gerettet vorzeigen kann. Wieder zurück in der Werkstatt erteilt der Schreinermeister seinem Kobold striktes Bellverbot. Hugo Lindinger als Butler Jakob, Rolf Illig als Kunde, Trude Breitschopf als Frau Zangl, Henry van Lyck als Herr Schenk, der Besitzer des Kellerabteils, Rosl Mayr (synchronisiert von Anton Feichtner), Sigi Sommer, Stephan Rinser, Esteban Zantaj, Ingo Tögel und Gila von Weitershausen als Passanten
11 1.11 Pumuckl und der Nikolaus 3. Dezember 1982 Pumuckl sagt, dass der Nikolaus, der die braven Kinder belohnt und die bösen bestraft, nicht zu Kobolden käme. Deshalb könne er frech sein, wie er wolle. Meister Eder verkleidet sich daraufhin selbst als Nikolaus und erteilt Pumuckl eine Lektion. Maria Stadler als Frau Steinhauser
12 1.12 Pumuckl auf heißer Spur 10. Dezember 1982 Meister Eder liest Pumuckl eine Zeitungsmeldung über einen falschen Gasmann vor. Pumuckl wittert zwar nun überall Trickdiebe, lässt aber trotzdem eine ihm unverdächtig erscheinende Frau in die Werkstatt. Als diese Eders goldene Taschenuhr stiehlt, nimmt Pumuckl die Verfolgung auf. Am Ende kann Eder bei der entnervten Frau die Taschenuhr wieder abholen. Til Erwig als Nachbar, Rolf Zacher als Gasmann, Fritz Pauli als Herr Willhart, Rosl Mayr als Nachbars Mutter (synchronisiert von Anton Feichtner) und Barbara Valentin als Frau Risselmeier
13 1.13 Das Weihnachtsgeschenk 17. Dezember 1982 Pumuckl will sein Kopfkissen Meister Eder als Nadelkissen schenken. Als Ersatz für sich stiehlt er ein echtes Nadelkissen. Meister Eder befiehlt ihm sofort, es wieder zurückzubringen. Nun will Pumuckl eine kleine Schachtel für Eders Nähnadeln basteln, aber bleibt daran kleben, als er Leim benutzt. Meister Eder, der ihn losmachen muss, sieht die gute Absicht und freut sich über das Geschenk. Kathi Leitner als Verkäuferin, Carlamaria Heim als Kundin
14 1.14 Der erste Schnee 31. Dezember 1982 Pumuckl ist vom ersten Schnee fasziniert und will diesen zum Spielen in die Werkstatt bringen, weil es dort warm ist. Natürlich schmilzt der Schnee. Später wirft er zum Spaß Schnee von Fensterbrettern und Gesimsen auf Passanten und trifft auch Meister Eder. Ein Bub wird verdächtigt und zu Zimmerarrest verdonnert. Vom schlechten Gewissen geplagt, wirft Pumuckl nun überall sämtlichen Schnee von den Fassaden um den Verdacht auszuräumen. Heide Ackermann als Lothars Mutter und Annemarie Wendl als Frau Altenweger
15 1.15 Der Wollpullover 7. Januar 1983 Pumuckl friert im Winter in der Werkstatt und braucht etwas Warmes zum Anziehen. Nach einigen Schwierigkeiten hat er am Ende zwei Wollpullover: einen ganzen und einen unfertigen mit nur einen losen Ärmel. Kathrin Ackermann als Frau Berger, Marianne Brandt als Frau Schröderbach und Helga Feddersen als Verkäuferin
16 1.16 Der große Krach 14. Januar 1983 Doppelfolge, erster Teil: Pumuckl stiehlt bei der Tochter einer Kundschaft ein Goldkettchen und versteckt es in seinem Bett. Meister Eder, der ihn danach befragt, lügt er an. Als die Wahrheit ans Licht kommt, wirft ihn Eder hinaus. Helga Fleischhacker als Erika Gruber und Frauke Sinjen als Frau Gruber
17 1.17 Der große Krach und seine Folgen 21. Januar 1983 Doppelfolge, zweiter Teil: Pumuckl ist zu Schlossermeister Bernbacher umgezogen und spielt dort seine Streiche. Diesem bleibt das, vor allem durch Gespräche mit Eder, nicht lange verborgen. Er versucht den Kobold zu fangen und endgültig loszuwerden. Daraufhin kehrt Pumuckl zu Meister Eder zurück, dem das Ganze längst leid tut und der ihn wieder aufnimmt. Mona Freiberg als Kellnerin
18 1.18 Eder bekommt Besuch 28. Januar 1983 Eders Schwester bittet ihn, auf ihre Tochter Bärbel aufzupassen, da sie zum Zahnarzt muss. Pumuckl war schon zuvor sehr eifersüchtig und veranstaltet, als beide eintreffen, einen großen Radau. Schließlich erzählt Eder Bärbel von seinem Kobold. Diese zeigt spontan Verständnis für ihn, was Pumuckl für sie einnimmt, besonders nachdem sie sich am Ende extra verabschiedet und ihm Bonbons schenkt. Elisabeth Karg als Eders Schwester
19 1.19 Das Spanferkelessen 4. Februar 1983 Eder wird zu einem Spanferkelessen eingeladen und lässt den protestierenden Pumuckl zu Hause. Dieser dreht, als er allein ist, das Radio laut auf und singt dazu. Als Nachbarn Nachschau halten, was hier los ist, und sich von Frau Eichinger die Tür aufschließen lassen, ergreift Pumuckl die Gelegenheit, läuft ins Wirtshaus und mischt dort die Gesellschaft auf. Ludwig Schmid-Wildy als Herr Meier, Mona Freiberg als Kellnerin, Ingeborg Moosholzer als Küchengehilfin und Hugo Lindinger als Butler Jakob
20 1.20 Pumuckl und Puwackl 11. Februar 1983 Pumuckl wünscht sich eine Puppe als Gefährten. Der erst unwillige Meister Eder entschließt sich nach einiger Zeit einen Pumucklkopf zu schnitzen. Auf Anregung einer Kundschaft baut Eder daraus schließlich eine Marionette, was der schon zuvor skeptische Pumuckl ablehnt. Vor der fertigen Marionette ängstigt sich Pumuckl so, dass er ihr die Fäden durchschneidet. Als Eder das erkennt, lässt er es nicht nur durchgehen, sondern entschuldigt sich sogar bei ihm. Marianne Brandt als Frau Schröderbach
21 1.21 Pumuckl und die Angst 18. Februar 1983 Pumuckl will Kindern helfen, ein Mädchen im Keller zu erschrecken. Meister Eder will das verhindern und steckt ihn dort in eine große Schachtel, aus der er nicht entkommen kann. Schließlich steht Pumuckl die Angst selbst aus, als erst eine Katze auf die Schachtel springt und er schließlich für eine Ratte gehalten wird. Nachdem er geflohen ist, findet Meister Eder, dass diese Angst Strafe genug war. Anja Krettner als Kind
22 1.22 Der verhängnisvolle Schlagrahm 25. Februar 1983 Eders Kusine Irma und ihr Sohn Fritz kommen mitsamt ihrem Dackel zu Besuch. Pumuckl fürchtet, dass nichts von dem angerichteten Schlagrahm für ihn übrig bleibt. Um ihn einzubremsen erklärt Eder eindrücklich, wie sterbensübel ihm von zu viel Schlagrahm werden könnte. Diese Schilderung beeindruckt Pumuckl so, dass er Magenbitter dagegen trinkt. Davon wird ihm dann tatsächlich schlecht. Ursula Reit als Cousine Irma
23 1.23 Pumuckl im Zoo 4. März 1983 Meister Eder geht mit Pumuckl in den Zoo. Nachdem Eder im Biergarten eingeschlafen ist, geht Pumuckl alleine auf Streifzug und macht allerhand Faxen. Schließlich bleibt er jedoch im Drahtgitter eines Meerschweinchenkäfigs hängen und wird beinahe entdeckt. Gusti Kreissl als Schwägerin, Gaby Dohm als Mutter, Uwe Dallmeier und Wolfgang Völz als Wärter
24 1.24 Die geheimnisvollen Briefe 11. März 1983 Pumuckl will Lesen und Schreiben lernen, bringt aber nicht die nötige Geduld auf: Er malt, ohne den Sinn zu verstehen, Wörter aus der Zeitung ab, steckt alles in Briefumschläge und wirft diese in der Nachbarschaft ein. Das führt zu Missverständnissen. Trude Breitschopf als Frau Zangl
25 1.25 Pumuckl und die Ostereier 18. März 1983 Meister Eder ist über die Osterfeiertage bei seiner Schwester eingeladen. Pumuckl fühlt sich als Fachmann fürs Verstecken und ändert alle Osterverstecke in „bessere“ um. Rolf Castell als Eders Schwager und Elisabeth Karg als Eders Schwester
26 1.26 Der erste April 25. März 1983 Eders Stammtischfreunde beschließen ihn in den April zu schicken: Sie machen ihm weis, dass der Drechsler Zacharias ebenfalls einen Kobold habe. Als sich das als Scherz herausstellt, revanchiert sich Meister Eder mithilfe Pumuckls. Ludwig Schmid-Wildy als Herr Meier, Volker Prechtel als Drechsler Zacharias und Rosl Mayr als alte Frau

Zweite Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr.
(ges.)
Nr.
(St.)
Original­titel Erstaus­strahlung Zusammenfassung Gastdarsteller
27 2.01 Das Spielzeugauto 1. Oktober 1988 Es ist der Jahrestag von Pumuckls Sichtbarwerdung und Meister Eder schenkt ihm ein großes Spielzeugauto. Pumuckl verliert es erst aus Leichtsinn und Ungehorsam, erhält es aber am Ende zurück. Helga Feddersen als Verkäuferin, Ulrich Elhardt, Matthias Elhardt und Irmgard Henning
28 2.02 Pumuckl und die Obstbäume 8. Oktober 1988 Pumuckl entdeckt, dass es in der Stadt Obstbäume gibt. Er ignoriert Meister Eders Warnungen und bekommt Bauchweh vom Obst. Bei einem zweiten Ausflug bleibt er dann mit seiner Hose im Baum hängen und wird sichtbar. Klagend kehrt er ohne Hose zurück und wird ausgelacht. Erst als Eder nachgibt und sie für ihn aus dem Baum holt, ist Pumuckls Welt wieder in Ordnung. Fritz Straßner, Ingeborg Moosholzer und Hans Stadtmüller als Herr Schwertfeger
29 2.03 Pumuckl und die Maus 15. Oktober 1988 Meister Eder will eine Mausefalle in der Werkstatt aufstellen. Pumuckl ist empört über dieses Vorhaben und hält sich die Maus lieber als Haustier. Er weigert sich dann aber, ihren Dreck wegzuputzen. Eder verschenkt sie schließlich an einen Buben, der einen Auftrag abholt, aber Pumuckl hat schon eine neue entdeckt. Max Nüchtern als Bub
30 2.04 Das Segelboot 22. Oktober 1988 Meister Eder spricht mit einem Kunden über das Segeln. Pumuckl ist begeistert und wird so zu einem Segelausflug mitgenommen. Als er jedoch einmal alleine im Boot ist, löst er versehentlich die Halteleine und treibt, um Hilfe rufend, hinaus. Das bringt Eder in Erklärungsnot über das vermeintliche Kind. Schließlich holt ein ziemlich herablassender Motorbootbesitzer das Segelboot für Eder zurück. Pumuckl entwendet den Schlüssel des Motorbootes und gibt Eder so Gelegenheit sich zu revanchieren. Kurt Weinzierl, Oliver Stritzel als Motorbootbesitzer und Ossi Eckmüller
31 2.05 Die Bergtour 29. Oktober 1988 Meister Eder unternimmt mit seinem Neffen Dieter eine Bergtour. Pumuckl, der Eder erst nur lästig war, erweist sich bald als nützlich, weil er als Klabauternachfahre erst auf ein Unwetter hinweist und dann den unvernünftigen Neffen durch eine Kobolderei zum rechtzeitigen Umkehren bringt. Walter Feuchtenberg als Dieter
32 2.06 Die Blechbüchsen 5. November 1988 Das Mädchen Charlotte lärmt im Hof, wirft Steinchen gegen das Werkstattfenster und beleidigt Meister Eder. Als er ihr Ohrfeigen androht, erklärt ihm Charlottes Mutter, dass sich ihr Kind ausleben und Lärm machen darf, damit es sich gesund entwickelt. Schläge kämen ihm teuer zu stehen. Pumuckl hört das, wird ebenfalls respektlos und spielt auf alten Blechdosen Schlagzeug: Er wolle Lärm machen und brauche nichts anderes, auch kein Essen. Eder lässt ihn also alleine und geht ins Wirtshaus. Inzwischen ärgert sich Pumuckl über Charlottes Flötenspiel im Hof und versteckt das Instrument. Charlottes Mutter verdächtigt zuerst Eder, aber der war nicht im Haus und kann es nicht gewesen sein. Die Mutter entschuldigt sich und Eder verspricht dem Mädchen die Flöte zu suchen, wenn dafür die Belästigungen aufhören. Gleich darauf findet er sie und veranstaltet seinerseits einen großen Krach: Er versöhnt sich mit Pumuckl und „musiziert“ mit ihm, da man Lärm machen darf, wenn man einander nicht stört. Pumuckl spielt singend und schreiend bei offenem Fenster Schlagzeug und Eder begleitet ihn auf der Flöte. Michaela May als Charlottes Mutter
33 2.07 Die Schatzsucher 12. November 1988 Pumuckl sieht drei Buben zu, die auf einem verwilderten Grundstück Schatzsuche spielen und lässt sie Meister Eders silbernes Taschenmesser finden. Eder ist verärgert über Pumuckls Diebstahl und befiehlt ihm das Messer sofort wieder zurückzubringen. Danach verdächtigen sich die Buben allerdings gegenseitig. Damit die Streitereien aufhören, bringt ihnen Pumuckl das Messer wieder, trägt es dann aber, damit Meister Eder nichts merkt, in die Werkstatt zurück. Das geschieht mehrmals. Dieses unerwartete Verschwinden und Wiederauftauchen führt aber erst recht zu Streit bei den Buben. Am Ende überrascht sie Herr Schwertfeger und trägt ihnen auf, das Messer als Fundsache bei der Polizei abzugeben. Pumuckl ist nun in Verlegenheit, findet aber rechtzeitig eine passende Ausrede, warum Eder das Messer dort abholen muss. Hans Stadtmüller als Herr Schwertfeger
34 2.08 Das Gespenst im Gartenhäuschen 19. November 1988 Weil Eder Erfahrung mit Kobolden habe, wird er von einem Freund gebeten, einen Spuk in einem Gartenhäuschen zu untersuchen. Eder will zuerst nicht, weil er schon einmal in den April geschickt wurde, als aber die verzweifelte Besitzerin ihn aufsucht und ihn obendrein Pumuckl drängt, gibt er nach. Mit Pumuckls Hilfe findet er bald heraus, dass es ein Dummejungenstreich ist. Er ertappt die beiden Übeltäter und verdonnert sie zur Gartenarbeit bei der Hausbesitzerin. Ursula Luber als Frau Reinecke
35 2.09 Die geheimnisvolle Schaukel 26. November 1988 Meister Eder nimmt vorübergehend einen zugeflogenen Wellensittich in der Werkstatt auf. Pumuckl gefällt das überhaupt nicht und lässt den Vogel bei der erstbesten Gelegenheit frei. Als gleich darauf der Besitzer, ein Bub, kommt, bleibt Pumuckl nichts anderes übrig, als den Vogel wieder einzufangen. Nun erzählt Eder von seinem Kobold. Der Bub bringt bald seine zwei älteren Freunde mit, die sich nicht von der sich selbst bewegenden Schiffschaukel beeindrucken lassen. Schließlich steigen sie heimlich in die Werkstatt ein, um hinter den Trick zu kommen. Eder überrascht sie dabei und bietet ihnen, da sie doch nicht an Kobolde glauben, eine pseudotechnische Erklärung an. Danach bemerkt der Jüngste, dass er einen wichtigen Schlüssel verloren hat. Meister Eder befragt nun Pumuckl und dieser antwortet laut und deutlich, dass er wisse, wo der Schlüssel ist und bringt ihn danach. Mit diesem Spuk konfrontiert fliehen die Buben aus der Werkstatt. Maria Singer
36 2.10 Pumuckl und die Katze 3. Dezember 1988 Meister Eder nimmt vorübergehend ein Kätzchen auf. Pumuckl ist eifersüchtig und wütend, weil dieses Kätzchen Dinge darf, für die er bestraft würde. Schließlich steckt er es in den Kohlenkasten, womit er sich aber selbst schadet, denn als die Besitzerin kurze Zeit später kommt, um ihr entlaufenes Haustier abzuholen, ist die Katze nicht zu finden. Nachdem die Frau traurig wieder gegangen ist, erklärt der über Pumuckls Verhalten verärgerte Eder, das Kätzchen würde nun für immer bleiben. Zu Pumuckls Glück kommt die Besitzerin aber wieder zurück und nimmt ihre Katze mit. Eva Astor
37 2.11 Pumuckl und der Schnupfen 10. Dezember 1988 Pumuckl hat Fieber und Meister Eder hält es für eine gute Idee, den Arzt Dr. Schredelbach telefonisch um Rat zu fragen. Beide reden erst aneinander vorbei. Als Eder schließlich sagt, dass der Patient winzig klein und unsichtbar ist, kommt der Arzt vorbei und behandelt Eders vermeintliches Delirium. Klaus Schwarzkopf als Dr. Schredelbach und Maria Singer
38 2.12 Eders Weihnachtsgeschenk 17. Dezember 1988 Meister Eder und Pumuckl feiern Weihnachten. Pumuckl freut sich auf ein Holzkästchen, das als Geschenk für Kunden und Freude gedacht war, aber übriggeblieben ist. Nun soll es ihm gehören. Bald erscheint jedoch Bernbacher der eines davon bekommen sollte und den Eder vergessen hat. Eder kann ihn gerade noch daran hindern, Pumuckls Kästchen mitzunehmen. Als der Elektroherd kaputt geht, repariert ihn Hausmeister Stürzlinger, auch er will dafür das Kästchen, wird aber ebenfalls auf später vertröstet. Schließlich kommt noch Herr Preisslkofer, der ein weiteres Kästchen haben will, weil sich sonst seine beiden Enkelkinder um das vorhanden streiten. Als Eder ihm zu verstehen gibt, dass sein letztes Kästchen bereits einem anderen Kind versprochen ist, bietet Preisslkofer einen Tausch an: altes Spielzeug aus seinem Keller gegen das Kästchen. Darauf geht Pumuckl ein. Gleich danach läutet ein Postbote, der ein unzustellbares Paket zurückbringt: eines der verschickten Kästchen. Pumuckl bekommt nun unerwartet beides und muss auf nichts verzichten. Georg Thomalla als Herr Preisslkofer und Hans Stadlbauer als Postbote
39 2.13 Pumuckl ist an gar nichts schuld 31. Dezember 1988 Meister Eder baut unter hohem Zeitdruck einen Schrank, der eine Geburtstagsüberraschung sein soll. Ausgerechnet jetzt fällt die Maschine aus, die er zum Zuschneiden der Bretter braucht. Zugleich nervt ihn Pumuckl mit albernen Zwischenbemerkungen und Aktionen. Als Pumuckl schließlich Ruhe gibt, wird er stattdessen so lange von Meister Eder beschimpft und verdächtigt, bis er auswandern will. Als die Maschine endlich nach vielen Schwierigkeiten repariert ist, wird der Strom abgeschaltet. Erst jetzt erfährt Eder, dass der Abgabetermin verschoben ist und er nun eine ganze Woche Zeit für die Arbeit hat. Hans Brenner als Herr Schrader und Elisabeth Karg als Eders Schwester
40 2.14 Ein schwieriger Kunde 7. Januar 1989 Ein Kunde, der Steuerberater Schladerer, mäkelt an Eders Arbeit grundlos herum und fordert ständig Änderungen. Da Meister Eder davon völlig verärgert ist, spukt Pumuckl in der Kanzlei Schladerers herum und verursacht ein großes Durcheinander. Als Schladerer das nächste Mal in Eders Werkstatt kommt, ist er völlig kleinlaut und mit allem zufrieden. Nun kann auch Eder seinem Kunden entgegenkommen. Enzi Fuchs, Wilfried Klaus als Herr Schladerer und Veronika von Quast als Sekretärin
41 2.15 Der blutige Daumen 14. Januar 1989 Pumuckl ist sauer, weil Meister Eder den Platz vor der Eingangstür gestreut hat, denn davor gab es dort eine schöne, eisige Rutschbahn für ihn und die Kinder. Eder sagt, dass einer seiner Kunden sich das Bein brechen könne, was Pumuckl nicht glauben will. Bald darauf stößt sich Pumuckl selbst den Daumen blutig und bekommt einen Verband. Dieser wird ihn beinahe zum Verhängnis, als er verbotenerweise trotzdem nach draußen geht, denn der Verband ist sichtbar und die Kinder denken, er wäre eine weiße Maus, die sie fangen wollen. Pumuckl rettet sich mit Mühe zurück in die Werkstatt. Max Nüchtern
42 2.16 Pumuckl und die Kopfwehtabletten 21. Januar 1989 Meister Eder liegt mit Grippe im Bett und bittet Pumuckl, einen Zettel zu Frau Eichinger zu bringen, damit sie ihm Tabletten besorgt. Pumuckl bringt allerdings erst beim zweiten Versuch die Nachricht zu der richtigen Adresse. Überdies bekommt Eder einen Anruf der besorgten Frau Hartl. Das führt dazu, dass schließlich mehrere Nachbarn mit Tabletten zu Eder kommen und jeder darauf besteht, dass dieser die Tabletten auch nimmt. Schließlich isst auch Pumuckl einige Tabletten, wird davon müde und schläft ein. Monika Baumgartner als Bärbels Mutter, Daniela König als Bärbel und Michael Tregor als Student
43 2.17 Ein Knüller für die Zeitung 28. Januar 1989 Der an parapsychologischen Phänomenen interessierte (und stotternde) Herr Schenk erfährt im Wirtshaus zufällig von Meister Eders Kobold. Eder will nichts davon wissen und versucht Schenk möglichst rasch loszuwerden. Dieser gibt allerdings nicht auf und informiert die Presse. Bald darauf erhält Eder also Besuch von einer jungen Journalistin. Diese loszuwerden wird für ihn ziemlich mühsam, da Pumuckl unbedingt in die Zeitung kommen möchte. Christine Neubauer als Wirtin, Rainer Basedow als Redakteur, Henry van Lyck als Herr Schenk und Barbara Rudnik als Journalistin
44 2.18 Pumuckl geht ans Telefon 4. Februar 1989 Meister Eder hat Pumuckl für den nächsten Tag einen Zoobesuch versprochen. Daraus wird allerdings nichts, da Eder kurzfristig von Professor Bergmaier einen attraktiven Auftrag für ein Arbeitszimmer erhält und deshalb vor Ort Maß nehmen muss. Pumuckl will von einer Verschiebung nichts wissen, da er, wie er sagt, sich nur bis morgen und nicht bis übermorgen freuen könne. Schließlich versucht er selbst den Termin über Telefon abzusagen, kommt aber nur an zufällige Gesprächspartner, da er keine Ziffern lesen kann und glaubt es würde reichen, irgendeine Nummer zu wählen. Schließlich ruft Bergmaier an und Pumuckl sagt tatsächlich in sehr unfreundlichem Ton ab. Als Eder davon erfährt, ist er wütend, dass ihm Pumuckl wahrscheinlich den guten Kunden vergrault hat. Nachdem Bergmeier, dem das Ganze seltsam erscheint, ein zweites Mal anruft, redet er zuerst wieder mit Pumuckl, der sich kleinlaut entschuldigt. Gerührt von dem vermeintlichen Kind ist Bergmeier besänftigt und Eder behält seinen Auftrag. Harald Dietl als Reviermeister Haller, Peter Musäus als jüngerer Polizist, Uli Steigberg als älterer Polizist (synchronisiert von Hans Clarin) und Towje Kleiner als Professor Bergmaier
45 2.19 Pumuckl will Schreiner werden 11. Februar 1989 Pumuckl möchte Schreiner werden, um sich nicht mehr zu langweilen, deshalb zeigt ihm Meister Eder wie man Nägel einschlägt. Als gleich darauf der Kunde Windlechner kommt, zieht sich Pumuckl in die Küche zurück und schlägt dort Nägel in den Tisch ein. Pumuckls Aktionen und Meister Eders Reaktionen sind so offenkundig, dass Windlechner alles wahrnimmt und verwirrt reagiert. Eder soll in der Wohnung des Kunden ein Möbelstück begutachten, aber da er Pumuckl nicht unbeaufsichtigt lassen will, nimmt er ihn mit. In der Wohnung angekommen fragt er nach einem Schraubenzieher, um die Schreibplatte eines Damensekretärs abzumontieren. Windlechner bringt ein Schweizermesser. Davon ist Pumuckl so fasziniert, dass er es mehrmals in Eders Manteltasche verschwinden lässt, was diesen in Verlegenheit bringt. Danach nimmt er es selbst mit. Zurück in der Werkstatt herrscht ihn Meister Eder an, das Messer sofort zurückzubringen. Frau Windlechner, die nicht glaubt, dass es bei Eder spukt, beginnt ihren Mann beim Scrabblespiel zu veralbern. Während beide über ein unsinniges Wort streiten, kommt allerdings Pumuckl herein und so sieht sie das Schweizermesser durch die Luft schweben. Iris Berben als Frau Windlechner und Horst Sachtleben als Herr Windlechner
46 2.20 Der silberne Kegel 18. Februar 1989 Eder ist zu einem Kegelwettbewerb eingeladen, will aber nicht, dass ihm Pumuckl hilft, denn das wäre unehrlich. Pumuckl hält sich zuerst wirklich daran, aber Eder, der unerwartet gewinnt, verdächtigt ihn trotzdem. Von dieser Ungerechtigkeit erbittert, folgt ihm Pumuckl schließlich doch (da dieser die Dachluke nicht geschlossen hatte) und hilft ihm diesmal. Meister Eder, der diesmal meint, Pumuckl sei ihm nicht gefolgt, freut sich sehr über den Sieg, als Pumuckl jedoch versehentlich einen Spruch zitiert, den Eder nach seinem Sieg sagte, weiß dieser, dass Pumuckl doch da war, und ist enttäuscht, und gibt zwar zu, dass er Pumuckl zunächst zu unrecht verdächtigte, sagt Pumuckl aber auch, dass er es nicht besser machte, indem er es tatsächlich tat. Egon Biscan, Christine Neubauer als Wirtin und Hans Stadtmüller als Herr Schwertfeger
47 2.21 Das Spiel mit dem Feuer 25. Februar 1989 Meister Eder verbietet Pumuckl in der Werkstatt mit Feuer zu spielen, da diese abbrennen könne, und schickt ihn stattdessen in die Küche. Daraus zieht Pumuckl den fatalen Schluss, dass nur die Werkstatt, aber nicht die Küche abbrennen könne. Als Eder einen Kunden aufsucht, spielt Pumuckl am Küchentisch mit Streichhölzern. Da er wichtige Zusammenhänge nicht kennt, steht bald die ganze Küche in Flammen: Er hält das Feuer für eine Art Lebewesen und versucht es mit hochprozentigem Alkohol zu löschen, da, wie er denkt, Alkohol alles töte. Als Eder zurückkommt, ist die Feuerwehr vor Ort und der Brand sogleich gelöscht. Er macht sich zuallererst Sorgen um Pumuckl und begnügt sich dann, obwohl er ihn aufgrund Enttäuschung und Wut am liebsten aus der Wohnung werfen würde, was jedoch aufgrund des Koboldsgesetzes nicht gehen würde, mit dessen Versprechen, nie wieder Streichhölzer anzurühren. Michaela May als Charlottes Mutter, Alexander Malachowsky als älterer Polizist, Wolfgang Klein als jüngerer Polizist und Josef Schwarz als Feuerwehrmann
48 2.22 Pumuckl will eine Uhr haben 4. März 1989 Pumuckl sieht bei einer Kundin eine Uhr und will sofort selbst eine haben. Um Pumuckl eine Freude zu machen, zeigt ihm Eder die Auslagen von Uhrengeschäften. Schließlich zieht Pumuckl alleine los und wird durch seine Unvorsichtigkeit in einen großen Spieluhrenkasten eingeschlossen. Er schlägt zwar Radau, aber da er unsichtbar ist, bleibt jede Nachschau ohne Ergebnis. Auf der Polizeiwache erfährt Eder zufällig von seltsamen Vorgängen in einem Uhrengeschäft und zieht den richtigen Schluss. So kann er Pumuckl noch rechtzeitig befreien, bevor die Uhr verpackt und in die USA verschickt wird. Harald Dietl als Reviermeister Haller, Rolf Illig als Kunde, Hans-Jürgen Diedrich als Uhrmacher, Gert Burkard als Willi, Veronika Faber als Willis Frau, Alexander Malachowsky als älterer Polizist, Wolfgang Klein als jüngerer Polizist und Elisabeth Volkmann als Kundin
49 2.23 Die Plastikente 11. März 1989 Pumuckl sieht in einem Spielwarengeschäft einen Kunden der eine aufblasbare Plastikente für seinen Sohn kauft. Sofort will er von Meister Eder ebenfalls eine solche Ente. Erst holt er sich eine Abfuhr, aber schließlich gibt Eder nach und kauft ihm eine. Das für Pumuckl riesengroße Spielzeug bringt ihm kein Glück: erst treibt er auf der Isar ab und als er danach in einem Bottich in der Werkstatt damit schwimmt, fällt er ins Wasser. Darüber verärgert, will er dass die Ente ebenfalls untertaucht. Schließlich holt er eine Gabel und sticht sie zur Strafe damit. Als Eder zurückkommt, versucht Pumuckl die Schuld an der ruinierten Ente zwei Buben zu geben, die zufällig in der Werkstatt waren. Als Eder dahinterkommt, schlägt er wütend auf den Bottich, der dann umfällt und die Werkstatt unter Wasser setzt. Der davon beeindruckte Pumuckl sagt, dass ihm selbst in seinem „ganzen Koboldsleben“ noch nie eine solche „Sauerei“ gelungen sei. Eder lacht nun über sein Missgeschick und Pumuckl kommt ohne Strafe davon. Karl Dall als Kunde und Helga Feddersen als Verkäuferin
50 2.24 Pumuckl auf Hexenjagd 18. März 1989 Pumuckl hört bei Nachbarskindern von Hänsel und Gretel und nimmt das Märchen für bare Münze. Fortan sucht er nach entführten und gefangenen Kindern. Er steigert sich so hinein, dass sogar Meister Eder unsicher wird. Erst als dieser bei den Nachbarn, wo Pumuckl die Geschichte gehört hat, nachfragt, klärt sich alles auf. Monika Baumgartner als Bärbels Mutter, Daniela König als Bärbel, Ellen Umlauf als Frau im Wald, Stephanie Kellner als Mädchen im Wald und Bruno W. Pantel als Zeitungsverkäufer
51 2.25 Hilfe, eine Aushilfe! 25. März 1989 Die Putzfrau Eichinger hat einen gebrochenen Arm und wird deshalb von der jungen Frau Singermeier vertreten. Schon am Anfang wird diese vom flirtenden Schlossermeister Bernbacher verunsichert, der ihr vom Pumuckl erzählt. Die Aushilfe schiebt bald ihre zahlreichen Missgeschicke auf den Kobold, der diesmal aber unschuldig ist. Gegen Ende trifft sie wieder auf Bernbacher der eben Schlüssel für ein Kästchen bringt und beleidigt in ihrer Aufregung Pumuckl, der jetzt doch noch aktiv wird. Nachdem sie durch ihre Schlamperei das Badezimmer mit Waschlauge überflutet hat, verlässt sie entnervt das Haus. Beatrice Richter als Frau Singermeier
52 2.26 Pumuckl und die Musik 1. April 1989 Der Gesangsverein trifft sich in der Wohnung Eders und Pumuckl darf dabei sein. Erst stört er den Gesang durch sein falsches Singen und dann entwendet er Herrn Schwertfegers Mundharmonika. Eder bringt ihn durch gutes Zureden dazu, sie wieder herzugeben. Schließlich erzählt er der Runde, die in die Werkstatt gekommen ist, von seinem Kobold und Schwertfeger bietet Pumuckl seine Mundharmonika an, wenn dieser darauf spielt. Vorerst geschieht nichts, aber nachdem die restlichen Leute wieder nach oben gegangen sind, kommt Schwertfeger zurück und wiederholt sein Angebot. Als Pumuckl darauf eingeht, bekommt Schwertfeger einen gewaltigen Schreck. Fredl Fesl als Fredl, Christine Neubauer als Wirtin, Fritz Straßner und Hans Stadtmüller als Herr Schwertfeger

Ausstrahlungen und Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 24. September 1982 sendete das Erste Deutsche Fernsehen die erste Staffel[13], die zweite Staffel folgte ab 6. Oktober 1988.[14] Der ORF zeigte die erste Staffel ab 13. Februar 1983[15] und die zweite, bei der er als Co-Produzent beteiligt war, ab 28. Dezember 1988.[16]

Die Fernsehserie wurde anfangs in 28 Ländern gezeigt.[17]

Lange war nur die erste Staffel im Handel erhältlich. Regisseur Ulrich König sagte 2017 in einem Interview, dass dies an Gustl Bayrhammer lag, der einer Veröffentlichung der zweiten Staffel nicht zugestimmt hatte.[18] Nachdem 2012 die Verträge zwischen Infafilm und BR/ARD ausliefen, wurde die Serie überdies auch nicht mehr im Fernsehen gezeigt.[19] Erst nachdem im März 2019 sämtliche Episoden restauriert und in HD neu abgetastet auf Amazon Prime erschienen, ist die Serie seit November 2019 auch komplett auf DVD und Blu-ray erhältlich. Im Titelvorspann der Episoden wird nun auf den Original-Entwurf der Pumuckl-Figur durch Barbara von Johnson verwiesen – was in der ursprünglichen TV-Fassung nicht der Fall war. Im März 2020 begann der Bayerische Rundfunk mit der erneuten Ausstrahlung.[20][21]

Running Gags[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In vielen Folgen stößt sich Meister Eder den Kopf an der Hängelampe in der Werkstatt oder in der Küche.
  • Die Stammtischbrüder von Eder haben oftmals Probleme, sich den Namen Pumuckl zu merken. Wenn der Kobold wieder einmal am Stammtisch thematisiert wird, entstehen so Namen wie: Pudackl, Kartoffelmuckl, Dupuckl, Putzmuckl, Schmutzduckl, Krummbuckl oder Holznuckl.
  • Meister Eder hat ein schlechtes Namensgedächtnis. Bei nahezu jedem Kunden fällt ihm der Name, wenn überhaupt, erst nach einer kurzen Denkpause ein („Grüß Gott Frau…, ääh…“). Dieser Gag wird des Öfteren auch ausgebaut („Grüß Gott Frau…, ääh…, Reinicke! Kommen Sie erst einmal reinicke, Frau…, ääh…“).
  • Pumuckl hat einen Ausgang aus der Werkstatt gefunden, den Eder nicht kennt. Beim heimlichen Herausschleichen stößt er jedes Mal die davor stehenden Lösungsmittelkanister herunter. Obwohl sie Eder stets aufhebt, kommt er nicht dahinter, wie Pumuckl aus der Werkstatt gekommen ist.
  • Neben der Tür steht ein Stapel Holzlatten, der bei der geringsten Kleinigkeit umfällt und die Tür versperrt.
  • In vielen Folgen wird der Antiquitätenhändler Wimmer erwähnt, der jedoch nie zu sehen ist.
  • In vielen Folgen wird im Wirtshaus ein schlafender, älterer Herr von einer Bedienung geweckt mit den Worten: „Opa, deine Suppe wird kalt.“ Als er dann seine Suppe essen will, drängt er seinen Tischnachbarn dazu, Platz zu machen („Das ist mein Platz“), auch wenn dieser schon längst aufgestanden ist. In einer Folge sagt er dies sogar, obwohl er allein am Tisch sitzt.
  • Pumuckl verabschiedet sich ständig mit „Tschüss“, was Meister Eder nicht passt – diese Verabschiedung ist bis heute in Bayern wenig beliebt – und er ihn sofort auf „Pfiade“ oder „Servus“ korrigiert.
  • Pumuckl bezeichnet ständig irgendwelche Farben als falsch, nennt aber immer die Komplementärfarbe. So lautet seine Reaktion, als er Bernbachers rote Karten entdeckt: „Ui, da liegt was Grünesǃ“, er bemerkt einmal entsetzt, dass seine Hände voller „oranger“ (bzw. blauer) Farbe sind und er bezeichnet ein violettes Osterei als gelb. Eine besondere Variante findet sich in Folge 27, als er sein graues Spielzeugauto erst als rot, dann als grün bezeichnet – beide Farben ergeben gemischt wie alle Komplementärfarben einen Grauton.
  • Pumuckl kann nicht sonderlich weit zählen und erfindet ständig irgendwelche Fantasiezahlen. So behauptet er z. B. er sei „dreihundertzwölfundzwanzig Jahre alt“.
  • Während Frau Eichingers Aberglaube in den Hörspielen nur in einer einzelnen Folge auftaucht (Die abergläubische Putzfrau), begrüßt Frau Eichinger Eder in der Serie praktisch jedes Mal damit, dass sie irgendein aktuelles Ereignis – zum Beispiel ihren gebrochenen Arm – astrologisch kommentiert.
  • Immer wieder werden die verschiedenen Begebenheiten vom Pumuckl oder beliebigen Personen mit „Da machst was mit!“ kommentiert.
  • Pumuckl prahlt gerne damit, was für ein großer Seefahrer er ist, doch wenn er mit Wasser in Berührung kommt, hat er große Angst und ertrinkt mehrfach beinahe, da er nur schlecht schwimmen kann, so etwa in den Folgen Das neue Badezimmer, Der Geist des Wassers und Die Plastikente.
  • In mehreren Folgen stimmen Protagonisten ein Lied an, dessen erste Zeilen „Auf den Bergen wohnt die Freiheit, in den Tälern wohnt der Neid“ lauten – eine Mischung aus der gleichnamigen, in Bayern verbreiteten Redewendung und dem Lied Auf den Bergen wohnt die Freiheit (König-Ludwig-Lied) von Maxl Graf.

Anspielungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In der Folge Der große Krach und seine Folgen liest Meister Eder im Bett ein Buch mit dem Titel „3:0 für Veigl“. Das ist der Titel einer Tatort-Folge, in der Gustl Bayrhammer den Hauptkommissar Melchior Veigl spielte.
  • In der Folge „Pumuckl macht Ferien“ sind gleich mehrere Anspielungen auf die Bahnhofsszene in Spiel mir das Lied vom Tod: Die Hintergrundmusik, eine tropfende Dachrinne, eine lästige Fliege, die schließlich mit einer „Büchse“ (im Original mit einer Waffe, in der Fernsehserie mit einer Getränkedose) eingefangen wird, sowie die Tatsache, dass Meister Eder auf der falschen Zugseite aussteigt, erinnern stark an das Meisterwerk von Sergio Leone.
  • In der Folge Pumuckl und die Musik sagt Toni Berger: „An diesem Gesangsverein könntst zerschellen“. Dies ist eine Anspielung auf das Theaterstück Der Brandner Kaspar und das ewige Leben in dem Gustl Bayrhammer, Fritz Strassner und Toni Berger am Münchner Residenztheater gemeinsam spielten. Toni Berger sagt darin als Tod zu Fritz Strassner (Brandner Kaspar) „An diesem Volksstamm könntst zerschellen“. Auch Fritz Strassner spielt in dieser Episode mit.
  • In der Folge Pumuckl und die Musik sagt der als Musiker auftretende Fredl Fesl zur Entschuldigung auf seine Verspätung, sein Auto sei nicht angesprungen, was eine Anspielung auf Fesls Lied Anlass-Jodler ist, in welchem er über sein schlecht anspringendes Auto singt.
  • In der Folge Das Schloßgespenst ist eine Anspielung auf Dinner for One vorhanden: Der Butler der Gräfin stolpert mehrmals über den Kopf eines Löwenfells, das zur Zierde des Bodens dient. In derselben Folge spukt der unsichtbare Pumuckl aus Eders Jankertasche ein lautes „Hui Buh“ für den Butler – Hans Clarin sprach auch das Schloßgespenst Hui Buh. Weiterhin enthält die Folge gleich drei Anspielungen auf die Serie Graf Yoster gibt sich die Ehre: Der Drehort Schloss Isareck und das gleiche Auto Rolls-Royce Phantom III mit Wolfgang Völz in der Rolle des Chauffeurs.
  • In der Folge Hilfe, eine Aushilfe! singt Pumuckl den Beginn des Volksliedes Solang der alte Peter, früheres Pausenzeichen des Bayerischen Rundfunks und bis heute Jingle der Verkehrsfunkdurchsagen auf Bayern 3. In derselben Folge antwortet Meister Eder auf die Frage von Frau Singermaier, ob er einen Hund habe, dass er früher einen Dackel gehabt habe, offenbar eine Anspielung auf den Dackel „Oswald“ von Hauptkommissar Veigl.
  • Über den Gasmann Herrn Nippel sagt Pumuckl in der Folge Auf heißer Spur „Ich musste dem Nippel zehn Knoten durch die Lasche ziehen“, eine Anspielung auf Mike Krügers Hit Der Nippel.
  • In Der rätselhafte Hund bedroht ein Mann Meister Eder mit einer Neonröhre, die plötzlich von selbst leuchtet wie ein Lichtschwert in Star Wars.
  • In der Folge Das Spiel mit dem Feuer versucht Pumuckl Meister Eder in der Küche von einer durch ihn entzündeten brennenden Kerze hinter der Tür abzulenken, indem er danach fragt, von wem denn die Musik sei, die gerade im Radio gespielt wird. Meister Eder, der es nicht genau weiß, antwortet: „Rimski-Korsakov, oder von Meyerbeer oder von irgendjemandem“. Bei der Musik im Radio handelte es sich tatsächlich um die Ouvertüre zur Oper Donna Diana von Emil von Reznicek, die in der ZDF-Sendung Erkennen Sie die Melodie als Einführungsmusik verwendet wurde und in der Quiz-Kandidaten Melodien aus Opern und Operetten erkennen mussten. Pumuckls Frage und Eders unwissende Antwort sind eine Anspielung auf dieses Format.
  • In der Folge Pumuckl geht ans Telefon sagt der von Towje Kleiner gespielte Professor, als Eder bei ihm klingelt: „Ich bin nicht da. Ich bin überhaupt nicht da. Weder da, noch da“, wobei er auf das Telefon und zur Tür deutet. Dies ist eine Anspielung auf die Serie Der ganz normale Wahnsinn, in der Towje Kleiner ebenfalls mitspielte. Im Vorspann sagt er dort ebenfalls: „Ich bin nicht da. Ich bin überhaupt nicht da.“

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In der zweiten Staffel von 1988/89 ist die Werkstatt nun außen gelb gestrichen, der Hintergrund, vor dem Pumuckl den Titel der Episode „hochwirft“ wurde getauscht. Auch der gezeichnete Kobold sieht nun etwas verändert aus: Die Augen erscheinen größer, der Kopf ist nicht mehr ganz so groß, und die Haare sind nicht mehr, wie in der ersten Staffel, orange, sondern hellrot. Eine weitere Veränderung sieht man an Hausmeister Stürzlinger, der nun einen Vollbart statt nur einen Schnauzbart wie in der ersten Staffel trägt.
  • Nach den Gesetzen der Physik müsste der sichtbare Kobold einen Schatten werfen. Im Gegensatz dazu ist der Schatten von Gegenständen, die Pumuckl bewegt, vorhanden. Pumuckl müsste auch auf spiegelnden Oberflächen zu sehen sein, was abgesehen von Szenen in den Folgen 2 (Das verkaufte Bett), 6 (Pumuckl macht Ferien), 20 (Pumuckl und Puwackl) und 22 (Der verhängnisvolle Schlagrahm) nie der Fall war.
  • Der Discosong, zu dem Pumuckl in Das Spanferkelessen singt und tanzt, ist (Let´s Get Fully) Tilt & Boogie von Fritz Muschler und Paul Birmingham (eigentlich: Klaus Dittmar). Sängerin ist Jackie Robinson.[22]
  • In Folge 4 Das Schlossgespenst springt Pumuckl durch eine Glasscheibe an das Pendel einer Standuhr.
  • In Folge 50 Pumuckl auf Hexenjagd sagt Pumuckl „Ja chenau“ anstelle von „Ja genau“ in Anspielung auf die Jachenau.
  • Die Farben von Pumuckls Hemd und Hose sind in der Serie Gelb und Grün, anstatt gelb und rot.[23]
  • In der Folge 24 Die geheimnisvollen Briefe (ausgestrahlt am 11. März 1983) liest Eder morgens eine Zeitung vom 17. April 1980.
  • In der Folge 44 Pumuckl geht ans Telefon wird als Anschrift der Schreinerei die Gewürzmühlstraße 6 erwähnt.
  • Der Dackel in der Folge Der verhängnisvolle Schlagrahm gehörte der Maskenbildnerin Helga Gläser.[24]

Pilotfilm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 2. April 1982 erschien unter dem Titel Meister Eder und sein Pumuckl der erste Pumuckl-Kinofilm. Der Film ist im Wesentlichen ein Zusammenschnitt von vier Episoden der parallel produzierten Fernsehserie: Spuk in der Werkstatt, Das verkaufte Bett, Das Schlossgespenst und Das Spanferkelessen. Allerdings wurden etliche Szenen doppelt (mit anderen Darstellern in Nebenrollen) aufgenommen, auch die Musikuntermalung unterscheidet sich. Die Animation der Pumucklfigur ist in einigen Fällen anders ausgeführt, wie beispielsweise, als er Eder erklärt, bei dem bleiben zu müssen, der ihn einmal gesehen hat.[25]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Bayerische Kultserien: Interview mit Uli König vom 5. Juli 2017
  2. a b c Ellis Kaut: Nur ich sag ich zu mir. Mein Leben mit und ohne Pumuckl. Langen Müller 2009 ISBN 978-3-7844-3194-9 Abschnitt: Für den technisch Interessierten, S. 200 bis 205
  3. pumucklhomepage: Pumuckl - Fernsehkurzspots, siehe außerdem: Andrea Holler: „Da muss ja der Bauch mitdenken, weil im Kopf gar nicht so viel Platz ist“, Artikel in Televizion vom 28. Februar 2015, S. 81 und Produktionsliste der Infafilm, alle aufgerufen am 7. November 2020
  4. Ellis Kaut: Nur ich sag ich zu mir. Mein Leben mit und ohne Pumuckl. Langen Müller 2009 ISBN 978-3-7844-3194-9 Abschnitt: Pumuckl lernt laufen, S. 198 bis 203
  5. Abspanne der beiden Staffeln, siehe auch: pumucklhomepage: Horst Schier - Kamera und Esteban Zajtai - Realanimation, aufgerufen am 23. November 2020
  6. Abspanne der 1. und 2. Staffel (Leitung der Animation)
  7. Gespräch mit Joachim Fuchsberger in Auf los geht’s los vom 22. Oktober 1983 (Unsichtbarer Partner)
  8. BR-Magazin Capriccio: Meister Eder & sein Pumuckl: Er ist für die Bayern der berühmteste Kobold der Welt, 3. März 2020 (Abbruch)
  9. a b Drehorte. In: Die Pumucklhomepage. Abgerufen am 5. Januar 2021.
  10. pumucklhomepage: 36. Der rätselhafte Hund (Drehort Kabelsteg), aufgerufen am 5. Januar 2021
  11. Pumuckl und die Bergtour - Pumuckl-Fan-Webseite. Abgerufen am 2. März 2020.
  12. Pumuckl macht Ferien - Pumuckl-Fan-Webseite. Abgerufen am 2. März 2020.
  13. Fernsehprogramm der AZ, 24. September 1982, aufgerufen am 5. November 2020
  14. Bayerischer Rundfunk Programm Juli – Dezember 1988, S. 162 und Fernsehprogramm der AZ vom 6. Oktober 1988, beide aufgerufen am 5. November 2020
  15. Tischlermeister und Klabauterwichtl Artikel zum Fernsehprogramm der Arbeiter-Zeitung vom 12. Februar 1983, S. 12 (aufgerufen am 5. November 2020)
  16. Arbeiter-Zeitung vom 28. Dezember 1988: Fernsehprogramm auf Seite 32 (ORF-Ausstrahlung, aufgerufen am 25. Oktober 2020)
  17. Interview mit Gustl Bayrhammer über die Entgegennahme des bayerischen Filmpreises. Abgerufen am 27. Mai 2015
  18. Interview mit Ulrich König vom 5. Juli 2017. Abgerufen am 26. Oktober 2020
  19. pumucklhomepage.de, archivierte Version im Internet archive vom 3. Mai 2018, aufgerufen am 23. Oktober 2020
  20. pumucklhomepage.de Wo bekomme ich die Pumucklfolgen auf DVD, Video, CD, etc? aufgerufen am 23. Oktober 2020
  21. fernsehserien.de: 1 und 2 (DVD und Blu-ray)
  22. pumucklhomepage: Fritz Muschler - Musik. Siehe auch: discogs.com: Jackie Robinson – Tilt & Boogie, beide aufgerufen am 9. Dezember 2020
  23. Die gezeichnete Pumuckl-Figur - Pumuckl-Fan-Webseite. Abgerufen am 2. März 2020.
  24. pumucklhomepage: Der verhängnisvolle Schlagrahm, aufgerufen am 26. Oktober 2020
  25. pumucklhompage: Meister Eder und sein Pumuckl Szenenvergleich – Serie, aufgerufen am 23. Januar 2021