Melanie Gernert

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Melanie Gernert
Melanie Gernert - Techniker Beach Tour Düsseldorf 2018.jpg
2018 in Düsseldorf
Porträt
Geburtstag 17. Mai 1987
Geburtsort Forst (Lausitz), DDR
Größe 1,77 m
Hallen-Volleyball
Vereine
2008–
–2014
2019
Dresdner SSV
TSV Rudow 1888
SG Rotation Prenzlauer Berg
Beachvolleyball
Partnerin 2004 Kerstin Zschorlich
2004–2005 Juliane Plepp
2006 Sophie Schellenberger
2007 Maria Wendisch
2008 diverse
2009, 2014, 2016–2017 Tatjana Zautys
2010 Hella Jurich
2011 Kira Walkenhorst
2011 Rieke Brink-Abeler
2011–2012 Anja Günther
2015 Anika Krebs
2015, 2018–2020 Elena Kiesling
2020–2021 Sarah Schulz
Verein DJK TuSA 06 Düsseldorf
Deutsche Rangliste Position 5[1]
Weltrangliste Position 439[2]
Erfolge
2007 – Siegerin Smart Beach Tour München
2007 – Neunte U21-WM Modena
2008 – Siegerin Smart Beach Tour Binz
2008 – Fünfte U23-EM Espinho
2010 – Siegerin Smart Beach Tour Norderney
2010 – DM-Fünfte
2011 – Siegerin Smart Beach Tour Essen
2011 – Vierte CEV Masters Niechorze
2011 – EM-Neunte
2011 – DM-Fünfte
2012 – Siegerin Smart Super Cup Hamburg
2015 – Siegerin Smart Beach Cup Jena
2015 – Siegerin Smart Super Cup Kühlungsborn
2016 – Siegerin Smart Beach Cup Duisburg
2016 – Siegerin Smart Beach Cup Dresden
2016 – DM-Vierte
2017 – deutsche Vizemeisterin
2018 – Siegerin Techniker Beach Tour Düsseldorf
2018 – 2. Platz Techniker Beach Tour St. Peter-Ording
2018 – 2. Platz Techniker Beach Tour Zinnowitz
2018 – DM-Fünfte
2019 – Siegerin Techniker Beach Tour Düsseldorf
2019 – 2. Platz Techniker Beach Tour Nürnberg
2019 – Siegerin Techniker Beach Tour Fehmarn
2020 – Finalistin Beach-Liga
2020 – DM-Fünfte
2021 – Siegerin German Beach Trophy
Stand: 6. April 2021

Melanie Gernert (* 17. Mai 1987 in Forst[3], DDR) ist eine deutsche Volleyball- und Beachvolleyballspielerin. Sie spielt seit 2004 bei den nationalen Turnierserien aktiv und schaffte zahlreiche Turniersiege und vordere Platzierungen. 2017 wurde sie deutsche Vizemeisterin. In früheren Jahren nahm sie auch an einigen internationalen Turnieren teil, unter anderem der Europameisterschaft 2011.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gernert wuchs in Weißwasser auf und hatte wegen ihres Großvaters zunächst Interesse am Eishockey, bevor sie sich für Volleyball entschied.[3] 2004 erreichte sie mit Kerstin Zschorlich den dritten Platz bei einem sächsischen Beachvolleyball-Wettbewerb in Dresden[4] Ihre ersten nationalen Turniere spielte sie im selben Jahr ebenfalls mit Zschorlich. 2005 nahm sie mit Juliane Plepp (heute Albert) an einigen Turnieren des Nokia Beach Cup teil und wurde dabei Neunte in Erfurt, Fünfte in Leipzig und Vierte in Frankfurt am Main. 2006 spielte sie hauptsächlich mit Sophie Schellenberger, mit der sie einige Endspiele bei kleineren Turnieren erreichte und Dritte der deutschen U20-Meisterschaft wurde.

Gernert/Zautys 2017 in Dresden

Gernert entschied sich für den Olympia-Stützpunkt in Berlin, statt nach Stuttgart zu gehen.[3] 2007 spielte sie mit Maria Wendisch. Auf der Smart Beach Tour wurden Gernert/Wendisch Dritte in Dresden sowie jeweils Zweite in Sankt Peter-Ording und Norderney und gewannen das Turnier in München. Bei der deutschen Meisterschaft belegten sie den neunten Rang. Das gleiche Ergebnis erzielte Gernert wenige Tage später mit Liane Lehmann bei der U21-Weltmeisterschaft in Modena. Im folgenden Jahr wurde sie mit Jana Köhler Fünfte der U23-Europameisterschaft in Espinho. National spielte sie 2008 mit wechselnden Partnerinnen. Mit Stephanie Kestner und Melanie Höppner gelangen ihr fünfte Plätze auf der Smart Beach Tour, mit Wendisch gewann sie das Turnier in Binz und wurde wieder DM-Neunte. 2009 war Gernert mit Tatjana Zautys auf der nationalen Tour aktiv. Das Duo schaffte einige dritte Plätze und wurde Neunter bei der deutschen Meisterschaft. Bei zwei Turnieren der FIVB World Tour unterlag sie mit Frederike Fischer in der Country Quota.

Bei der nationalen Tour 2010 spielte sie mit Hella Jurich. Gernert/Jurich waren regelmäßig in den Top Ten vertreten und siegten in Norderney. Bei der deutschen Meisterschaft wurden sie Fünfte. 2011 trat Gernert zunächst mit Kira Walkenhorst an. und wurde Dritte in Hamburg und Zweite in Norderney. Später kam sie mit Anja Günther in der nationalen Serie ins Finale des Kölner Turniers, gewann in Essen und wurde DM-Fünfte. International wurde sie beim CEV-Masters in Niechorze mit Rieke Brink-Abeler Vierte. Da deren eigentliche Partnerin Angelina Grün verletzt ausfiel, spielte das Duo auch bei der Europameisterschaft in Kristiansand und wurde nach einer Niederlage im Achtelfinale gegen Gielen/Mouha Neunter.[5] 2012 nahmen Gernert/Günther an mehreren Grand Slams der FIVB World Tour teil, wobei sie jeweils früh ausschieden. National gab es für sie einen Turniersieg in Hamburg, einen zweiten Rang in Bonn und mehrere dritte Plätze. Die deutsche Meisterschaft beendeten sie auf dem neunten Rang.

Im folgenden Jahr pausierte Gernert beim Beachvolleyball. Nebenbei spielte sie zwischen 2008 und 2014 auch Volleyball in der Halle. Sie stand zunächst beim Dresdner SSV und dann beim Berliner Zweitligisten TSV Rudow 1888 unter Vertrag.[6][7]

Gernert/Kiesling bei der Techniker Beach Tour 2019

2014 trat Gernert wieder mit ihrer früheren Partnerin Tatjana Zautys an. Auf der Smart Beach Tour gelang dem Duo unter anderem ein zweiter Platz in Köln und bei der deutschen Meisterschaft kam das Duo auf den neunten Rang. 2015 spielte Gernert hauptsächlich mit Anika Krebs und gewann den Smart Beach Cup in Jena. Mit Elena Kiesling gelang ihr der Turniersieg beim Smart Super Cup in Kühlungsborn. Bei der deutschen Meisterschaft belegten Gernert/Krebs den neunten Platz. 2016 spielte Gernert erneut mit Zautys, gewann die Smart Beach Cups in Duisburg und Dresden und wurde bei der deutschen Meisterschaft Vierte. 2017 wurden Gernert/Zautys unter anderem Zweite in Dresden und Hamburg. Bei der deutschen Meisterschaft 2017 besiegten sie die Europameisterinnen Glenzke/Großner und die Weltmeisterinnen Laura Ludwig/Walkenhorst, bevor sie sich im Finale gegen Laboureur/Sude geschlagen geben mussten und Vizemeisterinnen wurden.[8]

Auf der Techniker Beach Tour 2018 spielte Gernert wieder mit Elena Kiesling, mit der sie in Düsseldorf gewann und in Sankt Peter-Ording sowie in Zinnowitz Zweite wurde. Bei der deutschen Meisterschaft schieden Gernert/Kiesling im Viertelfinale gegen Mersmann/Tillmann aus. Bei der Techniker Beach Tour 2019 gelangen ihnen unter anderem Turniersiege in Düsseldorf und Fehmarn (hier spielte Gernert mit Natascha Niemczyk) sowie ein zweiter Platz in Nürnberg. Bei der deutschen Meisterschaft unterlagen sie im Achtelfinale gegen Kozuch/Ludwig. In der Saison 2019 spielte Gernert in der Halle für den Nord-Drittligisten SG Rotation Prenzlauer Berg.[8]

Im Juni/Juli 2020 nahm Gernert mit Sarah Schulz an der Beach-Liga teil und unterlag im Finale gegen Karla Borger und Svenja Müller. Mit Kiesling spielte sie zwei Top-Teams-Turniere der Comdirect Beach Tour 2020 in Hamburg und Düsseldorf. Bei der deutschen Meisterschaft spielte sie wegen Kieslings verletzungsbedingtem Ausfall mit Lena Ottens und schied im Viertelfinale gegen Bieneck/Schneider aus. Bei der ersten Ausgabe der German Beach Trophy im Januar/Februar 2021 kamen Gernert/Schulz als Erste der Hauptrunde ins Halbfinale, das sie gegen die Österreicherinnen Nadine und Teresa Strauss verloren. Bei der zweiten Ausgabe im März/April spielte Gernert in der ersten Woche mit Tjaša Kotnik und danach mit Anne Krohn, mit der sie das Playoff-Finale gegen Laboureur/Schulz gewann.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Melanie Gernert – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutsche Rangliste (Stand: 22. März 2021)
  2. FIVB-Weltrangliste (Stand: 16. März 2020)
  3. a b c Rollentausch im Sand. Berliner Zeitung, 13. Dezember 2019, abgerufen am 7. März 2021.
  4. Weißwasseraner Duo auf Rang drei. In: Lausitzer Rundschau. 24. August 2004, abgerufen am 7. März 2021.
  5. Auf dem Flughafen übernachtet. beach-volleyball.de, 10. Januar 2020, abgerufen am 7. März 2021.
  6. Ballraum Dresden. Volleyball-Magazin, Dezember 2008, abgerufen am 7. März 2021.
  7. Profil bei der deutschen Volleyball-Bundesliga (VBL)
  8. a b Neue Serie: Mein Freund der Ball. beach-volleyball.de, 19. Dezember 2019, abgerufen am 7. März 2021.