Andradit

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Andradit
Andradit (Kalkeisengranat) - Vaskö, Banat, Rumänien.jpg
Andradit-Kristallgruppe auf Calcit aus Vaskö, Banat, Rumänien (ausgestellt im Mineralogischen Museum der Universität Bonn)
Allgemeines und Klassifikation
Andere Namen
  • Allochroit
  • Calcium-Eisen-Granat
  • Kalkeisengranat
Chemische Formel Ca3Fe3+2[SiO4]3[1]
Mineralklasse
(und ggf. Abteilung)
Silikate und Germanate
System-Nr. nach Strunz
und nach Dana
9.AD.25 (8. Auflage: VIII/A.08)
51.04.03b.01
Kristallographische Daten
Kristallsystem kubisch
Kristallklasse; Symbol kubisch-hexakisoktaedrisch; 4/m 3 2/m[2]
Raumgruppe Ia3d (Nr. 230)Vorlage:Raumgruppe/230[1]
Gitterparameter a = 12,06 (natürlich); 12,058 (Endglied)[3] Å[1]
Formeleinheiten Z = 8[1]
Physikalische Eigenschaften
Mohshärte 6,5 bis 7
Dichte (g/cm3) 3,8 bis 3,9 (gemessen); 3,859 (berechnet)[4]; 3,8507 (Endglied)[3]
Spaltbarkeit keine
Bruch; Tenazität uneben bis muschelig; spröde
Farbe gelb, grüngelb bis smaragdgrün, dunkelgrün, braun bis rotbraun, selten auch farblos oder schwarz
Strichfarbe weiß
Transparenz durchsichtig bis durchscheinend
Glanz Diamant bis Harzglanz
Kristalloptik
Brechungsindex n = 1,889[3]

Andradit, auch als Calcium-Eisen-Granat oder Kalkeisengranat bezeichnet, ist ein häufig vorkommendes Mineral aus der Gruppe der Granate innerhalb der Mineralklasse der „Silikate und Germanate“. Es kristallisiert im kubischen Kristallsystem mit der idealisierten Zusammensetzung Ca3Fe3+2[SiO4]3[1], ist also chemisch gesehen ein Calcium-Eisen-Silikat, das strukturell zu den Inselsilikaten gehört.

Andradit ist das Eisen-Analogon zu Grossular (Ca3Al2[SiO4]3[1]) und Uwarowit (Ca3Cr2[SiO4]3[1]) und bildet mit diesen eine Mischkristallreihe, die sogenannte „Ugrandit-Reihe“. Da Andradit auch mit den weiteren Granat-Mineralen Schorlomit (Ca3Ti4+2[Fe3+2SiO12][1]) und Kimzeyit (Ca3Zr2[Al2SiO12])[1] Mischkristalle bildet, zeigt er ein entsprechend weites Spektrum der Zusammensetzung mit je nach Bildungsbedingungen mehr oder weniger großen Anteilen von Titan und Zirconium. Da zudem auch weitere Fremdbeimengungen enthalten sein können, kommt er meist in verschiedenen Farben vor, wobei allerdings grüngelbe bis smaragdgrüne und braune bis rotbraune Farben überwiegen. Selten finden sich auch farblose und schwarze Andradite.

Das Mineral ist durchsichtig bis durchscheinend und entwickelt typischerweise Rhombendodekaeder oder Trapezoeder sowie Kombinationen dieser Kristallformen, die bis zu fünf Zentimeter groß werden können und einen harz- bis diamantähnlichen Glanz aufweisen. Daneben tritt er auch in körnigen bis massigen Mineral-Aggregaten auf.

Etymologie und Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals beschrieben wurde das Mineral um 1800 durch den brasilianischen Mineralogen und Staatsmann José Bonifácio de Andrada e Silva, der es auf seiner Reise durch Norwegen in der Grube „Wirum“ nahe Drammen entdeckte. Unter der Bezeichnung Allochroit beschrieb Silva in seinen Aufzeichnungen auch einige der Eigenschaften des Minerals wie beispielsweise seine gelblichgraue bis dunkelstrohgelbe Farbe (Varietät Topazolith) und relativ hohe Härte („just scratched by quartz“, übersetzt: von Quarz gerade noch ritzbar), gab jedoch keine chemische Zusammensetzung an.[5]

Seinen bis heute gültigen Namen erhielt das Mineral 1868 durch James Dwight Dana, der in seinem Werk „A System of Mineralogy“ alle bis dahin bekannten Kalk-Eisen-Granate unter dem Namen Andradit zusammenfasste und damit den ersten Entdecker dieser Mineralart Andrada e Silva ehrte.[6]

Klassifikation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die aktuelle Klassifikation der International Mineralogical Association (IMA) zählt den Andradit zur Granat-Obergruppe, wo er zusammen mit Almandin, Calderit, Eringait, Goldmanit, Grossular, Knorringit, Morimotoit, Majorit, Menzerit-(Y), Momoiit, Pyrop, Spessartin und Uwarowit die Granatgruppe mit 12 positiven Ladungen auf der tetraedrisch koordinierten Gitterposition bildet.[7]

Bereits in der mittlerweile veralteten, aber teilweise noch gebräuchlichen 8. Auflage der Mineralsystematik nach Strunz gehörte der Andradit zur Mineralklasse der „Silikate und Germanate“ und dort zur Abteilung der „Inselsilikate (Nesosilikate)“, wo er zusammen mit Goldmanit, Grossular und Uwarowit die eigenständige „Granatgruppe-Ugrandit-Reihe“ mit der System-Nr. VIII/A.08 bildete.

Die seit 2001 gültige und von der International Mineralogical Association (IMA) verwendete 9. Auflage der Strunz’schen Mineralsystematik ordnet den Andradit ebenfalls in die Abteilung der „Inselsilikate“ ein. Diese ist weiter unterteilt nach der möglichen Anwesenheit zusätzlicher Anionen sowie der Koordination der beteiligten Kationen, so dass das Mineral entsprechend seiner Zusammensetzung und seinem Aufbau in der Unterabteilung der „Inselsilikate ohne weitere Anionen; Kationen in oktaedrischer [6] und gewöhnlich größerer Koordination“ zu finden ist, wo es zusammen mit Almandin, Calderit, Goldmanit, Grossular, Henritermierit, Holtstamit, Katoit, Kimzeyit, Knorringit, Majorit, Morimotoit, Pyrop, Schorlomit, Spessartin und Uwarowit die „Granatgruppe“ mit der System-Nr. 9.AD.25 bildet. Ebenfalls zu dieser Gruppe gezählt wurden die mittlerweile nicht mehr als Mineral angesehenen Granatverbindungen Blythit, Hibschit, Hydroandradit und Skiagit. Wadalit, damals noch bei den Granaten eingruppiert, erwies sich als strukturell unterschiedlich und wird heute mit Chlormayenit und Fluormayenit einer eigenen Gruppe zugeordnet.[7] Die nach 2001 beschriebenen Granate Irinarassit, Hutcheonit, Kerimasit, Toturit, Menzerit-(Y) und Eringait wären hingegen in die Granatgruppe einsortiert worden.

Auch die vorwiegend im englischen Sprachraum gebräuchliche Systematik der Minerale nach Dana ordnet den Andradit in die Klasse der „Silikate und Germanate“ und dort in die Abteilung der „Inselsilikatminerale“ ein. Hier ist er zusammen mit Goldmanit, Grossular, Uwarovit und Yamatoit (diskreditiert, da identisch mit Momoiit) in der „Granatgruppe (Ugrandit-Reihe)“ mit der System-Nr. 51.04.03b innerhalb der Unterabteilung „Inselsilikate: SiO4-Gruppen nur mit Kationen in [6] und >[6]-Koordination“ zu finden.

Chemismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andradit mit der idealisierten Zusammensetzung [X]Ca2+3[Y]Fe3+[Z]Si3O12 ist das Eisen-Analog von Grossular ([X]Ca2+3[Y]Al[Z]Si3O12) und bildet Mischkristalle den meisten anderen Siliklatgranaten.

Auf der oktaedrisch koordinierten Y-Position kann Fe3+ durch verschiedene Kationen ersetzt werden, entsprechend den Austauschreaktionen

  • [Y]Fe3+ = [Y]Al3+, (Grossular)[8],
  • [Y]Fe3+ = [Y]Cr3+, (Uwarowit)[9][10],
  • [Y]Fe3+ = [Y]V3+, (Goldmanit),
  • [Y]Fe3+ = [Y]Sc3+, (Eringait)[11]

Auf der dodekaedrisch koordinierten X-Position kann Ca2+ durch Mn2+ und Fe2+ ersetzt werden, entsprechend den Austauschreaktionen

  • [X]Ca2+ = [X]Mn2+ (Calderit)[12],
  • [X]Ca2+ = [X]Fe2+ (Skiagit)[13]

Wie beim Grossular kann auch beim Andradit Silizium durch vier Protonen (H+) und eine Leerstelle (□) ersetzt werden, entsprechend der Substitution

  • [Z]Si4+ + 4 O2- = [Z]4+ + 4 OH- (Hydroandradit)[14].

Der bislang OH-reichste, natürliche Andradit wurde in der Wessels Mine im Kalahari Manganfeld (Südafrika) gefunden und enthält rund 35 mol-% des Fe3+-Analogs von Katoit ([X]Ca2+3[Y]Fe3+[Z]3(OH)12)[15].

In Melanit, titanhaltigen Andradit, wird Titan auf der oktaedrisch koordinierten Y-Position im Wesentlichen über zwei Austauschreaktionen eingebaut:[7]

  • [Y]Fe3+ + [Z]Si4+ = [Y]Ti4+ + [Z]Fe3+ (Schorlomit)
  • 2[Y]Fe3+ = [Y]Ti4+ + [Y]Fe2+ (Morimotoit)

Kristallstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andradit kristallisiert mit kubischer Symmetrie in der Raumgruppe Ia3d (Raumgruppen-Nr. 230)Vorlage:Raumgruppe/230 mit 8 Formeleinheiten pro Elementarzelle. Es gibt zahlreiche Bestimmungen für die Kantenlänge der kubischen Elementarzelle sowohl natürlicher Mischkristalle wie auch synthetischer Andradite. Unter anderem wird für das reine Andraditendglied der Gitterparameter mit a = 12,048 Å[16] oder a = 12,058 Å angegeben.[3]

Die Struktur ist die von Granat. Calcium (Ca2+) besetzt die dodekaedrisch von 8 Sauerstoffionen umgebenen X-Positionen, Eisen (Fe3+) die oktaedrisch von 6 Sauerstoffionen umgebene Y-Position und die tetraedrisch von 4 Sauerstoffionen umgebenen Z-Position ist ausschließlich mit Silicium (Si4+) besetzt.[17]

Natürliche Andradite zeigen oft Sektorzonierung und sind optisch leicht doppelbrechend, was meist als Hinweis auf eine niedrigere, nicht kubische Symmetrie interpretiert wird. Für einen doppelbrechenden Andradit aus einem Skarn vom Sonoma-Gebiet in Nevada, USA wurde beispielsweise trikline Symmetrie bestimmt, hervorgerufen von einer geordneten Verteilung von Fe3+ und Al auf die 8 unterschiedlichen oktaedrisch koordinierten Positionen der triklinen Granatstruktur.[18]

In neuen Untersuchungen mit hochaufgelöster Synchrotron-Röntgenbeugung konnte hingegen gezeigt werden, dass doppelbrechende Andradite ein Gemisch von 2 - 3 Granaten mit unterschiedlicher Zusammensetzung sind. Alle Granate dieser Verwachsungen sind kubisch mit leicht unterschiedlichen Gitterkonstanten. Es sind diese unterschiedlichen Gitterkonstanten der Granate, die zu Gitterspannungen und in der Folge zu Spannungsdoppelbrechung führen.[19][20]

Eigenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor dem Lötrohr erhitzt, bildet Andradit eine schwarze, magnetische Kugel.[21]

Modifikationen und Varietäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Demantoid ist ein durch Fremdbeimengungen von Chrom gelbgrün bis dunkelgrün gefärbter Andradit. Benannt wurde er um 1870 durch Nils von Nordenskiöld, der die erst später als Andradite erkannten „grünlichen Gerölle“ im Ural entdeckte.[22]
  • Hydroandradit (Ca3Fe3+2.0(SiO4)2.71-2.81(H4O4)0.29-0.19[14]) zählt nicht als eigenständiges Mineral, sondern als Varietät von Andradit.
  • Melanit (nach Abraham Gottlob Werner, 1799[23]) wird als titanreiche Varietät von Andradit angesehen und nach dem griechischen Wort μέλας für schwarz benannt, da er überwiegend in grauschwarzen bis pechschwarzen Kristallen oder derben Aggregaten vorkommt.
  • Topazolith (= Topas-ähnlich) ist eine hellgelbe bis cognacfarbene Andradit-Varietät.

Bildung und Fundorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ähnlich wie Grossular bildet sich auch Andradit durch Kontaktmetasomatose (Materialverdrängung bestimmter Gesteinskomponenten) bei Zufuhr von Eisen in Skarnen und in kontaktmetamorph umgewandelten Eisenerz-Lagerstätten. Ebenso findet er sich als Nebengemengteil in Nephelin-Syeniten, Phonolithen und anderen Alkaligesteinen. Gelegentlich tritt Andradit auch in alpinen Klüften, wenn Grünschiefer (Chloritschiefer) oder ähnlich eisenreiche Gesteine als Nebengestein anstehen.[24] Begleitminerale sind unter anderem Calcit, Chlorite, Dolomit, Epidot, Magnetit, Spinell und Vesuvianit.[4]

Als häufige Mineralbildung ist Andradit an vielen Fundorten anzutreffen, wobei bisher (Stand: 2013) rund 1400 Fundorte[25] als bekannt gelten. Neben seiner Typlokalität Drammen trat das Mineral in Norwegen unter anderem noch an mehreren Orten in der Provinz Buskerud (Kongsberg, Lier, Nedre Eiker) sowie an einigen Stellen in den Provinzen Aust-Agder (Arendal, Gjerstad), Nordland, Oppland (Grua, Nordmarka), Telemark (Porsgrunn, Skien) und Vestfold (Larvik, Sandefjord) auf.

Bekannt aufgrund außergewöhnlicher Andraditfunde ist unter anderem die Grube „Kohse“ bei Tenkawa im Landkreis Yoshino-gun (Präfektur Nara) auf der japanischen Insel Honshū, wo mehrere Zentimeter große und teilweise irisierende Kristallstufen zutage traten.[26] Diese sogenannten „Regenbogen-Granate“ (englisch rainbow garnet) werden allerdings auch in Mexiko gefunden. Bis zu vier Zentimeter große Kristalle kennt man aus der Lagerstätte Sinerechenskoye (Verwaltungsbezirk Kawalerowo) in der russischen Region Primorje und bis zu drei Zentimeter große Demantoidkristalle fand man im Val Malenco in der italienischen Provinz Sondrio.[27]

In Deutschland konnte Andradit bisher an vielen Orten nachgewiesen werden: im Schwarzwald in Baden-Württemberg; im Fichtelgebirge, Fränkischen Wald und Bayerischen Wald in Bayern; bei Rachelshausen, Hirzenhain und Hochstädten (Bensheim) in Hessen; bei Bad Harzburg und Sankt Andreasberg in Niedersachsen; an vielen Stellen in der Eifel (Rheinland-Pfalz), im sächsischen Erzgebirge und Vogtland sowie bei Unterbreizbach und Sparnberg in Thüringen.

In Österreich fand man das Mineral unter anderem bei Badersdorf und am Pauliberg im Burgenland, bei Andreaskreuz in der Gemeinde Hüttenberg und bei Wollanig nahe Villach in Kärnten, an mehreren Orten im niederösterreichischen Waldviertel und den Salzburger Hohen Tauern sowie an einigen Orten in der Steiermark, Tirol und Vorarlberg.

In der Schweiz trat Andradit bisher vor allem in den Kantonen Graubünden und Wallis auf, konnte aber auch nahe Oberbargen in Schaffhausen gefunden werden.

Weitere Fundorte liegen unter anderem in Afghanistan, der Antarktis, Argentinien, Äthiopien, Australien, Aserbaidschan, Bolivien, Brasilien, Bulgarien, Chile, China, der Demokratischen Republik Kongo, Ecuador, Finnland, Frankreich, Griechenland, Grönland, Guinea, Honduras, Island, Indien, Iran, Israel, Jeman, Kanada, Kasachstan, Kenia, Kirgisistan, Madagaskar, Malawi, Mali, Marokko, Mexiko, der Mongolei, Myanmar, Namibia, Neuseeland, Norwegen, Pakistan, Palästina, Papua-Neuguinea, Paraguay, Peru, auf den Philippinen, Polen, Portugal, Rumänien, auf den Salomonen, in Schweden, Serbien, der Slowakei, in Spanien, Sri Lanka, Südafrika, Südkorea, Taiwan, Tadschikistan, Tansania, Thailand, Tschechien, der Türkei, der Ukraine, in Ungarn, Usbekistan, im Vereinigten Königreich (Großbritannien), den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) und auf Zypern.[28]

Verwendung als Schmuckstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schmuckanhänger mit facettierten Demantoiden

Wie die meisten Granate wird auch der Andradit bzw. seine Varietäten Demantoid und Topazolith bei entsprechender Qualität als wertvoller Schmuckstein verwendet. Aufgrund der Farbenvielfalt, bedingt durch die weitgehende Mischkristallbildung der Granate ist man im Edelsteinhandel inzwischen dazu übergegangen, die Granate nicht nach ihrer oft nur schwer bestimmbaren, chemischen Zusammensetzung, sondern nach ihrer jeweiligen Farbnuance den einzelnen Granatarten zuzuordnen, die entsprechend nur noch als Farbbezeichnungen dienen. So werden beispielsweise die grünen Granate entweder als Demantoid, Hydrogrossular oder auch als Tsavorit bzw. Tsavolith bezeichnet, obwohl letzterer chemisch eigentlich zu den Grossularen gehört.[29]

Verwechslungsmöglichkeiten bestehen je nach Farbe unter anderem mit Rubin und Spinell (rot), Peridot und Smaragd (grün), Topas und Hyazinth (gelblich bis bräunlich) sowie dem vielfarbigen Turmalin.[30]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Maximilian Glas und andere: Granat. Die Mineralien der Granatgruppe: Edelsteine, Schmuck und Laser (= Christian Weise [Hrsg.]: extraLapis. Band 9). Christian Weise Verlag, 1995, ISBN 3-921656-35-4, ISSN 0945-8492.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Andradite – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h Hugo Strunz, Ernest H. Nickel: Strunz Mineralogical Tables. Chemical-structural Mineral Classification System. 9. Auflage. E. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung (Nägele u. Obermiller), Stuttgart 2001, ISBN 3-510-65188-X, S. 540–542.
  2. David Barthelmy: Andradite Mineral Data. In: webmineral.com. Abgerufen am 20. Januar 2019 (englisch).
  3. a b c d D. K. Teertstra: Index-of-refraction and unit-cell constraints on cation valence and pattern of order in garnet-group minerals. In: The Canadian Mineralogist. Band 44, 2006, S. 341–346 (englisch, rruff.info [PDF; 192 kB; abgerufen am 20. Januar 2019]).
  4. a b Andradite. In: John W. Anthony, Richard A. Bideaux, Kenneth W. Bladh, Monte C. Nichols (Hrsg.): Handbook of Mineralogy, Mineralogical Society of America. 2001 (englisch, handbookofmineralogy.org [PDF; 73 kB; abgerufen am 20. Januar 2019]).
  5. J. B. d’Andrada: Kurze Angabe der Eigenschaften und Kennzeichen einiger neuen Fossilien aus Schweden und Norwegen nebst einigen chemischen Bemerkungen ueber dieselben. In: Allgemeines Journal der Chemie. Band 4, 1800, S. 28–39 (rruff.info [PDF; 2,5 MB; abgerufen am 20. Januar 2019]).
  6. J. D. Dana, G. J. Brush: A System of Mineralogy. 5. Auflage. John Wiley and Sons, New York 1868, S. 268–270, E. Lime-Irongarnet; Andradite (englisch, rruff.info [PDF; 862 kB; abgerufen am 20. Januar 2019]).
  7. a b c Edward S. Grew, Andrew J. Locock, Stuart J. Mills, Irina O. Galuskina, Evgeny V. Galuskin and Ulf Hålenius: IMA Report – Nomenclature of the garnet supergroup. In: American Mineralogist. Band 98, 2013, S. 785–811 (nrm.se [PDF; 2,3 MB; abgerufen am 20. Januar 2019]).
  8. H. G. Huckenholz, H. S. Yoder: Andradite stability relations in the CaSiO3-Fe2O3 join up to 30 Kb. In: Neues Jahrbuch für Mineralogie, Abhandlungen. Band 114, 1971, S. 246–280 (englisch, htracyhall.org [PDF; 2,2 MB; abgerufen am 20. Januar 2019]).
  9. H. G. Huckenholz, D. Knittel: Uvarovite: Stability of uvarovite-andradite solid solutions at low pressure. In: Contributions to Mineralogy and Petrology. Band 56, 1976, S. 61–76, doi:10.1007/BF00375421 (englisch).
  10. Biswajit Ghosh and Tomoaki Morishita: Andradite–Uvarovite solid solution from hydrothermally altered podiform chromitite, Rutland Ophiolite, Andaman, India. In: The Canadian Mineralogiste. Band 49, 2011, S. 573–580, doi:10.3749/canmin.49.2.573 (englisch).
  11. Simona Quartieri, Roberta Oberti, Massimo Boiocchi, Maria Chiara Dalconi, Federico Boscherini, Olga Safonova, Alan B. Woodland: Site preference and local geometry of Sc in garnets: Part II. The crystal-chemistry of octahedral Sc in the andradite-Ca3Sc2Si3O12 join. In: American Mineralogist. Band 91, 2006, S. 1240–1248 (englisch, rruff.info [PDF; 432 kB; abgerufen am 20. Januar 2019]).
  12. Georg Amthauer, Kerstin Katz-Lehnert, Dominique Lattard, Martin Okrusch and Eduard Woermann: Crystal chemistry of natural Mn3+-bearing calderite-andradite garnets from Otjosondu, SW A/Namibia. In: Zeitschrift für Kristallographie. Band 189, 1989, S. 43–56 (englisch, researchgate.net [PDF; 693 kB; abgerufen am 28. April 2018]).
  13. Alan B. Woodland, Charles R. Ross: A crystallographic and mössbauer spectroscopy study of Fe32+Al2Si3O12-Fe32+Fe23+Si3O12, (almandine-“skiagite”) and Ca3Fe23+Si3O12-Fe32+Fe23+Si3O12 (andradite-“skiagite”) garnet solid solutions. In: Physics and Chemistry of Minerals. Band 21, 1994, S. 117–132, doi:10.1007/BF00203142 (englisch).
  14. a b Georg Amthauer, George Rossman: The hydrous component in andradite garnet. In: The American Mineralogist. Band 83, 1998, S. 835–840 (englisch, minsocam.org [PDF; 78 kB; abgerufen am 7. Mai 2018]).
  15. Thomas Armbruster: Structure refinement of hydrous andradite, Ca3Fe1.54Mn0.20Al0.26(SiO4)1.65(O4H4)1.35, from the Wessels mine, Kalahari manganese field, South Africa. In: European Journal of Mineralogy. Band 7, 1995, S. 1221–1226, doi:10.1127/ejm/7/5/1221 (englisch).
  16. B. J. Skinner: Physical properties of end-members of the garnet group. In: American Mineralogist. Band 41, 1956, S. 428–436 (englisch, minsocam.org [PDF; 509 kB; abgerufen am 20. Januar 2019]).
  17. G. A. Novak and G. V. Gibbs: The crystal chemistry of the silicate garnets. In: The American Mineralogist. Band 56, 1971, S. 791–825 (englisch, rruff.info [PDF; 2,3 MB; abgerufen am 4. Mai 2018]).
  18. Kathleen J. Kingma, James W. Downs: Crystal-structure analysis of a birefringent andradite. In: American Mineralogist. Band 74, 1989, S. 1307–1316 (englisch, rruff.info [PDF; 735 kB; abgerufen am 20. Januar 2019]).
  19. Sytle M. Antao: Three cubic phases intergrown in a birefringent andradite-grossular garnet and their implications. In: Physics and Chemistry of Minerals. Band 40, 2013, S. 705–716, doi:10.1007/s00269-013-0606-4 (englisch).
  20. Sytle M. Antao: The mystery of birefringent garnet: is the symmetry lower than cubic? In: Powder Diffraction. Band 28, 2013, S. 281–288 (englisch, cambridge.org [PDF; 375 kB; abgerufen am 16. Juni 2018]).
  21. Friedrich Klockmann: Klockmanns Lehrbuch der Mineralogie. Hrsg.: Paul Ramdohr, Hugo Strunz. 16. Auflage. Enke, Stuttgart 1978, ISBN 3-432-82986-8, S. 666–669 (Erstausgabe: 1891).
  22. Thomas Fehr, Maximilian Glas, Joachim Zang: Das extraLapis-Granatwörterbuch. In: Granat. Die Mineralien der Granatgruppe: Edelsteine, Schmuck und Laser (= Christian Weise [Hrsg.]: extraLapis. Band 9). Christian Weise Verlag, 1995, ISBN 3-921656-35-4, ISSN 0945-8492, S. 4.
  23. Hans Lüschen: Die Namen der Steine. Das Mineralreich im Spiegel der Sprache. 2. Auflage. Ott Verlag, Thun 1979, ISBN 3-7225-6265-1, S. 272.
  24. Helmut Schröcke, Karl-Ludwig Weiner: Mineralogie. Ein Lehrbuch auf systematischer Grundlage. de Gruyter, Berlin; New York 1981, ISBN 3-11-006823-0, S. 679.
  25. Andradite. In: mindat.org. Hudson Institute of Mineralogy, abgerufen am 20. Januar 2019 (englisch).
  26. Andradit-Bildergalerie aus der Kohse Mine, Tenkawa, Yoshino-gun, Nara, Region Kinki, Honshū, Japan. In: mindat.org. Hudson Institute of Mineralogy, abgerufen am 20. Januar 2019 (englisch).
  27. Petr Korbel, Milan Novák: Mineralien-Enzyklopädie (= Dörfler Natur). Edition Dörfler im Nebel-Verlag, Eggolsheim 2002, ISBN 978-3-89555-076-8, S. 198.
  28. Fundorte für Andradit beim Mineralienatlas und bei Mindat
  29. Bernhard Bruder: Geschönte Steine. Das Erkennen von Imitationen und Manipulationen bei Edelsteinen und Mineralien. Neue Erde, Saarbrücken 2005, ISBN 3-89060-079-4, S. 68–69.
  30. Walter Schumann: Edelsteine und Schmucksteine. Alle Arten und Varietäten. 1900 Einzelstücke. 16. überarbeitete Auflage. BLV Verlag, München 2014, ISBN 978-3-8354-1171-5, S. 122.