Melides

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Melides
Wappen Karte
Wappen von Melides
Melides (Portugal)
Melides
Basisdaten
Region: Alentejo
Unterregion: Alentejo Litoral
Distrikt: Setúbal
Concelho: Grândola
Koordinaten: 38° 9′ N, 8° 44′ WKoordinaten: 38° 9′ N, 8° 44′ W
Einwohner: 1658 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 155,16 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 11 Einwohner pro km²
Postleitzahl: 7570
Politik
Website: jf-melides.pt

Melides ist eine portugiesische Gemeinde (Freguesia) im Kreis Grândola mit einer Fläche von 155,2 km² und 1658 Einwohnern (Stand 30. Juni 2011). Das Dorf Melides liegt ca. 8 km vom Strand des Atlantischen Ozeans und ca. 20 km von der Kreishauptstadt Grândola entfernt.

Melides hat einen noch gut erhaltenen alten Dorfkern mit der kleinen traditionellen Kirche S. Pedro aus dem 18. Jahrhundert. Melides ist so wie auch der Nachbarort Vila Nova de Santo André bekannt für seine Fischerei und den Verkauf von Frischfisch in der kleinen Markthalle in der Dorfmitte. An der Ortseinfahrt befindet sich in einer Senke das alte Quellenhaus der Fonte dos Olhos. Hier tritt einer kleinen Fluss aus einer Quelle, der die Region auch im Hochsommer mit frischem Wasser versorgt. Der Fluss führt in eine strandnahe Lagune (Lagoa de Melides).

Rings um das Dorf und in den umliegenden Bergen befinden sich viele Sommerhäuser, die hauptsächlich in der Hochsaison bewohnt sind. Es gibt in Melides mehrere Restaurants so wie auch verschiedene private Ferienunterkünfte, zwei große Campingplätze und bewachte Strände an der Flussmündung und im Gebiet von Aberta Nova und Galé.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Umgebung des Ortes Meldides in Vale Figueira findet sich ein keltisches Monument Casas Velhas, welches auf eine Besiedelung dieses Gebiets durch Kelten bereits in der Bronzezeit und Steinzeit vor 3000–4000 Jahren hinweist. Am 26. September 1895 ging die Gemeinde von Melides vom Landkreis Santiago do Cacém an Grândola über und verblieb bis zum heutigen Tage dort.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  2. Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu