Melodik

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Als Melodik bezeichnet man die Lehre von der Melodie bzw. der Melodiebildung, daneben das spezifische Erscheinungsbild der Melodien eines bestimmten Komponisten, einer bestimmten Gattung oder Epoche (z. B. „Die Melodik der italienischen Oper“).

Die beiden Begriffe stehen in einem ähnlichen Verhältnis wie Harmonik und Harmonie. Während Melodie eine konkrete Tonfolge bezeichnet, beschreibt Melodik deren allgemeinere Charakteristika und das dahinterstehende System.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Brockhaus Riemann Musiklexikon, Digitale Bibliothek Band 38, Berlin 2004 (directmedia), ISBN 3-89853-438-3, nach: Carl Dahlhaus, Hans Heinrich Eggebrecht und Kurt Oehl (Herausgeber): Brockhaus Riemann Musiklexikon in vier Bänden und einem Ergänzungsband. 2. Auflage, Mainz 1995 (Schott), dort: Artikel „Melodik“, Melodik als Melodielehre als bestimmten Art von Melodiebildung
  • Der Neue Herder, Zweiter Halbband M bis Z, Freiburg im Breisgau 1949, Spalte 2693, Artikel „Melodie“, dort die Definition der „Melodik“ als Theorie der Intervalllehre, der Rhythmik, der Metrik und der Periodik der Musik

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]