Menhiranlage von Darmstadt

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Menhiranlage von Darmstadt
Menhiranlage von Darmstadt (2017)

Menhiranlage von Darmstadt (2017)

Menhiranlage von Darmstadt (Hessen)
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Koordinaten 49° 52′ 21,4″ N, 8° 43′ 41″ OKoordinaten: 49° 52′ 21,4″ N, 8° 43′ 41″ O
Ort Darmstadt, Hessen, Deutschland
Entstehung Jungsteinzeit

Die Menhiranlage von Darmstadt (eigentlich Menhiranlage „Hirtenwiese“) ist eine Menhir- und Steinkreis-Anlage in der Gemarkung von Darmstadt in Hessen.

Lage und Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anlage liegt östlich von Darmstadt an der Gemeindegrenze zu Roßdorf nördlich der B26 und am südlichen Ende der Scheftheimer Wiesen am Rand der sogenannten Hirtenwiese.

Im Jahr 1966/1967 wurden an der Gemeindegrenze zu Roßdorf 14 größere Steine aus Granitporphyr entdeckt. Sie wurden vom Entdecker, dem Roßdorfer Heimatforscher Heinrich Gunkel, als vorgeschichtliche Steinkreisanlage der Jungsteinzeit (Mitte des 6. bis Ende des 3. Jahrtausends v. Chr.) identifiziert.

1993 wurde das Naturschutzgebiet „Scheftheimer Wiesen“ ausgewiesen, in dem sich auch Anlage befindet. Ein Betreten war seitdem nur mit Sondererlaubnis möglich, der Zugang nicht ausgewiesen. Seit Februar 2011, als die Brücke über den Ruthsenbach und ein neuer Zugang zu den Menhiren angelegt wurde, kann die Steinkreisanlage wieder ohne Genehmigung betreten werden. Ein Schild gibt erläuternde Informationen, die Anlage ist von Gestrüpp befreit und heute wieder gut sichtbar.

Die Anlage ist bisher einmalig in Hessen. In der näheren Umgebung sind Siedlungsreste der jungsteinzeitlichen Rössener Kultur und aus der Eisenzeit bekannt.[1][2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Menhiranlage von Darmstadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stadtlexikon Darmstadt, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2006, S. 624
  2. Jungsteinzeitliche Menhiranlage „Hirtenwiese“: Historie auf wandern-im-odenwald.kruemelhuepfer.de; abgerufen am 12. August 2017