Mens rea

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Als mens rea (lat. ‚schuldiger Geist‘; auch mental element oder fault element) bezeichnet man im Strafrecht eine Voraussetzung der Strafbarkeit. Als positive Voraussetzung der Strafbarkeit (im Gegensatz zu den defences) umschreibt er alle inneren Verbrechensbestandteile, im Gegensatz zum actus reus: „Actus non facit reum, nisi mens sit rea“. Die möglichen inneren Bestandteile der Strafbarkeit sind: intention, knowledge, wilfulness, maliciousness, recklessness oder motivation. In Fällen von strict liability ist mens rea überhaupt nicht erforderlich.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Volker Helmert: Der Straftatbegriff in Europa. Duncker & Humblot, Berlin 2011, B. Der Straftatbegriff in England, S. 93–100.
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