Mercedes-Benz Baureihe 222

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Mercedes-Benz S 350 BlueTEC (seit 2013)

Mercedes-Benz S 350 BlueTEC (seit 2013)

Baureihe 222
Verkaufsbezeichnung: S-Klasse
Produktionszeitraum: seit 06/2013
Klasse: Oberklasse
Karosserieversionen: Limousine, Pullman-Limousine
Motoren: Ottomotor:
3,5–6,0 Liter
(245–463 kW)
Ottohybrid:
3,0–3,5 Liter (245–330 kW)
Dieselmotor:
3,0 Liter
(190 kW)
Dieselhybrid:
2,1 Liter
(170 kW)
Länge: 5116–6499 mm
Breite: 1899 mm
Höhe: 1483–1598 mm
Radstand: 3035–4418 mm
Leergewicht: 1925–2335 kg
Vorgängermodell: Mercedes-Benz Baureihe 221,
Maybach 57 und 62
Nachfolgemodell: keines

Die Mercedes-Benz Baureihe 222 ist die zehnte Generation der in der Oberklasse bzw. Luxusklasse angesiedelten S-Klasse der Marke Mercedes-Benz. Die Weltpremiere fand am 15. Mai 2013 in Hamburg statt. Die Produktion lief am 12. Juni an, während die Markteinführung auf den 20. Juli festgesetzt war.

Die Limousine der Baureihe 222 tritt die Nachfolge der Baureihe 221 an. Das Coupé (C 217) löste ab Spätsommer 2014 den CL ab und wird als S-Klasse Coupé vermarktet. Im Februar 2015 erschien mit dem Mercedes-Maybach S 400 (China, Russland), S 500 und S 600 eine nochmals verlängerte Variante (X 222). Anfang 2016 wurde der Mercedes-Maybach S 600 Pullman (VV 222) eingeführt, eine nochmals auf 6,50 m verlängerte Pullman-Limousine.

Der Einstiegspreis der Baureihe 222 lag zur Markteinführung bei rund 80.000 Euro.

Fahrzeugcharakteristika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Baureihe 222 basiert auf dem Vorgängermodell, der Baureihe 221, hat die gleiche Bodengruppe und dessen Typenzulassung (Carry-Over-Prinzip). Damit ist das neue Modell formal betrachtet eine Variante der Baureihe 221.[1] Die Übernahme der Typenzulassung ist auch juristisch von Bedeutung, da weiterhin das Kältemittel R134a verwendet werden kann, das für Autos, deren Typenzulassung nach 2011 erfolgte, unzulässig ist. So konnte das unter Sicherheitsaspekten umstrittene, aber weniger klimaschädliche Kältemittel R1234yf vermieden werden. Zum Zeitpunkt der Markteinführung war Kältemittel R1234yf die einzige technisch mögliche Alternative für neue Typenzulassungen. Die Radstände sind infolge der Übernahme der Bodengruppe identisch mit denen des Vorgängermodells.

Die Entwickler betonen, dass im Gegensatz zu den Vorgängergenerationen bei diesem Modell die Langversion (V 222) das Ausgangsmodell der Entwicklung war, wovon die Normalversion (W 222) abgeleitet wurde. Dies kann allerdings durch verschiedene Aussagen beispielsweise durch Bruno Sacco zur Baureihe 140 widerlegt werden, bei der von Anfang nur eine Version mit langem Radstand geplant war und erst gegen Ende der Entwicklung auch eine Version mit kurzem Radstand entstand.[2] Grund jedenfalls für die Entscheidung den Fokus wieder auf die Langversion zu legen, sei die schwindende Bedeutung von Oberklasselimousinen in Europa durch gesunkene Absatzzahlen. Gleichzeitig wachsen der amerikanische und der chinesische Markt, der zu Beginn des zweiten Jahrzehnts der 2000er-Jahre sogar der bedeutendste des S-Klasse-Absatzes geworden ist. Auf diesen Märkten werden vorrangig die Langversionen als Chauffeurslimousinen abgesetzt, sodass der Schwerpunkt der Entwicklung auf der Langversion lag.

Nach Produktionseinstellung der bisher über der S-Klasse angesiedelten Maybach-Limousinen gibt es neben den bisherigen Radständen (normal: W 222, lang: V 222) eine extralange Variante, die unter der Submarke Mercedes-Maybach geführt wird. Intern wird dieses Modell als X 222 bezeichnet. Die S-Klasse wird im Allgemeinen etwas höher angesiedelt.

Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der zehnten Generation der S-Klasse wurden Kunden in den Entwicklungsprozess miteingebunden. Lärm, Schwingungen, Vibrationen sowie Blendungen sollen stark reduziert worden sein. Gerüche und eine optimale Klimatisierung standen ebenso im Vordergrund der Entwicklung. So ist in der Baureihe 222 das Beduftungssystem aus dem Maybach erhältlich. Die Bedienelemente im Fahrzeug wurden anhand anthropometrischer Gesichtspunkte entwickelt. Der Geräuschkomfort soll durch ein aerodynamisches Karosseriedesign verbessert worden sein, der -Wert wird mit 0,24 angegeben. Die Materialqualität und Verarbeitung soll sich nun an den Modellen von Bentley und Rolls-Royce orientieren.

Assistenzsysteme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Baureihe 222 enthält eine Vielzahl neu entwickelter Fahrerassistenzsysteme, die auf untereinander vernetzen Fern-, Nahbereichs- und (Mehrbereichs-)Radaren, Stereo-Kameras, Infrarot-Video und Ultraschall-Sensoren basieren, die alle nicht nur den vorderen Bereich, sondern auch den hinteren und die seitlichen Bereiche des Fahrzeuges überwachen. So ist auf Wunsch ein Geisterfahrerwarnsystem, das in Zusammenarbeit mit der Continental AG entwickelt wurde, erhältlich. Bei diesem System erkennt eine im oberen Bereich der Windschutzscheibe eingebaute Kamera die entsprechenden Schilder, um bei Bedarf Warnsignale in zwei Stufen auszulösen. Zunächst sind es optische und akustische Warnhinweise. Wird die Fahrt dennoch fortgesetzt, werden die Gurte mehrmals kurzzeitig gestrafft, das Lenkrad beginnt zu vibrieren und das Fahrzeug beginnt mit kurzen selbsttätigen Bremsungen. Der Spurhalte-Assistent wurde weiterentwickelt und arbeitet nun aktiv, sodass Gegenverkehr und Fahrzeuge auf der benachbarten Spur erkannt werden und das System das Verlassen der Spur durch einseitige Bremseingriffe verhindert. Das Sicherheitssystem Pre-Safe wurde in dritter Generation ebenso weiterentwickeltund erkennt Fußgänger. Um einen Unfall zu vermeiden, bremst die sogenannte Pre-Safe-Bremse bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h voll selbsttätig ab. Das System wurde ferner um Pre-Safe Plus erweitert, das eine drohende Heckkollision erkennt, sodass Folgeunfälle mit dem vorausfahrenden Fahrzeug verhindert werden können, da das stehende Fahrzeug bei einer Kollision festgebremst wird. Auch Distronic Plus wurde weiterentwickelt und um einen Lenkassistenten erweitert, sodass das Fahrzeug selbsttätig Staufolgefahrten absolvieren und die Spur halten und gegebenenfalls korrigieren kann.

Eine weitere Weltneuheit im Automobilbau ist das Aktive Gurtschloss auf den hinteren Sitzen, das bei Öffnen der Fondtüren um sieben Zentimeter ausfährt. Bei einer erkannten Gefahr werden die Gurtschlösser außerdem um vier Zentimeter abgesenkt und die Gurte damit gestrafft, um die Passagiere stärker zu fixieren.

Ein sogenannter Beltbag auf den hinteren Sitzplätzen soll das Verletzungsrisiko weiter senken. Es ist ein bis auf die dreifache Breite aufblasbares Gurtband.

Als weltweit erstes Fahrzeug hat die S-Klasse keine Glühlampen mehr. Sie wurden durch über 190 LEDs ersetzt. Durch den Einsatz von LEDs anstelle der bisherigen Glühlampen soll der Stromverbrauch auf ein Viertel reduziert worden sein. Während das neu entwickelte LED-Abblendlicht 34 Watt benötigt, werden für Halogen-Glühlampen 120 Watt und für Xenonlicht 84 Watt gebraucht. Durch den serienmäßigen Einsatz von Voll-LED-Scheinwerfern (auf Wunsch mit Dauerfernlicht) lassen sich die Kohlendioxid-Emissionen um rund 2,1 Gramm pro Kilometer senken.

Fahrwerk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Grundausstattung gehört das bei allen Modellen lieferbare AirMatic-Fahrwerk. Ab dem S 500 ist für hinterradgetriebene Modelle das Aktivfahrwerk Magic Body Control gegen Aufpreis erhältlich.

Magic Body Control erkennt mithilfe von Stereo-Kameras Fahrbahnunebenheiten im Vorfeld (Road Surface Scan) und passt die Dämpfer an. Es basiert auf dem Active Body Control-Fahrkwerk aus der Vorgängerbaureihe. Die Messgenauigkeit der Stereokamera liegt zwischen einem und zwei Millimetern und umfasst fünf bis 15 Meter des sich vor dem Fahrzeug befindenden Bereiches. Auf diese Weise sollen Aufbaubewegungen der Karosserie ausgeglichen werden. Das System funktioniert tagsüber bei guten Sichtverhältnissen und trockenem Fahrbahnbelag (nicht bei Nässe) sowie bis zu einer Geschwindigkeit von 130  km/h.[3]

Innenraum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Seiten der Technik bietet die Baureihe 222 zwei LCD-Bildschirme mit einer Diagonale von je 12,3 Zoll. Während der linke Bildschirm einen digitaler Tachometer zeigt, werden über den rechten Bildschirm die Informationen des Comand-Systems (mit Intel Atom[4]) wiedergegeben. Die Sitze wurden neu gestaltet. Auf Wunsch sind 14 Luftkissen je Sitz für sechs verschiedene Massageprogramme oder zur Erwärmung gezielter Bereiche erhältlich. Neu ist ferner das Soundsystem von Burmester Audiosysteme, das bisher nur in hochpreisigen Fahrzeugen von Porsche und Bugatti erhältlich war. Seitens Daimler wird propagiert, mithilfe von 24 Lautsprechern – darunter auch drei im Fahrzeugdach – einen 3D-Sound erreicht zu haben. Dabei sind die entsprechenden Boxen unmittelbar unter dem Blech montiert, um die Hohlräume als Resonanzkörper nutzen zu können.

Motorisierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Markteinführung standen drei Motoren zur Auswahl, darunter ein Ottomotor, ein Ottomotor mit Elektromotor (Ottohybrid) und ein Diesel. Der Ottomotor M 278 im S 500 ist aus dem Vorgängermodell bekannt und schöpft aus einem Hubraum von 4,7 l eine Leistung von 335 kW (455 PS). Der S 500 ist das weltweit erste Serienfahrzeug mit Otto-Partikelfilter (OPF, englisch: Gasoline Particulate Filter – GPF).[5] Der Ottohybrid im S 400 HYBRID basiert auf dem 3,5-Liter-V6 der Baureihe M 276. Die Systemleistung wird mit 225 kW (306 PS) angegeben. Der Dieselmotor S 350 BlueTEC ist aus der Baureihe 221 übernommen worden. Die Leistung bleibt unverändert bei 190 kW (258 PS). Alle Modelle sind zu Beginn an das 7-Stufen-Automatikgetriebe 7G-TRONIC Plus mit Start-Stopp-Automatik gekoppelt und werden über die Hinterräder angetrieben.

Im Herbst 2013 wurde die Motorenpalette um den allradangetriebenen S 500 4MATIC und den S 63 AMG mit 430 kW (585 PS) erweitert, Ende März 2014 folgten zum einen die 12-Zylinder-Spitzenmodelle S 600 L und S 65 AMG L, zum anderen der S 300 BlueTEC HYBRID, der auf dem 150 kW leistenden 2,1-Liter-Dieselmotor OM 651 basiert und mit einem Elektromotor mit 20 kW (27 PS) Leistung kombiniert wurde. Die Gesamtleistung beläuft sich also auf 170 kW (231 PS). Außerdem ist der Allradantrieb 4MATIC seit März 2014 auch für den S 350 BlueTEC erhältlich.

Seit September 2014 wird mit dem S 500 e PLUG-IN HYBRID die erste S-Klasse mit Plug-in-Hybrid angeboten. In diesem Modell wird der doppelt aufgeladene 3,0-Liter-V6 der Baureihe M 276 mit einer Leistung von 245 kW (333 PS) mit einem Elektromotor in Form eines Lithium-Ionen-Akkumulators mit 8,7 kWh Kapazität und einer Leistung von 85 kW (116 PS) kombiniert. Durch die große Batterie reduziert sich das Kofferraumvolumen von 530 l auf 400 l. Dieser Antrieb hat eine rein elektrische Reichweite von 33 km. Der kombinierte Verbrauch wird mit 2,8 Litern auf 100 km angegeben, der kombinierte CO2-Aussstoß mit 65 g/km. Mit der Modellpflege soll im Jahr 2017 ein weiterentwickelter Akkumulator Einzug erhalten, der eine rein elektrische Reichweite von mehr als 50 km ermöglichen soll.[6] Ebenso steht dann für den S 500 e erstmals die Möglichkeit des induktiven Ladens als Sonderausstattung zur Verfügung.[7]

Mit Einführung der Ausstattungsvariante Maybach auf dem chinesischen Automarkt im Februar 2015 gibt es als Einstiegsbenziner den S 400 4Matic, dessen Motor, der 3,5-Liter-V6 mit 245 kW (333 PS), schon im S 400 h als Hybrid Verwendung findet, wobei er in letzterem Modell 225 kW (306 PS) leistet. Seit April 2015 ist der Motor auch für die kurze und lange S-Klasse erhältlich. Auch im S 500 e L ist jener Motor verbaut, allerdings mit einem geringeren Hubraum von 3,0 Litern. Das Motorenangebot des Mercedes-Maybach wurde um eine Allrad-Version auf Basis des S 500 (S 500 4Matic) erweitert. Nach dem GLE ist dieser der zweite Mercedes-Benz, bei dem die 9G-Tronic mit dem Allradantrieb kombiniert wurde. Dazu erfolgte die Umbenennung von BlueTEC in d, PLUG-IN-HYBRID in e, HYBRID in h im Rahmen der Umgestaltung der Fahrzeug- und Motorkennzeichen bei Mercedes-Benz.

Technische Daten (Ottomotoren)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kenngrößen S 400 h (L)1 S 400 4MATIC (L) S 500 e L1 S 500 (L) S 500 4MATIC (L) AMG S 63 (L)1 AMG S 63 4MATIC L1 S 600 L AMG S 65 L1 Maybach S 400 4MATIC Maybach S 500 Maybach S 500 4MATIC Maybach S 600 Maybach S 600 Pullman
Bauzeitraum seit 06/2013 seit 04/2015 seit 09/2014 seit 06/2013 seit 09/2013 seit 04/2014 seit 03/2014 seit 02/2015 seit 04/2015 seit 02/2015 ab 01/2016
Motorbezeichnung* M 276 DE 35 M 276 DE 30 AL M 278 DE 46 AL M 157 DE 55 AL M 279 E 60 AL M 276 DE 30 AL M 278 DE 46 AL M 279 E 60 AL
Motorkenndaten
Motortyp V6-Ottomotor + Elektromotor V6-Ottomotor V6-Ottomotor + Elektromotor V8-Ottomotor V12-Ottomotor V6-Ottomotor V8-Ottomotor V12-Ottomotor
Gemischaufbereitung Direkteinspritzung Saugrohreinspritzung Direkteinspritzung Saugrohreinspritzung
Motoraufladung Biturbo
Hubraum 3498 cm³ 2996 cm³ 4663 cm³ 5461 cm³ 5980 cm³ 2996 cm³ 4663 cm³ 5980 cm³
max. Leistung 225 kW + 20 kW (306 PS + 27 PS) bei 6500/min 245 kW (333 PS) bei 5250–6000/min 325 kW (442 PS) bei 5250–5500/min 335 kW (455 PS) bei 5250–5500/min 430 kW (585 PS) bei 5500/min 390 kW (530 PS) bei 4900–5300/min 463 kW (630 PS) bei 4800–5400/min 245 kW (333 PS) bei 5250–6000/min 335 kW (455 PS) bei 5250–5500/min 390 kW (530 PS) bei 4900–5300/min
max. Drehmoment 370 Nm + 250 Nm bei 3500–5250/min 480 Nm bei 1600–4000/min 650 Nm bei 1000–4750/min 700 Nm bei 1800–3500/min 900 Nm bei 2250–3750/min 830 Nm bei 1900–4000/min 1000 Nm bei 2300–4300/min 480 Nm bei 1600–4000/min 700 Nm bei 1800–3500/min 830 Nm bei 1900–4000/min
Kraftübertragung
Antrieb, serienmäßig Hinterradantrieb Allradantrieb Hinterradantrieb Allradantrieb Hinterradantrieb Allradantrieb Hinterradantrieb Allradantrieb Hinterradantrieb Allradantrieb Hinterradantrieb
Fahrwerk, serienmäßig
[ optional ]
Airmatic Airmatic
[ Magic Body Control ]
Luftfederung

Airmatic

Magic Body Control Airmatic Magic Body Control Airmatic Airmatic
[ Magic Body Control ]
Airmatic Magic Body Control
Getriebe, serienmäßig 7G-Tronic Plus 7G-Tronic Plus / 9G-Tronic2 AMG SPEEDSHIFT MCT 7-Gang-Sportgetriebe 7G-Tronic Plus AMG SPEEDSHIFT Plus 7G-Tronic 7G-Tronic Plus 9G-Tronic 7G-Tronic Plus
Messwerte
Höchstgeschwindigkeit 250 km/h 250 km/h/
300 km/h1
250 km/h 250 km/h/
300 km/h1
250 km/h k.A.
Beschleunigung, 0–100 km/h 6,8 s 6,1 s 5,2 s 4,8 s 4,4 s 4,0 s 4,6 s 4,3 s 6,3 s 5,0 s 5,0 s 5,0 s k.A.
Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert) 6,3–6,8 l Super 8,4 l Super 2,8 l Super 8,6–9,1 l Super 9,1 l Super 10,1 l Super Plus 10,3 l Super Plus 11,1–11,3 l Super Plus 11,9 l Super Plus k.A. 8,9 l Super 9,4 l Super 11,7 l Super Plus k.A.
CO2-Emission (kombiniert) 147–159 g/km 196 g/km 65 g/km 199–213 g/km 213 g/km 237 g/km 242 g/km 259–264 g/km 279 g/km k.A. 207 g/km 219 g/km 247 g/km k.A.
Abgasnorm nach EU-Klassifikation Euro 6
1 mit AMG Driver’s Package

Technische Daten (Chinesischer Markt)

Kenngrößen S 320 L S 400 L S 400 L 4MATIC S 500 e L S 500 L 4MATIC
Bauzeitraum k.A. k.A. k.A. k.A. seit 2015
Motorkenndaten
Motorbezeichnung* M 276 DE 30 AL red. M 276 DE 35 AL M 276 DE 35 AL M 276 DE 30 AL
Motortyp V6-Ottomotor V6-Ottomotor V6-Ottomotor V6-Ottomotor

+ Elektromotor

V8-Ottomotor
Gemischaufbereitung Direkteinspritzung Direkteinspritzung Direkteinspritzung Direkteinspritzung Direkteinspritzung
Motoraufladung Biturbo Biturbo Biturbo Biturbo Biturbo
Hubraum 2996 cm³ 3498 cm³ 3498 cm³ 2996 cm³ 3996 cm3
Leistung 200 kW (272 PS)

bei 5000/min

245 kW (333 PS)

bei 5250/min

245 kW (333 PS)

bei 5250/min

325 kW (442 PS) bei 5250–5500/min 310 kW (422 PS)
bei 5500/min
max. Drehmoment 400 Nm

bei 1300-4500/min

480 Nm

bei 1400–4000/min

480 Nm

bei 1400–4000/min

650 Nm bei 1000–4750/min 600 Nm
bei 1900–4000/min
Kraftübertragung
Antrieb Heckantrieb Heckantrieb Allradantrieb Heckantrieb Allradantrieb
Getriebe 7G-Tronic 7G-Tronic 7G-Tronic 7G-Tronic 7G-Tronic
Messwerte
Höchstgeschwindigkeit 250 km/h 250 km/h 250 km/h 250 km/h 250 km/h
Beschleunigung
0–100 km/h
7,1 s 6,8 s 6,8 s 5,7 s 4,9 s
Kraftstoffverbrauch
auf 100 km (kombiniert)
8,0 l Super 8,2 l Super 9,3 l Super 2,8 l Super 10,5 l Super
CO2-Emission (kombiniert) 189 g/km 194 g/km 225 g/km 67 g/km ca. 252 g/km
Abgasnorm nach EU-Klassifikation Euro 6 Euro 6 Euro 6 Euro 6 Euro 6

Technische Daten (Dieselmotoren)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kenngrößen S 300 h (L)1 S 350 d (L)1 S 350 d 4Matic (L)1
Bauzeitraum seit 03/2014 seit 06/2013 seit 03/2014
Motorbezeichnung* OM 651 DE 22 LA OM 642 LS DE 30 LA
Motorkenndaten
Motortyp R4-Dieselmotor + Elektromotor V6-Dieselmotor
Gemischaufbereitung Common-Rail-Direkteinspritzung
Motoraufladung Biturbo Turbolader
Hubraum 2143 cm³ 2987 cm³
max. Leistung 150 kW + 20 kW (204 PS + 27 PS) bei 4200/min 190 kW (258 PS) bei 3600/min
max. Drehmoment 500 Nm + 250 Nm bei 1600–1800/min 620 Nm bei 1600–2400/min
Kraftübertragung
Antrieb, serienmäßig Hinterradantrieb Allradantrieb
Fahrwerk, serienmäßig Airmatic
Getriebe, serienmäßig 7G-Tronic Plus 7G-Tronic Plus / 9G-Tronic2
Messwerte
Höchstgeschwindigkeit 240 km/h 250 km/h
Beschleunigung, 0–100 km/h 7,6 s 6,8 s
Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert) 4,4–4,7 l Diesel 5,5–6,0 l Diesel 5,9–6,4 l Diesel
CO2-Emission (kombiniert) 115–124 g/km 146–158 g/km 156–168 g/km
Abgasnorm nach EU-Klassifikation Euro 6

 * Die Motorbezeichnung ist wie folgt verschlüsselt: M = Motor (Otto), OM = Oelmotor (Diesel), Baureihe = 3 stellig, E = Saugrohreinspritzung, DE = Direkteinspritzung, Hubraum = Deziliter (gerundet), A = Abgasturbolader, L = Ladeluftkühlung, red. = leistungsreduziert, LS = leistungsgesteigert

1 Bis April 2015 als S 400 HYBRID (L), S 500 PLUG-IN HYBRID, S 63 AMG (L), S 63 AMG 4MATIC L, S 65 AMG L, S 300 BlueTEC HYBRID (L), S 350 BlueTEC (L), S 350 BlueTEC 4MATIC (L) vertrieben.
2 Ab Änderungsjahr 2015/2, bestellbar ab 5. Oktober 2015

Absatz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits Ende Juni 2014 wurde die 100.000ste Limousine knapp ein Jahr nach Produktionsbeginn Mitte Juni 2013 ausgeliefert. Im ersten Halbjahr 2014 wurden weltweit 49.262 Einheiten der Baureihe 222 ausgeliefert; davon 11.231 in den USA, 4489 in Deutschland und 3260 in Japan. Im Gesamtjahr 2014 wurden weltweit 103.737 Limousinen ausgeliefert. Dies ist der beste Wert seit Bestehen der S-Klasse 1972.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johannes Liebl, Wolfgang Siebenpfeiffer (Hrsg.): ATZ extra – Die neue S-Klasse von Mercedes-Benz, Springer Vieweg, Wiesbaden, Juli 2013

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nicht jedes neue Modell ist wirklich neu auf Zeit Online aufgerufen am 8. Juli 2013
  2. [1] "Zu den Limousinen der Baureihe 140 betonte Sacco während der Retro Classics 2006, dass nur die Variante mit langem Radstand (V 140) wirklich elegant aussehe. Während der Designphase sei eine "kurze Variante" gar nicht vorgesehen gewesen, weshalb die Linienführung auf die lange Version abgestimmt worden sei. Die nachträglich "verkürzte" Limousine (W 140) wirke daher in seinen Augen zu gedrungen." von Modellgeschichte W140 (1991 – 1998) auf s-klasse-club.de
  3. Daimler AG (2013): Das Fahrwerk: Das erste sehende Fahrwerk der Welt. Abgerufen am 27. Juli 2013.
  4. http://media.daimler.com/dcmedia/0-921-1549267-49-1582967-1-0-0-1583578-0-1-0-0-0-1-0-0-0-0-0.html?TS=1421599673734 Das Multimedia-Angebot: Kommunikationszentrale und Konzertsaal
  5. Mercedes S500 equipped with gasoline particulate filter (GPF). Dieselnet, 23. August 2014, abgerufen am 9. März 2016.
  6. Alle Baureihen werden elektrifiziert – S 500 e rollt ab 2017 mehr als 50 km elektrisch. MBPassion, 11. Juni 2016, abgerufen am 11. Juni 2016.
  7. Induktives Laden ab 2017 in der S-Klasse Modellpflege. MBPassion, 11. Juni 2016, abgerufen am 11. Juni 2016.