Mercedes-Benz W 28

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Mercedes-Benz
Mercedes-Benz 170 H Cabriolimousine (1936)

Mercedes-Benz 170 H Cabriolimousine (1936)

W 28
Verkaufsbezeichnung: Mercedes-Benz 170 H
Produktionszeitraum: 1936[1]–1939[1]
Klasse: Mittelklasse
Karosserieversionen: Limousine, Cabriolimousine[1]
Motoren: Ottomotor:
1,7 Liter (28 kW)[1]
Länge: 4200[1] mm
Breite: 1580[1] mm
Höhe: 1600[1] mm
Radstand: 2600[1] mm
Leergewicht: 1125[1] kg
Vorgängermodell: Mercedes-Benz W 23
Nachfolgemodell: keines

Der Mercedes-Benz W 28 (Verkaufsbezeichnung: Mercedes-Benz 170 H) war eine Weiterentwicklung des Mercedes-Benz-Heckmotorwagens Typ 130 mit Komponenten des Typs 170 V. Er wurde von 1936 bis 1939 hergestellt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wagen wurde im Februar 1936 zusammen mit seinem Schwestermodell, Typ 170 V, und dem größeren Dieselmodell 260 D auf der Internationalen Automobil- und Motorradausstellung (IAMA) in Berlin vorgestellt. Die Wagen waren luxuriöser ausgestattet als das Schwestermodell mit Frontmotor und mit RM 4350,-- um 15 % teurer. 1939 wurden die Heckmotorwagen kriegsbedingt und wegen zu geringer Nachfrage ohne Nachfolger eingestellt.[1]

Motor und Getriebe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Mercedes-Benz 170 H war mit einem seitengesteuerten Vierzylinder-Reihenmotor, längs im Heck eingebaut, ausgestattet. Das Aggregat mit 1697 cm³ Hubraum leistete 38 PS (28 kW) bei 3400/min und entsprach damit dem des Frontmotormodells 170 V. Wie beim Vorgänger war das Vierganggetriebe mit Schnellgang vor der Hinterachse eingebaut.[1]

Fahrwerk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hinten war eine Pendelachse mit Schraubenfedern eingebaut. Die Vorderräder hingen achslos an zwei Querblattfedern (Einzelradaufhängung). Damit entsprach die Auslegung der des Vorgängermodells 130. Gegenüber dem Frontmotormodell 170 V war das Fahrverhalten wegen der Hecklastigkeit schlechter.[1]

Karosserieversionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wagen waren als Limousine oder als Cabriolimousine erhältlich. Alle Aufbauten hatten zwei hinten angeschlagene Türen. Der Kofferraum des 170 H vorne im Fahrzeug war deutlich kleiner als der hintere im Schwestermodell 170 V.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j k l m Werner Oswald: Mercedes-Benz Personenwagen 1886–1986. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1987. ISBN 3-613-01133-6. S. 320–321.

Quelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]