Mercedes-Benz X 253

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Mercedes-Benz
Mercedes-Benz GLC 220 d 4MATIC AMG Line (2015–2019)
Mercedes-Benz GLC 220 d 4MATIC AMG Line (2015–2019)
X 253
Verkaufsbezeichnung: GLC
Produktionszeitraum: seit 06/2015
Klasse: SUV
Karosserieversionen: Kombi
Motoren: Ottomotor:
2,0–4,0 Liter
(155–375 kW)
Ottohybrid:
2,0 Liter (235 kW)
Dieselmotoren:
2,0–3,0 Liter
(120–243 kW)
Dieselhybrid:
2,0 Liter (225 kW)
Länge: 4655–4682 mm
Breite: 1890–1930 mm
Höhe: 1620–1644 mm
Radstand: 2873 mm
Leergewicht: 1735–2125 kg
Vorgängermodell Mercedes-Benz X204 (GLK)
Sterne im Euro-NCAP-Crashtest (2015)[1] 5 Sterne im Euro-NCAP-Crashtest

Der Mercedes-Benz GLC (interne Bezeichnung: X 253) ist ein Kompakt-SUV des deutschen Automobilherstellers Mercedes-Benz, der seit Ende September 2015 auf dem europäischen Markt erhältlich ist. Die Modellbezeichnung bezieht sich mit dem Buchstaben G auf die Mercedes-Benz G-Klasse als Urmodell.[2] Mit dem Buchstaben L wurde historisch auf die Zugehörigkeit des Fahrzeugs zum Luxussegment hingewiesen, er dient aber heute lediglich noch als Verbindungselement[3] zum dritten Buchstaben C, womit auf die Zugehörigkeit des GLC zur C-Klasse (Mercedes-Benz Baureihe 205) hingewiesen wird, mit der sich der GLC eine Plattform teilt.[4]

Der GLC ist die zweite Generation dieser SUV-Reihe und löst den Mercedes-Benz GLK ab. Zum Marktstart wurden zunächst zwei 2,1-Liter-Dieselmotoren mit 125 bis 150 kW und ein 2,0-Liter-Ottomotor mit 155 kW angeboten. Alle diese Fahrzeuge mit klassischem Verbrennungsmotoren verfügen über turboaufgeladene Motoren und, mit Ausnahme des GLC 300 (USA), über einen Allradantrieb.[5] Der Einstiegspreis beträgt 44.506 Euro für den GLC 250 4MATIC. Zudem gibt es mit dem GLC F-CELL ein Modell mit F-Cell-Antrieb, der Brennstoffzellentechnologie von Mercedes-Benz.

Im April 2015 wurde auf der Shanghai Auto Show die Designstudie des GLC Coupés vorgestellt.[6] Die Serienversion des Coupés wurde am 23. März 2016 auf der New York International Auto Show vorgestellt,[7] im September 2016 kam diese Version als Serienfahrzeug auf den Markt.[8]

Auf dem Genfer Auto-Salon im März 2019 präsentierte Mercedes-Benz eine überarbeitete Version des GLC.[9]

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Technische Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der GLC wurde zunächst nur in drei Motorvarianten angeboten (250 4MATIC, 220 d 4MATIC und 250 d 4MATIC). Im April 2016 kamen der Mercedes-AMG GLC 43 4MATIC (270 kW/367 PS) und der Plug-in-Hybrid GLC 350 e 4MATIC (235 kW/320 PS) hinzu,[10] mit Änderungsjahr 2016/2 auch der GLC 300 4MATIC und der GLC 350 d 4MATIC.[11] 2017 ist Mercedes-AMG GLC 63 4MATIC (350 kW/476 PS) erschienen.[12]

F-Cell[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mercedes-Benz GLC F-Cell auf der IAA 2017
Heckansicht
Motorraum mit Brennstoffzelle

Im Rahmen der IAA 2017 wurde ein Vorserienmodell des GLC F-Cell vorgestellt und erste technische Daten veröffentlicht. Der Elektromotor (Asynchronmaschine) mit einer Leistung von 147 kW (200 PS) liefert ein Nenndrehmoment von 350 Nm und treibt die Hinterachse an. Die elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs liegt bei 160 km/h. Die elektrische Energie für den Antrieb kann sowohl von einer Lithium-Ionen-Batterie mit einer Nettoenergieinhalt von 9,3 kWh (brutto 13,8 kWh), als auch von der Brennstoffzelle bereitgestellt werden. Mittels Batterie kann eine rein elektrische Reichweite von 49 km (nach NEFZ) erzielt werden. Die Batterie ist über ein On-Board-Ladegerät mit einer maximalen Leistung von 7,2 kW wiederaufladbar (Plug-in-Technologie) und dient während des Fahrens in allen Fahrmodi auch der Rekuperation. Beim GLC F-Cell handelt es sich um das erste Brennstoffzellenfahrzeug, dessen elektrischer Energiespeicher extern geladen werden kann.[13][14] Batterie und Brennstoffzelle bilden eine Symbiose, wobei die Batterie hinsichtlich Dynamik und die Brennstoffzelle hinsichtlich gleichmäßigem Betrieb ihre jeweiligen Stärken beisteuert. Ferner werden durch die relativ große Batterie die Brennstoffzellen-Lebensdauer beeinträchtigende „Leistungsspitzen“ beim Beschleunigen vermieden und angesichts der geringen Anzahl an Wasserstofftankstellen Reichweite und Nutzungsmöglichkeiten erweitert.[15]

Als Energiespeicher für den benötigten Wasserstoff dienen zwei karbonfaserummantelte Tanks mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 4,4 kg Wasserstoff. Der gasförmige Wasserstoff wird wie bereits bei der B-Klasse F-Cell mit einem Druck von 700 bar gespeichert, was eine Betankungszeit von ca. 3 min für 437 km Reichweite mit Wasserstoff ermöglicht (ohne Berücksichtigung der zusätzliche Reichweite durch die Batterie, gesamt 486 km).[16][17] Der erste Drucktank befindet sich im Mitteltunnel des Fahrzeugs, der zweite unter der Rücksitzbank. Das Brennstoffzellensystem ist im Vergleich zum Vorgänger deutlich kompakter, sodass es vollständig im Motorraum untergebracht werden konnte. Es handelt sich um eine sogenannte Polymerelektrolytbrennstoffzelle (PEM).[13] Im Vergleich zu früheren PEM-Brennstoffzellsystemen konnten 90 % Platin, 25 % Gewicht und 30 % Bauraum eingespart werden, was den Serieneinsatz wirtschaftlicher macht.[18] Die Kombination der beiden Energiespeicher hebt das Leergewicht auf 2130 kg an. Das Kofferraumvolumen beträgt 500–1600 l.[19]

Das Brennstoffzellsystem des GLC F-CELL weist eine technische Besonderheit auf, denn erstmals wird ein elektrischer Turbolader statt eines Schraubenkompressors für die Versorgung der Brennstoffzelle mit Luft verwendet. So kann erstmals die Abwärme der Brennstoffzelle zum Antrieb der Turbine mitgenutzt werden, was die Effizienz des Systems um rund 15 % erhöht. Eine Besonderheit ist dabei die Lagerung der Lader-Welle durch einen Luftspalt: So kann eine Verschmutzung der Brennstoffzelle mit Kohlenwasserstoffen aus der Schmierung herkömmlicher Wälz- oder Gleitlager vermieden werden.

Der GLC F-Cell ist als Serienmodell (interne Bezeichnung N 253) seit November 2018 im Leasing erhältlich.[20] Im Jahr 2018 wurden in der Bundesrepublik Deutschland 51 GLC F-Cell neu zugelassen.[21]

Am 21. April 2020 wurde bekannt, dass die Produktion des F-Cell eingestellt wird und keine weiteren Fahrzeuge auf der Basis der Brennstoffzelle geplant sind.[22]

Ottomotoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kenngrößen GLC 200 4MATIC GLC 250 4MATIC GLC 300 (USA) GLC 300 4MATIC Mercedes-AMG GLC 43 4MATIC Mercedes-AMG GLC 63 4MATIC+ Mercedes-AMG GLC 63 S 4MATIC+
Bauzeitraum seit 05/2019 06/2015–05/2019 seit 2016 10/2016–05/2019 seit 05/2019 06/2016–05/2019 seit 07/2019 seit 04/2017
Motorbezeichnung* M 274 DE 20 AL M 276 DE 30 AL M 177 DE 40 AL
Motortyp R4-Ottomotor + Elektromotor R4-Ottomotor R4-Ottomotor + Elektromotor V6-Ottomotor V8-Ottomotor
Gemischaufbereitung Direkteinspritzung
Motoraufladung Turbolader Biturbo
Hubraum 1991 cm³ 2996 cm³ 3982 cm³
max. Leistung 145 kW (197 PS)
+ 10 kW (14 PS)
bei 5500–6100/min
155 kW (211 PS)
bei 5500/min
180 kW (245 PS)
bei 5500/min
190 kW (258 PS)
+ 10 kW (14 PS)
bei 5800–6100/min
270 kW (367 PS)
bei 5500–6000/min
287 kW (390 PS)
bei 5500–6000/min
350 kW (476 PS)
bei 5500–6250/min
375 kW (510 PS)
bei 5500–6250/min
max. Drehmoment 320 Nm
bei 1650–4000/min
350 Nm
bei 1200–4000/min
370 Nm
bei 1300–4000/min
370 Nm
bei 1800–4000/min
520 Nm
bei 2500–4500/min
650 Nm
bei 1750–4500/min
700 Nm
bei 1750–4500/min
Kraftübertragung
Antrieb, serienmäßig Allradantrieb Hinterradantrieb Allradantrieb
Getriebe, serienmäßig Neunstufen-Automatik (9G-Tronic) Neunstufen-Automatik (9G-Tronic) AMG SPEEDSHIFT MCT 9-Gang-Getriebe
Messwerte
Höchstgeschwindigkeit 215 km/h 222 km/h 236 km/h 240 km/h 250 km/h 250 km/h
(mit AMG Driver’s Package: 270 km/h)
250 km/h
(mit AMG Driver’s Package: 280 km/h)
Beschleunigung,
0–100 km/h
7,9 s 7,3 s 6,5 s 6,2 s 4,9 s 4,0 s 3,8 s
Kraftstoffverbrauch
auf 100 km (kombiniert)
7,1–7,4 l Super 6,5–7,1 l Super 7,2–7,7 l Super Plus 7,1–7,4 l Super 8,3–8,7 l Super Plus 10,2–10,6 l Super Plus 10,3–10,7 l Super Plus 10,7 l Super Plus
CO2-Emission
(kombiniert)
161–169 g/km 152–166 g/km 163–174 g/km 162–169 g/km 189–199 g/km 234–242 g/km 234–244 g/km 244 g/km
Abgasnorm nach
EU-Klassifikation
Euro 6d-TEMP
(ab 07/2020: Euro 6d)
Euro 6
(ab 07/2018: Euro 6d-TEMP)
Euro 6
(ab 07/2018: Euro 6d-TEMP)
Euro 6d-TEMP
(ab 07/2020: Euro 6d)
Euro 6
(ab 07/2018: Euro 6d-TEMP)
Euro 6d-TEMP
(ab 07/2020: Euro 6d)
Euro 6
(ab 07/2018: Euro 6d-TEMP)
(ab 07/2020: Euro 6d)
* Die Motorbezeichnung ist wie folgt verschlüsselt: M = Motor (Otto), Baureihe = 3 stellig, DE = Direkteinspritzung, Hubraum = Deziliter (gerundet), A = Abgasturbolader, L = Ladeluftkühlung

Plug-in-Hybrid[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Plug-in-Hybrid GLC 350 e 4MATIC verfügt über eine in das Getriebegehäuse integrierte E-Maschine mit einer Maximalleistung von 85 kW und einem Drehmoment von 340 Nm. Im Zusammenspiel mit dem Vierzylinder-Benzinmotor M274DEH20LA ergibt sich eine Systemleistung von 235 kW (320 PS) und ein Systemdrehmoment von 560 Nm.[23] Nach NEFZ kann eine rein elektrische Reichweite von 34 km erreicht werden. Da Nebenaggregate wie die Wasserpumpe, die Vakuumpumpe, die Lenkhilfepumpe und der Klimakompressor elektrifiziert wurden, entfällt der konventionelle Riementrieb.[24] Der Generator entfällt ebenfalls, das 12-V-Bordnetz wird über einen DC/DC-Wandler aus dem Hochspannungsbordnetz gespeist.[24] Hinter der Hinterachse ist die ca. 120 kg schwere Lithium-Ionen-Batterie mit 8,7 kWh Energieinhalt untergebracht, wodurch sich das Kofferraumvolumen bei aufrechter Fondlehne von 550 auf 395 l verringert.[25] Es handelt sich um einen aus 120 in Serie verschalteten Zellen (22 Ah, 3,3 V) bestehenden Lithium-Eisenphosphat-Akkumulator mit einer Nennspannung von 396 V.[24] Insgesamt ist der GLC 350 e 4MATIC 215 kg schwerer als der vergleichbare GLC 250 4MATIC.[25] Zur optischen Differenzierung gegenüber den anderen Motorisierungen erhält der GLC 350 e 4MATIC blaue Akzentrinnen in den Scheinwerfern, blau lackierte Bremssättel vorne und eine PLUG-IN HYBRID-Plakette an den Kotflügeln.[26]

Mit dem Modelljahr 2020 und der Modellpflege wurde der GLC 300 e 4MATIC auf der IAA 2019 vorgestellt. Der Elektromotor leistet nun bis 90 kW/440 Nm, die Batterie bietet 13,5 kWh an Kapazität, womit 43 km WLTP-Reichweite möglich sind. Der Onbord-Lader bietet bis 7,4 kW AC auf 2 Phasen. Das Getriebe wechselte auf eine 9G-Tronic, der Ottomotor blieb beim M274.[27]

Kenngrößen GLC 350 e 4MATIC GLC 300 e 4MATIC GLC 300 de 4MATIC
Bauzeitraum 06/2016–08/2018 seit 11/2019 seit 05/2020
Motorbezeichnung* M 274 DE 20 AL OM 654 DE 20 SCR
Motortyp R4-Ottomotor + Elektromotor R4-Dieselmotor + Elektromotor
Gemischaufbereitung Direkteinspritzung Common-Rail-Direkteinspritzung
Motoraufladung Turbolader
Hubraum 1991 cm³ 1950 cm³
max. Leistung 155 kW (211 PS)
+ 85 kW (116 PS)
bei 0–2000/min
Systemleistung 235 kW (320 PS)
155 kW (211 PS)
bei 5500/min
+ 90 kW (122 PS)
Systemleistung 235 kW (320 PS)
143 kW (194 PS)
bei 3800/min
+ 90 kW (122 PS)
Systemleistung 225 kW (306 PS)
max. Systemdrehmoment 560 Nm 700 Nm
Kraftübertragung
Antrieb, serienmäßig Allradantrieb
Getriebe, serienmäßig 7-Gang-Automatik (7G-TRONIC Plus) 9-Gang-Automatik (9G-TRONIC)
Messwerte
Höchstgeschwindigkeit 235 km/h 230 km/h
Beschleunigung,
0–100 km/h
5,9 s 5,7 s 6,2 s
Kraftstoffverbrauch
auf 100 km (kombiniert)
2,5 l Super 2,2–2,5 l Super 1,9–2,0 l Diesel
CO2-Emission
(kombiniert)
59 g/km 50–58 g/km 45–51 g/km
Abgasnorm nach
EU-Klassifikation
Euro 6 Euro 6d-TEMP
(ab 07/2020: Euro 6d)
Euro 6d
* Die Motorbezeichnung ist wie folgt verschlüsselt: M = Motor (Otto), Baureihe = 3 stellig, DE = Direkteinspritzung, Hubraum = Deziliter (gerundet), A = Abgasturbolader, L = Ladeluftkühlung

Dieselmotoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kenngrößen GLC 200 d 4MATIC GLC 220 d 4MATIC GLC 250 d 4MATIC GLC 300 d 4MATIC GLC 350 d 4MATIC GLC 400 d 4MATIC
Bauzeitraum seit 04/2019 06/2015–04/2019 seit 05/2019 10/2016–05/2018 seit 07/2019
Motorbezeichnung+ OM 654 DE 20 SCR OM 651 DE 22 LA OM 654 DE 20 SCR OM 642 LS DE 30 LA OM 656 D 29 R SCR
Motortyp R4-Dieselmotor R4-Dieselmotor V6-Dieselmotor R6-Dieselmotor
Gemischaufbereitung Common-Rail-Direkteinspritzung
Motoraufladung Turbolader Biturbo Turbolader Biturbo
Hubraum 1950 cm³ 2143 cm³ 1950 cm³ 2987 cm³ 2925 cm³
max. Leistung 120 kW (163 PS)
bei 3200–4600/min
143 kW (194 PS)
bei 3800/min
125 kW (170 PS)
bei 3000–4200/min
150 kW (204 PS)
bei 3800/min
180 kW (245 PS)
bei 4200/min
190 kW (258 PS)
bei 3400/min
243 kW (330 PS)
bei 3600–4000/min
max. Drehmoment 360 Nm bei
1600–3000/min
400 Nm bei
1600–2800/min
400 Nm bei
1400–2800/min
500 Nm bei
1600–1800/min
500 Nm bei
1600–2400/min
620 Nm bei
1600–2400/min
700 Nm bei
1200–3200/min
Kraftübertragung
Antrieb, serienmäßig Allradantrieb
Getriebe, serienmäßig Neunstufen-Automatik (9G-Tronic)
Messwerte
Höchstgeschwindigkeit 205 km/h 215 km/h 210 km/h 222 km/h 231 km/h 238 km/h 240 km/h
Beschleunigung,
0–100 km/h
8,9 s 7,9 s 8,3 s 7,6 s 6,5 s 6,2 s 5,1 s
Kraftstoffverbrauch
auf 100 km (kombiniert)
5,2–5,4 l Diesel 5,0–5,5 l Diesel 5,7–5,9 l Diesel 5,9–6,2 l Diesel 6,4–6,7 l Diesel
CO2-Emission
(kombiniert)
137–144 g/km 129–143 g/km 151–157 g/km 159–169 g/km 168–176 g/km
Abgasnorm nach
EU-Klassifikation
Euro 6d Euro 6 Euro 6d Euro 6 Euro 6d
+ Die Motorbezeichnung ist wie folgt verschlüsselt: OM = Oel-Motor (Diesel), Baureihe = 3 stellig, LS = leistungsgesteigert, DE = Direkteinspritzung, Hubraum = Deziliter (gerundet), L = Ladeluftkühlung, A = Abgasturbolader

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der GLC wird hauptsächlich im Mercedes-Benz Werk Bremen und in Peking hergestellt. Aufgrund der hohen Nachfrage wird der GLC seit Anfang 2017 zusätzlich vom finnischen Auftragsfertiger Valmet Automotive produziert. Valmet Automotive soll jährlich 50.000 Einheiten liefern.[28] Seit dem IV. Quartal 2018 wird der GLC auch im Werk Pune (Indien) gefertigt und von dort in die USA geliefert, nachdem zuvor der US-amerikanische Markt durch das Werk Bremen bedient wurde.[29][30]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Mercedes-Benz X 253 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ergebnis der Mercedes-Benz GLC-Klasse beim Euro-NCAP-Crashtest (2015)
  2. Christian Beckmann: Geländeluxus, kompakt. In: www.autobild.de. 3. Januar 2008, abgerufen am 6. Juni 2020.
  3. Mercedes ändert Baureihen-Bezeichnungen. In: www.auto-motor-und-sport.de. Abgerufen am 6. Juni 2020.
  4. Christian Beckmann: Geländeluxus, kompakt. In: www.autobild.de. 3. Januar 2008, abgerufen am 6. Juni 2020.
  5. Technische Daten des neuen GLC, abgerufen am 19. Juni 2015
  6. Holger Wittich, Uli Baumann: Mercedes GLC Coupé (2016): SUV-Coupé-Attacke gegen BMW X4 – Auto Motor und Sport. auto-motor-und-sport.de, 19. April 2015, abgerufen am 19. Dezember 2015.
  7. Das neue GLC Coupé – Teaser. mercedes-benz.com, abgerufen am 22. März 2016.
  8. Holger Wittich: Erlkönig Mercedes GLC Coupé: SUV-Coupé-Attacke ab 2016 – Auto Motor und Sport. auto-motor-und-sport.de, 10. November 2015, abgerufen am 19. Dezember 2015.
  9. Stefan Leichsenring: Mercedes GLC Facelift (2019) in Genf: Neue Motoren und Assistenzsysteme. In: motorsport-total.com. 15. März 2019, abgerufen am 11. Januar 2020.
  10. Neues Änderungsjahr 807: GLC 350 e 4MATIC sowie GLC 43 4MATIC bestellbar, abgerufen am 16. November 2016
  11. Änderungsjahr 16/2 bringt 350 d 4MATIC und 300 4MATIC in den GLC, abgerufen am 16. November 2016
  12. Technische Daten des GLC 450 AMG Sport und Ankündigung GLC 63 AMG, abgerufen am 5. Juli 2015
  13. a b IAA 2017: Weltpremiere für das GLC F-CELL Vorserienmodell #IAA2017 #MBIAA17 - Mercedes-Benz Passion Blog / Mercedes Benz, smart, Maybach, AMG. In: Mercedes-Benz Passion Blog / Mercedes Benz, smart, Maybach, AMG. 12. September 2017 (mercedes-benz-passion.com [abgerufen am 13. September 2017]).
  14. Das kann der erste Brennstoffzellen-Mercedes. Abgerufen am 7. April 2018.
  15. Michael Specht: Mercedes GLC F-Cell: Mit Wasserdampf in die Zukunft. In: Der Spiegel. 3. April 2018, abgerufen am 29. August 2018.
  16. GLC F-Cell: Mercedes gibt wieder Wasserstoff. (handelsblatt.com [abgerufen am 7. April 2018]).
  17. Joachim Becker: Die Brennstoffzelle lebt wieder. In: sueddeutsche.de. 11. September 2017, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 7. April 2018]).
  18. Mercedes-Benz GLC Fuel Cell: Erste Tour im Batterie-Brennstoffzellen-SUV. Abgerufen am 7. April 2018.
  19. Fahrbericht Mercedes GLC F-Cell: Elektroauto mit Brennstoffzelle. (adac.de [abgerufen am 10. November 2019]).
  20. Mercedes-Benz GLC F-CELL: Marktstart für weltweit erstes Elektrofahrzeug mit Brennstoffzelle und Plug-in-Hybrid-Technologie. Abgerufen am 25. Februar 2019.
  21. Neuzulassungen von Kraftfahrzeugen nach Umwelt-Merkmalen (2018). Abgerufen am 17. Januar 2020.
  22. Mercedes beendet Produktion von GLC F-Cell
  23. Fahrbericht Mercedes-Benz GLC, abgerufen am 18. November 2016
  24. a b c D. Görke, S. Schmiedler, J. Strengert: Plug-in hybrid by Mercedes-Benz – The technology kit for future consumption targets, in: 16. Internationales Stuttgarter Symposium 2016, S. 265–280, Springer Fachmedien, Wiesbaden
  25. a b Praxistest mit Mercedes' Öko-SUV, abgerufen am 18. November 2016
  26. Neues Änderungsjahr 807: GLC 350 e 4MATIC sowie GLC 43 4MATIC bestellbar, abgerufen am 18. November 2016
  27. https://blog.mercedes-benz-passion.com/2019/11/glc-300-e-4matic-nun-bestellbar-noch-keine-foerderung-der-bafa/
  28. Markus Jordan: GLC Produktion bei Valmet Automotive in Finnland gestartet. MBPassion, 19. Februar 2017, abgerufen am 21. Februar 2017.
  29. Mercedes will GLC aus Indien in die USA importieren. automobilproduktion.de, 27. September 2018, abgerufen am 19. August 2019.
  30. Abrupter Stop für Indiens Autoindustrie. Neue Zürcher Zeitung, 18. August 2019, abgerufen am 19. August 2019.