Meret Engelhardt

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Meret Engelhardt (* 30. Juni 1988[1] in Wien) ist eine österreichische Schauspielerin.

Leben und Schaffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meret Engelhardt studierte zunächst Theater-, Film- und Medienwissenschaften an der Universität Wien. Von 2008 bis 2012 studierte sie Schauspiel an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz (KUG) und arbeitete mit Regisseuren wie Johann Kresnik und Igor Bauersima zusammen. Sie spielte am dramagraz und war in der Inszenierung von Millers „Hexenjagd“ von Anna Badora am Schauspielhaus Graz zu sehen.

Nach ihrem ersten Festengagement am Theater Paderborn, wo sie unter anderem als Pauline Piperkarcka in Hauptmanns „Die Ratten“ und als Sarah Regan in „Harper Regan“ von Simon Stephens zu sehen war, war sie von 2014 bis 2018 Ensemblemitglied am Meininger Staatstheater. Hier arbeitete sie mit Regisseuren wie Ansgar Haag, Andreas Morell und Jasmina Hadziahmetovic zusammen.

2017 wurde sie mit dem Ulrich-Burkhardt-Förderpreis ausgezeichnet und war u. a. als Kriemhild in HebbelsNibelungen[2], als Lämmchen in „Kleiner Mann, was nun?“[3], als Gretchen in „Urfaust“ und als Caliban in Shakespeares „Der Sturm“ zu sehen.

Seit der Spielzeit 2018/19 ist Meret Engelhardt festes Ensemblemitglied am Staatstheater Kassel. Dort debütierte sie als Julia in „Romeo und Julia“ in der Inszenierung von Johanna Wehner. Darüber hinaus arbeitete sie mit RegisseurInnen wie Laura Linnenbaum, Markus Dietz, Thomas Bockelmann und Gustav Rueb zusammen.

Rollen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • "Auf der Suche nach Jaqueline Bush", Kinofilm, Regie: Fritz Aigner, David Köstner

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. steckbrief, auf meretengelhardt.net, abgerufen am 13. Februar 2019
  2. Frauke Adrians: Die Nibelungen – In Meiningen inszeniert Lars Wernecke mit Friedrich Hebbels Rächerdrama XXL-Popcorn-Theater. Abgerufen am 13. April 2018 (deutsch).
  3. Wider die Fanatisierung der zu kurz Gekommenen. In: mainpost.de. 28. September 2017 (mainpost.de [abgerufen am 13. April 2018]).
  4. Ulrich-Burkhardt-Förderpreis für Meret Engelhardt – Theater-News – Verlag Theater der Zeit. Abgerufen am 13. April 2018.