Meridabahn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Bergbahn
Meridabahn (spanisch Teleférico de Mérida Mukumbarí)
Gondel der untersten Sektion über Mérida
Gondel der untersten Sektion über Mérida
Standort Mérida (Venezuela)
Bauart Pendelbahn
Baujahr März 1960 (erste Seilbahn), 7. Oktober 2016 (Neubau)
Talstation Talstation Barinitas, Mérida
Bergstation Pico Espejo
Höhe der Talstation 1.577 m
Höhe der Bergstation 4.765 m
Höhendifferenz 3.188 m
Länge 12.497 m
Fahrzeit 2020 Sekunden
Gondeln pro Sektion 2 Kabinen der CWA
Maximale Transport­kapazität 330 Personen/Stunde

Die Meridabahn (spanisch Teleférico de Mérida Mukumbarí) ist eine Seilbahn in Venezuela. Deren Bergstation war bis ins Jahr 2008 die höchstgelegene Bergstation der Welt für den touristischen Personentransport. Die Meridabahn führt vom Stadtrand des rund 1.500 m hoch gelegenen Mérida auf den Pico Espejo in 4.765 m Höhe in unmittelbarer Nähe zum höchsten Berg Venezuelas, dem Pico Bolívar.

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die knapp 12.500 Meter lange Luftseilbahn besteht aus vier Sektionen mit je einer zweispurigen Pendelbahn und überwindet dabei einen Höhenunterschied von 3.189 Metern. Sie bewegt sich mit 7 Metern pro Sekunde vorwärts.[1] Die Sektionen sind wie folgt aufgeteilt:

Sektionen der Meridabahn
Sektion Art Ausgangspunkt Endpunkt Höhenunterschied Länge Anz. Stützen
1 Pendelbahn, Gondeln lackiert in den Nationalfarben Venezuelas[2] Talstation Barinitas (1.577 m)[3] La Montaña (2.436 m)[4] 864 m[5] 3.427 m[5] 3
2 Pendelbahn, Gondeln rot lackiert[2] La Montaña (2.436 m)[4] La Aguada (3.452 m)[6] 1.010 m[5] 3.273 m[5] 3
3 Pendelbahn, Gondeln blau lackiert[2] La Aguada (3.452 m)[6] Loma Redonda (4.045 m)[7] 593 m[5] 2.756 m[8] 3
4 Pendelbahn, Gondeln gelb lackiert[2] Loma Redonda (4.045 m)[7] Bergstation Pico Espejo (4.765 m).[9] 722 m[5] 3.041 m[5] keine
Total 3.189 m 12.497 m

Die Talstation Barinitas (1.577 m)[3] wurde nach der Modernisierung der Meridabahn bereits am 10. April 2015 in Betrieb genommen. Auf rund 6.000 Quadratmetern befinden sich auch diverse Einkaufsmöglichkeiten sowie die Fahrkartenschalter der Bahn. Die Jahresmitteltemperatur beträgt rund 19 Grad Celsius.[8]

Nach der Fahrt über den Río Mérida zur Station La Montaña bietet sich ein schöner Panoramablick auf Mérida. Die Zwischenstation wurde im Mai 2016 eröffnet und ist der Ausgangspunkt zur 2. Sektion der Meridabahn.[8]

Am Ende der 2. Sektion, der Station La Aguada, geht der Blick zum Pico La Concha (4.922 m). Diese Zwischenstation wurde ebenfalls im Mai 2016 in Betrieb genommen.[8]

Die Zwischenstation Loma Redonda (4.045 m)[7] markiert den letzten Stopp auf dem Weg zum Pico Espejo (4.765 m).[9] Sie befindet sich in der Nähe des Dörfchens Los Nevados und bietet gleichzeitig Ausblick auf diverse Bergseen.[8] Hier befindet sich außerdem Material der alten Meridabahn ausgestellt, darunter eine Gondel.[10]

Die Bergstation Pico Espejo schließlich ist mit 4.765 m[9] eine der höchstgelegenen Bergstationen der Welt, nur geschlagen durch die Bergstation der Dagu Glacier Gondola (Stand: 2020). Vom oft schneebedeckten Pico Espejo ist auch der höchste Berg Venezuelas, der Pico Bolívar (4.981 m) in unmittelbarer Nähe, zu sehen. Auf dem Pico Espejo steht eine weiße, etwa 2,5 m hohe Marien-Statue der Virgen de las Nieves.[8]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Seilbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine alte Kabine der 1. Sektion (2006)

Der Bau der ersten Seilbahn geht auf eine Initiative des Club Andino Venezolano im Jahr 1952 zurück, woran eine Gedenktafel bei der Bergstation erinnert. Das Ziel war die touristische Erschließung der Sierra Nevada de Mérida. Mitglieder des Club Andino Venezolano setzten den Bau der Seilbahn während der Präsidentschaft von Marcos Pérez Jiménez politisch durch. 1955 wurden die Pläne genehmigt und mit dem Bau der Trasse zwischen Mérida und dem Dorf Las Aguadas begonnen. Die Eröffnung dieses Abschnitts wurde für Oktober 1958 geplant, wurde jedoch aufgrund des Todes von Papst Pius XII. kurzfristig abgesagt.[11]

In der Folge wurde das Projekt verlängert und die Verlängerung bis zum Pico Espejo an die Hand genommen. Sie wurde in den Jahren 1958 bis 1960 von der französischen Firma Applevage unter der Leitung von Maurice Comte erbaut. Comte wurde durch den Italiener Giovanni Rizzi und den Schweizer Raymond Ruffieux assistiert. Beim Projekt waren 25 internationale Zulieferer beteiligt, darunter unter anderem Eggeca für die Ingenieursleistungen sowie Egecom für den Stahlbau. Die Gesellschaft für Förderanlagen Ernst Heckel aus Deutschland lieferte die Bauseilbahnen für die drei unteren Sektionen der Meridabahn, während die Bauseilbahn der obersten Sektion durch Habegger aus Thun in der Schweiz erbaut wurde.[12][11] Die Seile wurden durch Felten & Guilleaume geliefert.[11] Der Bau kostete je nach Quelle zwischen fünf und sieben Arbeitern das Leben.[13][14]

Die gesamte Meridabahn wurde im März 1960 eröffnet. Sie kostete rund 70 Millionen Bolivares der damaligen venezolanischen Währung, was in dieser Zeit rund 16 Millionen US-Dollars entsprach.[15] Die Kabinen der einzelnen Seilbahnsektionen wurden in diversen Farben gehalten: die unterste Sektion verfügte über gelbe, die zweite Sektion über blaue, die dritte sowie die oberste Sektion über rote Kabinen.

Unfall vom 24. November 1991[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gangloff-Kabine (Ersatz nach Absturz von 1991) in der 4. Sektion der Meridabahn

Die Bahn war seit jeher starken Witterungsbedingungen ausgesetzt. Dies und der nicht immer pünktliche Unterhalt zwangen die Betreiber nicht selten zu Bahnstillständen.[11] Fehlender Unterhalt[13] (unterlassene Seilverschiebung) war am 24. November 1991 auch der Grund, dass es gegen 9.15 Uhr Ortszeit in der vierten Sektion zu einem Gondelabsturz durch Seilbruch kam, bei welchem der Gondelführer und eine weitere Person ums Leben kamen.[11][13][14] Die 35 Touristen der entgegenkommenden Kabine, darunter viele Deutsche, kamen mit dem Schrecken davon und konnten evakuiert werden.[13]

Nach dem Unfall stand die Meridabahn für längere Zeit still. Der Betrieb wurde erst in Teilen im Sommer 1996 bis Las Aguadas wiederaufgenommen.[16][14] Die oberste Sektion, wo sich der verheerende Unfall ereignete, blieb bis 1999 geschlossen. Die Wiedereröffnung erfolgte am 11. Januar 1999[17] mit einer neuen, durch Gangloff gelieferten 36-plätzigen Kabine. Diverse zusätzliche Modernisierungen wurden zuvor durch Von Roll ausgeführt.[11] Bis 2005 operierte die oberste Sektion der Meridabahn fortan nur mit einer funktionstüchtigen Kabine, während die andere lediglich als Gegengewicht geführt wurde.[18]

Stilllegung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alte Kabine in der 2. Sektion wenige Wochen vor der Stilllegung (2008)

Im August 2008 wurde die Anlage von Experten, darunter der bekannte Schweizer Seilbahnsachverständige Hili Manz inspiziert.[19] Daraus ergab sich, dass die Seile, dieselben Seile seit der Eröffnung notabene, nach 50 Jahren das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht hatten.[20][11] Eine normale Nutzungsdauer ist ungefähr 25 Jahre.[21] Zudem wies eine Seilbahnstütze Schäden auf.[22]

An die venezolanische Regierung erging die Empfehlung, den Betrieb sofort einzustellen und die Anlage aufgrund gravierender Verschleißerscheinungen durch einen Neubau zu ersetzen. Basierend auf der Empfehlung schloss das venezolanische Tourismusministerium die Bahn am 11. August 2008. In der Folge brach der Tourismus um Mérida um rund 40 Prozent ein.[23]

Neubau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2010 erhielt die Firma Doppelmayr als Generalunternehmer den Auftrag, die vier Seilbahnsektionen auf gleicher Trasse zu ersetzen.[24] Die Neueröffnung war zunächst für das Jahr 2012[25], später auf April 2013 festgesetzt. Die tatsächliche, vollständige Eröffnung erfolgte schließlich am 7. Oktober 2016.[26]

Auch beim Neubau waren nebst der Venezolana de Teleféricos (Ventel) sowie der Doppelmayr/Garaventa-Gruppe zahlreiche weitere, auch internationale Unternehmen beteiligt. So transportierte Heliswiss diverses Material, darunter auch die neuen Gondelkabinen mit einem Hubschrauber Kamow Ka-32 während des Neubaus.[27][28][29] Für den Neubau wurden 3.000 Tonnen Material aus der Schweiz nach Venezuela verschifft, dazu kamen rund 250 Tonnen Werkzeug.[30]

Kabinen der 4. Sektion nach der Neueröffnung (2017)

Die Gesamtkosten des Neubaus beliefen sich auf 106 Millionen Euro. Dies war doppelt so viel wie ursprünglich veranschlagt, was primär auf diverse Sonderwünsche von Hugo Chávez zurückzuführen war.[31] Diverse Ausstände wurden vom venezolanischen Staat (Stand Mai 2017) noch nicht vollständig beglichen. So schuldet der Auftraggeber unter anderem der Schweizer Unternehmung Garaventa 13 Millionen Schweizer Franken, sodass der Bau weiterer Seilbahnen in Venezuela gestoppt werden musste.[32][31]

Der Neubau stellte ein Prestigeprojekt des venezolanischen Staates dar, welcher ab 2010 das zweihundertjährige Jubiläum der Unabhängigkeitskriege in Venezuela feierlich beging. Entsprechend sind diverse Gondeln der Meridabahn mit 200 Bicentenario-Aufklebern geschmückt sowie in den jeweiligen Nationalfarben des Landes gehalten. In der Vermarktung der Meridabahn wurde mit dem Neubau ab September 2014 außerdem der Zusatz Mukumbarí hinzugefügt. Dieser bezeichnet den «Platz, an dem die Sonne untergeht».

Auslastungsprobleme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit einer Kapazität von 60 Personen pro Gondel[2] würde die Bahn den Transport von 2000 Personen pro Tag erlauben, aufgrund der Versorgungskrise im Land hatten aber innert eines halben Jahres nach der Eröffnung bloß 480 ausländische Touristen transportiert werden können.[21] In der ersten Woche des Jahres 2020 besuchten nach Medienberichten 2.000 Touristen täglich die Meridabahn.[33] Derartige Zahlen sind jedoch mit Vorsicht zu genießen.

Preise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neu erbaute Bergstation auf dem Pico Espejo

Die Preise für die Nutzung unterscheiden sich nach der Nationalität der Kunden. Nach der Neueröffnung 2016 bezahlten Venezolaner einen eher symbolischen Preis von 3.500 Bolivares (zum damaligen Zeitpunkt weniger als 1 US-Dollar), während ausländische Touristen einen Preis von 50 US-Dollar entrichten müssen. Hierzu muss mit einer Kreditkarte bezahlt werden, von der der Betrag in US-Dollar abgerechnet wird.[34]

Im Zusammenhang mit der Wirtschaftskrise in Venezuela wurden in den darauffolgenden Jahren die Preise ständig der Inflation angepasst. Im August 2019 kostete die normale Fahrt für venezolanische Staatsbürger 15.000 Bolivares, der Preis für ausländische Staatsbürger verblieb bei 50 US-Dollar.[8] Zum Kauf eines Tickets muss ein gültiges Ausweisdokument vorgewiesen werden.[35]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Meridabahn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 60-ATW Mérida - Pico Espejo | Referencias. Abgerufen am 5. Februar 2020.
  2. a b c d e Teleféricos | Teleférico de Mérida | INGD - Page 21 - SkyscraperCity. Abgerufen am 5. Februar 2020.
  3. a b Barinitas 8° 35′ 28,3″ N, 71° 8′ 29,8″ W
  4. a b La Montaña 8° 34′ 29,8″ N, 71° 6′ 58,8″ W
  5. a b c d e f g Dm wir199 englisch 160404 ansicht. Abgerufen am 5. Februar 2020 (englisch).
  6. a b La Aguada 8° 33′ 54,2″ N, 71° 5′ 23″ W
  7. a b c Loma Redonda 8° 32′ 39,5″ N, 71° 4′ 35,9″ W
  8. a b c d e f g Sistema Teleférico de Mérida Mukumbarí. Abgerufen am 5. Februar 2020.
  9. a b c Pico Espejo 8° 31′ 52,9″ N, 71° 3′ 13,1″ W
  10. Alberteloyin Ocd-Resteem • 2 Years Ago: Mukumbari: where the sun sleeps. 23. Februar 2018, abgerufen am 5. Februar 2020 (englisch).
  11. a b c d e f g Garaventa baut über Mérida die längste Pendelbahn der Welt in vier Sektionen. Abgerufen am 5. Februar 2020.
  12. Teleférico de Mérida - Page 7 - SkyscraperCity. Abgerufen am 5. Februar 2020.
  13. a b c d Teleféricos | Teleférico de Mérida | INGD - Page 63 - SkyscraperCity. Abgerufen am 5. Februar 2020.
  14. a b c El teleférico más largo del mundo - Hechos Criollos. 12. Mai 2016, abgerufen am 5. Februar 2020 (spanisch).
  15. EXPOSICIÓN DEL TELEFÉRICO DE MERIDA 2012 VENEZUELA. Abgerufen am 5. Februar 2020.
  16. Teleférico de Mérida / Historia. Abgerufen am 5. Februar 2020.
  17. Teleférico de Mérida / Historia. Abgerufen am 5. Februar 2020.
  18. Teleféricos | Teleférico de Mérida | INGD - Page 63 - SkyscraperCity. Abgerufen am 5. Februar 2020.
  19. Teleférico de Mérida - Page 4 - SkyscraperCity. Abgerufen am 5. Februar 2020.
  20. Bericht in Diario de los Andes über die Méridabahn vom 14. August 2008 (spanische Sprache)
  21. a b Venezuela schuldet Schweizern 13 Millionen für Rekord-Seilbahn, Sonntagszeitung, 14. Mai 2017
  22. Teleféricos | Teleférico de Mérida | INGD - SkyscraperCity. Abgerufen am 5. Februar 2020.
  23. Teleférico de Mérida - Page 12 - SkyscraperCity. Abgerufen am 5. Februar 2020.
  24. Neubau am Pico Espejo, Bericht in der Internationalen Seilbahnrundschau vom 19. Dezember 2012, abgerufen am 30. November 2016
  25. Gondola Project: TELEFÉRICO DE MÉRIDA RECONSTRUCTION. 23. Februar 2012, abgerufen am 5. Februar 2020.
  26. Teleférico de Mérida se inaugurará en 2016 (Memento des Originals vom 17. April 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ultimasnoticias.com.ve.
  27. Teleféricos | Teleférico de Mérida | INGD - Page 20 - SkyscraperCity. Abgerufen am 5. Februar 2020.
  28. Kamov KA-32 start n takeoff. Abgerufen am 5. Februar 2020.
  29. El primer Chourio: Trabajos de ubicación de las Cabinas del Teleférico de Mérida (Foto: Leonardo León). In: @chourio (Twitter). 10. März 2012, abgerufen am 5. Februar 2020 (spanisch).
  30. SI Ropeways International: Logistically advanced in other dimensions. Abgerufen am 5. Februar 2020.
  31. a b www 20minuten ch, 20 Minuten, 20 Min www.20min.ch: Garaventa wartet auf 13 Millionen aus Venezuela. Abgerufen am 5. Februar 2020.
  32. Boris Herrmann: Abgehoben. Venezuela feiert seine weltgrößte Zugseilbahn. Und in Österreich warten die Macher auf ihr Geld. In: Süddeutsche Zeitung vom 8. Mai 2017, S. 8.
  33. Teleférico Mukumbarí de Mérida registró una afluencia de 2.000 turistas en primera semana del 2020. 5. Januar 2020, abgerufen am 5. Februar 2020.
  34. Tarifas del Teleférico de Mérida Mukumbarí - Horario (Memento des Originals vom 17. Oktober 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.telefericodemerida.travel, Betreiberwebsite, spanische Sprache, abgerufen am 30. November 2016
  35. Ventel C.A: #RECUERDA || Para adquirir tus entradas en @Mukumbari debes presentar tu documento de identidad. In: @VENTEL_CA (Twitter). 5. Dezember 2019, abgerufen am 5. Februar 2020 (spanisch).

Koordinaten: 8° 31′ 51,71″ N, 71° 3′ 15,59″ W